Mykotoxinforschung in Tulln: Prädikat Weltklasse

Die 5-Jahres-Evaluierung des <a href=http://www.boku.ac.at/mykotoxinforschung.html>CD-Labors für Mykotoxinforschung</a> am IFA-Tulln vom Expertenteam rund um Rosangela Marchelli (Uni Parma) kam zum Ergebnis: „Weltklasse“. Die weitere Finanzierung bis zum Ende der Laufzeit wurde dementsprechend empfohlen. <% image name="Mykotoxinproben" %><p> Ziel des CD-Labors für Mykotoxinforschung ist es, neue Analysemethoden, die eine effiziente Kontrolle von Lebens- und Futtermitteln ermöglichen, sowie mikrobielle Zusatzstoffe zur Entgiftung bereits kontaminierter Futtermittel zu entwickeln. Mykotoxine sind Schimmelpilzgifte, die als eine der bedeutendsten Schadstoffgruppen in Lebens- und Futtermitteln eingeschätzt werden. Die Symptome der akuten Vergiftung in Tieren sind Leber- und Nierenschädigungen, Beeinträchtigung des Immunsystems oder hormonähnliche Effekte. Ein wichtiger Arbeitsbereich ist die Entwicklung von schnellen, einfachen Streifentests zum Nachweis dieser Gifte. Industriepartner des CD-Labors ist die Erber AG mit seinen niederösterreichischen Tochterfirmen <a href=http://www.biomin.at>Biomin</a> und <a href=http://www.romerlabs.com>Romer Labs Diagnostic</a>. In den letzten 5 Jahren entwickelte das Forschungsteam des CD-Labors eine Reihe von Methoden zur Prävention und Detektion von Mykotoxinen, die nicht nur für einen beachtlichen wissenschaftlichen Impact sorgten, sondern auch hohe wirtschaftliche Relevanz für die Industriepartner des CD-Labors besitzen. Auch der publizistische Output ist beachtlich – unter anderem 76 Vorträge, 41 Originalarbeiten, 57 Medienberichte über das Labor, 2 Forschungspreise (Dr. Wolfgang Houska Preis, Brigitte Gedek Preis), 2 erteilte Patente und 3 angemeldete Patente. Zudem wurden 5 marktreife Produkte entwickelt, die bereits bzw. in den kommenden Monaten weltweit vertrieben werden. Mittlerweile arbeiten 56 Forscher am Standort Tulln im Bereich der Mykotoxine. Die Hälfte davon am IFA-Tulln, die andere Hälfte am benachbarten Technologiezentrum Tulln. Mykotoxinforschung in Tulln: Prädikat Weltklasse