<a href=http://www.qiagen.com>Qiagen</a> hat die Einführung eines neuen Tests zur Bestimmung von Mutationen des K-ras Gens angekündigt. Diese weisen 35-45 % der Patienten mit metastasierendem Darmkrebs auf. Das Kit basiert auf der Pyrosequenzierungs-Technologie und hilft, den Therapieerfolg mit EGFR-Inhibitoren - Amgens Vectibix (Panitumumab) und Erbitux (Cetuximab) von Imclone/BMS - zu prognostizieren.<table>
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<td align="right"> Qiagens neues PyroMark Q24 K-ras Assay-Kit verfügt über eine CE-Markierung für die Second Line-Therapie von metastasierendem Darmkrebs in Verbindung mit Erbitux oder Vectibix und wird Anfang 2009 verfügbar sein. Qiagen will den Test auch in den USA zur Nutzung in der In Vitro Diagnostik einführen. </td>
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Das PyroMark Q24 K-ras Assay-Kit erlaubt den Nachweis aller großen und kleinen bekannten Mutationen in den K-ras Kodonen 12, 13 und 61. Zudem erlaubt es auch die Detektion neuer Mutationen. Dabei kommt erstmals die Pyrosequenzierungs-Plattform zum Einsatz – eine elementare Technologie für die hochauflösende Analyse und Quantifizierung kurzer Nukleinsäuresequenzen. Qiagen hat diese Technologie im Oktober von Biotage übernommen.
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<td width="110"></td><td><small> <b>Die Pyrosequenzierung</b> liest die tatsächliche Sequenz des Testziels. Während mittels PCR nur bekannte Sequenzen nachgewiesen werden können, kann Pyrosequenzierung alle bekannten und unbekannten genetischen Variationen in allen DNA-Zielregionen nachweisen, in denen Mutationen vorkommen. Dies leistet die Technologie zu attraktiven Preisen, verfügt zugleich über eine eingebaute Qualitätskontrolle, erlaubt den Nachweis mehrerer Zielmoleküle, und dies selbst bei anspruchvollem Probenmaterial wie fixierten Gewebe. </small></td>
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Der Markt für die K-ras Testung hat in den vergangenen Monaten stark an Dynamik gewonnen. Im Rahmen mehrerer kürzlich publizierter Studien wurde der Status der K-ras Mutation als prognostischer Biomarker für den Ausgang von EGFR-Therapien herausgestellt. Gemäß der Daten profitieren diese Patienten nicht von EGFR-Antikörpern. Im Gegensatz dazu sprechen Patienten ohne diese Mutation mit hoher Wahrscheinlichkeit positiv auf diese Behandlung an.
Als Reaktion darauf wurde in Europa die Indikation für die Behandlung mit Amgens Vectibix (Panitumumab) auf Patienten beschränkt, deren Tumore keine K-ras Mutation aufweisen. Anfang November hat das US-amerikanische National Comprehensive Cancer Network (NCCN) neue Richtlinien für die Behandlung von Patienten mit metastasierendem Kolonkarzinom publiziert. Darin wird die Anwendung von EGFR-Medikamenten nur empfohlen, wenn die Tumore der Patienten keine K-ras Mutation aufweisen. Künftig erwarten Experten, dass die begleitende Testung auf den Status der K-ras Mutation vor einer EGFR-Behandlung auch auf andere Krebsarten wie Lungen-Adenokarzinome oder Schilddrüsenkrebs ausgeweitet wird.
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<td width="110"></td><td><small> <b>K-ras</b> ist ein Onkogen, das eine grundlegende Rolle bei der Entstehung von Tumoren spielt. Mutationen in der Ras-Familie sogenannter Proto-Onkogene (die H-ras, N-ras und K-ras umfasst) werden in bis zu 30 % aller menschlichen Tumore entdeckt. Die Mutation im K-ras Gen führt zum Wachstum und zur Teilung der Krebszellen. Die K-ras Mutation kann bei etwa 35-45 % aller Kolonkarzinome, 15-50 % der Lungenkrebsfälle und in 72-90 % aller Krebserkrankungen der Bauchspeicheldrüse nachgewiesen werden. </small></td>
</table>Qiagen führt Molekulartest auf Biomarker K-ras ein