Agrobusiness-Fusion: Zustimmung aus China

Auch das chinesische Handelsministerium hat nun die Übernahme des Schweizer Agrobusiness-Konzerns Syngenta durch ChemChina genehmigt.

Syngenta-Hauptsitz
Foto: Syngenta
Finalisierung: Noch im zweiten Quartal soll die ChemChina-Syngenta-Transaktion abgeschlossen werden.

 

Nach der EU-Kommission und der US-amerikanischen Federal Trade Commission (FTC) genehmigte auch das chinesische Handelsministerium (MOFCOM) die Übernahme von Syngenta durch ChemChina. Das meldeten die beiden Unternehmen in einer Aussendung. Einmal mehr beteuerten sie, die Transaktion werde „sicherstellen, dass Landwirte auf der ganzen Welt weiterhin Wahlmöglichkeiten haben und von Innovationen profitieren können“. Die Übernahme solle noch im laufenden zweiten Quartal 2017 abgeschlossen werden. Ergänzend verkündete die ChemChina, ihr Angebot zum Kauf sämtlicher öffentlich gehandelten Syngenta-Aktien ende am 4. Mai, in der Schweiz um 16 Uhr Mitteleuropäischer Sommerzeit (CEST) und in den USA um 10 Uhr vormittags „New York City time“.

 

Wie berichtet, gaben die EU-Kommission und die FTC am 5. April ihre Zustimmung zu der Transaktion, verhängten aber eine Reihe von Auflagen. Unter anderem muss die ChemChina wesentliche Teile des Geschäfts ihrer US-Tochter ADAMA mit bereits auf dem Markt befindlichen Pflanzenschutzmitteln verkaufen. Syngenta wiederum hat das Herbizid Paraquat, das Insektizid Abamectin und das Fungizid Chlorothalonil abzustoßen.