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February 2nd, 2008

Mehr als nur „Chlorophyll-Müll“

Kaum ein biologisches Phänomen ruft ein solch eindrucksvolles Farbspektakel hervor wie der herbstliche Chlorophyll-Abbau, der gelbe und rote Pigmente zutage treten lässt. Der grüne Farbstoff verschwindet allerdings nicht nur aus Blättern, sondern auch aus einem für die Jahreszeit typischen Nahrungsmittel: dem Obst. Innsbrucker Chemiker haben nachgewiesen, dass in reifen Früchten und bunten Blättern exakt dieselben Chlorophyll-Abbauprodukte zu finden sind. <i>Carola Hanisch</i> <% image name="Ahornblatt" %><p> <small> Das grüne Pigment wird in bunten Blättern und reifem Obst zu farblosen antioxidativen Substanzen abgebaut. </small> Chlorophyll ist eines der wichtigsten Moleküle des Lebens, dient es doch zur Photosynthese, also zur Umwandlung von Wasser und Kohlendioxid zu Glucose. Dabei setzt es Lichtenergie sehr effizient in chemische Energie um. Im Herbst, wenn die Pflanzen Nährstoffe aus ihren Blättern zurück gewinnen, verschwindet auch das Chlorophyll. Jährlich werden riesige Mengen des grünen Blattfarbstoffs abgebaut: Rund 1 Mrd t weltweit. Erstaunlicherweise war es lange Zeit völlig unklar, auf welche Weise dies geschieht und welche Endprodukte dabei entstehen. Erst vor einigen Jahren konnten Bernhard Kräutler vom Institut für Organische Chemie der Uni Innsbruck gemeinsam mit Züricher Botanikern den Chlorophyllabbau-Weg aufklären und die sogenannten nichtfluoreszierenden Chlorophyll-Kataboliten (NCCs) als Endprodukte identifizieren. Sie entstehen jedes Jahr in denselben Massen, in denen Chlorophyll verschwindet. Da sie aber farblos sind, fällt dies nicht weiter auf. Die NCCs werden – zumindest in den Blättern – nicht weiter abgebaut. Sie bleiben im Blatt, bis dieses abfällt und schließlich von Mikroorganismen zersetzt wird. Dass die grüne Farbe verloren geht, liegt am weitreichenden Umbau des Chlorophyll-Gerüsts. Der grüne Blattfarbstoff ist ein viergliedriger Ring, ein Tetrapyrrol, dessen Glieder selbst auch ringförmige Moleküle sind, die Pyrrole. In der Mitte des Chlorophylls befindet sich ein Magnesiumion und außen ist eine lange, fettliebende Seitenkette angeknüpft. Bei den NCCs hingegen fehlen sowohl die Seitenkette als auch das Magnesium. Zwar sind die vier Pyrrole weiterhin miteinander verbunden, doch nur noch als Kette: Der Ring ist an einer Stelle aufgebrochen. Dass die Pflanze überhaupt die Energie aufwendet, Chlorophyll in NCCs umzuwandeln, ist eine reine Schutzmaßnahme. Chlorophyll ist zwar – in Proteine eingebunden – ungeheuer nützlich, in freier Form aber phototoxisch – der Pflanze drohen Lichtschäden. Da die schützenden Proteine des Blattes im Herbst abgebaut werden, muss auch das Chlorophyll „entschärft“ werden. Es wird solange umgewandelt werden, bis es photochemisch harmlos ist. Dies ist nach mehreren Zwischenstufen bei den NCCs schließlich der Fall. Dass diese Inhaltsstoffe verfärbter Blätter auch in Früchten vorkommen, war bisher nicht bekannt. Nun haben Kräutler und seine Mitarbeiter die NCCs auch in den Schalen und im nahe der Schale gelegenen Fruchtfleisch von reifen Äpfeln und Birnen gefunden, nicht aber in unreifen Früchten. Damit wird erstmals gezeigt, dass der Abbauweg des Chlorophylls in Blatt und Früchten gleich verläuft. Das war bisher nur Spekulation“, sagt Kräutler. Allerdings gibt es auch einige Unterschiede zwischen Blatt und Frucht. Zunächst einmal ist die Chlorophyll-Menge pro Gramm eines Blattes viel größer als in der Obstschale. Außerdem wird das Chlorophyll im Blatt nahezu vollständig zu NCCs abgebaut. Im Obst fanden die Innsbrucker allerdings nur NCCs, die etwa einem Zehntel des in unreifen Früchten vorhandenen Chlorophylls entsprechen – was den Forschern noch Rätsel aufgibt. Kräutler und seine Mitarbeiter gaben sich nun aber nicht damit zufrieden, die NCCs als reine Abfallprodukte des Chlorophyllabbaus zu betrachten und suchten nach einem Hinweis auf eine mögliche Funktion. Dabei fiel ihnen auf, dass die NCCs in ihrer Struktur dem Bilirubin ähneln, dem Abbauprodukt des Häms. Häm ist Teil des sauerstofftransportierenden Blutfarbstoffs Hämoglobin. Es ist ebenfalls ein Tetrapyrrol, allerdings im Gegensatz zu Chlorophyll mit einem Eisenion in der Mitte statt des Magnesiums. In letzter Zeit hat sich herausgestellt, dass Bilirubin nicht nur ein Abfallprodukt des Hämabbaus ist, sondern auch eine zellschützende Funktion im lebenden Organismus ausübt. Es ist ein hochwirksames Antioxidans. Antioxidantien verhindern, dass aggressive Radikale empfindliche Substanzen wie zum Beispiel Fettsäuren in Zellmembranen zerstören. Thomas Müller aus Kräutlers Gruppe wandte denjenigen Standard-Labortest an, der auch schon beim Bilirubin benutzt worden war, und stellte ebenfalls antioxidative Eigenschaften der NCCs fest. Sie waren in der Lage, die radikalische Oxidation der Fettsäure Linolsäure deutlich zu verringern, wenn auch nicht ganz so stark wie das Bilirubin. Somit reihen sich die NCCs, die seit jeher Bestandteil menschlicher Nahrung sind, in die Gruppe der im Obst enthaltenen Antioxidantien ein, zu denen beispielsweise auch die Vitamine C und E zählen. Unter den Antioxidantien gelten bislang die Flavonoide als besonders wertvoll. Ob die NCCs zu der gesundheitsfördernden Wirkung von Früchten beitragen, ist damit noch nicht geklärt. Unklar ist auch noch, zu welchem Zweck das Chlorophyll im Obst zu antioxidativen Substanzen abgebaut wird. Kräutler vermutet, dass die Früchte, die ja die Samen enthalten und somit für die Vermehrung der Pflanze verantwortlich sind, durch die antioxidative Wirkung länger haltbar sind. Nach seiner Einschätzung nutzt die Pflanze den Chlorophyll-Abbau zu unterschiedlichen Zwecken: In den Blättern zur Zerstörung des Chlorophylls und in den Früchten zur Konservierung. Die kräftigen Farben, die dabei entstehen, sind zumindest bei den Früchten von Vorteil, denn ein roter Apfel fällt mehr auf und lädt eher zum Fressen – und zum Essen – ein als ein grüner. <% image name="Chlorophyll_Obst" %><p> <small> <b>Die Wirkung von Chlorophyll ist im Körper unklar:</b> Entgegen der landläufigen Annahme, alles Grüne sei gesund, ist über die gesundheitliche Wirkung von Chlorophyll erstaunlich wenig bekannt. Klar ist lediglich, dass Chlorophyll als solches eigentlich nicht vom Körper aufgenommen wird. Seine photoaktiven Abbauprodukte wie das Pheophorbid a hingegen sind sogar giftig. Pheophorbid a entsteht entlang des Abbauwegs vom Chlorophyll zu den NCCs. Bei ihm fehlen bereits Magnesium und die fettliebende Seitenkette, allerdings ist das Tetrapyrrol-Ringsystem noch intakt. Erst vor kurzem wurde entdeckt, dass sich der Körper von Säugetieren aktiv vor der Aufnahme von Pheophorbid a schützt. Wissenschaftler um Alfred Schinkel vom niederländischen Krebs-Institut wollten eigentlich herausfinden, was die natürliche Aufgabe eines bestimmten Brustkrebsresistenzgens ist. Dieses Gen kodiert für ein Transport-Protein, das Krebsmedikamente aus den Zellen herausbefördert. Dadurch wirken die Medikamente nicht und die Therapie bleibt erfolglos. Also stellten die Wissenschaftler Mäuse her, denen die Brustkrebsresistenzgene fehlten. Die Mäuse schienen völlig gesund, bis sie eines Tages grünes Alfalfa-Futter zu fressen bekamen. Diejenigen Mäuse, deren Käfige in Nähe der Fenster standen, erlitten starke Lichtschäden. Folgendes stellte sich heraus: In dem grünen Futter war das Chlorophyll durch Enzyme bereits teilweise zu Pheophorbid a zersetzt. Im Gegensatz zum sperrigen Chlorophylmoleküll, kann Pheophorbid a sehr wohl von Zellen aufgenommen werden. Als natürlicher Schutz dienen nun just jene bei den Mäusen ausgeschalteten Transportermoleküle. Ihre Aufgabe ist es, das Photogift wieder herauszubefördern, genau wie sie es auch mit den Krebswirkstoffen tun. Somit hatten die Wissenschaftler unerwarteterweise einen Mechanismus entdeckt, mit dem sich der Körper vor der Aufnahme von phototoxischen Chlorophyll-Abbauprodukten schützt. Die NCCs im Obst hingegen, die nicht mehr photoaktiv sind, könnten sogar eher gesund sein. </small> <small> siehe auch: Angewandte Chemie 119, 8854-9957, 2007 </small> Mehr als nur „Chlorophyll-Müll“

Die Vorzüge der Npro-Fusionstechnologie

Die Forschungsarbeit von Clemens Achmüller an der Universität Innsbruck wurde Ende 2007 mit dem vom Chemie Report vergebenen <a href=http://chemiereport.at/chemiereport/stories/7026>ALSA 2007</a> belohnt. Der junge Tiroler beschreibt, wie die Produktion von Proteinen dank der N<small>pro</small> Fusionstechnologie mit authentischen N-Termini in E. coli möglich ist. <table> <td> Gentechnisch veränderte Kolibakterien werden wegen der guten genetischen Charakterisierung und der schnellen Ansammlung von Biomasse seit Jahrzehnten für die industrielle Produktion therapeutische Proteine verwendet. Jedoch unterscheiden sich die Proteine aus den Bakterien leicht von denen höherer Zellen: die bakterielle Proteinsynthese beginnt nämlich mit formyl-Methionin anstatt Methionin. Die Formylgruppe wird durch Deformylasen und das Methionin durch Amino-Peptidasen entfernt. Werden rekombinante Proteine überexprimiert, entsteht eine heterogene Mischung in Bezug auf deren N Terminus, weil beide Reaktionen sehr ineffizient sind. </td> <td><% image name="ALSA_Achmueller" %></td> </table><p> <small> Clemens Achmüller bei der Verleihung des ALSA 2007. Seine Forschungsarbeit hat bei Sandoz und Boehringer Ingelheim für hohe Produktivitätssprünge gesorgt. © Thomas Preiss </small>

 

Aufwendige und teure Downstream Processing Schritte sind nötig, um das gewünschte Produkt hochrein zu erhalten. Gelingt dies nicht, wird die Zulassung des Medikamentes durch die Gesundheitsbehörde blockiert, da es im Patienten zu unerwünschten Immunreaktionen oder zu einer veränderten Pharmakokinetik kommen kann. Zurzeit werden so genannte Fusions-Tags verwendet, welche anschließend durch chemische oder enzymatische Spaltung entfernt werden, um den homogenen N-Terminus zu erhalten. Da zuerst ein Enzym zugeben werden muss, um es dann gemeinsam mit dem abgespaltenen Tag wieder zu entfernen, wird der gesamte Prozess verteuert. Unerwünschte Spaltungen innerhalb des Zielproteins und unvollständige Entfernung des Tags können den Produktionsprozess verlangsamen und die Kosten weiter nach oben treiben. Verwendung von N-terminalen Signalsequenzen, um das Zielprotein ins Periplasma zu treiben ist ein weiterer gängiger Ansatz. Nach erfolgter Translokation werden die Signalsequenzen enzymatisch abgespalten, jedoch sind die Produktausbeuten sehr gering. Effizientere Methoden sind zurzeit noch rar. Erst kürzlich wurden so genannte Inteine (Protein Splicing Elemente) als selbst-spaltende Tags eingeführt. Über deren industriellen Einsatz gibt es zurzeit noch keine Berichte und die Ausbeuten scheinen ebenfalls nicht sehr hoch zu sein. Das <a href=http://www.acbt.at>Austrian Center of Biopharmaceutical Technology</a> nutzt Synergismen zwischen universitären Instituten (Institut für angewandte Mikrobiologie der BOKU Wien und Institut für Biochemie der Universität Innsbruck) und Industrie (Sandoz, Boehringer Ingelheim und Ionimed), um effizientere und schnellere biopharmazeutische Produktionsprozesse zu entwickeln. Es sollte unter anderem ein neuartiges prokaryotisches Expressionssystem entwickelt werden, mit dem der gewünschte N Terminus auf einfache und effiziente Weise erhalten werden kann. Die Forscher des Kompetenzzentrums versuchten die Autoprotease N<small>pro</small> (168 Aminosäuren) vom Schweinepestvirus als selbstspaltenden Fusions-Tag für die biotechnologische Anwendung zweckzuentfremden (N<small>pro</small> Fusionstechnologie). Dabei will man das gewünschte Zielprotein als Fusionsprotein mit N<small>pro</small> in sog. Inclusion Bodies (IB), inerte unlösliche Proteinaggregate exprimieren, um auch toxische Proteine und Peptide herstellen zu können. Peptide werden normalerweise im Bakterium proteolytisch abgebaut. Somit dient die Autoprotease als N-terminale Schutzkappe welche das therapeutische Protein zunächst in Inclusion Bodies treibt, um es vor unerwünschten chemischen oder enzymatischen Modifikationen zu schützen. Nachdem die Fusionsproteine aufgereinigt wurden, wird die autoproteolytische Aktivität von N<small>pro</small> durch so genanntes in vitro Protein Refolding aktiviert, um das Zielprotein mit authentischen N-Termini freizusetzen (siehe Abb. 1). Bei der Umsetzung der geplanten Strategie mussten die Forscher mit einer Reihe von Problemen kämpfen: N<small>pro</small> war von Natur aus für die Funktion im Schweinepestvirus optimiert und schien gänzlich ungeeignet für eine biotechnologische Anwendung. Im natürlichen Wirt spaltet sich N<small>pro</small> co-translational vom viralen Polypeptid ab, das genaue Gegenteil von der geplanten Expression des Fusionsproteins in den Bakterien. Außerdem konnte eine Reihe von Proteinen nicht abgespalten werden, da N<small>pro</small> sehr unlöslich ist und gemeinsam mit dem Fusionspartner während dem Protein Refolding präzipitierte. Das ambitionierte Projekt stand auf sehr wackeligen Beinen und ein Abbruch des Projektes stand im Raum. Wir von der Arbeitsgruppe um Bernhard Auer vom Institut für Biochemie der Universität Innsbruck haben versucht, die physiko-chemischen Eigenschaften der Autoprotease (Anzahl Cysteine, isoelektrischer Punkt, aliphatischer Index) durch ortsgerichtete Mutationen und anschließendem Screening zu verändern („Protein Engineering“). Wir konnten eine verbesserte N<small>pro</small> Mutante (EDDIE) mit reduzierter Tendenz zur Aggregation generieren [1]. <% image name="Achmueller_Grafik" %><p> <small> Abb. 1. Schema der Npro Fusionstechnologie: Das Gen für das gewünschte Zielprotein wird an das Npro Gen fusioniert, in einen Expressionsvektor kloniert und in E. coli Zellen transformiert. Expression der Fusionsproteine als Inclusion Bodies (IB) und anschließende Isolation der IB. Chaotrop (strukturzerstörend) wirkende Agentien werden benötigt, um die aggregierten Fusionsproteine aufzulösen. Durch in vitro Refolding (Änderung der Bedingungen von chaotrop zu kosmotrop; strukturausbildend) wird die Autoprotease aktiviert und befreit das Zielprotein (Target) mit dem gewünschten N-Terminus (X169, X steht für alle proteinogenen Aminosäuren, außer Prolin). </small> Erst jetzt war es möglich eine Reihe von Proteinen abzuspalten, welche von der Wildtyp Autoprotease nicht befreit werden konnten. Weiters hatte EDDIE eine geringere Aktivität in der bakteriellen Zelle und wies in vitro eine generell erhöhte Spaltungsrate (bis zu 95 %) und -kinetik auf. Wir konnten auch zeigen, dass alle proteinogenen Aminosäuren (außer Prolin) direkt nach der Spaltstelle eingesetzt werden können. Somit kann EDDIE als universeller Tag verwendet werden. Zusätzlich können mit Hilfe dieser neuen Technologie toxische Proteine und Peptide in E. coli in hoher Ausbeute (bis zu 12 g/l) produziert werden. Aufgrund der Neigung von EDDIE Inclusion Bodies zu bilden, können neue Produktionsprozesses innerhalb kürzester Zeit entwickelt werden, da dies für jedes Zielprotein gleichermaßen gilt. Forscher um Alois Jungbauer vom Institut für Angewandte Mikrobiologie an der BOKU Wien versuchen gerade, Peptide mit Affinität gegen die veränderte Autoprotease EDDIE unter chaotropen Bedingungen zu entwickeln, um die Aktivierung des Enzyms auf einem Affinitätsmaterial unter hohen Proteinkonzentrationen durchzuführen. Angewendet wird die <small>Npro</small> Fusionstechnologie bereits von Sandoz und Boehringer Ingelheim Austria. Insgesamt konnten diese beiden Unternehmen auf Anhieb eine bis zu 40-fache Steigerung der Gesamtproduktivität im Vergleich zu einer konventionellen Produktionsstrategie erzielen. <small> Referenz: [1] C. Achmüller, W. Kaar, K. Ahrer, P. Wechner, R. Hahn, F. Werther, H. Schmidinger, M. Cserjan-Puschmann, F. Clementschitsch, G. Striedner, K. Bayer, A. Jungbauer, & B. Auer. Npro fusion technology to produce proteins with authentic N termini in Escherichia coli. Nature Methods. 2007 Dec; 4(12):1037-1043. </small>

February 1st

Borealis: Mehr Arbeitsplätze durch neues Schichtmodell

Bei <a href=http://www.borealisgroup.com>Borealis</a> wurde Ende Jänner 2008 am Standort Schwechat das 5-Schichtmodell für die Schichtmitarbeiter eingeführt. <% image name="Borealis_Schichtmodell1" %><p> Zusammengefasst sieht das 5-Schichtmodell im Wesentlichen eine Arbeitszeitverkürzung von rund 38 auf 35 Wochenstunden vor, legt zwischen den Schichtabfolgen deutlich häufigere und längere Erholungsräume und führt gegenüber bisher zu annähernd 19 zusätzlichen freien Tagen jährlich. "Das neue Modell bietet einen regelmäßigeren Arbeitsrhythmus, längere zusammenhängende Freizeit und eine Verringerung der Schichtbelastung. Dies ermöglicht eine höhere Lebensqualität und Arbeitszufriedenheit", sagt Johannes Poperl, der Borealis-Betriebsrat in Schwechat. <% image name="Borealis_Schichtmodell2" %><p> Die Umstellung des Schichtsystems führte zudem zur Schaffung von 15 neuen Arbeitsplätzen in Schwechat. Derzeit sind 183 Mitarbeiter im Schichtbetrieb in Schwechat tätig. Borealis: Mehr Arbeitsplätze durch neues Schichtmodell

2007: Poloplast wächst 10 % stärker als der Markt

2007 brachte mit einem konsolidierten Umsatz von 83 Mio € ein neuerliches Alltime-High für die auf Kunststoffrohre spezialisierte <a href=http://www.poloplast.at>Poloplast</a>-Gruppe (2006: 77 Mio €). Gleichzeitig nahm die Zahl der Mitarbeiter um 40 auf 346 zu. <% image name="Werk_Poloplast_aktuell" %><p> Das Jahr 2007 war aber für Poloplast gekennzeichnet durch konjunkturell <b>2 stark unterschiedliche Jahreshälften</b>: Konnte noch im Juli 2007 ein bis heute aufrechter Rekordumsatz/Monat realisiert werden, war der Zeitraum August bis Dezember 2007 geprägt von einem deutlich abgeschwächten nationalen und internationalen Wirtschaftswachstum. Hervorragend habe sich der Heimmarkt Österreich entwickelt, deutliche Zuwächse brachten auch Deutschland und Spanien. Entgegen der allgemeinen internationalen Branchenentwicklung konnte Poloplast auch 2007 über 10 % Marktzuwachs verzeichnen. <b>Für 2008</b> erwartet Polplast ein weiteres organisches Wachstum von mehr als 10 %, das von den Geschäftsfeldern Rohrsysteme und Compounding getragen wird. Zur Sicherstellung der erfolgreichen Realisierung des geplanten Wachstums wird derzeit ein signifikanter Ausbau der Infrastruktur realisiert. In Leonding wird bis Mai 2008 ein <b>neues Logistikzentrum</b> fertig gestellt, was für das 2. Halbjahr 2008 durch das Freiwerden des bisherigen Hallenlagers die Erweiterung der Produktionsfläche um rund 3.200 m² ermöglicht. <b>2008 bis 2012</b> sind an beiden Standorten (Leonding/Oberösterreich und Ebenhofen/Deutschland) Investitionen für neue Innovationen sowie Kapazitätserweiterungen bei den Spezialitäten in der Haustechnik und im öffentlichen Kanalbau von insgesamt 40 Mio € geplant, die ausschließlich über den Cashflow finanziert werden. Die Zahl der Mitarbeiter wird in dieser Periode um weitere 100 Personen wachsen. 2007: Poloplast wächst 10 % stärker als der Markt

Allergene Wirkung von Aspergillus versicolor bewiesen

Forschern des Helmholtz-Zentrums für Umweltforschung (<a href=http://www.ufz.de>UFZ</a>) und des Erfurter Instituts für Umweltmedizin gelang erstmals der Nachweis der allergenen Wirkung von einzelnen Proteinen des weit verbreiteten Schimmelpilzes Aspergillus versicolor. Allergene Wirkung von Aspergillus versicolor bewiesen <% image name="Aspergillus_versicolor1" %><p> <small> Die blauen Linien auf der durchsichtigen Folie, die Martin von Bergen gegen das Licht hält, enthalten Informationen über Proteine, die in den Sporen von Aspergillus versicolor vorkommen. &copy; André Künzelmann/UFZ </small> <% image name="Aspergillus_versicolor" %><p> <small> Den Schimmelpilz Aspergillus versicolor findet man sehr häufig auf Lebensmitteln, an Wänden und im Hausstaub in Innenräumen. </small> <table> <td width="120"></td><td> Schätzungsweise 5 % aller Deutschen leiden an einer allergischen Reaktion, die durch Schimmelpilze in Innenräumen hervorgerufen wird. Bei etwa 80 % allen Pilzbefalls in feuchten Zimmerecken ist der Pilz Aspergillus versicolor vertreten. </small></td> </table> Die Identifizierung der 7 wichtigsten Allergene von Aspergillus versicolor war nicht ganz einfach, gelang folgendermaßen: Die Sporen von Aspergillus versicolor wurden vom Team um Martin von Bergen in einzelne Eiweiße zerlegt und mit verschiedenen Methoden als Strichcode sowie verfeinert als Spots auf einem Gel aufgetrennt und auf eine festere Membran übertragen. Anschließend ließen die Forscher das Blutserum von Allergikern auf die Proteinspots auf der Membran einwirken. Dabei binden die Antikörper, die durch eine Allergie gebildet werden, an die allergenen Proteine. Diese Bindung wird mit weiteren Antikörpern nachgewiesen und einem Enzym optisch sichtbar gemacht. So wird ein Feld voller großer und kleiner Pünktchen sichtbar, das zeigt, wo sich Pilz-Eiweiße befinden, die mit den Antikörpern aus dem Serum reagiert haben. Um sodann festzustellen, welche Eiweiße sich hinter den Pünktchen auf der Membran verbergen, griffen die Biochemiker wieder zu den auf dem Gel aufgetrennten, aber von Antikörpern und Farbstoffen unberührten Eiweißen zurück. Da die Forscher inzwischen wissen, wo die Gefährlichen platziert sind, stanzten sie die Spots dort punktgenau aus. Die winzige Proteinmenge, die sich in dem stecknadelkopfgroßen Stück Gel verbirgt, wird in noch kleinere Peptide zerlegt. Diese werden sodann im Massenspektrometer vermessen und wie ein Fingerabdruck mit einer Datenbank abgeglichen, in der alle bekannten Proteine gespeichert sind. Jetzt will von Bergen die Untersuchungsmethode noch vereinfachen: "Noch heuer werden wir einen Test vorlegen, der in jedem Labor problemlos durchführbar ist." Das so zu erzielende Testergebnis ginge weit über die bisher möglichen Aussagen hinaus, denn nun könnten die Identität der auslösenden Pilzart und des einzelnen Eiweißes bestimmt werden.

January 31st

Catumaxomab: Intraoperativ in Phase I bewährt

<a href=http://www.trionpharma.de>TRION Pharma</a> gab positive Ergebnisse einer Phase-I-Studie bekannt, bei der der trifunktionale Antikörper Catumaxomab Patienten mit fortgeschrittenen gastrointestinalen Tumoren während der Operation verabreicht wurde. Die Behandlung erwies sich als sicher, gut verträglich und führte zur deutlichen Abreicherung von Tumorzellen. Catumaxomab: Intraoperativ in Phase I bewährt <table> <td><% image name="TRION_Pharma_Logo" %></td> <td align="right"> Dabei erhielten 12 Patienten, die aufgrund fortgeschrittener, EpCAM-positiver gastrointestinaler Tumoren operiert wurden, 5 ansteigende Dosen von Catumaxomab. Die erste wurde während der Operation nach Entfernung des Tumors intraperitoneal verabreicht, die 4 verbleibenden an den Tagen 7, 10, 13 und 16 nach der Operation. </td> </table> Um die Wirksamkeit vorläufig einzuschätzen, wurde als sekundärer Endpunkt die Tumorzellabreicherung in der Peritonealflüssigkeit anhand von Lavagen immunzytochemisch bestimmt. Ein erneutes Auftreten von Tumoren wurde endoskopisch und mit Hilfe von CT-Scans überwacht. Die Gabe während der Operation wurde bis zu einer Dosis von 20 Mikrogramm Catumaxomab gut vertragen, ohne dass eine dosislimitierende Toxizität beobachtet wurde. Die Abreicherung von Tumorzellen wurde bei 8 Patienten beurteilt. 5 davon zeigten 24 h nach der intraoperativen Gabe eine deutliche Abnahme von Tumorzellen in der Peritonealflüssigkeit. Innerhalb der &Oslash; Nachbeobachtungszeit von 14,3 Monaten kam es bei keinem der behandelten Patienten zum lokalen Wiederauftreten des intraperitonealen Tumors oder zu einer Peritonealkarzinose. <b>Triomab-Antikörper</b> sind trifunktionale Antikörper, die an charakteristische Oberflächenstrukturen von Krebszellen binden und diese mit 2 unterschiedlichen Typen von Abwehrzellen des Immunsystems, den T-Zellen und den akzessorischen Zellen zusammen bringen. <small> So werden sowohl das adaptive Immunsystem mit T-Zellen als Hauptakteure und das angeborene mit akzessorischen Zellen wie Makrophagen, dendritischen Zellen und natürlichen Killer-Zellen aktiviert. </small>

Flexiblere Angiographie mit Artis zeego

Das neue Angiographie-System Artis zeego von <a href=http://www.medical.siemens.com>Siemens</a> ermöglicht dank Industrierobotertechnik, den C-Bogen beinahe beliebig um den Patienten zu positionieren. Damit lassen sich innere Organe leichter als bisher betrachten. Als erstes Krankenhaus der Welt wird es das Klinikum der Uni München einsetzen. Flexiblere Angiographie mit Artis zeego <% image name="Siemens_Artis_zee" %><p> <small> In der Angiographie werden mit Röntgentechnologie und Kontrastmitteln Blutgefäße sichtbar gemacht - sie ist bei nichtinvasiven Operationsmethoden entscheidend. </small> Die Kombination eines C-Bogens mit einem Industrieroboter gewährt dabei eine nahezu unbegrenzte Bewegungsfreiheit. Der Flachdetektor kann bei dieser Anlage so schnell und präzise um den Patienten rotieren, dass dabei CT-ähnliche Bilder entstehen, die mehr Anatomie erfassen als es bisher mit einem Angiographiesystem möglich war. Das erhöht die Diagnosesicherheit gerade bei komplexen Eingriffen wie der Selektiven Internen Radio-Therapie, die gesundes Gewebe leben und Tumore schrumpfen lässt. Zudem kann der Arzt komplexe Bewegungen des C-Bogens durchführen, etwa für Peripherieaufnahmen bei geneigter Patientenliege, die mit herkömmlichen C-Bogen-Systemen nicht möglich sind. Artis zeego unterstützt 3D-Verfahren wie die Querschnittsbildgebung mit syngo DynaCT von Siemens. Mit der neuen Software Large Volume syngo DynaCT kann der Arzt bei Chemoembolisierung oder Biopsien große Volumina, etwa den gesamten Bauchraum oder die Leber, einsehen. Auch bei Neurointerventionen ist Artis zeego herkömmlichen Systemen überlegen, da die Anlage größere Ansichten von Schädel und Hals sowie der Wirbelsäule liefern kann. <small> Das System erlaubt die Anpassung der Tischhöhe an die jeweilige Körpergröße des Arztes - was besonders bei langwierigen Eingriffen, bei denen der Arzt eine schwere Bleischürze tragen muss, von Vorteil ist. Wenn das System nicht gebraucht wird, lässt es sich auf kleinsten Raum parken oder der C-Bogen wird oben im Raum positioniert und steht somit nicht mehr im Weg. </small>

Desmopan: Praktischer Bithalter für Schraubarbeiten

Immer häufiger kommt das thermoplastische Polyurethan (TPU) Desmopan von <a href=http://www.bayermaterialscience.de>Bayer MaterialScience</a> zum Einsatz, um Handwerkzeuge mit verschleißfesten, haptisch hochwertigen Oberflächen auszustatten. Desmopan: Praktischer Bithalter für Schraubarbeiten <% image name="Bayer_Desmopan487" %><p> <small> Der hohe Reibungskoeffizient von Desmopan sorgt für rutschfesten Halt der Bits: Selbst bei ständigem Gebrauch des Werkzeugs weiten die Stecklöcher nicht auf. </small> So meldete kürzlich der niederländische Hersteller von Handwerkzeug <a href=http://www.beargrip.com>BEARGRIP</a> die erfolgreiche Markteinführung eines "ClipPac Bitsets" mit einem Bithalter aus Desmopan. Das Teil wurde in enger Kooperation mit der Designfirma <a href=http://www.mmid.nl>MMID</a> entwickelt und fällt mit seiner Kombination aus Design und Funktionalität sofort ins Auge. Hergestellt wird die Baugruppe in Hart-Weich-Technik auf einem 2-Komponenten-Werkzeug im Spritzgießverfahren. Während das ClipPac aus einem "harten" Polycarbonat+ABS-Blend besteht, wurde für den Bithalter das "weiche" TPU Desmopan 487 ausgewählt. Dazu Steven Daelemans, TPU-Experte von Bayer MaterialScience: "Darin machen sich mehrere Vorzüge unseres TPU-Werkstoffs bezahlt. So sorgt der hohe Reibungskoeffizient für einen sicheren Halt der Bits in den Stecklöchern. Dies bleibt auch auf Dauer so. Denn die Stecklöcher weiten selbst bei ständigem Gebrauch des Werkzeugs nicht auf. Dies ist dem geringen Druckverformungsrest sowie der guten Abriebbeständigkeit und Reißfestigkeit unseres TPU zu verdanken." Für den Einsatz von Desmopan 487, das eine Härte von 86 Shore A hat, sprach zudem die Grifffreundlichkeit. Seine Oberfläche fühlt sich warm, weich und trocken an und weist eine gute chemische Resistenz gegen Öle, Fette, Reinigungsmittel und viele andere Medien des Handwerkeralltags auf. Weiters behält das TPU sein Eigenschaftsprofil über einen weiten Temperaturbereich und ist beständig gegen Witterungseinflüsse. Desmopan 487 ist schließlich sehr verarbeitungsfreundlich. Zum Beispiel verfestigt sich seine Schmelze schnell, was eine Produktion in kurzen Zykluszeiten ermöglicht. Außerdem haftet es gut auf dem Polycarbonat+ABS-Trägermaterial.

2007: Verbrauch an Mineralölprodukten rückläufig

Der Treibstoffverbrauch erreichte 2007 mit 8,34 Mio t (ca. 10,2 Mrd l) in Österreich einen noch nie da gewesenen Höchstwert, während der Gesamtverbrauch an Mineralölprodukten um 5,5 % zurückging. Die Gesamtnachfrage nach Treibstoffen erhöhte sich gegenüber dem Vorjahr um etwa 2,5 %, wobei die Entwicklung bei Benzin und Diesel unterschiedlich verlief. <% image name="Auspuff" %><p> <small> In Österreich ist der Benzinverkauf leicht rückläufig, der Dieselabsatz spürbar gestiegen, der Heizölabsatz dagegen stark gesunken. </small> Laut Fachverband der Mineralölindustrie (<a href=http://portal.wko.at/wk/startseite_dst.wk?DstID=308>FVMI</a>) entwickelte sich der <b>Benzinabsatz</b> gering rückläufig und lag um 0,6 % niedriger als 2006. Von den 1,98 Mio t Benzin (2,6 Mrd l), die 2007 fast ausschließlich über die 2.800 öffentlich zugänglichen Tankstellen vertrieben wurden, waren rund 24 % Normalbenzin, 73 % Eurosuper und 3 % Super Plus. Bei <b>Dieselkraftstoff</b> setzte sich der steigende Trend der letzten Monate fort. Der Absatz betrug plus 3,3 % auf 6,36 Mio t (7,6 Mrd l). "Grund dafür dürfte in erster Linie das gestiegene Transportaufkommen sein", sagt FVMI- Geschäftsführer Christoph Capek. Beim Diesel wurden mit knapp 3,6 Mio t (4,3 Mrd l) nur rund 56 % über das öffentliche Tankstellennetz verkauft. Der Rest ging direkt an betriebliche Tanklager oder die öffentliche Hand. Der gesamte Absatz von Benzin und Diesel über Tankstellen belief sich auf rund 67 % der Gesamtmenge, was etwa 5,6 Mio t (6,9 Mrd l) entsprach. 2007 war für den Absatz von <b>Heizölen</b> ein schwieriges Jahr. Der milde Winter 2006/2007 bescherte der Mineralölwirtschaft geringere Zukäufe, die im Herbst durch die weltweit gestiegenen Mineralölpreise kurzfristig nicht mehr wettgemacht werden konnten. So ergab sich bei Heizöl Extra Leicht eine Reduktion von 32 % auf 1,29 Mio t (1,5 Mrd l). Bei Heizöl Leicht konnten die hohen Rückgänge in der ersten Jahreshälfte von bis zu 37 % gegen Ende des Jahres etwas gedämpft werden, was schlussendlich zu einer Absatzreduktion von knapp 23 % auf 317.000 t führte. Der Absatz von Flugturbinentreibstoff entwickelte sich 2007 konstant steigend und übertraf im Jahresdurchschnitt mit 725.000 t das Jahresergebnis 2006 um 6,1 %. 2007: Verbrauch an Mineralölprodukten rückläufig

Pneumokokken-Vakzine für Kinder bei EMEA eingereicht

Die EMEA hat Synflorix (Pneumococcal Haemophilus influenzae Protein D conjugate vaccine) von GlaxoSmithKline (<a href=http://www.gsk.com>GSK</a>) für das Review akzeptiert. Der 10-valente Impfstoff schützt Kinder sowohl gegen invasive Pneumokokken-Infektionen (IPD) als auch gegen bakterielle respiratorische Infektionen wie Mittelohrentzündungen (Otitis media). <% image name="GSK_Logo" %><p> GSK verwendet für den Impfstoff eine völlig neue Technologie. Ein aktives Träger-Protein induziert dabei den Schutz gegen nicht-typische Haemophilus influenzae (NTHi) zusätzlich zu Streptococcus pneumoniae. Der Schutz gegen Serotypen von S. pneumoniae geht über jenen der aktuell verwendeten pädiatrischen Impfstoffe hinaus und beinhaltet auch 3 Serotypen (1, 5, 7F), die mit ernster Pneumokokken-Infektion in Kindern unter 5 Jahren assoziiert werden. Insgesamt sind die 10 S. pneumoniae-Serotypen in der neuen Vakzine für mehr als 80 % aller pädiatrischen, invasiven Pneumokokken-Infektionen weltweit verantwortlich. <table> <td width="120"></td><td> <b>IPD</b> werden durch das Bakterium S. pneumoniae übertragen, am häufigsten sind Meningitis, invasive Pneumonie und Bakterämie. <b>Otitis media</b> ist einer der häufigsten Kinderkrankheiten. Die Pathogene - S. pneumoniae und NTHi - werden als die beiden Hauptursachen der akuten bakteriellen Otitis media angesehen. </td> </table> Bakterielle Atemwegserkrankungen werden üblicherweise mit Antibiotika behandelt. In manchen Ländern haben in den letzten Jahren allerdings Antibiotika-Resistenzen unter S. pneumoniae und NTHi zugenommen. Diese Resistenz macht die Behandlung schwierig und verlängert die Krankenhausaufenthalte. Pneumokokken-Vakzine für Kinder bei EMEA eingereicht

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