In eine Phase I-Studie von <a href=http://www.daiichisankyo.co.jp/eng>Daiichi Sankyo </a> und <a href=http://www.lilly.com>Eli Lilly</a> zeigten 60 mg des Anti-Blutplättchen-Präparats Prasugrel eine schnellere und die Blutplättchenaggregation stärker hemmende Wirkung als die empfohlene Einstiegsdosis von 300 Clopidogrel (Plavix) bzw. als eine höhere Dosis von 600 mg Clopidogrel.Neue Studie: Prasugrel wirkt schneller als Clopidogrel<% image name="Phase_I1" %><p>
30 min nach der oralen Gabe von 60 mg Prasugrel war die Hemmung der Blutplättchen signifikant höher, als nach beiden Einstiegsdosenvarianten von Clopidogrel. Nach 1 h war die mit der Einstiegsdosis von Prasugrel erreichte Anti-Blutplättchen-Wirkung bereits stärker, als diejenige, die sich bis zu 6 h nach der Gabe der empfohlenen und der hohen Einstiegsdosis von Clopidogrel einstellte.
In einer früheren Phase I-Studie mit gesunden Freiwilligen zeigte eine Einstiegsdosis von 60 mg Prasugrel, im Vergleich mit der empfohlenen Einstiegsdosis von 300 mg Clopidogrel, bei der Blutplättchenfunktionsprüfung auch eine geringere Rate schwachen Ansprechverhaltens. Mit Prasugrel hingegen wurde kein schwaches Ansprechen beobachtet.
Daiichi Sankyo und Lilly untersuchen Prasugrel derzeit im Rahmen der TRITON-TIMI 38 Studie, einer direktvergleichenden klinischen Studie der Phase III. Die TRITON-TIMI 38 Studie bewertet Sicherheit und Wirksamkeit von Prasugrel im Vergleich zu Clopidogrel bei der Reduzierung ischämischer Ereignisse wie Herzinfarkt, Hirnschlag und Tod anhand von 14.000 Patienten mit akutem Koronarsyndrom, die sich einem perkutanen Koronareingriff, etwa dem Setzen eines Koronarstents, unterziehen. Die Studie wird voraussichtlich 2007 abgeschlossen - im Erfolgsfalle wird der Zulassungsantrag noch im selben Jahr gestellt.
<small> <b>Prasugrel</b> wird von Eli Lilly und Sankyo, eine Tochter von Daiichi Sankyo, gemeinsam entwickelt. Der orale Anti-Thrombozyten-Wirkstoff hemmt die Aktivierung und Aggregation der Blutplättchen, indem der P2Y12 Adenosindiphosphat (ADP) Rezeptor an der Blutplättchenoberfläche blockiert wird. Das Zusammenklumpen der Blutplättchen kann zur Bildung von Blutgerinnsel, Herzinfarkt oder Schlaganfall führen - daran fallen jedes Jahr 17 Mio Menschen zum Opfer. </small>
R1626, <a href=http://www.roche.com>Roches</a> neues Prüfpräparat für Hepatitis C, zeigte in Phase I eine starke antivirale Wirkung. Es bewirkte eine signifikante Reduzierung der Viruslast bei Patienten mit chronischer Hepatitis-C, die mit dem schwer zu behandelnden Genotyp 1 des Virus infiziert sind. <% image name="DNA_Polymerase" %><p>
Zudem erwies sich die erzielte Hepatitis-C-Viruslastreduktion bei Patienten mit R1626-Behandlung als die bis dato größte Reduktion in dieser Kategorie antiviraler Behandlungen, der sogenannten Polymerasehemmer.
Infolge dieser virologischen Ergebnisse hat Roche eine Phase-II-Studie gestartet, um die Wirkung von R1626 in Kombination mit den derzeitigen Standardmedikamenten Pegasys (Peginterferon alfa-2a) und Copegus (Ribavirin) zu untersuchen.
<small> <b>Hepatitis C</b> ist die häufigste chronische Blutinfektion und wird hauptsächlich über Blut und Blutprodukte übertragen Mehr als 170 Mio Menschen sind chronisch mit Hepatitis C infiziert. Pro Jahr kommen weitere 3 bis 4 Mio Neuinfektionen dazu. Hepatitis C gehört zu den Hauptverursachern von Leberzirrhose, Leberkrebs und Leberversagen. </small>R1626: Polymerasehemmer hochaktiv gegen HCV
<a href=http://www.schwarzpharma.com>Schwarz Pharma</a> war mit Lacosamid in der zweiten Phase-III-Studie gegen Epilepsie bei Erwachsenen erfolgreich: Die Anzahl epileptischer Anfälle konnte deutlich reduziert und die Ansprechrate merklich erhöht werden.<% image name="Tablettenverpackung" %><p>
Die multizentrische, doppelblinde und placebo-kontrollierte Studie umfasste eine sechswöchige Titrationsphase, in der die Dosis sukzessive gesteigert wurde, und einer Behandlungsdauer von 12 Wochen. 405 Patienten in den USA, die unter bisher nicht behandelbaren epileptischen Anfällen leiden, wurden entweder mit Placebo, 400 oder 600 mg Tagesdosis Lacosamid in 2 x täglicher Kombitherapie behandelt.
Die 400 mg- und 600 mg-Tagesdosen Lacosamid zeigten eine signifikante Reduktion der epileptischen Anfälle gegenüber Placebo. Statistische Signifikanz wurde auch in der Analyse der Ansprechrate mit beiden Tagesdosen Lacosamid festgestellt. Wie bei allen Substanzen, die auf das zentrale Nervensystem wirken, waren die häufigsten Nebenwirkungen Schwindel, Übelkeit und Diplopie.
Das Anti-Konvulsivum Lacosamid weist einen neuartigen Wirkmechanismus auf, ohne dass Wechselwirkungen mit anderen Anti-Epileptika oder oralen Verhütungsmitteln bestehen. Neben der oralen, 2 x täglichen Therapie entwickelt Schwarz Pharma auch eine intravenöse Darreichungsform. Zudem befindet sich Lacosamid auch gegen den neuropathischen Schmerz in Phase III.Phase III: Epilepsie-Medikament Lacosamid überzeugt
CureVac: Herstellungserlaubnis für Krebs-Impfstoff
Das Biotech <a href=http://www.curevac.de>CureVac</a> hat vom Regierungspräsidium Tübingen grünes Licht für die Herstellung eines Prüfpräparats bekommen, das als Impfstoff gegen Krebs eingesetzt werden soll. Die Wirksamkeit des RNA-basierten Medikaments RNActive wird nun in klinischen Studien getestet. CureVac: Herstellungserlaubnis für Krebs-Impfstoff<% image name="CureVac" %><p>
<small> Der Impfstoff auf RNA-Basis wird in speziellen Reinräumen hergestellt, die sowohl europäischen wie auch US-Richtlinien entsprechen. </small>
Für die Produktion der Impfstoffmenge, die für groß angelegte klinische Studien benötigt wird, ist alleine eine abgeschlossene Reinstraum-Laborfläche von 120 m2 erforderlich. Mit der Produktion von RNActive wird CureVac daher die Laborfläche auf 1.000 m² verdoppeln.
Das Geld dafür kommt unter anderem von SAP-Gründer Dietmar Hopp, der 22 Mio € in das im Technologiepark Tübingen-Reutlingen ansässige Unternehmen investiert hat.
CureVac wurde 2000 aus der Universität Tübingen heraus gegründet und verfügt heute über das einzigartige Know-how, die ansonsten sehr instabile mRNA zu stabilisieren. Diese modifizierte mRNA heißt RNActive und wirkt als Aktivator des Immunsystems. Erste präklinische Studien konnten diese Wirkung untermauern.
Lyoseal verhindert Kontamination bei Gefriertrocknung
Die Lyoseal-Kapsel der französischen <a href=http://www.biocorp.fr>Biocorp</a> ermöglicht die Versiegelung eines Fläschchens mit gefriergetrockneten Pharmazeutika und seines Standardverschlusses innerhalb eines sterilen Gefriertrockners. <table>
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<% image name="Biocorp_Lyoseal" %>
</td>
<td align="right"> EMEA und FDA empfehlen, zum Teil verschlossene Fläschchen nach dem Gefriertrocknen in einer sterilen Umgebung mit einer Aluminiumkapsel zu versiegeln. Mit der Entwicklung von Lyoseal geht Biocorp noch einen Schritt weiter: Hier wird die Versiegelung der Medikamentenfläschchen bereits innerhalb des Gefriertrockners in einer sterilen Zone der Reinheitsklasse A durchgeführt.
Eine nachträgliche Versiegelung mit einer Aluminiumkapsel sowie eine Wiederaufnahme, die das Risiko einer mikrobiologischen Kontamination der Medikamente erhöht, wird dadurch vermieden.
</td>
</table><p>
Die Lyoseal-Kapsel bietet noch weitere Vorteile: Beim Entfernen der Kapsel durch den Endverbraucher bleibt die Oberfläche des Verschlusses steril. Die Kapsel garantiert dem Erstanwender somit ein sicheres Medikament, auch deshalb, weil die einmal entfernte Kapsel nicht wieder angebracht werden kann. Angebrochene Fläschchen können dadurch ebenso leicht identifiziert wie Originalprodukte von Kopien unterschieden werden. Das Verfahren macht eine spezielle Sterilzone außerhalb des Gefriertrockners überflüssig und die Herstellung damit günstiger.
Die Lyoseal-Kapsel ist aus Kunststoffen gefertigt, die sich in Autoklaven (+121 °C) sterilisieren lassen und für die Gefriertrocknung bei -70 °C geeignet sind. Die Kapseln sind in 20- und 13-mm-Ausührungen lieferbar.Lyoseal verhindert Kontamination bei Gefriertrocknung
Die Alkohol-Strategie der EU-Kommission ist bar jedweder konkreter Pläne: Ein "zahnloses" Papier, das Millionen Alkoholkranker am Alten Kontinent allerhöchstens Spott und Hohn zollt. Ein Kommentar.Alkoholmissbrauch: EU sieht zu. Wie eh und je.<% image name="Alkoholiker" %><p>
Die Nachrichtenagenturen meldeten: "EU-Gesundheitskommissar Markos Kyprianou zeigte sich negativ überrascht von der Aggressivität des Lobbyings der Alkohol-Industrie." Eingedenk dessen, was der gute Mann als "Strategiepapier" präsentierte, ist man genötigt zu glauben, dass es Schlimmes war, das der Zypriote hat erleiden müssen.
Denn: "Geeinigt" hat sich die EU-Kommission gerade einmal darauf, die Mitgliedstaaten beim "Kampf" gegen Alkoholmissbrauch zu "unterstützen" und dessen soziale und wirtschaftliche Schäden zu verringern. Insbesondere sollen Kinder und Jugendliche vor den Gefahren übermäßigen Alkoholkonsums geschützt werden. Derart leere Sätze, die ein Volltrunkener wenn nicht inhaltsreicher, so zumindest wohl mit mehr Verve vorgetragen hätte.
Fakt ist: Von verpflichtenden Warnhinweisen vor Alkohol auf den Flaschenetiketten, von höherer Besteuerung oder einer Anhebung des Mindestalters ist keine Rede mehr. Fakt ist denn auch: 195.000 Tote stehen in der EU jährlich in Zusammenhang mit Alkoholmissbrauch, 23 Mio Europäer (5 % der Männer und 1 % der Frauen) sind von Alkohol abhängig. 55 Mio Europäer konsumieren Alkohol in gesundheitsgefährdenden Mengen. Die von Alkoholmissbrauch verursachten gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Kosten belaufen sich auf 125 Mrd € jährlich. Von "zunehmender Tendenz unter Jugendlichen zum exzessiven Kampftrinken" ist die Rede.
So haben die Brüsseler Bürokraten gerade einmal Mut zu Alibihandlungen aufgebracht. Bis Juni 2007 soll zur Evaluierung weiterer Maßnahmen ein Forum ins Leben gerufen werden. Ebenso soll eine Gruppe für verantwortungsvolle Werbe- und Verkaufstätigkeiten eingerichtet werden. Das EU-Papier, von dem der hohe Kommissar vorgelesen hat, war denn weniger Strategie denn gerade einmal ein nüchternes Zahlenwerk, dem er ohnmächtig gegenüberstand: Zum Schluss wünschte er sich demgemäß von der Alkohol erzeugenden Industrie und den Verkäufern alkoholischer Getränke mehr "selbstregulatorischen Einsatz". Na dann Prost.
922.000 Haushalte oder 3 Mio Menschen in Österreich erzeugen ihre Wärme mit Heizöl. Das <a href=http://www.iwo-austria.at>IWO Österreich</a> (Institut für wirtschaftliche Ölheizung) hat im Namen dieser 5 Forderungen an die Politik gerichtet.<% image name="Heizkoerper" %><p>
1) Je nach Umgebung und den Anforderungen der Bewohner haben alle Energieträger in den Haushalten ihre Bedeutung. "Planwirtschaft" und Einmischung des Staates sind auch im Bereich Raumwärmemarkt abzulehnen. Eine <u>Ungleichbehandlung der Energieträger</u> durch die Politik ist nicht tragbar. Das IWO-Österreich fordert daher:
• die Förderung des Energiesparens statt die Förderung einzelner Brennstoffe.
• die Beseitigung diskriminierender, vom Energieträger abhängigen Regelungen in den Wohnbauförderungs-Gesetzen der Länder.
• ein sofortiges Ende des Einsatzes von Steuermitteln für die öffentliche Kommunikation, Bewerbung und Stützung unwirtschaftlicher Alternativenergien und entsprechender Interessensgruppen.
• eine angemessene Berücksichtigung und sachliche Bewertung flüssiger Brennstoffe in den schulischen Unterrichtsmaterialien.
2) Österreich habe massiven Nachholbedarf in Sachen <u>Endenergie-Effizienz</u>. Das IWO-Österreich fordert in diesem Zusammenhang:
• ein klares Bekenntnis zum Energiesparen unabhängig vom Energieträger sowie die Zuweisung von Fördermitteln zu entsprechenden Programmen anerkannter und industrienaher Institutionen und Partner.
3) Eine moderne Ölheizung spart bis zu 40 % Energie gegenüber einer Altanlage. Möglichst viele Altanlagen auf den Stand der Technik zu bringen, sollte logisches Anliegen der Politik sein. Dazu fordert das IWO-Österreich:
• eine bundesweit einheitliche <u>Förderung für den Umstieg auf Öl-Brennwerttechnik</u> sowie die angemessene Kommunikation dieses Angebots in gleicher Weise wie sie für andere Kampagnen im Energiebereich erfolgt.
4) Holzverbrennung ist eine der Hauptursachen von Feinstaub. Dieser Erkenntnis muss die Politik Rechnung tragen, auch wenn damit bisherige Zielsetzungen und Vorgehensweisen relativiert werden. Das IWO-Österreich fordert daher
• eine unabhängige und umfassende <u>Studie zu den Folgen der Feinstaubbelastung</u> und ihren Ursachen in Österreich.
5) Während Festbrennstoffe und Fernwärme mit enormen Problemen kämpfen (Preis, Versorgungslage, Leitungsverluste etc.), werden die bewährten Systeme im Bereich der Flüssigbrennstoffe laufend weiterentwickelt. Die Beimengung biogener Komponenten eröffnet neue Dimensionen und mache deutlich, dass die Ölheizung eine große Zukunft vor sich hat. Das IWO-Österreich fordert daher
• die Unterstützung entsprechender Forschungsinitiativen mit öffentlichen Mitteln und das grundsätzliche <u>Bekenntnis zu flüssigen Brennstoffen</u> und ihrer Weiterentwicklung.IWO Österreich: "Schluss mit Öko-Wahnsinn!"
Eine neue Ökobilanz des Heidelberger Instituts für Energie und Umweltforschung (IFEU) hat die ökologischen Vorzüge des Getränkekartons bestätigt: Im direkten Vergleich mit der Einweg-Kunststoff-Flasche aus PET seien "bei allen durchgeführten Systemvergleichen ökologische Vorteile erkennbar". <% image name="Saft_Milch_Eistee" %><p>
<small> PET-Flaschen schneiden aufgrund des höheren Barrierre-Aufwands bei Frucht- und Milchgetränken im Öko-Check schlechter ab als Getränkekartons. </small>
Für empfindliche Produkte wie Säfte braucht es Verpackungen, die das Eindringen von Licht und Luftsauerstoff weitgehend verhindern und eine Haltbarkeit des Produkts von bis zu 12 Monaten ermöglichen. Bei Getränkekartons wird dafür eine Aluminiumfolie verwendet, PET-Flaschen werden dagegen aus mehreren Lagen hergestellt oder beschichtet. Insbesondere Verpackungen mit geringerer Barrierewirkung - vor allem für Eistee und Frischmilchprodukte - schneiden aufgrund des geringeren Materialaufwandes daher besser ab als die PET-Flaschen.
• Bei 1-l-Verpackungen für Fruchtgetränke mit langer Mindesthaltbarkeitsdauer liegt der Getränkekarton in 6 von 8 Wirkungskategorien vor der PET-Flasche. Bei kleineren Packungsgrößen ergibt sich ein ähnliches Bild.
• Nicht so deutlich fallen die Unterschiede bei den 1,5-l-Eisteeverpackungen aus. Dort werden "PET-Monolayer-Flaschen" ohne Barriere eingesetzt.
• Beim Vergleich von Verpackungen für Milchmischgetränken mit kurzer Mindesthaltbarkeitsdauer ist der Getränkekarton mit Ausnahme der Kategorien "Aquatische Eutrophierung" und "Naturraumbeanspruchung Forst" ökologisch günstiger. Bei Frischmilch ist das ähnlich.
<% image name="Vergleich_Tetrapak_PET_Fruchtgetraenke" %><p>
<small> Auftraggeber der Studie war der Fachverband Kartonverpackungen für flüssige Nahrungsmittel e.V. (<a href=http://www.getraenkekarton.de>FKN</a>), der die Interessen der Hersteller von Getränkekartons (Tetra Pak, SIG Combibloc, Elopak) vertritt. Dem fachlichen Begleitkreis gehörten auch Vertreter der abfüllenden Industrie und der Entsorgungswirtschaft an. Ein Verbandsvertreter der Kunststoffindustrie nahm am Projektbeirat jedoch nicht teil. </small>Neue Ökobilanz: Getränkekarton vor PET-Flasche
Die Dienstleistungstochter von Bayer und Lanxess, Bayer Industry Services (<a href=http://www.bayerindustry.de>BIS</a>), will ab 2009 jährlich 125 Mio € einsparen. Mit dem Strategieprojekt "BIS 2009" soll das Dienstleistungsportfolio optimiert und so die Wettbewerbsfähigkeit des Unternehmens langfristig gestärkt werden.Bayer Industry Services muss sparen<% image name="Bayer_Chemiepark_Leverkusen" %><p>
Dazu soll für die Kernbereiche Sicherheit, Umweltschutz sowie Ver- und Entsorgung ein Programm aufgelegt werden, um weitere Effizienzsteigerungen zu erreichen. Andere Geschäftsaktivitäten wie Analytik, Gesundheitsschutz, Arbeitssicherheit sollen ebenfalls saniert und bei BIS weitergeführt werden.
Der Bereich Technische Dienste mit rund 1.500 Mitarbeitern soll dagegen an einen leistungsstarken Branchenspezialisten veräußert werden. Weitere Services, die von BIS nicht zu wettbewerbsfähigen Konditionen erbracht werden können, sollen an externe Partner vergeben werden. Insgesamt würden dadurch von den derzeit 5.800 Mitarbeitern der Bayer Industry Services rund 2.300 in andere Unternehmen wechseln. In den verbleibenden Bereichen sollen bis 2009 rund 600 Arbeitsplätze abgebaut werden.
<small> In den Chemieparks Leverkusen, Dormagen und Krefeld-Uerdingen sind insgesamt 60 Firmen mit 500 Betrieben und rund 50.000 Mitarbeitern ansässig. </small>