Mit seinen Geafol-Gießharztransformatoren entwickelt sich <a href=http://www.siemens.de/ptd>Siemens PTD</a> immer mehr zum Spezialisten für große Leistungen im Mittelspannungsbereich: Ende September verließ der bisher größte und leistungsstärkste Gießharztransformator der Welt mit einer Nennleistung von 40 MVA das Werk im deutschen Kirchheim/Teck. <% image name="Siemens_Giessharztransformator" %><p>
<small> 4,8 m lang, 2,8 m breit, 4,7 m hoch und 50 t schwer: Die von Siemens entwickelten und bisher größten Gießharztransformatoren der Welt werden im Leistungsbereich bis 40 MVA in vielen Fällen eine Alternative zum flüssigkeitsgefüllten Trafo sein. </small>
Der Transformator wurde vom Kirchheimer Werk per Sondertransport nach Plochingen transportiert. Von dort ging es per Schiff weiter nach Erlangen. Die beiden 40-MVA-Gießharztransformatoren kommen dort bei einem Systemtestaufbau für das neue Hochspannungs-Gleichstromübertragungssystem HVDC Plus von Siemens zum Einsatz.
Einer der großen Vorteile der Topologie des neuen HGÜ-Systems ist, dass dafür Standardnetztransformatoren einsetzbar sind. Der Testaufbau ermöglicht es, das Systemverhalten der neuen Stromrichtertopologie einer HVDC-Plus-Anlage praxisnah zu testen.
Die Vorteile gegenüber ölisolierten Transformatoren gleicher Leistung: Geafol-Gießharztransformatoren sind weitgehend wartungsfrei, schwer entflammbar und selbstverlöschend, lassen sich mit relativ geringem Aufwand recyceln, können für sehr niedrige Temperaturen ausgelegt werden und sind aufgrund ihrer geringen Brand- und Gewässerschutzauflagen fast überall aufstellbar. Dabei beanspruchen sie häufig weniger Aufstellungsfläche als flüssigkeitsgefüllte Transformatoren. Die Isolierung besteht aus einer Epoxidharz-Quarzmehl-Mischung, bei der auch unter Einwirkung eines Lichtbogens keine toxischen Gase entstehen können.Der leistungsstärkste Gießharztransformator der Welt