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October 5th, 2006

Schering und Biogen Idec starten Phase III mit Zevalin

<a href=http://www.schering.de>Schering</a> und <a href=http://www.biogenidec.com>Biogen Idec</a> haben mit der Phase III-Studie "ZEAL" (<a href=http://www.zevalin.com>Zevalin</a> als Konsolidierungstherapie beim Aggressiven Lymphom) begonnen. An der multizentrischen Studie nehmen rund 400 Patienten, die an Non-Hodgkin-Lymphomen (NHL) leiden, teil. Schering und Biogen Idec starten Phase III mit Zevalin <% image name="Zevalin" %><p> Untersucht wird die Wirksamkeit und Sicherheit von Zevalin bei großzelligem, diffusem B-Zell Lymphom (DLBCL) – dem häufigsten Typ der aggressiven Non-Hodgkin-Lymphome. Behandelt werden Patienten, die sich nach einer Erstlinien-Therapie mit CHOP-Rituximab in kompletter Remission oder nicht bestätigter kompletter Remission befinden und älter als 60 Jahre sind. Die Studie wird voraussichtlich 4 Jahre dauern. Als primärer Endpunkt der Studie ist das Gesamtüberleben, als sekundäre Endpunkte sind krankheitsfreies Überleben und Lebensqualität festgelegt worden. Schering und Biogen Idec wollen nach Abschluss der Studie einen Antrag auf Erweiterung der Zevalin-Zulassung um die Erstlinien-Therapie bei Patienten mit aggressivem DLBCL stellen. <b>Zevalin</b> kombiniert die Zielgenauigkeit des monoklonalen CD-20-Antigens mit der zytotoxischen Wirkung der Strahlung von Yttrium-90 (der so genannten Radioimmuntherapie) bei der Behandlung von Tumoren. Deshalb hat Zevalin eine höhere Wirksamkeit als eine Antikörpertherapie allein. Zevalin bindet dabei sowohl an maligne als auch gesunde B-Zellen. Patienten wird daher zunächst ein unmarkierter Antikörper injiziert, um die gesunden Zellen, die das CD-20-Antigen tragen, aus dem peripheren Blutkreislauf zu entfernen. Danach können die radioaktiv markierten Antikörper gezielt an die Tumorzellen binden. Im Allgemeinen werden 6-9 Monate nach der Behandlung gesunde B-Zellen durch CD-20-negative Vorläuferzellen gebildet. 90 % der wirksamen Energie des mit Zevalin verabreichten Yttrium-90 wird in einem Umkreis von 5 mm abgegeben, sodass die schädigende Strahlenwirkung auf das gesunde Gewebe auf ein Minimum reduziert werden kann. Yttrium-90 sendet ausschließlich Betastrahlen aus, sodass bei der Therapie mit Zevalin ein mehrtägiger Krankenhausaufenthalt nicht erforderlich ist. <small> Das <b>Non-Hodgkin-Lymphom</b> (NHL) ist eine bösartige Erkrankung, die das lymphatische System befällt. Es steht bei den häufigsten Krebsarten an fünfter Stelle hinter Brustkrebs, Prostatakrebs, Lungenkrebs und Darmkrebs. Auslöser sind Lymphozyten, bei denen man zwischen B-Lymphozyten und T-Lymphozyten (auch B-Zellen und T-Zellen genannt) unterscheidet. Bei Erwachsenen sind 85 % der Krankheitsfälle auf B-Zellen zurückzuführen. In der EU gibt es 230.000 Fälle von NHL, die Anzahl der Neuerkrankungen liegt bei etwa 70.000/Jahr. </small>

Novagali: Start frei für Phase-III mit Nova22007

Das auf Augenheilkunde spezialisierte Biopharma-Unternehmen <a href=http://www.novagali.com>Novagali</a> hat die Patientenaufnahme für die multizentrische Phase-III-Pivotalstudie zur Beurteilung der Wirksamkeit und Sicherheit von Nova22007 für die Behandlung von Keratokonjunktivitis vernalis (Frühjahrskatarrh) abgeschlossen. Novagali: Start frei für Phase-III mit Nova22007 <% image name="Analyse" %><p> Schwere Formen von Keratokonjunktivitis vernalis werden derzeit mit topischen Steroiden behandelt, die jedoch oft gravierende Augenkomplikationen und Sehbehinderungen bei Patienten auslösen. Cyclosporin A, das auch Novagali bei Nova22007 verwendet, wird als sichere und wirksame Alternative zu Steroiden betrachtet. Nova22007 ist eine topische kationische Cyclosporin A-Emulsion, die eine effiziente Wirkstoffaufnahme im Augengewebe in bisher unerreichtem Ausmaß ermöglicht. Es ist das erste Therapieprodukt zur Behandlung eines derartigen schweren Augenleidens. Novagali plant den Abschluss der Studie innerhalb der nächsten Monate und hierauf den Antrag für die Zulassung in Europa Mitte 2007. Novagali rechnet damit, die europäische Marktzulassung zu erhalten, um so mit der Versorgung von Patienten ab 2008 beginnen zu können. Im März wurde Novagali von der EMEA der Orphan-Drug-Status für Nova22007 zur Behandlung von Frühjahrskatarrh zugesprochen. <small> <b>Frühjahrskatarrh</b> ist eine schwere Form von chronischer allergischer Bindehautentzündung und zeichnet sich durch schmerzhafte Augenbeschwerden und extreme Lichtempfindlichkeit aus, die zu einer schwerwiegenden Schwächung des Patienten führen. Kinder und junge Erwachsene in warmen Klimazonen sind in erster Linie von dieser seltenen Erkrankung betroffen. </small>

Sparen beendet: BASF investiert wieder in Nordamerika

BASF hat ihre Kosteneinsparungen von 400 Mio $ pro Jahr früher als geplant erreicht. Ursprünglich war Mitte 2007 als Ziel angestrebt worden. Jetzt will die BASF in Nordamerika heuer und 2007 jeweils mehr als 500 Mio $ investieren. Sparen beendet: BASF investiert wieder in Nordamerika <% image name="BASF_Geismar" %><p> <small> Die <a href=http://www.basf.com/usa>BASF</a> beschäftigt in Nordamerika rund 16.000 Mitarbeiter und erzielte 2005 Umsätze von 9,5 Mrd €. In Geismar (hier im Bild) investiert die BASF derzeit in die Erweiterung der Polyol-Anlage und eine neue Alkylethanolamin-Anlage. </small> „Dank Restrukturierung, starken organischem Wachstum und Akquisitionen zeigt BASF neue Stärke in Nordamerika“, so BASF-Vorstandsmitglied Klaus Peter Löbbe. „In Nordamerika ist die BASF nach Umsätzen das zweitgrößte Chemieunternehmen. Die Integration von Engelhard, Degussa Bauchemie und Johnson Polymer verläuft planmäßig. Unsere neuen Geschäftsfelder verringern die Zyklizität der Geschäfte und verbessern das Produktangebot.“ Nachsatz: „Die USA sind der weltgrößte Einzelmarkt für chemische Produkte. Daran will die ihren Anteil haben.“ Diese Projekte wird die BASF in Nordamerika nun umsetzen: &#8226; In Freeport, Texas, wird eine neue Superabsorber-Polymer-Anlage gebaut, die 2007 die Produktion aufnehmen soll. Sie wird die weniger effizienten Standorte in Aberdeen, Mississippi, und Portsmouth, Virginia, ersetzen. Zudem baut BASF im selben Zeitrahmen dort eine Fabrik für Nylon-Zwischenprodukte, was das Ende für eine kleinere Anlage in Enka, North Carolina, bedeutet. &#8226; In Pasadena, Texas, werden 60 Mio $ in die Erweiterung der Weichmacher-Kapazitäten investiert. &#8226; Zudem fließen 125 Mio $ in die Erweiterung der Polyol-Anlage in Geismar, Louisiana, die 2008 den Betrieb aufnehmen soll. Hier soll 2007 auch eine neue Alkylethanolamin-Anlage in Betrieb gehen.

BRAIN & Degussa: Biopolymere erfolgreich angesetzt

Die Darmstädter <a href=http://www.brain-biotech.de>BRAIN</a> und <a href=http://www.degussa.com>Degussa</a> haben in einer F&E-Kooperation neue biopolymerbildende Mikroorganismen entdeckt. Mit ihnen können nun neue Biokunststoffe aus Zuckerrüben, Zuckerrohr und anderen Nawaros entwickelt werden. BRAIN & Degussa: Biopolymere erfolgreich angesetzt <% image name="Degussa" %><p> <small> BRAIN und Degussa entwickeln neue mikrobielle EPS-Bildner. </small> Ziel des vom deutschen Forschungsministerium geförderten Projekts war die Etablierung eines wettbewerbsfähigen, biotechnologischen Verfahrens zur Herstellung mikrobieller Biopolymere als wasserlösliche Verdicker. Dabei hat BRAIN ihre BioArchive sowie weitere lukrative Habitate (Früchte, verschiedene Nahrungsmittel, marine Lebensräume, spezielle zuckerreiche Umweltproben) durchmustert. Degussa wurden so eine Vielzahl Biopolymere-bildende Mikroorganismen zur Verfügung gestellt und dort nach stringenten Kriterien wie Viskositätseigenschaften bewertet. Die gefundenen EPS-Bildner werden derzeit im technischen Maßstab angezogen und für eine Marktproduktion evaluiert. Neben Degussa und BRAIN sind an dem Projekt die akademischen Partner Alfred Pühler von der Uni Bielefeld, Ulf Stahl von der TU Berlin sowie <a href=http://www.insilico-biotechnology.com>INSILICO biotechnology</a> in Stuttgart und <a href=http://www.dasgip.de>DASGIP</a> in Jülich beteiligt.

Psoriasis: Humira im Direktvergleich deutlich überlegen

Neue Phase-III-Daten der CHAMPION-Studie zeigen, dass <a href=http://www.HUMIRA.com>Humira</a> (Adalimumab) von <a href=http://www.abbott.com>Abbott</a> bei Patienten mit Psoriasis der Standardbehandlung mit Methotrexat statistisch überlegen war. <% image name="Humira" %><p> Der erste Kopf-an-Kopf-Vergleich zwischen einem biologischen Wirkstoff und der standardmäßigen Psoriasis-Behandlung ist entschieden: Humira war dabei der Standardbehandlung Methotrexat deutlich überlegen - mehr als der doppelte Prozentsatz an Patienten (80 %) mit mittlerer bis schwerer Psoriasis, denen Humira verabreicht wurde, erzielten nach 16 Wochen eine Verbesserung um mindestens 75 % bei der Ausdehnung und des Schweregrads der Krankheit. Die CHAMPION-Studie umfasste 271 Patienten aus 8 europäischen Ländern und Kanada. Die 16-wöchige Studie untersuchte den Behandlungseffekt von Humira im Vergleich zu Methotrexat oder Placebo, jeweils als Monotherapie dosiert. Humira ist in Europa und den USA bereits für die Behandlung rheumatoider Arthritis (RA), psoriatrische Arthritis (PsA) und Morbus Bechterew zugelassen. Abbott erwartet, im ersten Halbjahr 2007 eine Anmeldung für eine Indikation für Psoriasis bei Regulierungsbehörden in Europa und den USA einzureichen. Humira gleicht Antikörpern, die normalerweise im Körper vorliegen. Der Wirkstoff blockiert das Protein Tumor-Nekrose-Faktor-alpha (TNF-a), das bei den Entzündungsreaktionen von Autoimmunerkrankungen eine zentrale Rolle spielt. <small> <b>Psoriasis</b> ist eine chronische, nicht ansteckende Autoimmunhauterkrankung, die sich durch sehr trockene, flockige und rissige Haut, Hautschmerzen und Flecken mit roter, hervortretender Haut (Plaques) auszeichnet. Es gibt derzeit keine Heilung für die Krankheit, die häufig an der Kopfhaut sowie an Knien, Ellbogen und Rumpf auftritt. Rund 125 Mio Menschen sind weltweit davon betroffen, ein Viertel mit mittleren bis schweren Symptomen. </small> Psoriasis: Humira im Direktvergleich deutlich überlegen

October 4th

Altana Pharma kehrt USA den Rücken

<a href=http://www.altanapharma.de>Altana Pharma</a> zieht sich aus den USA zurück. Die einstigen Hoffnungsträger, die Atemwegsmittel Alvesco und Daxas, sollten noch zu Ende entwickelt, danach aber auslizenziert werden. <% image name="Altana_Pharma_Lohrisch" %><p> <small> Hans-Joachim Lohrisch: Macht Zulassungsverzögerungen bei Alvesco und Daxas für US-Rückzug verantwortlich. </small> Die in New Jersey angesiedelte Vertriebs- und Marketing-Organisation werde aufgelöst, 350 Mitarbeiter sollen dort innerhalb von 9 Monaten das Unternehmen verlassen. Das Altana-Forschungsinstitut in Waltham in Massachusetts mit 50 Beschäftigten wird im ersten Halbjahr 2007 geschlossen und die Projekte größtenteils an den Firmensitz am Bodensee verlagert. Die Vertriebsvereinbarungen für die Altana-Mittel Protonix (Pantoprazol) und Detrol mit Wyeth und Pfizer laufen Ende 2006 aus. Mit dem Asthma-Mittel Alvesco - das in Europa bereits auf dem Markt, in den USA aber noch nicht zugelassen ist - und Daxas wollte Altana eigentlich die Einbußen durch den baldigen Wegfall des Patentschutzes für das Magenmittel Pantoprazol wettmachen. Mit Pantoprazol macht Altana bisher einen großen Teil seiner Pharmaumsätze. Der Zulassungsantrag für Daxas, ein Mittel gegen Raucherlunge, ließ auf sich warten, eine Partnerschaft mit Pfizer platzte. Für Alvesco hatte Altana eine US-Partnerschaft mit Sanofi vereinbart. "Wir haben verschiedene Markteintrittsstrategien für die USA entwickelt, die durch Verzögerungen bei den US-Zulassungen für Alvesco und Daxas beeinträchtigt wurden", sagt Altana-Pharma-Chef Hans-Joachim Lohrisch. Mit dem neuen Eigentümer von Altana Pharma, <a href=http://www.nycomed.com>Nycomed</a>, habe der Rückzug in den USA aber nichts zu tun. Nur an der Altana Inc. auf Long Island bei New York hält der Konzern fest - sie befasst sich mit Nischenpräparaten für Haut- und Augenkrankheiten und mit Gegengiften. Altana Pharma kehrt USA den Rücken

October 3rd

Neue Chancen bei metastasierenden Darmkrebs

Ergebnisse der internationalen Phase-III-Studie NO16966 zeigen, dass Xeloda und Avastin bei fortgeschrittenem Kolorektalkarzinom eine neue wirksame Behandlungsalternative bieten. <% image name="Xeloda" %><p> Die Studie zeigte dass XELOX - die chemotherapeutische Kombination aus dem oral verabreichtem Chemotherapeutikum Xeloda (<a href=http://www.roche.com>Roche</a>) und Oxaliplatin (<a href=http://www.sanofiaventis.com>sanofi aventis</a>) - in Bezug auf das progressionsfreie Überleben bei der Behandlung von metastasierendem Darmkrebs genau so wirksam wie die derzeitige Standardbehandlung mit FOLFOX-4 (5-FU + Oxaliplatin Infusion) ist und diese in der praktischen Handhabung übertrifft. Die Ergänzung der Chemotherapie (FOLFOX-4 und XELOX) durch das antiangiogene Avastin führt zudem zu einer Verlängerung des progressionsfreien Überlebens gegenüber einer alleinigen Chemotherapie um 20 %. Die Ergebnisse bestätigen erneut, dass oral verabreichtes Xeloda die 5-FU/Leucovorin-Infusionen bei der Darmkrebs-Behandlung ersetzen sollten. "Im Vergleich zur FOLFOX-4-Therapie verbringt der Patient bei der XELOX-Kombination wesentlich weniger Zeit mit Infusionsbehandlungen, nämlich nur 2 gegenüber 48 h und benötigt weniger Krankenhausaufenthalte", so Jim Cassidy, einer der Versuchsleiter der Studie und Onkologieprofessor an der Uni Glasgow. <small> <b>Avastin</b> wurde im Jänner 2005 in Europa und im Februar 2004 in den USA als First-Line-Behandlung von metastasierendem Darmkrebs zugelassen. Seit Juni 2006 darf es in der USA auch als Second-Line-Behandlung dabei angewendet werden. Im Juli wurde bei der EMEA die Zulassung von Avastin für fortgeschrittenen Brustkrebs und im August für metastasierenden, nicht kleinzelligen Lungenkrebs beantragt. Das gesamte Avastin-Entwicklungsprogramm wird voraussichtlich weltweit 40.000 Patienten umfassen. </small> Neue Chancen bei metastasierenden Darmkrebs

Christ Water verstärkt Engagement in Indien

<a href=http://www.christ-water.com>Christ Water</a> hat ihren Anteil an der in Mumbai ansässigen Firma Christ Nishotech Water Systems Pvt. Ltd von 10 auf 50 % erhöht. Christ Water verstärkt Engagement in Indien <% image name="Christ_Firmengebaeude" %><p> Cay Mansson, Leiter der Business Unit Pharma & Life Science: "Diese Investition ist ein sehr wichtiger Schritt für die Christ-Gruppe, um das Pharma- und Biotech-Geschäft weiter global auszubauen." Das Joint-venture, das sich überwiegend mit der Fertigung und dem Vertrieb sowie dem Service von wassertechnischen Anlagen für die Pharma- und Biotech-Industrie befasst, wurde 2004 gegründet und hat sich seitdem erfolgreich entwickelt. Der indische Pharmamarkt ist einer der zurzeit am stärksten wachsenden Märkte der Welt, vor allem beflügelt durch eine sehr starke Generika-Industrie. Durch das verstärkte Engagement von Christ soll künftig auch eine Plattform für das Engineering und die Produktion von Anlagen für die Märkte außerhalb Indiens geschaffen werden. Christ Nishotech hat derzeit 30 Beschäftigte. Es ist geplant, die Belegschaft in Kürze auf über 100 Beschäftigte auszubauen.

CE-Zeichen für Organ Care System von TransMedics

<a href=http://www.TransMedics.com>TransMedics</a> hat die Zulassung zum CE-Zeichen für sein Organ Care System erhalten. Es ist das erste System, das es erlaubt, menschliche Spenderherzen außerhalb des menschlichen Körpers bei normalem Funktionszustand zu halten. <table> <td> <% image name="ECG" %> </td> <td> Das "Organ Care System" erlaubt die klinische ex-vivo Evaluierung von Spenderorganen in Echtzeit. Warmes, mit Sauerstoff angereichertes, nährstoffreiches Blut wird vom Entnahmezeitpunkt bis zur Implantation durch das Organ geleitet, wodurch das Organ außerhalb des Körpers in einem funktionierendem Zustand gehalten wird, bis es zur Implantation bereit ist. </td> </table><p> Im Vergleich zur herkömmlichen Kaltlagerung oder kalten Perfusionstechnologien ermöglicht es das Organ Care System dem Organ, längere Zeit außerhalb des Körpers auszuhalten und weniger Schaden aufgrund von Mangel an Blutzufuhr zu nehmen, den das Organ während des Transportes zum Empfänger erfährt. "Das Organ Care System wird dem grundlegenden Lösungsbedarf angesichts eines globalen Mangels an erhältlichen Organen für Patienten mit Organversagen im Endstadium gerecht", so TransMedics-CEO Waleed Hassanein. Zusätzlich zur Steigerung der Anzahl an transplantierbaren Organen und der Risikominderung von post-operativen Kompliktaionen ist das Organ Care System auch darauf ausgerichtet, dem Gesundheitswesen signifikante Kostenreduzierungen zukommen zu lassen. Die Technologie wurde entwickelt, &#8226; um die Zeitspanne zu reduzieren, in der auf Spenderorgane wartende Patienten auf kostspielige Überbrückungstherapien gehalten werden müssen; &#8226; um schnellere Erholung und kürzere Krankenhausaufenthalte nach eine Transplantation sicher zu stellen; &#8226; und auch um die Notwendigkeit für eine medizinische Therapie zur Behandlung von Kompliktaionen sowie die Notwendigkeit von Re-Transplantationen zu verringern. <small> Die Anzahl von Menschen, die eine Transplantation benötigen, steigt schneller als die Zahl der erhältlichen Spender. Von 12.000 Menschen, die derzeit in Deutschland auf ein Spenderorgan warten, wird nur ein Drittel eine Transplantation erhalten. Nahezu 1.000 Transplantationskandidaten sterben jedes Jahr. Obwohl es im vergangenen Jahr einige Fortschritte bei der Steigerung der Spenderzahlen gab, steigt die Nachfrage nach Spenderorganen ebenfalls. In UK warten heute 6.000 Patienten auf eine Organtransplantation. Indes werden weniger als 3.000 Transplantationen jährlich vorgenommen. Unglücklicherweise werden über die Hälfte der Herzen, die für eine Spende zur Verfügung stehen, nicht genutzt. Diese Situation ist in den USA ähnlich. <small> CE-Zeichen für Organ Care System von TransMedics

Grüner Bericht 06: Bauern verdienen mehr

2005 konnten Österreichs Bauern ein leichtes Einkommensplus verzeichnen. Insgesamt waren die Einkünfte aus Land- und Forstwirtschaft je Betrieb mit 19.843 € um 2,3 % höher als 2004. <% image name="Getreidefeld" %><p> Die mit Abstand <u>größte Verbesserung</u> verzeichneten die Veredelungsbetriebe (+17 %), gefolgt von den Futterbaubetrieben (+11 %), den landwirtschaftlichen Gemischtbetrieben (+9 %) und den Betrieben mit 25 bis 50 % Forstanteil (+8 %) sowie bei jenen mit über 50 % Forstanteil (+4 %). Im Gegensatz dazu kam es bei den Dauerkulturbetrieben nach 2 guten Jahren zu einer Einbuße von 37 % und bei den Marktfruchtbetrieben zu einem Rückgang von 8 %. Die &Oslash; <u>höchsten Einkommen</u> erreichten aber nach wie vor die Marktfruchtbetriebe, gefolgt von den Veredelungsbetrieben und Betrieben mit über 50 % Forstanteil. An letzter Stelle lagen 2005 die Dauerkulturbetriebe. Die Einkünfte der <u>Bergbauern</u> stiegen 2005 um 11 % auf 19.568 € an. Da die <u>Biobetriebe</u> stets ein günstigeres Verhältnis zwischen Aufwand und Ertrag aufweisen, lagen dort die Einkünfte 2005 mit 21.566 € je Betrieb (+5 %) um fast 9 % über dem &Oslash; aller Betriebe. Die Erträge aus der <u>Forstwirtschaft</u> lagen aufgrund gestiegener Holzpreise und eines höheren Anteils an Stammholz um 5 % über dem Vorjahresniveau. Die <u>Förderungen</u>, die den bäuerlichen Betrieben direkt zu Gute kommen, waren je Betrieb um 7 % höher als 2004. Dafür waren insbesondere die Umstellung der Flächen- und Tierprämien auf die einheitliche Betriebsprämie, die Rückerstattung für den Agrardiesel sowie eine gestiegene Inanspruchnahme des ÖPUL-Programms verantwortlich. Landwirtschaftsminister Josef Pröll verwies zudem auf die Impulse, die für die gesamte Wirtschaft im ländlichen Raum gesetzt wurden: "Die bäuerlichen Betriebe investierten 2005 insgesamt 6,2 Mrd €, wovon der Industrie und dem Gewerbe 2,9 Mrd € zugute kamen." Grüner Bericht 06: Bauern verdienen mehr

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