VCI fordert rasche Regierungsbildung

Nach der deutschen Bundestagswahl sollte die Politik keine Zeit verlieren, verlangen die Chemie- und die Pharmaindustrie.

VCI-Hauptgeschäftsführer Utz Tillmann
Foto: VCI/René Spalek
VCI-Hauptgeschäftsführer Tillmann: „Jede Woche zählt.“

 

„Schwierige Koalitionsverhandlungen“ in Deutschland erwartet der Verband der Chemischen Industrie (VCI). Hauptgeschäftsführer Utz Tillmann zufolge sollte die Bildung einer stabilen Regierung dennoch möglichst rasch erfolgen. „Jede Woche zählt, wenn es darum geht, Deutschland zukunftsfähig zu machen.“ Einmal mehr forderte Tillmann aus gegebenem Anlass, neue Ökostromanlagen aus dem Bundesbudget zu fördern und damit die Unternehmen zu entlasten. Weiters wiederholte er den Wunsch des VCI nach einer „steuerlichen Förderung von Forschung und Entwicklung“.

 

Ähnliches war vom Bundesverband der Pharmazeutischen Industrie (BPI) zu hören. Auch dessen Vorstandsvorsitzender Martin Zentgraf verlangte, „zügig eine stabile Regierung zu bilden, die sich den gravierenden gesundheitspolitischen Fragestellungen widmet“. Denn „die Sicherstellung einer verlässlichen und hochwertigen Arzneimittelversorgung ist auch in Zukunft kein Selbstläufer“. Den Pharmaunternehmen müssten ihre Erzeugnisse „angemessen“ vergütet werden. Nur so ließen sich innovative Medikamente den Patienten rasch zur Verfügung stellen.