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Rockwell Automation bringt FactoryTalk Historian

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Rockwell Automation gibt die Verfügbarkeit der FactoryTalk Historian Site Edition (SE) bekannt. Die Software optimiert Produktionsprozesse, indem sie Hersteller bei der Analyse historischer Fertigungsdaten unterstützt.
Rockwell Automation bringt FactoryTalk Historian

FactoryTalk Historian SE identifiziert, erfasst und konfiguriert automatisch detaillierte Hochgeschwindigkeitsdaten aus beliebigen Steuerungssystemen oder MMI (Mensch-Maschine-Interface)-Software. Ausgefeilte Funktionen zur Datenanalyse und zum Reporting geben dem Hersteller die Möglichkeit, einen tieferen Einblick in seine Produktionsabläufe zu gewinnen.

Beim Software-Einsatz zur Auswertung historischer Daten mussten sich Hersteller bisher zu jedem einzelnen System in der Produktionsumgebung begeben und manuell die Datenpunkte identifizieren, an denen relevante Produktionsinformationen eingeholt werden sollten. Im Anschluss mussten dann in einigen Fällen mehrere tausend Datenpunkte mit der Historian-Applikation durchgesehen, freigegeben und konfiguriert werden – ein fehlerträchtiger Prozess, der nicht selten Wochen dauerte.

FactoryTalk Historian SE dagegen erkennt automatisch sämtliche Steuerungen und MMIs in einer Fabrik inklusive der zugehörigen Datenpunkte. Die so eingeholten Informationen werden dem Anwender vorgelegt, der die Daten daraufhin prüfen und freigeben kann, bevor sie von FactoryTalk Historian SE binnen weniger Stunden konfiguriert werden.

FactoryTalk Historian stützt sich auf eine von OSIsoft lizenzierte Software und bedient sich der FactoryTalk Services Platform zur Integration in die Integrated Architecture von Rockwell Automation.

Eine dezentrale, mehrschichtige Architektur gibt Mitarbeitern an verschiedenen Standorten und auf unterschiedlichen Ebenen die Möglichkeit, historische Daten aus ihren jeweiligen Perspektiven zu betrachten und zu analysieren. So kann das Bedienpersonal die Daten von ihrer jeweils genutzten Maschine aus sichten. Das Aufsichtspersonal einer Fabrik dagegen kann einzelne Maschinen oder eine komplette Fertigungslinie in Echtzeit betrachten und Ist‑ und Sollwerte vergleichen oder beurteilen, welche Leistungswerte bestimmte Chargen oder kritische Prozesse zeigen. Parallel dazu hat die Unternehmensleitung mit derselben Technik die Möglichkeit, auf einer Instrumententafel wichtige Leistungsindikatoren aus den Produktionsabläufen mehrerer Standorte zu vergleichen.

Zum Einsatz kommen zudem Reporting-Tools wie Zeitreihen-Trends, Balken‑ und Tortendiagramme sowie tabellarische Trenddarstellungen. So wird eine einfache Methode zum Generieren von Reports mit MS Excel geschaffen. Neu in FactoryTalk Historian sind DataLink und ProcessBook, die Echtzeit-Informationen oder historische Daten visualisieren und beim Einholen und Überwachen von Daten aus der Produktionsumgebung helfen.