Forscher des <a href=http://www.kgu.de>Klinikums</a> der Uni Frankfurt haben mit dem Protein Polo-like-kinase 1 (Plk1) ein neues Krebsgen entdeckt, das sich als Zielgen für die gezielte molekulare Therapie von Tumoren eignet. Plk1: Neues Ziel-Gen für die KrebstherapieForscher rund um Klaus Strebhardt entdeckten, dass das Gen Plk1 in den Organen eines Erwachsenen komplett abgeschaltet ist - das Genprodukt dagegen in einer Vielzahl unterschiedlicher Tumortypen in großen Mengen vorhanden ist: Ein erster Hinweis dafür, dass Plk1 als mögliches Zielgen für eine Krebstherapie fungieren könnte. Denn Gene, die für die Funktion des erwachsenen Organismus benötigt werden, sind ungeeignet für die Hemmung bei einer Krebsbehandlung.
Aber erst die Entdeckung einer strukturellen <b><u>Besonderheit des Proteins Plk1</u></b> ermöglicht nun die computergestützte Entwicklung passgenauer Wirkstoffe zur Hemmung des Tumorwachstums. Plk1, das unter anderem als ein zentraler Regulator der Zellteilung fungiert, verfügt als einziges der Familie der Protein-Kinasen über eine Domäne zur Bindung von Substraten - <b><u>die Polo-box-Region</u></b>.
Plk1 wird für die Reifung der Zentrosomen, für die Ausbildung des Spindelapparates, die Trennung der Chromosomen und für die Trennung der bei der Mitose entstehenden Tochterzellen benötigt. Hemmt ein Medikament Plk1, ist keine Zellteilung mehr möglich. Auch andere namhafte Forschergruppen konnten das bestätigen.
Hemmt man Plk1 etwa durch Antisense-Oligonukleotide, sterben Tumorzellen ab. Dies konnte die Frankfurter Forscher erstmalig sowohl in Zellkultur als auch in Tierexperimenten demonstrieren. In der Krebstherapie wird dies als ein weiterer wesentlicher Meilenstein bei der Erforschung von Plk1 als Zielgen für die Krebstherapie bewertet.
<a href=http://www.boehringer-ingelheim.de>Boehringer Ingelheim</a> hat seinen Wachstumskurs auch 2005 fortgesetzt. Der Umsatz kletterte um 17 % auf 9,5 Mrd €, das EBIT verbesserte sich um 40 % auf gut 1,9 Mrd €. Das Ergebnis nach Steuern legte um 70 % auf 1,5 Mrd € zu. 2005: Boehringer Ingelheim wächst kräftig<% image name="Boehringer_Produktion" %><p>
Für Boehringer Ingelheim-Sprecher Alessandro Banchi war 2005 ein Beleg dafür, „dass Boehringer Ingelheim nicht nur beim Erlöswachstum, sondern auch bei den Ergebnissen in der internationalen Spitzengruppe der Pharmaunternehmen angekommen ist“. So erzielte der Unternehmensverband eine operative Rendite (Verhältnis von Erlösen zum Betriebsergebnis) von 20,2 %.
Laut Marktforscher IMS war Boehringer Ingelheim mit einem Plus von 23 % unter den großen internationalen Pharmaunternehmen 2005 das wachstumsstärkste - der Ø Pharmamarkt konnte nur um 6 % zulegen. Besonders klar zeigte sich diese Wachstumsdynamik in den USA, wo Boehringer Ingelheim mit plus 33 % den US-Markt deutlich überflügelte. Mittlerweile hat das Unternehmen einen Weltmarktanteil von etwa 2 % und liegt im internationalen Vergleich auf Rang 14.
Boehringer Ingelheim besitzt eine Reihe von Präparaten, deren Potenzial noch nicht ausgeschöpft ist. So wurde <b>Spiriva</b> gegen chronisch-obstruktive Atemwegserkrankungen (COPD) mit 950 Mio € das erste Blockbuster-Medikament des Unternehmens, also ein Präparat mit mehr als 1 Mrd $ Umsatz - es ist mittlerweile das meistverschriebene COPD-Medikament. Auch <b>Micardis</b> (gegen Bluthochdruck), das um knapp 30 % auf 720 Mio € zulegte, sowie <b>Sifrol</b> (gegen Parkinson) mit einem Umsatzplus von 50 % auf 420 Mio €, sind künftige Wachstumstreiber. Dagegen rechnet Boehringer Ingelheim für <b>Mobec</b> mit Nachahmerprodukten auf dem US-Markt und mit rückläufigen Umsätzen. Das Präparat gegen Osteoarthritis und rheumatische Arthritis wuchs 2005 um knapp 30 % auf 850 Mio €.
Als Highlight 2005 bezeichnet das Unternehmen die Markteinführung des AIDS-Medikamentes <b>Aptivus</b>, eines neuartigen Protease-Hemmers, der zusätzliche Behandlungsoptionen für Patienten mit vielfältigen Resistenzen gegen andere HIV-Medikamente bietet.
• Verschreibungspflichtige Medikamente: + 17 % auf 7,2 Mrd €
• Selbstmedikation: + 8 % auf 1,1 Mrd €
• Tiergesundheit: + 8 % auf 360 Mio €
• Biopharmazie, Auftragsfertigung, Chemikalien: + 30 % auf 850 Mio €.
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<b><u> Ausbau in Wien vor Fertigstellung</u></b>. In Österreich hat Boehringer Ingelheim 2005 mit 1700 Mitarbeitern einen Umsatz von 388 Mio € erwirtschaftet - ein Plus von 11 %. Die Investitionen in Sachanlagen beliefen sich auf 65 Mio €, die Exportquote betrug 60,8 %. Das Umsatzplus ist vorwiegend auf Zuwächse in Mittel- und Osteuropa (28 %) zurückzuführen, die vor allem von Russland, Tschechien und Ungarn getragen werden.
Seit 2004 trägt Boehringer Ingelheim Österreich als Regionalzentrum für Mittel- und Osteuropa die Geschäftsverantwortung für 29 Länder in dieser Region. Ein derzeit in Wien errichtetes Bürogebäude mit Betriebsrestaurant, das in Zukunft 180 Mitarbeitern Platz bieten wird, steht kurz vor seiner Fertigstellung.
Das mit Investitionen von 21 Mio € in Wien entstehende Biologie-Forschungsgebäude wird ebenfalls in wenigen Wochen eröffnet. Im Rahmen der onkologischen Forschung sollen dort neue Substanzen sowie die Ursachen bösartiger Tumore untersucht werden. Als Krebsforschungszentrum des weltweiten Unternehmensverbandes haben die Wiener in den vergangenen Jahren bereits sechs Substanzen in die Entwicklung gebracht, wovon sich drei derzeit in Phase II befinden.
<a href=http://www.lanxess.de>Lanxess</a> hat 2005 sein Ergebnis (EBITDA vor Sondereinflüssen) um 30 % auf 581 Mio € gesteigert. Der Umsatz stieg um 5,6 % auf 7,15 Mrd €. Ein drittes Restrukturierungspaket soll ab 2009 jährlich rund 50 Mio € einsparen.<% image name="Lanxess_Headquarter" %><p>
„Wir haben unsere Unabhängigkeit als Chance genutzt und 2005 das Fundament für ein wettbewerbsfähiges Unternehmen gelegt“, so Lanxess-Chef Axel C. Heitmann. Allerdings: „25 % unseres Umsatzes sind immer noch nicht profitabel, 30 % nicht zufrieden stellend. Das ist zwar insgesamt eine signifikante Verbesserung zum Vorjahr, erlaubt uns aber nicht, beim Umbau des Unternehmens und unserem Tempo nachzulassen.“
Ergo: Ein drittes Restrukturierungspaket ist angesagt. Es betrifft die Bereiche Polybutadiene Rubber, Butyl Rubber, Inorganic Pigments und Styrenic Resins in den USA, Brasilien, Frankreich und Belgien. Die zur Umsetzung notwendigen Einmalkosten betragen 55 Mio €. Damit verbunden ist der Abbau von 250 Arbeitsplätzen außerhalb Europas.
Lanxess will für Geschäfte, die auf absehbare Zeit keine führende Marktpositionen erbringen können, Partner suchen oder sich ganz von ihnen trennen. Zurzeit steht hier im Fokus die Business Unit Textile Processing Chemicals, die flammgeschützte Berufsbekleidung und spezielle Textilien als Schallschutz in Autos herstellt.
Lanxess erwartet 2006 die höchsten Wachstumsraten erneut in den aufstrebenden Märkten Asiens sowie Mittel- und Osteuropas. Am EBITDA-Margenziel vor Sondereinflüssen von 9 bis 10 % hält Lanxess fest. 2006 soll auch ein positives Konzernergebnis eingefahren werden - nach einem Verlust von 63 Mio € im Jahr 2005.
• Der Umsatz im Segment <b>Performance Rubber</b> kletterte 2005 um 17,3 % auf 1,68 Mrd €. Der starke Anstieg des EBITDA vor Sondereinflüssen um 74 % auf 214 Mio € ist auf den Verzicht auf margenschwache Umsätze bei Polybutadiene Rubber und Technical Rubber Products zurückzuführen.
• Im Segment <b>Engineering Plastics</b> stieg der Umsatz um 0,9 % auf 1,73 Mrd €. Das Segment verbesserte sein EBITDA vor Sondereinflüssen um rund ein Drittel auf 66 Mio €. Es weist jedoch – bedingt durch ein äußerst schwieriges Marktumfeld – eine unbefriedigende Ertragssituation aus.
• Um 3,2 % auf 1,54 Mrd € erhöhte das Segment <b>Chemical Intermediates</b> seinen Umsatz 2005. Auch in diesem Segment wurden Preissteigerungen insbesondere in der Business Unit Basic Chemicals realisiert. Das EBITDA vor Sondereinflüssen verbesserte sich deutlich um 4,5 % auf 211 Mio €, was einer Marge von 13,7 % entspricht.
• Eine leichte Steigerung des Umsatzes auf 1,98 Mrd € erzielte das Segment <b>Performance Chemicals</b>. Die Preiserhöhungen wurden dabei in allen Business Units durchgesetzt. Das EBITDA vor Sondereinflüssen lag mit 212 Mio € um rund 40 % über Vorjahresniveau. Die Marge stieg auf 10,7 (8,0) %. 2005: Konzernumbau bei Lanxess greift
Bis Ende 2008 soll im logistisch sehr gut positionierten Ruwais in Abu Dhabi ein neues Melaminwerk mit einer Kapazität von rund 80.000 Jahrestonnen durch ein Investment von 185 Mio $ errichtet werden. Geplanter Baubeginn wird Anfang 2007 sein.AMI und ADNOC errichten Melaminwerk<% image name="AMI_Ruwais" %><p>
<small> Vertragsunterzeichnung in Abu Dhabi: (v.l.:) Mohamed N. Al Kjaily (IPIC), Yousef Omair Bin Yousef (ADNOC), Joachim Grill (AMI), Wolfgang Ruttenstorfer (OMV) </small>
Nach dem Erwerb von 50 % an der <a href=http://www.agrolinz.at>AMI</a> durch die International Petroleum Investment Company (IPIC) im Jahr 2005 sprach sich der Vorsitzende der IPIC, Scheich Mansour bin Zayed Al Nahyan, dafür aus, dass die nächste größere Investition der AMI in Abu Dhabi getätigt werden sollte.
Die neue Anlage wird im Rahmen eines Joint-ventures zwischen AMI (60 %) und der Abu Dhabi National Oil Company (ADNOC) errichtet. Der Standort Ruwais bringt vor allem direkten und günstigen Zugang zum wichtigen Rohstoff Erdgas sowie eine optimale Infrastruktur. "Von hier aus ist eine optimale Belieferung der stark wachsenden Melaminmärkte möglich, wir stärken damit unsere Position in der unmittelbaren Nähe der für uns relevanten Wachstumsmärkte im Mittleren Osten und Fernost", so AMI-Chef Joachim Grill.
Neben dem F&E-Zentrum für Melaminanwendungen und der Produktion am Hauptsitz der AMI in Linz betreibt die AMI Produktionsstätten im italienischen Castellanza und im deutschen Piesteritz. Der Produktionsstandort in Ruwais ist damit die erste Anlage, die von AMI im Dollar-Raum errichtet wird. Damit sichert sich AMI auch gegenüber Dollarschwankungen bei der internationalen Produktion und Vermarktung von Melamin ab.
Das <a href=http://www.wifo.at>WIFO</a> hat die Auswirkungen einer Verteuerung von Erdöl um 50 % bis 2020 simuliert. Demnach würde das BIP (gegenüber einem Szenario ohne Rohölverteuerung) um 0,3 % gedämpft. Was Österreich ein höherer Ölpreis kosten würde <% image name="Zapfsaeule" %><p>
Zudem ergebe sich ein Beschäftigungseffekt von -0,2 %. Der energetische Endverbrauch wäre um 3 % geringer, die errechnete Verringerung der CO<small>2</small>-Emissionen um rund 4 Mio t wäre zum Großteil den Sektoren Industrie und Verkehr zuzuschreiben. Im Energiesystem bestünde der Haupteffekt in einer Steigerung der Energieeffizienz und weniger in einer Substitution zu erneuerbarer Energie. Etwa ein Fünftel des Kyotozieles würde im Gefolge der Rohölverteuerung erreicht.
Der simulierte Erdölpreisschock lässt die Preise von Kohle (+20 %), Erdölprodukten (+22 %), Gas (+12 %) und Elektrizität (+1 %) steigen. Die einzelnen Branchen sind davon sehr unterschiedlich betroffen. Am stärksten werde die Wirtschaftsleistung beim Autohandel, bei Kfz-Werkstätten und in der Mineralölverarbeitung gedämpft.
<a href=http://www.anton-paar.com>Anton Paar</a> hat mit dem "L-Dens 313" einen neuen Dichte-Transmitter entwickelt, der Dichte und Konzentration von Kleinstmengen flüssiger Medien misst.L-Dens 313: Dichtemessung en DetailDer neue L-Dens 313 Dichte-Transmitter berechnet automatisch je nach Anforderung temperaturkompensierte Dichte, °Brix, °Plato, Prozent Alkohol, die API-Zahlen oder weitere kundenspezifische Konzentrationswerte. Die Messwerte werden am Display direkt am Gerät angezeigt und können auch über Standard-Schnittstellen an eine übergeordnete Datenverarbeitung übertragen werden.
<% image name="aL_Dens313" %><p>
<small>L-Dens 313 Dichte-Transmitter. </small>
Die probenberührenden Teile sind aus Edelstahl. Die Messgenauigkeit beträgt 1x10-3 g/cm³ in der Dichte.
Die "automatische Schaufel" - so nennt Legno seine Kokeisl-Produktlinie. Mit Hilfe einer Austragungsvorrichtung und der Schwerkraft können damit auch schwierige Güter genau dosiert werden.<% image name="KOKEISL-Demo" %><p>
Die neue Generation des <a href=http://www.kokeisl.ch>KOKEISL</a> verfügt über eine Waage und eine Dosiersteuerung für automatische, gewichtsgenaue Silo- oder Container-Entnahmen.
Beim Austragen wird das Schüttgut von der Wandung getrennt, leicht angehoben und kann durch die eigene Schwerkraft unabhängig vom Ausflussdurchmesser ausfließen. Die maximale Ausflussöffnung beträgt je nach Modell 90-200 mm Ø.
Kokeisl: Schüttgüter genau dosieren
<a href=http://www.vici.com>Vici</a> bringt einen Gas-Kalibrator auf den Markt, mit dem präzise Gas-Konzentrationen erzeugt werden können.<% image name="Dyna_150" %><p>
Der Dynacalibrator 150 ist eine kompakte Einheit mit einer passivierten, glasbeschichteten Diffusionskammer. Darin steht das gewählte Diffusions-Röhrchen. Mit dem inerten Trägergasstrom wird dann das erzeugte Kalibiergas aus der Kammer gespült. Der digitale Temperaturregler hält die Kammertemperatur auf dem eingestellten Wert mit einer Präzision von ±0.01 °C "traceable to NIST standards".
Die Kammertemperatur lässt sich im Bereich von 5 °C über Raumtemperatur bis 110 °C einstellen. Dadurch kann ein breites Spektrum an Komponenten vom niedrigen bis in den hohen Dampfdruckbereich verdampfen. Die volumetrische Konzentration lässt sich dann einfach durch Veränderung des Trägergasstroms einstellen.Eigene kalibrierte Gas-Konzentrationen erzeugen
<a href=http://www.bischoff-chrom.de>Bischoff Chromatography</a> bietet einen neuen Weg zur Verbesserung der HPLC: Die phasen-optimierten Flüssigkeitschromatographie (POPLC).Das wichtigste Werkzeug bei der Methodenentwicklung in der HPLC ist die Selektivität der stationären Phase. Ihr Stellenwert ist allein an der Anzahl der kommerziell verfügbaren RP-Phasen abzulesen - deren Zahl liegt bis dato bei 750 und jährlich kommen neue Packungsmaterialien hinzu. Daraus die richtige Säule für eine Applikation zu finden, ist nicht leicht. Diese Suche muss häufig durch eine aufwendige Optimierung der mobilen Phase kompensiert werden.
Mit der neuen Phasen-optimierten Flüssigkeitschromatographie (POPLC) ist die Optimierung der Trennung wesentlich einfacher: Nach einer groben Auswahl der mobilen Phase wird dabei nur die stationäre Phase optimiert.
<b>Vorgehensweise</b>: Aus Vorversuchen wird eine mobile Phase hergestellt und damit unter jeweils gleichen Bedingungen auf verschiedenen stationären Phasen die Retentionszeit für alle Komponenten isokratisch bestimmt. Für diese Basismessungen kommen in ihrer Selektivität möglichst unterschiedliche stationäre Phasen zum Einsatz.
Verschiedene Analyten zeigen nun auf den unterschiedlichen stationären Phasen nicht identisches Retentionsverhalten, da jede stationäre Phase mit unterschiedlichen Stellen des Moleküls verschieden starke Wechselwirkungen eingeht. Die gemessenen Retentionszeiten werden dann in einer Optimierungssoftware verarbeitet. Diese berechnet daraus die optimale Zusammensetzung und Anzahl der Säulensegmente.Bischoff Chromatography verbessert HPLC