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August 14th, 2006

Nano-Cluster aus Palladium dank Bakterienhülle

Forscher des Forschungszentrums Rossendorf<a href=http://www.fz-rossendorf.de> (FZR)</a> nutzen den Überlebensmechanismus eines aus einer Uranabfallhalde isolierten Bakteriums namens "Bacillus sphaericus JG-A12", um hochstabile Nanopartikel aus Palladium herzustellen. Nano-Cluster aus Palladium dank Bakterienhülle <% image name="Palladiumcluster" %><p> <small> 3D-Schema der Schicht aus Palladiumclustern. </small> Das Bakterium schützt sich mit einer Einweißhülle vor Uran und kann damit in der exotischen Umgebung einer Uranerz-Abfallhalde überleben. Diese Eiweißhülle, im Fachjargon S-Layer genannt, weist eine regelmäßige Gitterstruktur mit Poren in der Größe von einigen Nanometern auf. Auf diese Gitterstruktur brachten die Wissenschaftler zunächst ein Metallsalz mit gelösten Palladium-Ionen auf. Anschließend beobachteten sie die Anbindung der Metallsalze an die Eiweißhülle mit Hilfe eines patentierten Verfahrens der Infrarot-Spektroskopie. In den Poren des S-Layers verwandelt sich die unedle Metallsalzlösung unter Einsatz von Wasserstoff in das Edelmetall, das in Form von winzigen Palladiumkügelchen in regelmäßigen Abständen auf der Trägerschicht angeordnet ist. Ein solches Kügelchen besteht aus nur 50 bis 80 einzelnen Palladium-Atomen. Im Ergebnis entsteht eine Schicht aus Palladiumclustern mit neuartigen Eigenschaften. Bemerkenswert dabei ist, dass sich die Eiweißhülle und die Nanopartikel gegenseitig stabilisieren. Damit bleibt das Gesamtsystem sowohl bei hohen Temperaturen als auch in einer säurehaltigen Umgebung hochstabil. Aufgrund ihres kleinen Durchmessers bieten die Palladiumpartikel im Verhältnis zu ihrer Größe sehr viele Oberflächenatome, an denen andere Substanzen binden können. <b>Palladium</b> wird heute vielfach als Katalysator eingesetzt, etwa in der chemischen Industrie oder zur Entgiftung von Autoabgasen. Nano-Katalysatoren aus Palladium sind interessant, da sie bereits bei niedrigeren Temperaturen als Palladium in herkömmlichen Katalysatoren chemische Reaktionen beschleunigen. Die Technologie hierfür wird in vereinzelten Labors auch bereits erprobt.

August 10th

Das Geheimnis des Zuckerwassers

Via Terahertz-Technologie ist es Chemikern der Uni Bochum gelungen, einen Einblick in die blitzschnelle Reaktion von Wasser und Zucker zu bekommen. Sie lösen das uralte Rätsel, wie Zellen den Zucker als Schutzmechanismus verwenden, damit sie etwa nicht erfrieren. <% image name="Zuckerwasser" %><p> <small> Zuckerwasser: Die Reaktion mit dem Laktose-Molekül verändert das umliegende Wasser. </small> Proteine und Zellmembrane bleiben bei extremen Bedingungen länger intakt, wenn man Zucker in Wasser löst. Unklar war bisher, warum dem so ist. Die Lösung fanden die Forscher in Form der Terahertz-Strahlung: Sie ergibt neue Informationen über abgebildete Objekte im Spektralbereich zwischen sichtbarem Licht und Radarfrequenzen. Damit lässt sich erstmals der Bereich zwischen Mikrowellen und Infrarot-Strahlung erschließen. So war es möglich, die Veränderung des Umgebungswassers in einer Zuckerlösung mit Laktose (Milchzucker) sichtbar zu machen. Das Ergebnis: <u>Ein einziges Zuckermolekül reicht aus, um 123 umliegende Wassermoleküle in ihrer Bewegung entscheidend zu verlangsamen.</u> "Wasser kann sich mit Wasserstoffbrücken an den Zucker binden. Es entsteht eine anziehende Kraft, so dass die Wassermoleküle sich nicht mehr beliebig in jede Richtung bewegen können", erklärt die Bochumer Forscherin Martina Havenith. Wasser ist demnach kein passiver Zuschauer, sondern aktiver Mitspieler bei der Proteinfaltung und Regelung von Zellfunktionen. Das Geheimnis des Zuckerwassers

Adiponektin: Neuer Risikomarker für Herzinfarkt

In der Uniklinik Heidelberg wurde nachgewiesen: Je geringer die Menge des Hormons Adiponektin in Blut herzkranker Patienten ist, desto stärker ist die Schädigung der Herzkranzgefäße fortgeschritten. Adiponektin wird in Fettzellen gebildet - niedrige Blutspiegel gehen auch mit einem erhöhten Diabetesrisiko einher. Adiponektin: Neuer Risikomarker für Herzinfarkt <% image name="ECG" %><p> Die Heidelberger Forscher Maximilian von Eynatten und Jochen Schneider untersuchten, ob die Konzentration von Adiponektin im Blut mit den arteriosklerotisch veränderten Gefäßen im Röntgenbild übereinstimmt und erkannten einen eindeutigen Zusammenhang: Mit Hilfe des Adiponektin kann die Diagnose von Arteriosklerose verfeinert werden. Die Ursache für akuten Herzinfarkt ist häufig eine koronare Herzkrankheit: Die Sauerstoffversorgung des Herzmuskels ist durch verkalkte Ablagerungen in den Koronargefäßen eingeschränkt. Bei komplettem Gefäßverschluss kommt es zum Herzinfarkt. Risikofaktoren sind neben familiärer Belastung und zunehmendem Alter hohe Bluttfette, Rauchen, Bluthochdruck und Diabetes. Die koronare Herzkrankheit wird durch ein spezielles Röntgenverfahren (Koronarangiographie) festgestellt, bei dem über einen Herzkatheter Kontrastmittel in die Herzkranzgefäße injiziert werden, um diese auf dem Röntgenbild sichtbar zu machen. Die Wissenschaftler werteten die Daten von 247 Patienten zwischen 31 und 83 Jahren aus, die sich aufgrund von Herzproblemen einer Koronarangiographie unterziehen mussten. Es zeigte sich, dass die Adiponektinspiegel jeweils dem Schweregrad der Erkrankung entsprachen. "Je weniger Adiponektin, desto stärker die Verkalkung und umso höher das Risiko für einen Herzinfarkt, " fasst von Eynatten zusammen. "Wir vermuten deshalb, dass Adiponektin einen Schutzeffekt auf die Herzkranzgefäße ausübt." Die Bestimmung des Adiponektinspiegels kann allerdings eine Katheterangiographie nicht ersetzen, sondern sichert nur die Entscheidung über die weitere Diagnostik und Behandlung ab. Möglicherweise bietet das Hormon auch einen Ansatzpunkt für die Entwicklung einer Behandlung zum Schutz des Herzmuskels.

Erstmals Polyketide in Coli-Bakterien gefunden

Forscher der Uni Würzburg haben einen neuen Naturstoff entdeckt. Er gehört zur Klasse der Polyketide und kommt in Escherichia-coli-Bakterien vor. Dass die Darmbewohner zur Herstellung dieser Stoffgruppe in der Lage sind, war bisher unbekannt. Erstmals Polyketide in Coli-Bakterien gefunden <% image name="Polyketid" %><p> <small> Auf dem Chromosom der Coli-Bakterien (o.) liegen die Gene der neu entdeckten bioaktiven Substanz. Diese kann die Zellteilung von Wirtszellen unterbinden. </small> Escherichia coli sind friedliche Darmbewohner, treten aber auch in Varianten auf, die den Menschen in Gefahr bringen - etwa weil sie Blutvergiftungen auslösen oder die Harnwege infizieren. Das neu entdeckte Polyketid findet sich bei jeder der drei genannten Coli-Varianten. Wirkt es auf die Zellen höherer Organismen ein, lässt es deren DNA auseinanderbrechen. Das behindert die Zellteilung. Darin, so der Würzburger Forscher Jörg Hacker, lasse sich zum einen eine Schädigung des Erbguts und der Zelle sehen, verbunden mit einem höheren Krebsrisiko. Zum anderen könne durch das Zerbrechen der DNA auch die Aktivität von Zellen gebremst werden: Möglicherweise halten die Coli-Bakterien mit Hilfe des Polyketids die Immunabwehr in Schach und sichern so ihr Dasein im Darm. Und das ist letzten Endes auch für den Menschen wichtig - ohne Darmbakterien wären wir nicht lebensfähig. Zudem sei es denkbar, dass das Polyketid auch den Vermehrungsdrang von Krebszellen unterdrücken könnte. Aus der Klasse der Polyketide stammen viele Wirkstoffe, die in der Medizin eingesetzt werden - etwa bei Infektionen, in der Krebstherapie oder zur Unterdrückung des Immunsystems. Dass Coli-Bakterien einen Vertreter dieser Substanzklasse produzieren können, eröffnet nun neue Wege: Möglicherweise können Polyketide und verwandte Substanzen künftig mit Hilfe der Bakterien hergestellt werden. Für die Produktion von Insulin etwa werden Coli-Bakterien schon seit langem eingesetzt.

August 9th

Flowserve eröffnet Produktion in Suzhou

<a href=http://www.flowserve.com>Flowserve</a> hat sein neues, 15.000 Quadratmeter großes Werk für Pumpen, Ventile und Dichtungen in Suzhou, China, eingeweiht. Die Anlage wird im ersten Quartal 2007 die volle Produktionskapazität erreichen. Flowserve eröffnet Produktion in Suzhou <% image name="Flowserve_Logo" %><p> Das Werk befindet sich im Suzhou Industrial Park, 100 km vor den Toren von Schanghai. Flowserve will dort mehrere seiner Pumpen-, Ventil- und Dichtungsproduktreihen für den nationalen und den Exportmarkt fertigen und wird auch Technik-, Montage- und Prüfkapazitäten vor Ort haben. "China und der asiatisch-pazifische Wirtschaftsraum sind weiter der Schlüssel zu unserem globalen Wachstum als Unternehmen", meint Lewis Kling, Flowserves President und CEO. "Mit diesem ausgezeichneten Standort, einer effizienten Infrastruktur und vorausschauenden Unternehmensführung ist Suzhou ist eine ideale Basis für den Ausbau unserer Produktionskapazität." "Die elementaren Industriezweige, die wir bedienen, wie die Öl- und Gasbranche, die Elektrizitäts-, die Chemieindustrie oder die Wasserwirtschaft , verzeichnen ebenfalls signifikantes Wachstum in der Region", so Kling. Die Produkte von Flowserve widerstehen aufgrund ihrer Konstruktion extremen Temperaturen, kaustischen Chemikalien, hohen Drücken sowie sonstigen schwierigen Betriebsbedingungen in einigen der entlegensten Regionen. Diese Produkte und Dienstleistungen kombiniert mit über 200 Jahren Erfahrung ermöglichen Flowserve kritische Infrastrukturprojekte zu unterstützen, die wesentlich für das Wachstum in der Region sind.

Mit Lactobacillen gegen Karies und Körpergeruch

Die <a href=http://www.basf-fb.de>BASF Future Business GmbH</a> forscht seit 2002 mit der Berliner <a href=http://www.organobalance.de>OrganoBalance GmbH</a> an probiotischen Kulturen zum Einsatz für Körperpflege und Mundhygiene. Die ersten mit den Lactobacillen ausgestatteten Produkte sollen 2007 auf den Markt kommen. Mit Lactobacillen gegen Karies und Körpergeruch <% image name="Gebiss" %><p> Die dafür geeigneten Milchsäurebakterien (Lactobacillen) werden aus der umfangreichen Stammsammlung der OrganoBalance herausgefiltert und gemeinsam zur Anwendungsreife weiterentwickelt. Viel versprechende Einsatzgebiete der probiotischen Bakterien sind der Kampf gegen Karieserreger, die Vermeidung von Körpergeruch und die Regeneration der schützenden Hautflora. Der Erreger von <b>Karies</b>, das Bakterium Streptococcus mutans, produziert an der Zahnoberfläche aus Zucker aggressive Säuren, die zur Auflösung des Zahnschmelzes führen. Um das Kariesrisiko zu mindern, ist es wichtig, die Konzentration der schädlichen Bakterien in der Mundhöhle signifikant zu reduzieren. Genau das soll der Gegenspieler "Lactobacillus anti-caries" bewirken, der effektiv an die Karies-Keime bindet und so deren Anheftung an die Zahnoberfläche verhindert. Die antagonistischen Kulturen verklumpen die Karieserreger zu größeren Aggregaten, die keinen Schaden mehr anrichten können und aus der Mundhöhle ausgespült werden. An der <b>Haut</b> dominieren im Idealfall die Bakterien mit einer positiven gesundheitlichen Wirkung über gleichfalls vorkommende schädliche Keime. Gerät dieses System aus dem Gleichgewicht, werden Aussehen, Gesundheit und Wohlbefinden der Haut beeinträchtigt. Diese Störungen können etwa nach dem Waschen oder Duschen auftreten. In solchen Fällen kann "Lactobacillus stimulans" als eine Art mikrobielles Schutzschild die schnelle Regeneration der schützenden Hautflora fördern. Durch die Abgabe wachstumsfördernder Stoffe stimuliert er die Ansiedlung seiner gesunden Verwandten. Da das schnelle Ausgleichen von Hautirritationen eine hohe kosmetische Relevanz besitzt, sind derartige Mikroorganismen für den Einsatz in Lotionen oder Cremes und auch in Heilsalben oder Pflastern interessant. Ein drittes Einsatzgebiet für hilfreiche Milchsäurebakterien ist die Vermeidung von <b>Körpergeruch</b>. Dabei sind bestimmte unerwünschte Keime für die Geruchsentstehung etwa in den Achselhöhlen oder an den Füßen verantwortlich. Dagegen helfen "Lactobacillus pes-odoris", der spezifisch die geruchsbildenden Fußbakterien hemmt und "Lactobacillus ala-odoris", der die Geruchsentstehung in der Achselhöhle verhindert. Beide Lactobacillen-Kulturen können die Wirksamkeit von Deodorants, Fußsprays oder Lotionen verbessern. <small> Die Märkte für diese Produkte zeigen stabile Wachstumsraten. So hatte der Weltmarkt für Zahnpasta und Mundspülungen 2005 eine Größe von rund 13 Mrd € und wuchs mit etwa 2 %. Der Weltmarkt für Gesichtscreme lag 2005 bei etwa 24 Mrd €, der Markt für Körperlotionen bei knapp 8 Mrd € und der Markt für Deodorantien bei knapp 6 Mrd €. Diese drei Märkte zeigen ein jährliches Wachstum von etwa 3 %. Eingesetzt werden können probiotische Milchsäurebakterien entweder lebend verkapselt, lebend gefriergetrocknet oder abgetötet gefriergetrocknet - je nach Einsatzgebiet, gewünschter Wirkung und der erforderlichen Formulierung in einem kosmetischen Produkt. </small>

Panagene sichert sich Lizenzrechte für PNA-Synthese

Die südkoreanische <a href=http://www.panagene.com>Panagene</a> hat von der Copenhagen Inventor Group (CIG) das exklusive Recht an der maßgeschneiderten Peptid-Nukleinsäure-Synthese (PNA) lizenziert. Dieses Recht war zuvor an Applied Bioystems gegeben worden, wurde jedoch Ende März im gegenseitigen Einverständnis an CIG zurückgegeben. <% image name="PNA" %><p> "Panagene hat sich der Lieferung hochqualitativer PNA-Oligomere an Wissenschaftler überall auf der Welt verschrieben", so der Panagene-Chef Sung Kee Kim, "die CIG-Lizenz gibt uns die Möglichkeit, mit unseren eigenen Monomeren und Verfahren zur Oligomersynthese maßgeschneiderte PNA-Oligomere zu vermarkten." <b>PNAs</b> sind der DNA ähnlich und haben einzigartige Eigenschaften, die ihnen bei zahlreichen Anwendungen Vorteile verschaffen. Panagene ist davon überzeugt, dank dieser Lizenz den PNA-Markt, der heute etwa 5 % des DNA/RNA-Synthesemarktes ausmacht, stark ausdehnen zu können. Panagene sichert sich Lizenzrechte für PNA-Synthese

H1 2006: Kräftiges Wachstum bei Boehringer

<a href=http://www.boehringer-ingelheim.com>Boehringer Ingelheim</a> konnte insbesondere dank der in den vergangenen Jahren neu eingeführten Medikamente im ersten Halbjahr 2006 den Umsatz gleich um 17 % auf 5,3 Mrd € steigern. <% image name="Boehringer_Fermentation" %><p> Auch das Betriebsergebnis stieg um 34 % auf gut 1 Mrd €. Die Umsatzrendite betrug 19 %. Für das Gesamtjahr wird allerdings mit einer niedrigeren Wachstumsrate gerechnet - bedingt durch die Einführung von Nachahmerpräparaten in den USA für das wichtige Produkt Mobic (in Österreich als Movalis vertrieben). Wichtigster Umsatzträger war das Atemwegsprodukt <b>Spiriva</b> mit einem Umsatz von 640 Mio € (+55 %). Beim Blutdrucksenker <b>Micardis</b> stiegen die Umsätze um 32 % auf 480 Mio €. <b>Mobic</b> gegen Arthritis und <b>Flomax</b> zur Behandlung der gutartigen Prostatavergrößerung sind weitere umsatzstarke Medikamente von Boehringer Ingelheim. Ein Medikament mit gutem Wachstumspotenzial ist <b>Sifrol</b>, ein Präparat gegen die Parkinson-Krankheit, das seit Frühjahr in Europa auch für die Indikation der "unruhigen Beine" (Restless Legs Syndrom) zugelassen ist. Es wuchs um 33 % auf 260 Mio €. Im Geschäft mit verschreibungspflichtigen Medikamenten, das rund 80 % der Erlöse von Boehringer Ingelheim ausmacht, stiegen die Umsätze um 21 % auf 4,2 Mrd €. Dabei waren einmal mehr die USA die Umsatz-Lokomotive mit einem Anteil von 48 % an den Erlösen und einem Wachstum von 36 %. H1 2006: Kräftiges Wachstum bei Boehringer

Grazer untersuchen Magnet-Effekte bei -269° C

Physiker der Uni Graz erforschen derzeit die Grundlagen des Nanomagnetismus, der als Basis für das "High Density Magnetic Recording" gilt. <% image name="Datensicherung" %><p> <a href=http://www.uni-graz.at/exp3www/index.html>Heinz Krenn</a> ist mit seinem Team im Boot der internationalen Spitzenforschung - dank einer einzigartigen Ausstattung. "Wir haben besonders starke Magnete und äußerst empfindliche Messgeräte, die nur bei extrem tiefen Temperaturen, etwa -269° C, funktionieren. Damit gehören wir zu den wenigen Standorten in der Steiermark, die solche Kälte produzieren und derartige exotische Messverfahren anwenden können." Für die Herstellung von ultrakleinen Magnetstrukturen - wie sie in den neuartigen Datenträgern verwendet werden - ist diese Tieftemperatur-Ausrüstung deswegen nötig, weil sonst die thermische Eigenbewegung die gespeicherte Information löschen würde. Man versucht derzeit, den Einsatz dieser Nano-Magnete bis Raumtemperatur voranzutreiben. Momentan werden in Computern übrigens rotierende Datenträger eingesetzt, die einen elektrischen Antrieb und damit viel Energie benötigen. "Mit den neuen spintronischen Bauelementen, die neben der Ladung auch den Spin der Elektronen als Informationsträger benutzen, könnte diese Problem in naher Zukunft behoben werden", so Krenn. Grazer untersuchen Magnet-Effekte bei -269° C

Frankreich unterstützt Cisbios IMI-Projekt

Cisbio international, der Entwickler der <a href=http://www.htrf.com>HTRF</a>-Technologie, hat von der französischen Forschungsagentur ANR eine Förderung über 1,5 Mio € für das IMI-Projekt (Intracellular Molecular Imaging) bekommen. <% image name="Cisbio" %><p> Ziel dieses Projekts ist die Etablierung von HTS-kompatibler Technologie (hochvolumiges Screening), welche die Möglichkeit der Quantifizierung von Wechselwirkungen auf biomolekularer Ebene in lebenden Zellen unter spezieller Ausrichtung auf G-Protein-gekoppelte Rezeptoren (GPCRs), eines der wichtigsten Targets in der Pharmaforschung, bietet. Cisbios IMI-Projekt sieht die Kooperation mit ausgewählten Biotechs sowie dem Institut de Génomique Fonctionnelle (IGF) in Montpellier vor. Auf Basis dieses Kooperationsnetzes entwickelt Cisbio neue Techniken für das Tagging spezieller intrazellulärer Proteine und neue langlebige Fluoreszenz-Marker zur Untersuchung biologischer Wechselwirkungen in Zellen. Ziel ist es dabei, dem Anwender Zugang zu einfach interpretierbaren, quantitativen Daten zu Targets in lebenden Zellen an die Hand zu geben. Frankreich unterstützt Cisbios IMI-Projekt

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