Merck verkauft Generika-Sparte an Mylan
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"Eine Kombination mit Mylan stellt die überzeugendste Strategie für unser Generikageschäft dar", kommentiert Karl-Ludwig Kley, Vorsitzender der Geschäftsleitung der Merck KGaA. "Merck Generics und Mylan ergänzen sich ideal. Die Akquisition durch Mylan bietet den Mitarbeitern von Merck Generics großartige Perspektiven für langfristiges Wachstum." „Mylan ist bereits ein führendes Unternehmen in den USA und kontrolliert durch Matrix Laboratories eine der breitesten Wirkstoff-Produktionsplattformen der Welt. Merck Generics verschafft uns führende Positionen in vielen Schlüsselregionen weltweit. Wir freuen uns darauf, gemeinsam noch großartigere Perspektiven zu schaffen“, so Robert J. Coury, CEO von Mylan. Mylan Laboratories erwirtschaftete 2006 mit Generika, Transdermal-Technologien und Unit-Dose-Produkten einen Umsatz von 1,26 Mrd $. 2006 entfielen 29 % vom Umsatz und 28 % vom Operativen Ergebnis der Merck-Gruppe auf die Generika-Sparte. Der Umsatz von Merck Generics legte zuletzt um 6,9 % auf 1,82 Mrd €, das Operative Ergebnis um 29 % auf 307 Mio € zu. Merck Generics verkauft mit fast 5.000 Mitarbeitern Produkte in 90 Ländern - patentfreie Standardtherapien in praktisch allen großen Indikationsgebieten, insgesamt mehr als 400 Substanzen.
Merck KGaA wird ihr Generikageschäft an den US-Generikahersteller Mylan Laboratories, Canonsburg, für 4,9 Mrd € verkaufen. Mylan generiert mit der Transaktion ein Umsatzvolumen von 1,8 Mrd €, der Deal soll im zweiten Halbjahr abgeschlossen werden.
Merck verkauft Generika-Sparte an Mylan




