"folding at home": <a href=http://www.sony.de>Sony</a> hat mit US-Biologen ein Projekt gestartet, um auch die neue Playstation 3 (PS3) der Erforschung der Proteinfaltung dienstbar zu machen. Dadurch werden sich Erkenntnisse über Alzheimer oder Parkinson erhofft. PS3-Rechenleistung soll Forschung unterstützen<% image name="Sony_PS3" %><p>
Bei dem Distributed-Computing-Projekt namens folding@home (<a href=http://folding.stanford.edu>FAH</a>) soll ungenutzte Rechenleistung der im Herbst erwarteten PS3 dazu verwendet werden, den Faltvorgang von Proteinen zu simulieren. Die PS3 hat einen leistungsstarken Prozessor, genannt "cell", der bis zu 10 Mal schneller als ein herkömmlicher PC-Chip läuft. Indem die Rechenleistung von 10.000 davon via Internet gebündelt werden, erwarten die Forscher eine Leistung von 1.000 Billionen Berechnungen pro Sekunde. Das entspricht fast der vierfachen Geschwindigkeit des BlueGene/L Systems von IBM, dem weltweit schnellsten Supercomputer, der 280,6 Billionen Berechnungen pro Sekunde durchführen kann.
Um an dem Projekt teilzunehmen, laden sich Freiwillige eine Software herunter, die zu arbeiten beginnt, sobald der Benutzer den Rechner nicht verwendet. Die einzelnen Ergebnisse werden dann zu einem Zentralcomputer geschickt, wo sie gemeinsam betrachtet werden können.
<small> <b>Die Proteinfaltung</b> liegt fast allen biologischen Prozessen zugrunde - wenn dabei Fehler passieren, entstehen Krankheiten. Um dieses Phänomen besser zu verstehen, wird bei folding@home der komplexe Faltprozess eines Proteins simuliert. Im Körper dauert dieser nur 10 Millionstel einer Sekunde, bei einer Simulation bräuchte ein herkömmlicher PC jedoch einen ganzen Tag, allein um 1 Milliardstel einer Sekunde zu simulieren. Die Simulation des gesamten Prozesses würde 10.000 Tage in Anspruch nehmen. </small>
Der Hamburger Distributeur Nordmann, Rassmann (<a href=http://www.nrc.de>NRC</a>) hat seine Produktpalette um ein Reihe an Spezialchemikalien erweitert.NRC erweitert Additiv-Palette<% image name="Lack" %><p>
Unter den rheologischen Additiven finden sich nun <b>HDK H17</b> von <a href=http://www.wacker.de>Wacker Chemie</a>. Sie basiert auf hochdisperser pyrogener Kieselsäure und zeichnet sich besonders durch eine optimierte Dispergierbarkeit bereits beim Einsatz von Dissolvertechnik aus.
Die auf einer spezifischen Oberfläche von 200 m2/g basierende hochhydrophobe <b>HDK H18</b> wiederum zeichnet sich durch höchste Schichtdickensicherheit und Anti-Sedimentationsperformance auch gegenüber spezifisch schwerster Pigmente und Füllstoffe in polaren Umgebungen aus. Das neue HDK H17 stellt eine Ergänzung dazu dar, welche die schnelle Thixotropierung beibehält und den Dispergieraufwand reduziert. Dies gelang durch die Balancierung der Oberfläche mit einer chemisch fest fixierten Hydrophobierung.
Damit wird die Herstellung von Grundbeschichtungsstoffen auf Basis polarer Bindemittel wie 2 K Epoxidharzen, 1K und 2K Polyurethanen sowie kurzöliger Alkydharze, Epoxydharzester sowie Ethylsilikaten deutlich vereinfacht.
Ebenso neu im NRC-Sortiment ist der Polyurethan-Verdicker <b>Schwego Pur 6750</b> von <a href=http://www.schwegmannnet.de>Schwegmann</a>. Die neue Type bietet eine ebenso hohe Effektivität bei geringer Einsatzmenge wie Schwego Pur 8050, geht aber bei der Erzeugung eines stark strukturviskosen Verhaltens über das Niveau der bereits bekannten Type hinaus. Bei typischen Einsatzmengen von 0,1 - 0,5 % können gegenüber anderen Produkten deutliche Materialeinsparungen erreicht werden. Der Aktivgehalt ist mit rund 40 % sehr hoch. Darüber hinaus ist Schwego Pur 6750 ohne Vorverdünnung verwendbar und frei von Emulgatoren.
Polyurethan-Verdicker zählen auf dem Gebiet der Additive für wasserverdünnbare Beschichtungsmittel zu den wichtigsten Entwicklungen. Sie bieten hinsichtlich Glanz, Fließ- und Verlaufseigenschaften, Wasserfestigkeit, Deckkraft und geringer Spritzneigung Vorteile gegenüber Verdickungsmitteln auf Cellulose- oder Acrylatbasis. Daher sind sie die wichtigsten rheologischen Hilfsmittel und aus der Lackherstellung praktisch nicht mehr wegzudenken.
<a href=http://www.fresenius.de>Fresenius Kabi</a> und <a href=http://www.sandoz.at>Sandoz</a> haben einen Vertrag zur Entwicklung einer modifizierten Form eines biotechnologischen Arzneimittels unterzeichnet. Fresenius Kabi vergibt dabei eine Lizenz zur Anwendung der HESylation-Technologie an Sandoz. Sandoz nutzt HESylation von Fresenius Kabi<% image name="Fresenius_Zellkulturflaschen" %><p>
Die von Fresenius Kabi entwickelte Technologieplattform basiert auf Hydroxyethylstärke (HES) und ermöglicht durch die Koppelung von HES mit einem Wirkstoff eine zielgerichtete Modifikation von Arzneimitteln. Derart lässt sich unter anderem die Wirkungsdauer verlängern und das Sicherheitsprofils eines Arzneimittels verbessern.
Fresenius Kabi und Sandoz planen die HESylation-Technologie zu nutzen, um auf Basis eines rekombinanten Proteins aus der Sandoz-Wirkstoff-Pipeline ein verbessertes biotechnologisches Arzneimittel der so genannten zweiten Generation zu entwickeln. Dabei liegt die Verantwortung für die Anpassung und die weitere Entwicklung der geeigneten HES-Varianten bei Fresenius Kabi.
Sandoz wird die präklinische und klinische Entwicklung des Arzneimittels übernehmen. Fresenius Kabi wird für die proteinspezifische Lizenzierung der HESylation-Technologie Meilensteinzahlungen erhalten.
Die Diagnostics-Division von <a href=http://www.bayerhealthcare.com>Bayer HealthCare</a> hat die weltweite Zulassung für den Vertrieb des ADVIA Centaur XP Immunoassay-Systems erhalten.<% image name="Bayer_ADVIA" %><p>
ADVIA Centaur XP ist ein vollautomatisches Diagnostiksystem für bis zu 240 immunologische Tests in der Stunde. Es ist speziell für Klinik- und Referenzlabors gedacht, die mit immer höheren Probenaufkommen Schritt halten müssen. Das System bietet 65 Assays und 226 spezifische Allergene und Allergen-Mischungen.
ADVIA Centaur XP arbeitet mit bewährten Methoden und Reagenzienbehältern wie die Systeme ADVIA Centaur und ADVIA Centaur CP. Das umfangreiche Testmenü für die Bereiche Herz-Kreislauf, Onkologie, Fruchtbarkeit und Infektionskrankheiten wird für alle 3 Systeme angeboten.
Neu sind automatische Wiederholungsmessungen und Reflex-Testing inklusive Bestätigungstests bei Infektionskrankheiten, ohne dass manuell eingegriffen werden muss. Das System integriert zudem BayerCare Connect, eine Netzwerkanwendung mit speziellen Werkzeugen zur Anwenderunterstützung, die entwickelt wurde, um die Laboroptionen zu erweitern und die Effizienz zu steigern.Bayer bringt ADVIA Centaur XP auf den Markt
Erich Gornik, der wissenschaftliche Leiter der Austrian Research Centers (<a href=http://www.arcs.ac.at>ARC</a>), bestätigt, dass in der Forschungsholding 2 Mio € "fehlen". Wo die höheren Kosten genau angefallen sind, will jedoch niemand so recht beichten.Finanzmisere bei den ARC Seibersdorf<% image name="Gornik" %><p>
Gornik geht davon aus, dass die Liquiditätskrise bis Ende des Jahres austariert sei, das Infrastrukturministerium will von einer solchen erst gar nicht sprechen. Um die Lücke wieder zu schließen, soll "beim Aufwand nachjustiert" werden, sagte Gornik, ohne dass sich etwas an der Produktivität verändere. Ebenso werden kolportierte Kündigungen im wissenschaftlichen Bereich in Abrede gestellt. In der Forschung selbst seien die ARC "sehr gut aufgestellt".
Gornik wies darauf hin, dass durch die Umstrukturierung, die mit 1. Oktober schlagend werden soll, eine Führungsebene wegfalle und dadurch 750.000 € eingespart würden. Im Wissenschaftsbereich soll es künftig 4 strategische Geschäftsbereiche geben. Dadurch werde das Unternehmen übersichtlicher und es entstünden Einheiten, die alle eine kritische Größe mit einer Betriebsleistung von rund 25 Mio € hätten. Zudem werde es eine erweiterte Geschäftsleitung geben, bestehend aus den beiden Geschäftsführern, den vier Leitern der Geschäftsfelder sowie den Prokuristen der Administration.
<a href=http://www.dowepoxy.com>Dow Epoxy</a> will in den nächsten fünf Jahren mehr als 200 Mio $ in Produktions- und Forschungskapazitäten für Epoxiharze in China investieren. Vor allem das bestehende Werk in Zhangjiagang soll ausgebaut werden. <% image name="Dow_Logo" %><p>
Entstehen sollen eine Worldscale-Anlage für Liquid Epoxy Resins (LER) mit einer Kapazität von 100.000 t/Jahr in Zhangjiagang sowie ein Epichlorohydrin-Werk (ECH) mit einer Kapazität von 150.000 t/Jahr an einem chinesischen Standort, der in Kürze bekannt gegeben werden soll. Die ECH-Anlage wird erstmals eine neue proprietäre Glycerin-zu-Epichlorohydrin-Technologie von Dow verwenden. Die Anlage kann damit ein "Abfallprodukt" der Biodiesel-Produktion als Ausgangsstoff verwenden. Beide Anlagen sollen zwischen 2009 und 2010 in Betrieb gehen.
Zudem plant Dow Epoxy, die bestehenden Kapazitäten für Converted Epoxy Resins (CER) in Zhangjiagang von 41.000 auf 75.000 t/Jahr zu erhöhen. Schließlich soll auch noch ein "Global Application Development Center" in China entstehen.
<small> <b>Dow Epoxy</b> ist einer der größten Hersteller von Epoxiharzen. 3 der 10 Epoxy-Anlagen von Dow Epoxy sind in Asien - in Zhangjiagang (China), Kinu Ura (Japan) und in Gumi (Korea). </small>Dow Epoxy investiert 200 Mio $ in China
Im burgenländischen Müllendorf wurde der Grundstein für Österreichs erste Bottle-to-Bottle Recycling Anlage der heimischen Getränkeindustrie gelegt. Bottle-to-Bottle-Recycling entsteht im Burgenland<% image name="PET2PET_Anlage" %><p>
<small> PET-2-PET-Recyclingwerk soll ab 2007 die Produktion aufnehmen. </small>
<% image name="PET2PET_Grundsteinlegung" %><p>
<small>Grundsteinlegung in Müllendorf. </small>
Damit wird eine der wichtigsten Voraussetzungen seitens der Getränkeindustrie geschaffen, dass ab 2007 in Österreich aus gebrauchten PET-Flaschen wieder neue PET-Flaschen produziert und Stoffkreisläufe geschlossen werden. An der <a href=http://www.pet2pet.at>PET to PET Recycling Österreich GmbH</a> sind Coca-Cola Beverages Österreich, Radlberger Getränke, Rauch Fruchtsäfte, Spitz und Vöslauer beteiligt. Die Investitionssumme am Standort Müllendorf beträgt 15 Mio €.
Die Getränkeindustrie trägt damit der im Herbst 2004 gemeinsam mit Lebensministerium, Wirtschaftskammer, Handel sowie Abfallwirtschaft unterzeichneten Nachhaltigkeitsagenda Rechnung, die unter anderem das PET-Flaschen-Recycling in Österreich vorsieht. So sind 2007 laut Agenda 6.000 t recycliertes PET-Material bei der Produktion von neuen PET-Flaschen beizumengen.
Der Beimischungsgrad liegt derzeit bei etwa 30 %, soll aber durch kontinuierliche Weiterentwicklung der Technologie laufend gesteigert werden. Das Personal wird auf bereits bestehenden, nahezu identen Anlagen in Europa ausgebildet. Nach derzeitiger Planung entstehen am Standort 34 neue Arbeitsplätze. Bereits vor Jahresende 2006 werden die ersten Maschinen eingebracht. 2007 soll die Anlage in Betrieb gehen.
Die PET-Getränkeflaschen erhält die PET to PET Recycling Österreich GmbH von der Österreichischen Kunststoff Kreislauf AG (ÖKK). Auf dem Wege einer Ausschreibung wurde der Getränkewirtschaft eine Jahresmenge von 13.900 t zugesichert. Das aufbereitete Material steht allen Unternehmen der Getränkeindustrie, die die Anforderungen der Nachhaltigkeitsagenda erfüllen, nach dem Prozentsatz ihrer Inverkehrsetzung zur Verfügung.
Dass die Getränkeindustrie nicht auf bestehende Recyling-Kapazitäten vertraut, begründet PET to PET Recycling-Chef Christian Strasser damit, "dass es für die Getränkeindustrie bei der Qualität der Produkte und der Technologie keinen Kompromiss gibt". Er schwärmt von einem Vorzeigebetrieb, "der für andere Länder beispielgebend sein wird".
Mit oxidischen Keramiken lässt sich bei hohen Temperaturen Sauerstoff transportieren. Und damit kann wahrscheinlich auch die Wandlung von Erdgas in flüssige Treibstoffe gelingen.Keramische Membrane: Aus Erdgas wird Treibstoff<% image name="OMV_Fackel" %><p>
<small> Erdgas, das auch ein Nebenprodukt der Erdölförderung ist und dort häufig in Mengen auftritt, die keine Pipeline oder eine Verflüssigung für den Tankertransport rechtfertigen, wird häufig einfach verbrannt. </small>
Die Verwandlung von Erdgas in Benzin, Diesel oder Alkohol würde den Energieträger verflüssigen und damit transportierbar machen. Ein Konzept besteht darin, das Methan (den Hauptbestandteil des Erdgases) durch teilweise Oxidation in ein reaktives Synthesegas umzuwandeln, das aus Kohlenstoffmonoxid und Wasserstoff besteht. In einem zweiten Schritt werden aus den Synthesegasbausteinen die Benzin-, Diesel- oder Alkoholmoleküle zusammengesetzt.
Dieser "<b>Synfuel</b>" ist hochwertig und schwefelfrei. Der für diese Teiloxidation des Methans benötigte Sauerstoff kann durch die sauerstofftransportierende Keramikmembran kontinuierlich der Luft entnommen werden. Die technische Vorrichtung, in der dies erfolgt wird Membranreaktor genannt.
Als Teil eines "Network of Excellence" der EU wurde an der Uni Hannover nun ein Sauerstoffleiter mit neuer chemischer Zusammensetzung entwickelt und patentiert. Für die technische Verwirklichung der im Labor entwickelten spröden keramischen Materialien wurden mit dem Stuttgarter Fraunhofer-Institut für Grenzflächen- und Bioverfahrenstechnik flexible keramische Hohlfasern erarbeitet, die in einem Spinnprozess kilometerlang herstellbar sind.
Um die sauerstofftransportierenden Membranen materialchemisch zu optimieren, hat sich die Hochleistungsdurchstrahlungs-
Elektronenmikroskopie als unverzichtbares Werkzeug erwiesen - durch eine gezielte Synthese von Nanostrukturen in der Keramik lässt sich der Sauerstoff-Fluss erhöhen.
Ein weiterer Anwendungsfall der neuen Keramikmembranen könnte die Erzeugung sauerstoffangereicherter Luft mit 40 % Sauerstoff sein, die zusammen mit Erdgas das Ausgangsgas der Synthese von Ammoniak für die Düngemittelproduktion bildet.
August 24th
Intercells JE-Impfstoff bleibt ohne Nebenwirkungen
<a href=http://www.intercell.com>Intercell</a> hat die zulassungsrelevante Phase III-Studie für den Impfstoff gegen Japanischen Enzephalitis (JE) positiv abgeschlossen.Intercells JE-Impfstoff bleibt ohne Nebenwirkungen<% image name="Intercell" %><p>
Die Studie wurde in 39 Studienzentren in Österreich, Deutschland, Rumänien, Israel, Australien, Neuseeland und in den USA durchgeführt und umfasste 2.683 Probanden. Sie wurde doppelt blind und Placebo-kontrolliert durchgeführt und hat die Sicherheit und Verträglichkeit des Impfstoffs überprüft.
Zu den Endpunkten der Studie zählte sowohl die Häufigkeit der Nebenwirkungen als auch die lokale Verträglichkeit des Impfstoffs in beiden Testgruppen. Erste Analysen der Ergebnisse zeigen, dass der Impfstoff systematisch und lokal gut vertragen wurde. Die lokale Verträglichkeit und das Sicherheitsprofil des Impfstoffs gegen Japanischen Enzephalitis schien mit dem Placebo vergleichbar zu sein.
Das <a href=http://chemiereport.at/chemiereport/stories/3592>Phase III-Programm</a> besteht aus mehreren weiteren Studien, die eine zulassungsrelevante Immunogenitätsstudie, eine "Single Shot"-Studie und eine Begleitimpfungsstudie für Reisende beinhalten. All diese Studien sollen Anfang 2007 abgeschlossen sein - danach soll der Markteintritt in den USA erfolgen.
COMET - Competence Centers for Excellent Technologies: Unter diesem Titel startet im Oktober eine Ausschreibung für ein neues Programm zum Auf- und Ausbau von Kompetenzzentren in Österreich. Es wird mit 50 bis 60 Mio € jährlich aus Bundesmitteln gespeist - die Länder haben weitere Mittel zugesichert.Startschuss für neues Kompetenzzentren-Programm<% image name="Mainoni" %><p>
<small> "Mit dem neuen Programm stärken wir Spitzenforschung im industriellen und außeruniversitären Bereich. Wir wollen noch internationaler werden", so Forschungsstaatssekretär Eduard Mainoni. </small>
Es baut auf den Erfahrungen aus den Programmen Kplus, K_ind und K_net auf und setzt diese um in eine fokussierte Strategie, die die Zusammenarbeit von Wissenschaft und Wirtschaft auf drei Ziele hin konzentriert: Bündelung der Ressourcen, internationale Vernetzung und Forcierung von Forschung auf höchstem Niveau.
"In den mehr als 40 bisherigen Kompetenzzentren arbeiten heute rund 1.500 Forscher. Diese hochwertigen Jobs wollen wir weiter absichern und neue Karriere-Chancen bieten", betonte Mainoni. Die 1998 gegründeten Kompetenzzentren-Programme hätten die Landkarte der Stärkefelder in Österreich überhaupt erst gezeichnet. Jetzt gelte es, die unterschiedlichen Kompetenzzentren zu vereinheitlichen. COMET wird aber wiederum drei Programmlinien aufweisen, die im Anspruchsniveau, in der Höhe der öffentlichen Finanzierungsquote sowie in der Laufzeit gestaffelt sind:
• Bei den neuen <b>K2-Zentren</b> macht man gegenüber den bisherigen Programmen einen Schritt nach oben: Hier geht es um Forschung in einer Dimension von internationaler Sichtbarkeit. Die Programmlinie will dort das Engagement verstärken, wo schon heute europäische Spitzenpositionen eingenommen werden und künftig internationales Topniveau erreicht werden kann. Dazu sollen auch internationale Unternehmen und Wissenschafter eingebunden werden. Angepeilt werden maximal 5 K2-Zentren, die mit einer Laufzeit von 10 Jahren bis zu 60 % öffentliche Finanzierung bekommen können.
• <b>K-Projekte</b> sollen sich auch in Richtung kleinerer Initiativen auf Projektebene öffnen. Dadurch erhöht sich die Flexibilität des Programms, da neue Ideen schneller umgesetzt werden können. Vorstellbar sind 20 K-Projekte, die in 3 bis maximal 5 Jahren bis zu 50 % öffentliche Finanzierung bekommen können.
• Die Programmlinie <b>K1</b> schließlich entspricht im Groben den bisherigen Kompetenzzentren, wobei besondere Anreize zur stärkeren Ressourcenbündelung und zur internationalen Einbindung gesetzt werden. Hier sollte es rund 15 solcher Zentren mit Laufzeiten von maximal 7 Jahren geben, in denen die öffentliche Finanzierung bis zu 55 % reichen kann.