ECHA: Neue Website zu Nanomaterialien online

Das European Union Observatory for Nanomaterials (EUON) bietet der Öffentlichkeit umfassende Informationen zu den weit verbreiteten Substanzen.

Navy-Soldat mit Datenbrille
Foto: US Navy/Mass Communication Specialist 3rd Class Jackie Hart
Durchblick: Mit der EUON will die ECHA das Thema Nanomaterialien leichter durchschaubar machen.

 

Eine Website zur Information der Öffentlichkeit über Nanomaterialien hat die Europäische Chemikalienagentur ECHA online gestellt. Dieses sogenannte European Union Observatory for Nanomaterials (EUON) ist in 23 Sprachen verfügbar, meldete die Agentur. Es bietet Informationen darüber, was Nanomaterialien sind und wie sie verwendet werden, aber auch über Sicherheits- und Gesundheitsfragen, den regulatorischen Rahmen, Forschungsaktivitäten sowie das internationale Umfeld. Je nach den Bedürfnissen der Nutzer soll das EUON in den nach obenkommenden Jahren ausgebaut werden.

 

Geert Dancet, Executive Director der ECHA, verlautete in einer Aussendung, mit dem EUON wolle die Agentur „eine verlässliche Informationsquelle über Nanomaterialien schaffen. Solche Materialien finden sich in vielen Produkten des täglichen Gebrauchs. Daher ist es wichtig, dass die Arbeitnehmer und Konsumenten in der EU Zugang zu objektiven und leicht verständlichen Informationen über Nanomaterialien haben“.

 

Der europäische Chemieindustrieverband CEFIC begrüßte in einer Aussendung die Einrichtung des EUON. Dieses biete „den Konsumenten und den Arbeitnehmern wichtige Informationen über den sicheren Umgang mit Nanomaterialien“. Die CEFIC werde gerne an der Website und deren Weiterentwicklung mitarbeiten.

 

Zugänglich ist das EUON unter euon.echa.europa.eu.