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CEST eröffnet neuen Standort in Linz

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Eines der in Oberösterreich beforschten Themen werden Versprödungs- und Korrosionsvorgängen von hochfesten Stählen sein.

Das Kompetenzzentrum für elektrochemische Oberflächentechnologie CEST mit Sitz in Wiener Neustadt eröffnet einen zweiten Standort in Linz und intensiviert damit die Zusammenarbeit mit der Johannes-Kepler Universität sowie den oberösterreichischen Firmenpartnern Voestalpine Stahl und Fronius International.

 

Das CEST wurde 2008 als Nachfolger des Elektrochemie-Kompetenzzentrums Echem im Rahmen des Österreichischen Kompetenzzentren-Programms COMET gegründet. Vergangenes Jahr bewarb sich die Einrichtung beim nunmehr dritten dritten Call für COMET K1-Zentren erfolgreich um eine neue Laufzeit. Das Bundesland Oberösterreich konnte dabei als neuer Fördergeber gewonnen werden.

Die Schwerpunkte der in Oberösterreich geplanten Forschungstätigkeiten des CEST liegen in der Aufklärung der Rolle von atomarem Wasserstoff bei der Versprödung von hochfesten Stählen, der Entwicklung von organischen und anorganischen Beschichtungssystemen sowie der Untersuchung von Korrosionsvorgängen mittels neuartiger oberflächensensitiver Analysenmethoden.

 

Neuer Forschungsbereich eröffnet

Die angewandten oberflächensensitiven analytischen Methoden werden dabei einen neuartigen Forschungs- und Entwicklungsbereich innerhalb des CEST erschließen. Dadurch soll es möglich werden, ein tieferes Verständnis der an Oberflächen und oberflächennahen Bulkschichten stattfindenden Reaktionen zu erlangen und daraus geeignete Schutzmaßnahmen für neuartige Werkstoffe und Werkstoffkombinationen (beispielweise hochfeste Stähle mit Kohlefaserbauteilen) für die industriellen Partner aus Oberösterreich zu erarbeiten.