REACH „unbürokratisch umsetzen“

Mit einem Workshop in Wien wollen die Europäische Chemikalienagentur ECHA, der KMU-Verband UEAPME und die WKO Klein- und Mittelbetriebe auf die letzte Registrierungsdeadline vorbereiten.

Ulrike Rabmer-Koller
Hauptverband der Sozialversicherungsträger
UEAPME-Präsidentin Ulrike Rabmer-Koller: Chemikalienpolitik muss „möglichst praktikabel sein“

 

Die europäische Chemiepolitik müsse für kleine und mittelgroße Unternehmen (KMU) „möglichst praktikabel und unbürokratisch sein“. Das forderte die Vizepräsidentin der Wirtschaftskammer (WKO) und Präsidentin des europäischen KMU-Verbands UEAPME, Ulrike Rabmer-Koller, in Wien bei einem Workshop zur REACH-Umsetzung. Bekanntlich endet im Mai 2018 die letzte REACH-Registierungsdeadline, die besonders für Klein- und Mittelbetriebe relevant ist. Den Workshop veranstaltet die UEAPME in Zusammenarbeit mit der Europäischen Chemikalienagentur ECHA und der WKO.

 

Eines der wichtigsten Anliegen der KMU ist laut Rabmer-Koller, für die Kommunikation im Zusammenhang mit REACH die Amtssprache ihres Heimatlandes nutzen zu können. Das „erleichtert es, regulatorische Anforderungen und Risiken zu erkennen, wenn beispielsweise genaue rechtliche Interpretationen zur Debatte stehen. Dabei geht es nicht nur um Einsparungen von Übersetzungskosten, sondern auch um einen praktikableren Arbeitsalltag.“

 

Der Workshop läuft bis einschließlich 10. März. Die Präsentationen sind unter www.reach2018.at kostenlos verfügbar.