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Donnerstag, 28. Jänner 2010, 18:44
Lonza: Umsatzrückgänge und Umstrukturierung
Mit einer „geringeren Nachfrage in allen Geschäften“ begründet der Schweizer Pharma-Konzern Lonza einen Umsatzrückgang von 8,4 Prozent im Jahr 2009. Neben den Standorten wird auch die Chefetage umgebaut. Die Dividende pro Aktie bleibt mit 1,19 Euro konstant.
In den USA werden einige Werke zugedreht. © Lonza Der Umsatz im abgelaufenen Geschäftsjahr 2009 betrug rund 1,8 Milliarden Euro und lag damit deutlich unter jenem des Jahres 2008 von zwei Milliarden Euro. Das Maßnahmenpaket zur Einsparung von 40 bis 54 Millionen Euro erforderte einmalige Sonderkosten in der Höhe von 96 Millionen Euro. Der Verschuldungsgrad verringerte sich 2009 gleichzeitig von 76 auf 49 Prozent. Der Stand der Mitarbeiter ging nur leicht zurück und beträgt derzeit 8.386. Im Rahmen der strukturellen Neuorientierung verkauft bzw. schließt das Unternehmen mit Sitz in Basel (CH) seine Werke in den USA und verlagert seine Produktion nach Asien, vorrangig nach Singapur und China. Dorthin fließen 2010 auch die meisten Investitionen, die von geplanten 240 Millionen Euro auf 270 Millionen Euro reduziert wurden. Veränderungen gibt es auch an der Spitze des Konzerns. Fritz van Dijk wird bei der nächsten Generalversammlung nicht mehr als Verwaltungsrat kandidieren. Sein Posten wird nicht mehr nachbesetzt. Die Geschäftsleitung reduziert von sieben auf sechs Mitglieder. Vergangenen November hat Anja Fiedler den Geschäftsbereich Biosciences übernommen. Uwe Böhlke ist nun Chef von Human Ressources und Corporate Services. Stephan Kutzer leitet den Bereich Custom Manufacturing. |
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