Planmäßiger Abschluss

Lanxess hat das Phosphoradditiv-Geschäft von Solvay übernommen.

Foto: Lanxess
Unter neuer Flagge: Das Phosphoradditiv-Geschäfts von Solvay gehört jetzt Lanxess.

 

Wie geplant, hat der deutsche Spezialchemie-Konzern Lanxess das Phosphorchemikalien-Geschäft des belgischen Chemiekonzerns Solvay übernommen. In den Kauf einbezogen ist auch der Produktionsstandort von Solvay in Charleston im US-amerikanischen Bundesstaat South Carolina. Etwa 90 Beschäftigte erzeugen dort Phosphorchlorid und eine Reihe von Folgeprodukten, darunter Flammschutz-Additive sowie Substanzen zur Erzeugung von Agrochemikalien.

 

Mitte November vergangenen Jahres hatten sich die beiden Unternehmen hinsichtlich der Akquisition geeinigt. Nun liegt das Placet aller zuständigen Behörden vor, verlautete Lanxess. Der Jahresumsatz der übernommenen Geschäftsbereiche von Solvay wird mit rund 65 Millionen Euro beziffert.