<a href=http://www.bayermaterialscience.de>Bayer MaterialScience</a> will die taiwanesische Ure-Tech-Gruppe erwerben - den größten Hersteller von thermoplastischen Polyurethanen (TPU) in Fernost. Damit werden die Leverkusener zum weltweit führenden Lieferanten und Lösungsanbieter für TPU-Granulate und -Folien.
<% image name="Bayer_Dormagen" %><p>
<small> Bayer wird künftig TPU nicht nur hier am Standort Dormagen produzieren. </small>
2005 hat Ure-Tech mit 180 Mitarbeitern einen Umsatz von rund 55 Mio $ erzielt. Im selben Zeitraum erwirtschaftete die Business Unit Thermoplastic Polyurethanes von Bayer MaterialScience mit 450 Mitarbeitern einen Umsatz von rund 192 Mio €.
Durch den geplanten Zusammenschluss der beiden TPU-Aktivitäten wird die Marktposition von Bayer MaterialScience in Asien deutlich gestärkt. Der Marktzugang soll sich vor allem in Taiwan, China und den südlichen ASEAN-Staaten verbessern. 2005 hatte der Weltmarkt für TPU-Granulate und -Folien ein Volumen von rund 1,2 Mrd €.
Zusammen mit den Produktionsanlagen von Ure-Tech besitzt Bayer MaterialScience künftig insgesamt 6 Anlagen für die Herstellung von TPU-Granulaten und 2 für die Herstellung von TPU-Folien in Nordamerika, Europa und in der Region Asien-Pazifik. 4 dieser Anlagen befinden sich im asiatisch-pazifischen Raum, und zwar in Taichung (Taiwan), Shenzhen (Südchina), Cuddalore (Indien) und Osaka (Joint-venture mit Dainippon Ink & Chemicals). Die anderen 4 befinden sich in New Martinsville (West Virginia), South Deerfield (Massachusetts) sowie in Dormagen und Bomlitz (Deutschland).
Ure-Tech und Bayer MaterialScience werden gemeinsam die Marken Desmopan und Texin (Bayer), Pandex (aus dem Joint-venture mit Dainippon Ink & Chemicals) und Utechllan (von Ure-Tech) vertreiben.Bayer will taiwanesische Ure-Tech übernehmen
Barbara Reinhold-Hurek von der Uni Bremen ist es gelungen, das Genom des Bakteriums Azoarcus zu entschlüsseln. Damit soll der Zusammenhang zwischen dem Bakterium und der Nährstoffversorgung der Reispflanze enträtselt werden.<% image name="Reis" %><p>
<small> Reis ist in Afrika, Asien und Südamerika überlebenswichtig. Jährlich werden 600 Mio t davon geerntet. Um den Ertrag zu steigern, setzen die Reisproduzenten vor allem auf die Stickstoffdüngung. Alleine in China werden pro Jahr mehr als 20 Mio t Stickstoffdünger eingesetzt. Das hat aber auch Nachteile: Der Energieaufwand bei der synthetischen Herstellung des Kunstdüngers ist enorm hoch - für jede t Ammoniak als Ausgangsstoff für Stickstoffdünger wird fast 1 t Erdgas benötigt. </small>
<b>Azoarcus Stamm BH72</b> versorgt die Reispflanze mit Nährstoffen, indem es Stickstoff aus der Luft in den Wurzeln in Ammonium umwandelt - und Ammonium hat düngende Wirkung. Das Bakterium lebt in der Nutzpflanze in symbiotischem Einklang: Weil es seinen Wirt (im Gegensatz zu Parasiten) nicht zerstört, wird es als Endophyt bezeichnet.
Mit dem freigelegten Genom des Bakteriums können nun Hand in Hand mit dem Reisgenom Mutationsanalysen durchgeführt werden. "Wir können jetzt einzelne Gene einfach an- und abschalten und schauen, was passiert." Herausgefunden wurde bereits, dass das Bakterium kaum Enzyme produziert, die normalerweise schädigende Wirkung auf Pflanzen haben. Auch andere Faktoren, die mögliche Erkrankungen der Pflanze begünstigen können, sind bei diesem Zusammenspiel von Bakterium und Wirt nicht vorhanden.Genom des Bakteriums Azoarcus entschlüsselt
<a href=http://www.medtronic.de>Medtronic</a> startet mit der bisher größten randomisierten Stent-Studie: Bei der PROTECT-Studie wird in 200 klinischen Zentren bei rund 8.000 Patienten der mit Zotarolimus beschichtete Endeavor-Stent mit dem Sirolimus-beschichteten Cypher-Stent von <a href=http://www.jnj.com>Johnson & Johnson</a> verglichen.<table>
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<% image name="Cypher_Stent" %>
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<td>
<small> William Wijns, stv. Direktor des Herzkreislaufzentrums im OLV Ziekenhuis, Aalst, Belgien, und einer der Hauptprüfärzte der PROTECT-Studie, kommentiert:
„Dank ihrer sorgfältigen Planung und Ausstattung ermöglicht diese Studie eine außergewöhnlich gründliche Langzeitbeurteilung der Sicherheit von Endeavor und Cypher im realen Klinikalltag.“ </small>
</td>
</table>
Der Endeavor-Stent hat sein gutes Sicherheitsprofil bereits im Rahmen eines klinischen Studienprogramms unter Beweis gestellt: Aus den kürzlich veröffentlichten Daten der ENDEAVOR II-Studie ist ersichtlich, dass im Zeitraum zwischen 30 Tagen und 2 Jahren nach Implantation keine Stentthrombosen auftraten. In allen klinischen Versuchen betrug die Stentthromboserate für Endeavor insgesamt nur 0,3 %.
Auch die Wirksamkeitsdaten von Endeavor waren hervorragend; die TLR-Rate (Revaskularisierung der Zielstenose) nach 2 Jahren lag in ENDEAVOR II bei 6,5 % – dies bedeutet, dass etwa 94 % der Endeavor-Patienten keinen weiteren Eingriff benötigten.
<small> Der Endeavor-Stent besteht aus einer Kobaltchromlegierung mit modularer Architektur, die eine hervorragende Freisetzung und die Platzierbarkeit in Seitenästen ermöglicht. Zusätzlich zu der Beschichtung mit dem nicht-zytotoxischen Wirkstoff Zotarolimus, der innerhalb von 28 Tagen vollständig von der Gefäßwand aufgenommen wird, ist der Stent mit einem entzündungshemmenden Phosphorylcholin-Polymer (PC) beschichtet. Dieses Polymer imitiert die Außenwand von roten Blutkörperchen und ahmt die Struktur einer natürlichen Zellmembran nach und ermöglicht dadurch die vollständige Endothelialisierung bzw. Gewebeabheilung nach der Stent-Implantation. </small>Medtronic startet bisher größte Stent-Studie
October 21st
Explosionsschutz: Neue Berstscheibe für Becherwerke
Mit Lift-Gard hat <a href=http://www.elfab.com>Elfab</a>, Europas führender Hersteller von Berstscheiben, ein neues Produkt auf den Markt gebracht, das es Anwendern und Herstellern von Becherwerken ermöglicht, die ATEX-Auflage für explosive Atmosphären zu erfüllen. Explosionsschutz: Neue Berstscheibe für Becherwerke <% image name="Lift-gard" %><p>
<small> Lift-Gard: Leicht installierbar und wartungsfrei für den Einsatz in Becherwerken, die Schüttgut wie Mehl, Zucker, Getreidekörner und Sand transportieren. </small>
Lift-Gard ist das einzige flache Berstscheiben-System, das einen integralen Rahmen und einen Sensor - den Flo-Tel von Elfab - in einem Gerät kombiniert. Entdeckt dieser Sensor eine erste Explosion im Becherwerks-Schlotsystem, schaltet er die Becherwerksmotoren automatisch aus und verringert somit die Gefahr einer weiteren Explosion bzw. verhindert, dass das Becherwerk mit benutzten Berstscheiben verwendet wird. Dies ist eine Schlüsselforderung der neuesten Vorschrift.
Lift-Gard wird in mehreren Größen, Berstdrücken und Temperaturbereichen angeboten. Das Standardmodell besteht aus Edelstahl und wird installationsfertig geliefert. Der Rahmen wird mit nur 6 Schrauben direkt am Becherwerks-Schlot angeschraubt. Zusätzliche Rahmen oder ein Anschweißen des Rahmens sind nicht erforderlich.
Mit "NORDEL MG NDR 46100.00" hat <a href=http://www.dow.com>Dow Chemical</a> im texanischen Seadrift einen neuen Gummi aus Kohlenwasserstoff entwickelt, der sich insbesondere durch exzellente Performance bei niedrigen Temperaturen auszeichnet. Neue Sorte von Dows "NORDEL MG"-Gummi<% image name="Spiralschlauch" %><p>
Das Produkt wird mit einer speziellen Katalyse-Technologie und einem Gasphasenprozess hergestellt. Das Resultat ist ein hochviskoser Gummi mit 55 Volumsprozent Ethylen und 4,5 Volumsprozent Ethyliden-Norbornene (ENB). Diese Eigenschaften machen es ideal für mit Peroxid getrocknete Schläuche, Fahrradreifen sowie Tür- und Fensterdichtungen bei Autos.
Dows Insite-Technologie erlaubt es dabei, das molekulare Design präzise vorauszusplanen und so Polymere wie NORDEL MG NDR 46100.00 herzustellen, deren Charakteristik exakt auf die Marktbedürfnisse zugeschnitten sind - exzellente Performance bei geringen Temperaturen etwa.
Der Gasphasen-Prozess und die granulare Form der NORDEL MG-Gummis ermöglichen Polymere mit hohen Mooney-Viskositäten (größer als 90 ML1+4 bei 125 °C) - und das bedeutet wesentliche Verbesserungen beim Einsatz in großindustriellen Prozessen. Die geringere Massendichte der neuen Gummis ermöglicht, die Fülldichten bei Endprodukten um bis zu 10 Volumsprozent zu erhöhen. Zudem kann der Ruß schneller eingemischt werden.
Die granulare Form verbessert schließlich die Verteilung aller Zutaten und beschränkt die Produktion meist auf einen einzelnen Mix-Vorgang. Der beigemischte Ruß macht weitere Öl-Zusätze bei der Weiterverarbeitung überflüssig.
Neue Vibrationsmodule der XM-160-Serie von <a href=http://www.rockwellautomation.de>Rockwell Automation</a> bieten eine intelligente Lösung zur Maschinenüberwachung. Sie eignen sich für rotierende Anwendungen mit über 700 RPM, bei denen ausschließlich der allgemeine Vibrationspegel überwacht werden muss.<% image name="Rockwell_XM-160" %><p>
<small> Vibrationsmodule: Einfaches und dennoch umfassendes Überwachungssystem in einem kompakten, leicht zu installierenden und wartungsfreundlichen Paket. </small>
Die vorausschauenden Wartungstools der XM-160-Serie lassen sich entweder als eigenständige Systeme oder als Teil einer umfassenderen, vernetzten Lösung einsetzen. Als günstige Komplettlösung zur Erkennung von Leistungsminderungen ermöglichen sie, potenzielle Probleme zu beheben, noch bevor sie sich nachteilig auf die Produktivität auswirken können.
Für den eigenständigen Einsatz verfügen die Modelle über eine umfangreiche Alarmlogik pro Kanal. Das System unterstützt darüber hinaus die Anbindung von bis zu 2 Relais-Erweiterungsmodulen des Typs XM-441 und erreicht damit eine Gesamtkapazität von bis zu 8 Relais. Das Modul XM-161 verfügt zusätzlich über sechs 4-20mA-Ausgänge, während das XM-162-Modell eine -24Vdc-Stromversorgung für Standard-Wirbelstrom Probe Driver besitzt. Die Module lassen sich über DeviceNet mit anderen Überwachungsmodulen der XM-Serie, mit SPS- und dezentralen Steuersystemen, mit Zustandsüberwachungssystemen und Anzeigegeräten integrieren.
<small> <b>Die XM-Serie</b> von Rockwell ist die industrieweit umfangreichste Familie an verteilten E/A-Modulen zur Zustandsüberwachung und zum Schutz von Maschinen. Die Module können in den meisten rotierenden Anwendungen wie Dampf-, Gas-, oder Wasserturbinen, Motoren, Kompressoren, Pumpen, Lüftern oder Gebläsen zum Einsatz kommen. Als erstes System, das Wartungstools in die Steuerungsarchitektur einbindet, kann die XM-Serie auf einem offenen Standard-Industriebus verwendet werden. <small>Überwachung: Neue Vibra-Module von Rockwell
Forscher haben in einer 2,8 km tiefen südafrikanischen Goldmine völlig autark lebende Bakterien ausfindig gemacht. Erstmals konnte dabei nachgewiesen werden, dass eine solche Mikrobengemeinschaft nur von geologisch erzeugtem Schwefel und Wasserstoff lebt. Das seit 1998 laufende internationale Projekt wird von der Princeton University, USA, geleitet. Von deutscher Seite ist das GeoForschungsZentrum Potsdam (GFZ) an den Untersuchungen beteiligt. Hier wurden Wasserproben aus Klüftzuflüssen in verschiedenen ultratiefen Bergwerken in Südafrika analysiert und aus den in ihnen gelösten Edelgasen deren Alter bestimmt. Dies geschieht durch Konzentrationsbestimmung von natürlich entstehenden Tochternukliden.
Es ergab sich ein Ø Alter der Wasserproben zwischen 15 und 20 Mio Jahren. Damit konnte gezeigt werden, dass diese Wässer über lange Zeiträume von der Erdoberfläche, der Atmosphäre und der jüngeren Biosphäre isoliert sind. Daraus lässt sich der Nährstoffumsatz und damit die <u>Zeitdauer für eine Verdoppelung der Anzahl der Zellen</u> abschätzen: <u>45 bis 300 Jahre</u>.
Diese langsame Lebensweise sichert das Überleben der Mikroben in einer scheinbar unwirtlichen Tiefe, denn die Geschwindigkeit, mit der das Nährstoffangebot und damit die verfügbare Energie nachgeliefert wird, ist sehr gering. Dieser außergewöhnlich lange Zeitraum erklärt auch, warum eine Kultivierung der gefundenen Mikroben im Labor quasi unmöglich ist und wie kompliziert es ist, eindeutig nachzuweisen, wovon sie leben.
Letzteres ist dem Wissenschaftlerteam nun jedoch gelungen: Diese Mikroben leben ausschließlich von Substraten und einer Energiequelle, die völlig unabhängig von der Energie der Sonne ist. <u>Die Energie für die mikrobielle Reduktion von Sulfat in Sulfid stammt aus radiolytisch produziertem Wasserstoff, der beim Zerfall natürlich vorkommender radioaktiver Stoffe</u> (Uran, Thorium, Kalium) im Untergrund <u>entsteht.</u>
Aktuell installiert das GFZ Potsdam in einem Goldbergwerk in Südafrika das weltweit tiefste Gasanalytiklabor: 3,6 km unter der Erdoberfläche werden die Gasemissionsraten aus dem Gestein während und nach Erdbeben studiert. Damit kann der Frage nachgegangen werden, ob geologische Störzonen bevorzugte Lebensräume solcher Bakterien sind, weil hier die für den bakteriellen Stoffwechsel nötige Energie zur Verfügung steht.Vom Leben ohne Sonne in der tiefen Biosphäre
Die EMEA hat die Zulassung für Replagal (Agalsidase alfa) von <a href=http://www.shire.com>Shire</a> erweitert. Sie schließt jetzt auch Kinder ab 7 Jahren ein, die an Morbus Fabry leiden. Dadurch wird Agalsidase alfa zur ersten Enzymersatztherapie, die Daten für diese Altersgruppe im offiziellen Zulassungstext enthält.<% image name="Shire_Logo" %><p><p>
Die Zulassungserweiterung beruht auf neuen Sicherheits- und aussagekräftigen Wirksamkeitsdaten, die zeigten, dass Replagal, das als 40-minütige intravenöse Infusion jede zweite Woche verabreicht wird, gut verträglich ist.
Mehr als die Hälfte der Patienten, die wegen neuropathischer Schmerzen, die die häufigsten, stark einschränkenden und frühen Symptome des Morbus Fabry darstellen, behandelt wurden, konnten die Schmerzmittel reduzieren oder ganz absetzen. Zudem wurden alle Anzeichen einer Herzfrequenzvariabilität, die vor Therapiebeginn reduziert war, im Verlauf der Behandlung signifikant verbessert. Dies zeigt eine initiale positive Reaktion der kardialen autonomen Innervation durch Replagal.
Zusätzlich wurden die Plasmaspiegel der Fettsubstanz Globotriaosylceramid (Gb3) durch Replagal signifikant reduziert. Vom fötalen Stadium an kann sich Gb3 in den Lysosomen der Körperzellen von Fabry-Patienten ansammeln und zu progredientem Organversagen führen. Dieser Rückgang des Gb3-Spiegels kann die Anzeichen der Fabry-Erkrankung bei Kindern verhindern.
Replagal wird mittels eines als "Gene Activation" bezeichneten Verfahrens hergestellt. Es ist darauf ausgerichtet, die dem Fabry-Syndrom zu Grunde liegenden Ursachen zu behandeln, indem defektes oder fehlendes Enzym durch aktives Enzym ersetzt wird, um die klinischen Symptome aufzuhalten bzw. zu verbessern.
<small> <b>Morbus Fabry</b> ist eine der am häufigsten auftretenden lysosomalen Speichererkrankungen, die durch ein defektes Gen auf dem X-Chromosom verursacht wird, d. h. bei den meisten Betroffenen wird die Erkrankung vererbt. Patienten mit Fabry-Syndrom können ein wichtiges Enzym, die α-Galaktosidase A (α-GAL A), nicht produzieren bzw. leiden an einem Mangel davon. Ohne α-Gal A sammelt sich die Fettsubstanz Gb3 in Lysosomen der Zellen im ganzen Körper an, was zu Organversagen und lebensgefährlichen Komplikationen führt. Ohne Behandlung ist die Lebenserwartung um 15 bis 20 Jahre verkürzt. </small>Neue Therapie für Kinder mit Morbus Fabry
Sepsis: Positive Ergebnisse mit alkalischer Phosphatase
Das holländische Biopharma-Unternehmen <a href=http://www.AM-Pharma.com>AM-Pharma</a> meldet erste positive Ergebnisse seiner doppelblinden, placebo-kontrollierten Pilotstudie zur Sepsis-Behandlung mit seinem patentierten Medikament alkalische Phosphatase (AP).
<% image name="Infusion" %><p>
Die von AM-Pharma entwickelte Sepsis-Behandlung basiert auf der Detoxifikation des bakteriellen Endotoxins LPS. Dies ist ein früher Mediator in der Sepsiskaskade sowie eines der höchstmöglichen Upstream-Targets - und daher ein vielversprechender Ansatz für die Entwicklung einer erfolgreichen Behandlung.
Die Studie wurde als erste klinische Pilotstudie zur Beurteilung der Sicherheit einer Einzelbehandlung mit 200 U alkalischer Phosphatase i.v./kg bei Patienten mit schwerer Sepsis durchgeführt. In die Studie wurden insgesamt 36 Patienten aufgenommen, die mit schwerer Sepsis auf die Intensivstation kamen.
Die AP-Behandlung wurde dabei gut vertragen. Die Überlebensrate nach 28 Tagen war in der Verum-Gruppe 19/25 und in der Placebo-Gruppe 7/11. Die Überlebensrate nach 90 Tagen war in der Verum-Gruppe 18/25 und in der Placebo-Gruppe 6/11.
Jetzt soll mit einer Pivotalstudie die Dosis optimiert und die Wirksamkeit des Medikaments belegt werden.Sepsis: Positive Ergebnisse mit alkalischer Phosphatase
<a href=http://www.bayerhealthcare.com>Bayer HealthCare</a> hat mit <a href=http://www.regeneron.com>Regeneron</a> ein Abkommen zur Entwicklung und Vermarktung einer neuen Therapie für schwere Augenerkrankungen getroffen. Bayer und Regeneron entwickeln VEGF Trap-Eye <% image name="Analyse" %><p>
<small>Arthur Higgins, Vorstandsvorsitzender von Bayer HealthCare, ist überzeugt: "Die Neuentwicklung hat das Potenzial, neue Standards bei der Therapie bestimmter Augenerkrankungen zu setzen." </small>
Der VEGF Trap-Eye genannte Entwicklungskandidat befindet sich gegenwärtig in Phase I und II und neutralisiert oder "fängt" (trap) den Wachstumsfaktor VEGF, der an der Entstehung der gefäßbildenden Form der altersbedingten, feuchten Makula-Degeneration (AMD) wesentlich beteiligt ist.
Die Partner entwickeln das Produkt gemeinsam und teilen sich die außerhalb der USA erzielten Gewinne. In den USA erhält Regeneron die exklusiven Vermarktungsrechte. Zusätzlich wurde vereinbart:
• Bayer wird Regeneron eine Vorauszahlung von 75 Mio $ leisten.
• Bayer und Regeneron werden die Anfangskosten für die weltweite Entwicklung - insgesamt mehr als 250 Mio $ - 2007 und 2008 nach einem Abrechnungsschlüssel und danach zu gleichen Teilen tragen.
• Wird ein VEGF-Trap-Eye-Produkt in einem großen nationalen Markt außerhalb der USA zugelassen, erstattet Regeneron von seinem Anteil an den Gewinnen mit VEGF Trap-Eye außerhalb der USA die bei Bayer angefallenen Entwicklungskosten zu 50 %.
• Regeneron erhält Meilensteinzahlungen von bis zu 110 Mio $. Diese Zielpunkte betreffen die Entwicklung von VEGF Trap-Eye für AMD, diabetisches Makula-Ödem (DMÖ) oder weitere
wichtige Augenindikationen und Zulassungen außerhalb der USA.
• Regeneron stehen Zahlungen von bis zu 135 Mio $ für Umsatz-Meilensteine zu, sobald der jährliche Gesamtumsatz von VEGF Trap-Eye außerhalb der USA bestimmte Werte erreicht hat, beginnend bei 200 Mio $.
<small> <b>Altersabhängige Makula-Degeneration (AMD)</b> gehört zu den häufigsten nicht-infektiösen erworbenen Ursachen für Blindheit. Weltweit sind etwa 25 Mio Menschen davon betroffen. Dabei kommt es zu einem fortschreitenden Sehverlust infolge einer krankhaften Gefäßneubildung im Auge. Die Entwicklung dieser nicht natürlich vorkommenden Blutgefäße wird teilweise durch VEGF (vaskulärer endothelialer Wachstumsfaktor) ausgelöst. Normalerweise stimuliert VEGF die Bildung neuer Blutgefäße, um das Wachstum von Geweben und Organen anzuregen. VEGF Trap-Eye blockiert das Zusammenspiel von Wachstumsfaktoren mit ihren Bindungsstellen an der Zelloberfläche. So wird die Bildung neuer Blutgefäße verhindert. </small>