Förderzuschlag für drei „Digital Innovation Hubs“

Im Rahmen der ersten Ausschreibung von „Digital Innovation Hubs“ durch die Forschungsförderungsgesellschaft FFG konnten Projekte aus Niederösterreich und Tirol reüssieren.

Bild: BMDW
Digitalisierungsministerin Elisabeth Udolf-Strobl und FFG-Geschäftsführerin Henrietta Egerth gingen mit dem Förderzuschlag für DIH Ostöstererich, DIH Westösterreich und Digital Makes Hub an die Öffentlichkeit.

Mit der vom Bundesministerium für Digitalisierung und Wirtschaftsstandort (BMDW) ins Leben gerufenen Förderschiene sollen Innovations- und Forschungsnetzwerke unterstützt werden, die Klein- und Mittelunternehmen bei Vorhaben der digitalen Transformation unterstützen, beispielsweise indem neue Technologien die bisherige Arbeitsweise verändern und neuartige Geschäftsmodelle ermöglichen. In den Netzwerken soll die Kompetenz von Universitäten, Fachhochschulen, außeruniversitären Einrichtungen, Kompetenzzentren, Unternehmen und Non-Profit-Organisationen regional gebündelt werden, um Weiterbildungsformat aufzubauen und Innovationsprozesse in Gang zu setzen.

Aus den acht im Rahmen der ersten Ausschreibung beantragten Projekten erhielten nun drei den Zuschlag. Das „Digital Innovation Hub Ostösterreich“ (DIH Ost) wurde von der niederösterreichischen Wirtschaftsagentur Ecoplus beantragt, neben dem Land Niederösterreich sind auch das Burgenland sowie die Wirtschaftskammern Wien, Niederösterreich, , Burgenland und Oberösterreich am Projekt beteiligt. Inhaltlich will man sich auf die thematischen Schwerpunkte 3D-Druck, Blockchain & IT Security sowie Internet der Dinge, Sensorik & Konnektivität fokussieren und hat sich dafür die Expertise von FH St. Pölten, IMC FH Krems, Fotec, ABC Austrian Blockchain Center und Forschung Burgenland an Bord geholt.

Im „Digital Innovation Hub Westösterreich“ (DIH West), das von der Universität Innsbruck organisiert wird, sind 16 Partner aus Tirol, Vorarlberg und Salzburg miteinander vernetzt. Antragsteller für das Digital Makers Hub (DiMaHub) ist die FH St. Pölten. Gemeinsam mit Industry meets Makers, der Zukunftsakademie Mostviertel und der Tabakfabrik Linz sollen nach den Worten von Hannes Raffaseder, dem Prokuristen der Fachhochschule, „möglichst viele Changemaker“ österreichweit zur Etablierung einer „Digital Culture“ beitragen und mit „innovativen Formaten für Co-Ideation und Co-Creation“ Klein- und Mittelbetreibe bei Innovationsaufgaben unterstützen.

Die Förderquote durch das BMDW beträgt maximal 50 Prozent, insgesamt stehen im Rahmen der ersten Ausschreibung drei Millionen Euro zur Verfügung.