BASF mit Umsatz- und EBIT-Wachstum

Der Chemiekonzern legte im zweiten Quartal 2017 gegenüber dem zweiten Quartal 2016 in allen Geschäftsbereichen zu.

BASF-Vorstandschef Kurt Bock
Foto: BASF SE
BASF-Vorstandschef Kurt Bock: „höhere Preise und Verkaufsmengen“

 

Auf rund 16,3 Milliarden Euro belief sich der Umsatz der BASF SE im zweiten Quartal 2017. Im Vergleich zum 2. Quartal 2016 ist das ein Plus von etwa zwölf Prozent. Das EBITDA wuchs um 16 Prozent auf 3,2 Milliarden Euro, das EBIT um 32 Prozent auf 2,3 Milliarden. Als Gründe dafür nannte Vorstandsvorsitzender Kurt Bock „höhere Preise und Mengen“, die BASF erzielte. Mit 32 Prozent am stärksten wuchs der Umsatz im Segment Oil & Gas, der sich auf 814 Millionen belief. Ebenfalls um 32 Prozent stieg das EBITDA in diesem Segment, das BASF mit 427 Millionen Euro beziffert. „Dies ist im Wesentlichen auf die höheren Preise und Verkaufsmengen zurückzuführen“, konstatierte Bock.

 

Zulegen konnte der Konzern auch in allen anderen Segmenten. Im Bereich Chemicals etwa erhöhte sich der Umsatz um 25 Prozent auf 4,0 Milliarden Euro, das EBITDA stieg um 93 Prozent auf 1,4 Milliarden Euro. Der Umsatz im Geschäft mit Performance Products wuchs um vier Prozent auf 4,1 Milliarden Euro, allerdings sank das EBITDA um 14 Prozent auf 609 Millionen Euro. Bock machte dafür „ gestiegene Rohstoffpreise sowie herausfordernde Marktbedingungen“ verantwortlich.

 

Ihm zufolge dürfte das EBIT vor Sondereinflüssen im zweiten Halbjahr 2017 gegenüber dem zweiten Halbjahr 2016 „leicht steigen“. Es müsste somit über 3,6 Milliarden Euro liegen. „Diese Prognose berücksichtigt die gute Entwicklung des Segments Chemicals im 1. Halbjahr 2017, die sich voraussichtlich abschwächen wird, sowie den schwächer als ursprünglich erwarteten Ölpreis und US-Dollar. Diese Faktoren sind eine Ergebnisbelastung für BASF“, erläuterte Bock.