Zwei Großaufträge bessern Bilanz von Analytik Jena auf
Analytik Jena, ein deutscher Hersteller analytischer und bioanalytischer Geräte, konnte zwischen Oktober 2011 und Juni 2012 den Umsatz um 7,6 Prozent steigern. Entscheidend dazu beigetragen haben zwei Großaufträge, bei denen Geräte für die anorganische Analytik nach China bzw. Equipment für die automatische Nukleinsäure-Aufreinigung an einen deutschen Labordienstleister geliefert wurden.
Einer der führenden Lebensmittelhersteller im Raum Peking wird nun mit Atomabsorptionsspektrometern aus Thüringen überprüfen, ob sich Spuren von Blei oder Cadmium in seine Milcherzeugnisse eingeschlichen haben. Insgesamt 14 derartige Geräte wurden an den chinesischen Konzern geliefert, der sie an all seinen Standorten in der serienmäßigen Qualitätskontrolle einsetzen wird. Nach Angaben von Vorstandschef Klaus Berka ist Analytik Jena in einigen Produktbereichen der klassischen Analysenmesstechnik heute bereits Marktführer in China. Die Zahlen untermauern diese Aussage: In den ersten neun Monaten des laufenden Geschäftsjahrs konnte der Umsatz in der Region Asien um 26,4 Prozent auf 27,4 Millionen Euro gesteigert werden.
Erfolgreich war man auch im Bereich Life Sciences, wo man sich bei einem Projekt mit einem Volumen im sechsstelligen Bereich „gegen starke Mitbewerber“ durchsetzen konnte und mehrere Geräte zur automatischen Nukleinsäure-Aufreinigung an ein international tätiges Labor verkaufte. Für Berka ist dieser Auftrag insbesondere wegen des Nachfolgegeschäfts mit Reagenzien und Einweg-Verbrauchsmaterialien interessant.






