Archive - 2019

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January 16th

Frankreich: Urteil gegen Glyphosat

Laut dem Verwaltungsgericht von Lyon ist der Verkauf des Pflanzenschutzmittels „Roundup Pro 360“ nicht zulässig.

 

Das Verwaltungsgericht von Lyon hat den Verkauf des glyphosathältigen Pflanzenschutzmittels „Roundup Pro 360“ in Frankreich untersagt. Es folgte damit einem Antrag des Comité de Recherche et d'Information Indépendantes sur le Génie Génétique (CRIIGEN) um die ehemalige französische Umweltministerin Corinne Lepage. In dem Urteil, das dem Chemiereport vorliegt, heißt es, die Zulassung des Verkaufs des Mittels durch die Agence Nationale de Sécurité Sanitaire de l’alimentation, de l’environnement et du travail (ANSES) sei aufgrund unzureichender Überprüfungen möglicher Risiken erfolgt.

 

Das Gericht betont, laut einer Feststellung der europäischen Gesundheitsagenur EFSA aus dem Jahr 2015 könnten glyphosathältige Substanzen grundsätzlich krebserregend sein. Die ANSES habe indessen keine Untersuchungen durchgeführt, wie es sich mit „Roundup Pro 360“ konkret verhalte. Vielmehr habe sie auf dessen chemische Identität mit dem in Frankreich ebenfalls zugelassenen Pflanzenschutzmittel „Typhon“ verwiesen. Beide Mittel bestehen zu 41,5 Prozent aus Glyphosat. Allerdings habe die ANSES selbst festgestellt, dass „Typhon“ aufgrund seiner Zusammensetzung für Mensch und Umwelt problematischer sein könnte als reines Glyphosat. Dies treffe somit offensichtlich auch für „Roundup Pro 360“ zu. Ausdrücklich verweist das Gericht darauf, dass bei Entscheidungen über die Zulassung von Produkten, die potenzielle Umweltrisiken darstellen, das Vorsorgeprinzip der EU anzuwenden ist.

 

Das Urteil wird laut dem Gericht dem CRIIGEN ebenso zugestellt wie dem Glyphosat-Hersteller Monsanto, der mittlerweile dem deutschen Chemiekonzern Bayer gehört. Ferner ergeht es auch an die ANSES. Überdies fordert das Gericht den französischen Landwirtschafts- und Ernährungsminister sowie sämtliche sonstigen zuständigen Behörden auf, das Urteil durchzusetzen. Eine Stellungnahme von Bayer liegt bis dato nicht vor.

 

 

January 10th

Agrana: Ergebniseinbruch wegen Zuckerpreisen

Das EBIT des Frucht-, Stärke- und Zuckerkonzerns sank in den ersten drei Quartalen des Geschäftsjahres 2018/19 um 63 Prozent, das Konzernergebnis um 71 Prozent.

 

Der Umsatz des Frucht-, Stärke- und Zuckerkonzerns Agrana belief sich in den ersten drei Quartalen des Geschäftsjahres 2018/19 auf 1,86 Milliarden Euro, um 7,3 Prozent weniger als im Geschäftsjahr 2017/18. Das operative Ergebnis (EBIT) sank um rund 63 Prozent auf 63,5 Millionen Euro. Das Konzernergebnis verringerte sich um etwa 71 Prozent auf 37,0 Millionen Euro. Begründet wird dies seitens der Agrana mit den „sehr niedrigen Verkaufspreisen in den Segmenten Zucker und Stärke“ sowie den „deutlich niedrigeren Ethanolpreisen“.

 

Positiv entwickelte sich das größte Segment, Frucht: Der Umsatz blieb mit rund 890,2 Millionen Euro stabil, das EBIT wuchs um 4,9 Prozent auf 62,0 Millionen Euro. Zu dieser Verbesserung trugen laut Agrana vor allem die „hohen Apfelsaftkonzentratpreise aus der Ernte 2017“ bei. Im Segment Stärke fiel der Umsatz leicht um 1,7 Prozent auf 566,4 Millionen Euro. Das EBIT verringerte sich jedoch erheblich um 47,6 Prozent auf 36,9 Millionen Euro. Als Grund hierfür führt die Agrana die „deutlich niedrigeren Bioethanolpreise und rückläufige Erlöse bei Verzuckerungsprodukten“ an. Drastische Einbrüche verzeichnete das kleinste Segment der Agrana, Zucker. Hier sanken die Umsatzerlöse um 26,1 Prozent auf 406,9 Millionen Euro. Operativ schrieb die Agrana einen Verlust von 35,4 Millionen Euro. Zum Vergleich: In den ersten drei Quartalen des Geschäftsjahres 2017/18 hatte sie einen Gewinn von 42,1 Millionen Euro verbucht.

 

Für das gesamte Geschäftsjahr 2018/19 erwartet die Agrana weiterhin einen „deutlichen Rückgang beim EBIT“, das für 2017/18 mit 190,6 Millionen Euro beziffert wurde. Der Konzernumsatz soll „leicht unter Vorjahresniveau“ und damit unter 2,56 Milliarden Euro liegen. Präsentiert wird die Jahresbilanz 2018/19 am 13. Mai.

 

Vorstandschef Johann Marihart resümierte, die Agrana sei „im schwierigen wirtschaftlichen Umfeld strategisch gut positioniert. Wir setzen dem rein preisbasierten Wettbewerb auch zukünftig unsere Spezialitätenstrategie entgegen und zusammen mit der Diversifikation in die drei Standbeine Frucht, Stärke und Zucker werden wir uns im Vergleich zu reinen Zuckerunternehmen besser behaupten.“

 

 

 

January 9th

Sanochemia mit Ergebniseinbruch

Die seinerzeitigen Probleme mit der Fertigung steriler Lösungen im Werk Neufeld wirken sich stärker auf die Bilanz aus als gedacht.

 

Das operative Ergebnis (EBIT) der Wiener Sanochemia Pharmazeutika AG wird im Geschäftsjahr 2017/18 bei - 13 Millionen Euro liegen, verglichen mit einem Plus von rund 1,2 Millionen Euro im Geschäftsjahr 2016/17. Das Ergebnis vor Steuern und Abschreibungen (EBITDA) schrumpft von 3,6 auf - 5 Millionen. Beim Umsatz steht ein Rückgang um zwölf Millionen Euro auf 33 Millionen Euro an. Das berichtete das Unternehmen in einer Gewinnwarnung am 9. Jänner. Als Gründe nannte die Sanochemia „das eingeschränkte GMP-Zertifikat und damit verbundene ausgesetzte Auslieferungen sowie zu bildenden Rückstellungen für mögliche Schadenersatzforderungen. Zum anderen wurden Abschreibungen immaterieller Vermögenswerte durchgeführt“. Der Hintergrund: Im April vergangenen Jahres hatte das Bundesamt für Sicherheit im Gesundheitswesen (BASG) der Sanochemia die Herstellung steriler Lösungen zeitweilig untersagt und eine Grundreinigung des Werks in Neufeld angeordnet. Überdies verlangte das BASG eine Qualitätskontrolle durch ein externes Labor. Die Kosten für die Angelegenheit bezifferte die Sanochemia damals mit rund einer Million Euro. Auf den Jahresumsatz sollte sich das Problem mit „maximal bis zu 2,5 Millionen Euro“ auswirken - was nun offenbar deutlich übertroffen wurde.

 

Nicht im Zusammenhang mit dem Ergebniseinbruch steht die geplante Bestellung Timo Benders zum CEO, hieß es auf Anfrage des Chemiereports. Bender ist derzeit geschäftsführender Gesellschafter der B.E. Imaging, eines der wichtigsten Kunden der Sanochemia. Im Rahmen einer Kapitalerhöhung von rund 12,9 auf 15,7 Millionen Euro übernimmt die B.E. Imaging etwa 2,8 Millionen Stück neuer Inhaberaktien der Sanochemia und bezahlt dafür fünf Millionen Euro. Sie steigert damit ihren Anteil an dem Wiener Unternehmen von 13,5 auf 28 Prozent. Wirksam werden soll die Bestellung Benders mit Anfang Feber. Eine Aufsichtsratssitzung hierzu sowie zur Kapitalerhöhung ist noch für Jänner vorgesehen. Die derzeitigen Sanochemia-Vorstände Klaus Gerdes, Stefan Welzig und Christina Abrahamsberg behalten ihre Mandate bis auf Weiteres. Abgesehen von der Bestellung Benders sind „weitere Veränderungen im Vorstand nicht geplant“, verlautete seitens der Sanochemia gegenüber dem Chemiereport.

 

Kaum Neues ums Sackerl

Das Resultat des „Plastikgipfels“ der Bundesregierung ist wenig substanziell, zeigen die Reaktionen des Nachhaltigkeitsministeriums und der Wirtschaft.

 

In einigermaßen engen Grenzen halten sich offenbar die Ergebnisse des sogenannten „Plastikgipfels“ der Bundesregierung, der am 8. Jänner über die Bühne ging. Das zeigt eine Aussendung des sachlich zuständigen Bundesministeriums für Nachhaltigkeit und Tourismus (BMNT). Ihr zufolge wiederholte „Nachhaltigkeitsministerin“ Elisabeth Köstinger im Wesentlichen nur, was sie und ihre Kollegen bereits bei einem einschlägigen Ministerratsvortrag Anfang Dezember verlautet hatten: Per 1. Jänner 2020 wird der Verkauf nicht biologisch vollständig abbaubarer Kunststofftragetaschen in Österreich verboten. Außerdem setzt die Bundesregierung die Einwegplastik-Richtlinie der Europäischen Union um, wozu sie freilich ohnehin verpflichtet ist. Die Richtlinie sieht unter anderem vor, das Inverkehrbringen von Einweggeschirr, Trinkhalmen und Wattestäbchen aus nicht biologisch abbaubaren Kunststoffen zu verbieten. Köstinger sprach dennoch von einem „Schulterschluss“ und einem „echten Systemwechsel“, der mit dem Gipfel angeblich erreicht worden sei. Und: „Mehrweg-Lösungen sollen forciert werden. Das ist ein starkes Zeichen, aktiv gegen die Wegwerf-Gesellschaft aufzutreten und für mehr Nachhaltigkeit in unserer Gesellschaft.“

 

Unter zwei Prozent

 

Weniger euphemisch fielen die Reaktionen anderer Gipfelteilnehmer aus. „Wir freuen uns über den offenen und sachlichen Dialog der Bundesregierung mit den Stakeholdern zu diesem wichtigen Thema. Die geplanten Vorhaben wie das Plastiksackerlverbot betreffen allerdings weniger als zwei Prozent aller Kunststoffverpackungen. Damit allein werden wir die hohen EU-Recyclingziele 2025 nicht erreichen, für die wir das Recycling von heute 100.000 Tonnen pro Jahr auf 150.000 Tonnen pro Jahr steigern müssen“, warnte etwa der Vorstand der Altstoff-Recycling Austria (ARA), Christoph Scharff. Er empfahl dieAusarbeitung einer „Kunststoff-Roadmap 2030“. Diese solle „auf wissenschaftlicher Basis drei Fragen beantworten: Woraus wird Kunststoff zukünftig hergestellt? Wo wird Kunststoff in Zukunft sinnvoll in kurz- und langlebigen Anwendungen ressourcenschonend zum Einsatz kommen? Wie wird Kunststoff möglichst lange und sinnvoll im Ressourcenkreislauf gehalten, hochwertiges Recycling erreicht und Verluste in die Umwelt minimiert?“ Scharff erwartet sich von der Roadmap „einen Innovationsschub in der Kreislaufwirtschaft“ und „Wettbewerbsvorteile für österreichische Unternehmen“.

 

„Maximal Gewissensberuhigung“

 

Heftige Kritik am Vorgehen der Bundesregierung übte die Geschäftsführerin des Fachverbandes der Chemischen Industrie Österreichs (FCIO), Sylvia Hofinger: „Mit einem vorschnellen Verbot von Plastiksackerln und einer Reduktion von Kunststoffverpackungen ist für die Umwelt nichts gewonnen, denn der Klimafußabdruck von alternativen Materialien ist meist schlechter.“ Sie forderte einen „gesamthaften Ansatz zur Nachhaltigkeit von Kunststoff“ unter Einbeziehung neuer Recyclingtechnologien, entsprechender Forschungsschwerpunkte sowie der Sammlungs- und Sortierungsstrukturen. Und Hofinger verwies auf die zweifelhafte „Ökobilanz“ der Alternativen zu den Plastiksackerln. Beispielsweise müsse eine Tragtasche aus Papier dreimal so oft benutzt werden wie ein Kunststoffprodukt, „um eine niedrigere CO2-Bilanz zu erreichen. Da Papier aber nicht so reißfest ist wie Kunststoff, ist dies schwer möglich. Das Papiersackerl dient maximal der Gewissensberuhigung, der Umwelt schadet es mehr als es nützt“.

 

Uneinheitlich fielen die Reaktionen des Handels aus. Der privatwirtschaftlich organisierte Handelsverband verlautete, mit dem Plastiksackerlverbot durchaus „leben“ zu können. Allerdings müssten auch die in Österreich tätigen ausländischen Internethändler in die Pflicht genommen werden. Nötig sei „faires Level Playing Field für alle Marktteilnehmer“, konstatierte der Geschäftsführer des Verbands, Rainer Will. Nachsatz: „Viele Online-Händler aus Drittstaaten zahlen überdies kein Entpflichtungsentgelt für ihre nach Österreich gelieferten Verpackungen, obwohl sie dazu gesetzlich verpflichtet wären. Eine strengere Ahndung wäre wichtig, um Marktverzerrungen zu vermeiden.“
Anders argumentierte die Bundessparte Handel in der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ) als gesetzliche Interessenvertretung der Branche. Sie „sieht Verbote von Verpackungen und Tragetaschen kritisch“, betonte Obmann Peter Buchmüller bereits im Vorfeld des Gipfels. Österreich habe seine „Hausaufgaben“ bravourös erledigt und die Jahresmenge an Plastiksackerln pro Einwohner „um 40 Prozent von 50 auf 30 Stück gesenkt. Damit unterschreitet Österreich schon jetzt die Vorgabe der EU für 2025 von 40 Stück pro Einwohner und Jahr“. Und Buchmüller fügte hinzu: „Adäquate Verpackungen verhindern, dass Produkte - insbesondere Lebensmittel - zu Abfall werden. Wer bei der Verpackung am falschen Platz spart, riskiert große Ressourcenvergeudungen.“

 

Verhalten äußerten sich die Umweltorganisationen. GLOBAL 2000 etwa bemängelte, die Regierung habe keinen „konkreten Gesetzesvorschlag für das vielgenannte Plastiksackerlverbot“ präsentiert. Immerhin seien aber weitere Arbeitstreffen auf Expertenebene angekündigt worden.

 

 

January 7th

Britische Chemieindustrie will bei REACH bleiben

Ein Austritt aus dem europäischen Chemikalienmanagementsystem kommt für die Branche nicht in Frage, betont deren Interessenverband CIA.

 

Großbritannien muss auch auch nach dem EU-Austritt des Landes (Brexit) am 29. März am EU-Chemikalienmanagementsystem REACH teilnehmen. Ferner soll die britische Regierung darauf dringen, auch weiterhin in der Europäischen Chemikalienagentur ECHA vertreten zu sein. Das fordert die Chemical Industries Association (CIA), der Chemieindustrieverband Großbritanniens. In einem Brief an die Verbandsmitglieder verweist Generaldirektor Steve Elliott auf die Gefahr, dass die britischen Unternehmen im Fall eines vertragslosen EU-Austritts („No deal“) die REACH-Registrierungsgebühren eventuell nochmals bezahlen müssten - ohne den geringsten Nutzen für die Gesundheit und die Umwelt. Das aber könne auf keinen Fall in Frage kommen, betont Elliott: Schließlich gehe es um „hunderte Millionen Pfund“.

 

Und keinesfalls sei die britische Chemieindustrie an laxeren Vorgaben interessiert. Sie habe das ganze vergangene Jahr für die Aufrechterhaltung des bestehenden Chemikalienrechts lobbyiert, dessen „Herzstück“ REACH sei. Nun müsse das britische Parlament der von Premierministerin Theresa May erzielten Vereinbarung zustimmen. Dafür werde sich die CIA in den kommenden Wochen verstärkt aussprechen.

 

Elliott betrachtet den Verbleib der britischen Chemiebranche im REACH-Regime als Voraussetzung für ihr weiteres erfolgreiches Agieren „und für die künftige Prosperität unseres Landes“. Seine Organisation sei sich mit den Schwesterverbänden in der künftigen EU-27 einig, dass die Verwerfungen durch den Brexit auf ein unvermeidbares Minimum beschränkt werden müssten. Vor allem dürfe es nicht zu Unterbrechungen des Handels und zu regulatorischen Unsicherheiten kommen. Auch der Zugang zum europäischen Arbeitsmarkt müsse weiterhin gewährleistet bleiben.

 

 

 

January 3rd

Uni-Joint Venture Max F. Perutz Laboratories verlängert

Die Rektoren der Universität Wien und der Medizinischen Universität Wien, Heinz Engl und Markus Müller, haben die Fortsetzung der Zusammenarbeit im Rahmen der Max F. Perutz Laboratories (MFPL) bis 2025 unterzeichnet.

2005 bündelten die beiden Universitäten ihre Forschungsgruppen der molekularbiologischen Grundlagenforschung im Rahmen eines Joint Ventures, das nach Max Ferdinand Perutz, dem aus Österreich stammenden Nobelpreisträger und Pionier der Molekularbiologie benannt wurde. Seither ist daraus eine international sichtbare Forschungseinrichtung geworden, an der heute rund 500 Wissenschaftler in 60 Forschungsgruppen arbeiten. Seit ihrer Gründung sind zahlreiche Preise und Förderungen an die MFPL geflossen, darunter elf ERC Grants des European Research Council.

Nach Aussage von Meduni-Wien-Rektor Markus Müller sind die MFPL ein entscheidendes Element in der „erfolgreichen Aufholjagd des wissenschaftlichen Standorts Österreich zur internationalen Spitze der biomedizinischen Forschung“. Uni-Wien-Rektor Heinz Engl bezeichnete die Arbeit der Labors als „Beitrag zur medizinischen Grundlagenforschung unter dem Generalthema Mechanistische Biomedizin“.

Die MFPL bilden eine der Säulen des Vienna Biocenter in Wien 3, an dem auch das von Boehringer Ingelheim finanzierte IMP, mehrere Forschungseinrichtungen der Österreichischen Akademie der Wissenschaften (IMBA, GMI) sowie zahlreicher Unternehmen angesiedelt sind. Durch die geplante Übersiedlung des Biologiezentrums der Universität Wien in die unmittelbare Nachbarschaft des MFPL soll der Standort weiter gestärkt werden.