Ein neuer Test auf Basis einer Genanalyse wurde vom Deutschen Krebsforschungszentrum mit Kollegen aus Graz und München entwickelt. Bei Brustkrebs ist der Nachweis von Hormonrezeptoren entscheidend für die Wahl der richtigen Therapie.Neuer Gentest weist Östrogenrezeptoren nach<% image name="Genchip" %><p>
Brustkrebszellen sind häufig von Wachstumshormonen wie Östrogen abhängig - sie geben ihnen den "Befehl", sich zu teilen, und fördern damit das Wachstum des Tumors. Zuverlässige Indikatoren für einen hormonabhängigen Tumor sind daher die Hormonrezeptoren auf der Oberfläche der Tumorzellen. Sind sie nachweisbar, kann eine Antihormontherapie - etwa mit Tamoxifen - das Rückfallrisiko der betroffenen Frauen senken.
Dabei ist die exakte Bestimmung der Hormonrezeptoren für die Wahl der Behandlung ausschlaggebend. Dafür haben Forscher der Abteilung Molekulare Genomanalyse unter der Leitung von Annemarie Poustka einen Gentest entwickelt, der zuverlässig Östrogenrezeptoren nachweist. Für den Test wird die Aktivität von lediglich 10 Markergenen analysiert.
Die derzeit verwendete histopathologische Untersuchung beruht auf der Beurteilung des angefärbten Tumorgewebes unter dem Mikroskop. Die Auswertung ist von der Erfahrung des Betrachters abhängig und dadurch fehleranfällig. Wegen der geringen Empfindlichkeit der Färbemethode bleiben kleine Mengen der Östrogenrezeptoren oft unentdeckt.
Das Wiener Biotech <a href=http://www.fibrex.at>Fibrex Medical</a> startete mit den Phase-II-Studien an Herzinfarktpatienten. F.I.R.E. (FX06 In Reperfusion) soll die Wirksamkeit von FX06 bei Herzinfarktpatienten bestätigen.Herzinfarkt: Fibrex startet mit FX06 in Phase II<% image name="fibrex_logo" %><p>
F.I.R.E. wird als Doppelblind-Studie mit 140 Patienten an 20 Kliniken in 9 europäischen Ländern durchgeführt. Dabei wird erwartet, dass FX06 den Reperfusionsschaden verhindern wird. Damit ist die Beschädigung des Herzmuskels in Folge der Wiederherstellung der Blutversorgung (Reperfusion) nach einem Infarkt gemeint. Bisher ist der Reperfusionsschaden zu einem Großteil für das Absterben von Herzmuskelgewebe bei einem Infarkt verantwortlich.
Patienten wird bei der Studie unmittelbar nach einem akuten Herzinfarkt FX06 verabreicht und der Effekt auf die Erhaltung des Herzmuskels während der Reperfusion mittels bildgebender Verfahren aus der Nuklear-Medizin beurteilt (Single-Photonen-Emissions-Tomographie und Magnetresonanz). Als Primärer Endpunkt der Studie wurde die Erhaltung von Herzmuskelgewebe innerhalb der ersten 5 Tage nach einem perkutanen Koronar-Eingriff definiert.
"FX06 hat das Potenzial, einen klinischen Nutzen für eine große Anzahl an Patienten zu bieten - jenen, die zwar einen Herzinfarkt überleben, aber aufgrund des unnötig großen Schadens am Herzmuskel einen großen Verlust der Lebensqualität erleiden", so Fibrex-Chef Rainer Henning.
Der von Fibrex entdeckte Wirkmechanismus zur Intervention bei akuten Entzündungsreaktionen kann neben der Behandlung des Reperfusionsschadens auch Anwendung bei anderen Erkrankungen mit akuten Entzündungsreaktionen finden - etwa bei hämorrhagischem und septischem Schock.
<small> <b>So wirkt FX06:</b> Die plötzliche Entzündungsreaktion in Folge der Reperfusion wird durch den massiven Zufluss von bestimmten Leukozyten-Subtypen verursacht. Das Peptid FX06 hemmt die Bindung von Fibrin-E1-Fragmenten an VE (Vascular Endothelial) Cadherin. In einer Reihe vorklinischer Modelle des akuten Herzinfarkts, konnte FX06 die Infarktgröße um bis zu 50 % reduzieren. In einer <a href=http://chemiereport.at/chemiereport/stories/3288>Phase-I-Studie</a> mit gesunden freiwilligen Probanden konnte bereits gezeigt werden, dass FX06 sogar bei hohen Dosen sehr gut vertragen wird. </small>
BASF hat ihren Melaminharz-Schaumstoff <a href=http://www.basotect.de>Basotect</a> weiterentwickelt. Die neue Variante heißt "Basotect UF", ist deutlich flexibler und eignet sich jetzt auch für die Polsterung von Matratzen und Sofas. Basotect-Schaumstoff jetzt auch für Matratzen<% image name="Basotect_Matratze" %><p>
Da Basotect sehr feuerbeständig ist, trägt es schon heute dazu bei, die hohen Sicherheitsvorschriften zu erfüllen, die die US-Verbraucherschutzbehörde 2007 für Matratzen einführen wird. Mit der höheren Elastizität des Materials geht auch eine größere Verarbeitungs- und Designfreiheit als bei bisherigen Anwendungen einher, etwa bei der Schalldämmung von Innenräumen.
Die hohe Flexibilität des von Natur aus sprödharten Werkstoffs ist auf die filigrane, offenzellige Netzstruktur aus hauchdünnen Stegen zurückzuführen. Die bekannten Eigenschaften von Basotect bleiben auch bei der UF-Variante erhalten: Der Schaumstoff ist schwer entflammbar, temperaturbeständig und absorbiert Schall.
Das besonders biegsame Basotect UF bietet auch Vorteile, wenn der Schaumstoff für industrielle Anwendungen verarbeitet wird, wie der Wärmedämmung von technischen Gebäudeanlagen und der Schalldämmung von Räumen: Das Material lässt sich problemlos zu konturgenauen Bauteilen verarbeiten. Zudem kann es schnell befestigt werden und eignet sich gut zum Einspannen in gebogenen Flächen.
1931 meldete die heutige BASF ein Herstellverfahren für Polyisobuten (PIB) zum Patent an. Das Produkt wurde später nach dem Ludwigshafener Stadtteil Oppau benannt. Das heutige <a href=http://www.basf.de/kfz-oel>Oppanol</a> steckt in Kaugummis, Heftpflastern und Isolierglasfenstern genauso wie in Kabelisolierung, Dachabdeckungen und Pipeline-Ummantelung.<% image name="BASF_Opanol" %><p>
<small> Oppanol ist transparent, undurchlässig für Wasser und eine Vielzahl von Gasen, beständig gegen Chemikalien, gesundheitlich unbedenklich und es klebt. </small>
Oppanol ist ein synthetischer Kohlenwasserstoff, der durch Polymerisation aus Isobuten hergestellt wird. Seine Konsistenz reicht von zähflüssig bis gummiartig. Unterschieden wird je nach Molekulargewicht zwischen niedermolekularem, mittelmolekularem und hochmolekularem PIB - BASF ist in allen drei Produktklassen der weltweit führende Hersteller.
Einer der größten Abnehmer für mittelmolekulares PIB ist die Lebensmittelindustrie: Als Kaugummi-Rohstoff ist Oppanol unverzichtbar. Aber auch für Isolierverglasungen, Kabel oder die Ummantelung von Pipelines wird das Polymer eingesetzt. Hochmolekulares PIB wird in erster Linie für Kleb- und Dichtstoffe verwendet. So widerstehen mit Oppanol abgedichtete Flachdächer für Jahrzehnte selbst extremen Witterungsbedingungen. Aufgrund seiner guten Hautverträglichkeit wird Oppanol auch in der Medizintechnik eingesetzt, etwa bei Heftpflastern.
Neben Oppanol verkauft BASF niedermolekulares PIB als "Glissopal", dessen Derivate die Eigenschaften zahlreicher Motoröle und Kraftstoffe verbessern.
Die Kapazität der erst 2002 in Betrieb genommenen Produktionsanlage für mittelmolekulares PIB ist bereits voll ausgelastet. Daher wird bis Mitte 2007 von derzeit 12.000 auf dann 18.000 Jahreskapazität erweitert. Auch für nieder- und hochmolekulare PIB’s sind Kapazitätserweiterungen in der Planung. Die Rohstoffe für Oppanol kommen dabei aus dem BASF-Verbund.Oppanol: Polyisobuten der BASF wird 75 Jahre alt
<a href=http://www.dowpolyurethanes.com>Dow Polyurethanes</a> will die MDI-Produktion am portugiesischen Standort Estarreja bis 2009 deutlich erweitern. Zusätzlich will Dow Building Solutions dort weitere Produktionskapazitäten für die Dämmstoff-Familie Styrofoam etablieren.
Dow will in Portugal expandieren<table>
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"MDI wird derzeit weltweit stark und konstant nachgefragt. Daher versuchen wir, unsere Prozesse zu rationalisieren und schrittweise Kapazitäten hinzuzufügen, wo immer wir können," sagt Pat Dawson, Vizepräsident von Dow Polyurethanes. "In Estarreja können wir die Kapazitätsausweitung schnell und kosteneffektiv durchführen."
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MDI ist das wesentliche Rohmaterial für Polyurethan-Schäume und -Elastomere. Der Bedarf danach wächst derzeit jährlich zwischen 6 bis 7 % - besonders stark bei Isolierungen, Kühlmaterialien, Beschichtungen, Dichtungen und Klebstoffen.
"Neben der neuen PMDI-Anlage im texanischen Freeport, die seit Mai im Vollbetrieb läuft, unterstreichen die Pläne für Estarreja unser Bekenntnis zur globalen Polyurethan-Industrie," so Dawson.
<small> Dow ist der weltweit größte Hersteller von Polyether-Polyolen, ein führender Hersteller von aromatischen Isocyanaten wie MDI und TDI und ein Hauptlieferant von Propylenoxid, einem essentiellen Baustein für Polyether-Polyole. <a href=http://www.styrofoam.com>Styrofoam</a> wurde vor 60 Jahren von Dow erfunden und ist heute eine der Top-Marken unter den weltweiten Dämmstoffen. Vertrieben wird es von Dow Building Solutions. </small>
<a href=http://www.eurand.com>Eurand</a> und <a href=http://www.gsk.com>GlaxoSmithKline</a> (GSK) sind eine Entwicklungs- und Lizenzvereinbarung eingegangen: Eurand wird seine geschmacksverdeckende Microcaps und die oral auflösende AdvaTab-Tablettentechnologien dazu verwenden, um eine neue Rezeptur für GSK zu entwickeln.Eurand entwickelt für GlaxoSmithKline <% image name="Pillen_aboutpixel" %><p>
Die Vereinbarung sieht vor, dass GSK die Entwicklung des Produkts finanzieren und Eurand Lizenzzahlung aus Produktverkäufen in Höhe von 42 Mio $ erhalten wird. GSK wird über die exklusiven Rechte an der Vermarktung des neuen Produkts in den USA verfügen.
Es wird davon ausgegangen, dass die Unternehmen mit den vertraglich vorgesehenen klinischen Versuchsreihen 2006 beginnen und Ende 2007 die Vermarktungsgenehmigung in den USA beantragen werden.
Österreich besiegelt "Zukunftsstrategie Bioethanol"
Eine Grundsatzvereinbarung zwischen <a href=http://www.agrana.at>Agrana</a>, Raiffeisen, den Rübenbauern und der Landwirtschaftskammer garantiert den Bauern für ihren "Ethanolweizen" den selben Preis, wie er für Mahlweizen bezahlt wird.
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<small> Die heurige Herbstaussaat wird bereits als Rohstoff für die im Herbst 2007 in Betrieb gehende Bioethanolanlage in Pischelsdorf herhalten. </small>
Landwirte können zudem den Ethanolweizen zu denselben Preisgarantien auch auf Stilllegungsflächen anbauen, ohne dass ihnen Abschläge vom Mahlweizenpreis für die damit verbundenen Zertifikatskosten abgezogen werden. Die Lagerhäuser bieten die neuen Kontrakte für Ethanolweizen ebenso an, wie das auch anderen Lieferanten und Händlern offen steht.
Für die Landwirte bedeutet die neue Vertragsweizenproduktion auf herkömmlichen Ackerflächen ein geringeres Qualitätsrisiko, eine mögliche Verringerung des Betriebsmittelaufwandes sowie ein zusätzlicher Deckungsbeitrag im Fall der "Aktivierung" von Stilllegungsflächen. Das Qualitätsrisiko mindert sich dadurch, dass die Verträge von Bioethanolweizen nur einen Mindestproteingehalt von 11,5 anstatt der 12,5 % für Mahlweizen verlangen sowie auch geringere Werte bei Fallzahl, Hektolitergewicht und Sedimentationswert.
<small> <b>Pischelsdorf</b> soll im Vollbetrieb jährlich 200.000 m3 Bioethanol erzeugen, wobei als Nebenprodukt auch rund 170.000 t des Futtermittels DDGS für die Rinderwirtschaft gewonnen werden. Dazu ist ein Rohstoffeinsatz von rund 450.000 t Getreide, vorwiegend Weizen, und bis zu 50.000 t Rübendicksaft notwendig. Die Zukunftsstrategie Bioethanol peilt an, den Rohstoff möglichst aus heimischer Herkunft aufzubringen. </small>Österreich besiegelt "Zukunftsstrategie Bioethanol"
<a href=http://www.linde.com>The Linde Group</a> hat von Wesfarmers Limited einen Auftrag für den Bau einer kleinen schlüsselfertigen LNG-Anlage in der Industriezone von Kwinana bei Perth, West-Australien erhalten. <% image name="Linde_Gastanker" %><p>
Das Auftragsvolumen beträgt rund 40 Mio €. Die Anlage wird an den bereits existierenden LPG (Liquefied Petroleum Gas)-Anlagen von Wesfarmers installiert und soll im ersten Quartal 2008 fertig gestellt sein.
Die neue Anlage hat eine Produktionskapazität von rund 60.000 t LNG pro Jahr, verfügt über eine Kühlkreislauf-Technik und weist einen niedrigen Energieverbrauch auf.
Das verflüssigte Erdgas wird mit LKW zu den verschiedenen Kunden in West-Australien geliefert.Linde baut LNG-Anlage in Australien
Bei der therapeutischen Apherese werden Stoffe, die Krankheiten verursachen, außerhalb des Körpers schonend aus dem Blut entfernt. Speziell zur Behandlung von Fettstoffwechselstörungen hat <a href=http://www.fresenius.de>Fresenius</a> DALI (Direct Adsorption of LIpoproteins) entwickelt - und dabei auf Bayers Makrolon vertraut. Bayer formt Adsorbergehäuse für Apherese<% image name="Bayer_Adsorbersystem" %><p>
<small> Das Gehäuse des Adsorbersystems DALI besteht aus Makrolon 2458. Es übersteht die Heißdampfsterilisation unter Druck, bei der über etwa 20 Minuten eine Temperatur von mindestens 121 °C herrscht. </small>
Herzstück der Technologie ist ein Adsorber, gefüllt mit einem speziellen Material, welches das LDL-Cholesterin elektrostatisch bindet. Für das Gehäuse des Adsorbersystems wurde ein bruchsicherer Kunststoff gesucht. Die Wahl fiel auf Makrolon 2458 von <a href=http://www.bayerbms.de>Bayer MaterialScience</a>: Das Polycarbonat ist ausreichend zäh und steif, weshalb das Gehäuse im Krankenhaus nicht so schnell Schaden nimmt. Zudem übersteht der Werkstoff problemlos die Heißdampfsterilisation unter Druck, bei der 20 Minuten lang eine Temperatur von mindestens 121 °C herrscht.
Ein weiterer Vorteil des Polycarbonates ist die hohe Transparenz, die eine ständige visuelle Sichtkontrolle der Blutbehandlung durch das Krankenhauspersonal erlaubt. Makrolon 2458 erfüllt die Anforderungen der US-Pharmacopeia, Class VI, und entspricht zudem der übergeordneten ISO 10993-1 zur Biokompatibilität von Kunststoffen, die bis zu 30 Tage in Kontakt mit Körperflüssigkeiten und -gewebe stehen.
<small> Bei der <b>DALI-Therapie</b> wird das Blut des Patienten einer Armvene entnommen und über den Adsorber geleitet. Dort bleibt das LDL-Cholesterin an den Adsorberkügelchen hängen. Über die andere Armvene gelangt das gereinigte Blut wieder in den Körper des Patienten zurück. Seit der Einführung wurden mit der DALI-Therapie mehr als 160.000 Behandlungen durchgeführt. </small>
Ein flüssiges Nährstoffpräparat auf Sojabasis kann, in Kombination mit dem Chemotherapeutikum Doxorubicin, den Erfolg bei der Bekämpfung von Tumorzellen deutlich verbessern.<% image name="Haelan951" %><p>
Das Institut für Molekulare Onkologie in Recklinghausen hat den Effekt einer Kombination des Chemotherapeutikums Doxorubicin und <a href=http://www.gebomed.eu>Haelan 951</a> auf die menschliche Brusttumor-Zelllinie BT-474 untersucht. Resultat: Durch die Zugabe von Haelan 951 konnte eine geringere Menge des Chemotherapeutikums verwendet werden, um die gleiche schädigende Wirkung auf die Tumorzellen zu erreichen.
Bei konstanter niedriger Menge von Doxorubicin aber steigender Menge von Haelan 951, war eine deutliche Abnahme der Tumorzellzahl durch den natürlichen Zelltod (Apoptose) zu beobachten. Das heißt, es kam zu einer synergistischen Wirkung der Zytotoxizität der beiden Substanzen. Das Sojakonzentrat Haelan 951 besitzt jedoch nicht die lebensbedrohenden Nebenwirkungen wie Doxorubicin.
In vielen Tumorzellen wird der Antiapoptose-Faktor BCL2 vermehrt gebildet, wodurch eine Resistenz gegen Chemotherapeutika erreicht wird. Bei der Kombibehandlung der Tumorzelllinie BT-474 von Doxorubicin und Haelan 951 konnte der Resistenzfaktor BCL2 mehr als fünffach stärker verringert werden als mit Doxorubicin alleine. Diese Wirkung wurde schon bei einer niedrigen Doxorubicin Konzentration erreicht und durch eine gesteigerte Haelan 951 Menge weiter verbessert.
Bei einer hohen Konzentration von Doxorubicin in Monobehandlung erhöhten die BT-474 Tumorzellen ihre Effluxpumpen-Aktivität (MDR1, Multidrug Resistance) sehr stark, wodurch es zu einem Abtransport des Chemotherapeutikums aus der Tumorzelle kam. Eine hohe Konzentration Doxorubicin kombiniert mit einer hohen Konzentration Haelan 951 bewirkte eine Reduktion des MDR1. Damit wurde die Wirkung von Doxorubicin auf die Tumorzellen verbessert.
<small> Für eine Flasche Haelan 951 werden rund 12,5 kg speziell kultivierte Sojabohnen mit einem patentierten Fermentierungsverfahren verarbeitet. Durch den Prozess setzt das Soja die Isoflavone Genistein, Daidzein, Genistin, Glycitin und 13-MTD sowie Proteine, Fettsäuren, Aminosäuren, Mineralstoffe und Vitamine frei. Die Verbesserung einer Chemotherapie hat Haelan 951 auch schon bei <a href=http://chemiereport.at/chemiereport/stories/2835>anderen Untersuchungen</a> dokumentiert.</small>Studie: Sojapräparat verbessert Tumorbekämpfung