Phoenix Contact gründet weltweite Assoziation mit Forschungseinrichtungen

Phoenix Contact hat gemeinsam  mit Forschungs- und Bildungseinrichtungen aus zahlreichen Ländern die „EduNet World Association“ gegründet und damit das bisher bestehende informelle Netzwerk auf eine formelle Grundlage gestellt.

Bild: Phoenix Contact
Gunther Olesch, Mitglied der Geschäftsführung von Phoenix Contact, unterzeichnete den Vertrag mit zahlreichen Forschungspartnern am 14. Juni in Wien.

 

Seit zehn Jahren pflegt Phoenix Contact, ein international tätiges Unternehmen auf dem Gebiet der industriellen Verbindungstechnik und Automatisierung, unter dem Namne „EduNet“ ein Netzwerk an Forschungspartnern aus dem akademischen Bereich. Nun ist man darauf aufbauend einen Schritt weitergegangen und hat einen Vertrag zur Schaffung einer eigenständigen juristischen Person – der „EduNet World Association“ – unterzeichnet.

Zu diesem Zweck kamen von 12. bis 14. Juni Vertreter von Hochschulen aus Deutschland, Österreich, Belgien, China und der Ukraine am Phoenix-Contact-Standort in Wien zusammen, um sich im Rahmen einer Konferenz zur Automatisierungstechnik auszutauschen und die Schaffung der Organisation formell zu besiegeln. Neu ist, dass man nun auch Einrichtungen der beruflichen Aus- und Weiterbildung hinzugenommen hat, um auch Fachkräfte auf Facharbeiter-Ebene zu erreichen. Zudem ermögliche die Schaffung einer eigenen „legal entity“, dass diese nun auch selbst Projekte initiieren könne und nicht auf Abstimmung in einem informellen Netzwerk angewiesen sei, wie Gunther Olesch, Mitglied der Geschäftsführung von Phoenix Contact, und Reinhard Langmann, Professor an der Hochschule Düsseldorf und Chairman of the Board der Assoziation betonten.

Ziel der Vereinigung sei, den Austausch zu industriellen Technologien zu fördern, die so neu sind, dass sie an den Forschungs- und Ausbildungsstätten noch gar nicht verfügbar seien. Auf diese Weise soll bei den auszubildenden Personen frühzeitig die Leidenschaft für Innovation geweckt werden. Für Phoenix Contact, das angesichts des Trends zu „Industrie 4.0“-Lösungen rasch wachse, sei das auch eine Möglichkeit, sich frühzeitig Zugang zu talentierten Nachwuchskräften zu sichern, wie Olesch betonte. Aus Österreich sind die FH Campus Wien, die HTL Bregenz und die FH Kärnten im Netzerk vertreten.