Huber verlässt Pharmig

Zum Nachfolger des langjährigen Generalsekretärs des Pharmaindustrieverbands wurde SVA-Vizeobmann Alexander Herzog bestellt.

Foto: Pharmig/APA-Fotoservice/Richard Tanzer
Engagiert und eloquent: Jan Oliver Huber, bis Ende Juni Generalsekretär der Pharmig

 

Er war in den abgelaufenen 14 Jahren quasi der „Mister Pharmaindustrie“ Österreichs: Jan Oliver Huber, der Generalsekretär des Branchenverbandes Pharmig. Per 1. Juli verlässt er die Pharmig. Als Nachfolger wurde Alexander Herzog bestellt, der derzeitige Obmann-Stellvertreter der Sozialversicherungsanstalt der gewerblichen Wirtschaft (SVA).

 

Dank an Huber kam von vielen Seiten. Pharmig-Präsident Martin Munte konstatierte, Huber habe sich „mit Kraft und Ausdauer dafür eingesetzt, die Zusammenarbeit mit den Krankenkassen, dem Gesundheitsministerium und allen Partnern des Gesundheitswesens stetig zu intensivieren. Durch sein Wirken hat er die Rolle des Verbandes entscheidend geprägt und sie gestärkt“ und dabei „stets auch die Interessen und Bedürfnisse der Gesellschaft, speziell jener der Patienten“ beachtet.

 

Ärztekammer-Chef Thomas Szekeres sprach von einem „überraschenden Abgang“. Ihm zufolge war Huber „für nicht weniger als vier ÖÄK-Präsidenten ein ebenso verlässlicher wie innvovativer Partner. Dafür möchte ich mich im Namen der Österreichischen Ärztekammer sehr herzlich bedanken“.

 

Auch die Präsidentin der Österreichischen Apothekerkammer, Ulrike Mursch-Edlmayr, dankte Huber für die Zusammenarbeit. Diese sei in den vergangenen 14 Jahren „exzellent“ gewesen. Im Vordergrund des Handelns Hubers sei gestanden, „allen Partnern des Gesundheitswesens auf Augenhöhe zu begegnen und konstruktive Rahmenbedingungen nicht nur für die Pharmaindustrie herzustellen, sondern auch die Interessen der Apothekerinnen und Apotheker miteinzubeziehen“.

 

Kammeramtsdirektor Hans Steindl ergänzte, die Kammer sehe der Zusammenarbeit mit Herzog „mit großer Freude und Erwartung entgegen. Dank gilt Dr. Huber, der über Jahre mit seinem Engagement auch viel zur Transparenz in der Pharmabranche beigetragen hat“.