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Montag, 4. Jänner 2010, 15:14
Anorganische Materialien für flexible Displays
Solange flexible Displays auf der Grundlage organischer Leuchtdioden (OLEDs) den Anforderungen des Markts noch nicht entsprechen, füllen anorganische Materialien die bestehende Lücke. Entwicklungen auf diesem Gebiet bescheren derzeit etwa der schon totgesagten Technologie der Wechselstrom-Elektrolumineszenz zahlreiche Innovationen.
Ein Glasplättchen leuchtet, nachdem Licht-emittierendes Material darauf gedruckt wurde. ©DNP Starre Formen von OLED-Displays haben bereits Eingang in zahlreiche kommerziell verwertete Anwendungen gefunden – der Weg zu flexiblen Varianten ist aber nach wie vor steinig, wie das Marktforschungsunternehmen ID Tech Ex in seinem jüngsten Newsletter über druckbare Elektronik resümiert. Die dadurch entstehende Lücke wird nach Ansicht der Technologie-Experten vermehrt durch anorganische Materialien gefüllt, die Innovationen für die Nutzung der Wechselstrom-Elektrolumineszenz bringen. In leuchtende Gewänder gehüllt Das japanische Unternehmen DNP hat etwa ein Material auf der Grundlage einer speziellen Legierung und einer ionischen Flüssigkeit entwickelt, das Licht bei niedriger Spannung emittiert und auf Papier und Textilien gedruckt werden kann. Leuchtende Poster oder T-Shirts können auf diese Weise mit einer einfachen Offset-Druckmaschine gedruckt werden. Besonders in China wächst auch der Markt batteriebetriebener Elektrolumineszenz, wie sie etwa für animierte Leucht-T-Shirts zur Anwendung kommt. Andere Erfindungen auf diesem Gebiet umfassen die Entwicklung einer sehr hellen weißen Farbe, die auch im Sonnenlicht lesbar ist, auf der Basis einer „Light Emitting Thin Film“-Technologie an der Nottingham Trent University in England oder die Verlängerung der Lebensdauer der Elemente bis zu 15 Jahren durch die Unternehmen Electrolumin X und Schreiner Variolight. |
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