<a href=http://www.bms.com>Bristol-Myers Squibb</a> und <a href=http://www.sanofi-aventis.com>sanofi-aventis</a> haben von der EU-Kommission die Zulassung für Co-Aprovel 300/25 erhalten. Die Tablette vereint 300 mg des Angiotensin-Rezeptor-Blockers (ARB) Irbesartan und 25 mg des Diuretikums Hydrochlorothiazid (HCTZ) und hilft dabei, die Zielwerte bei Bluthochdruck unter Kontrolle zu bringen.EU-Zulassung für Co-Aprovel 300/25 <% image name="Blutdruck_messen" %><p>
Die feste Kombination aus Irbesartan und HCTZ bietet im Vergleich zu Monotherapien eine effektivere Senkung des Blutdrucks, und zwar sowohl bei einer Vielzahl von Patienten mit geringem bis mittelschwerem Bluthochdruck als auch bei Patienten, deren Bluthochdruck als schwer kontrollierbar gilt. Diese Vorteile wurden sowohl bei den INCLUSIVE als auch bei den CO.S.I.M.A. Tests bewiesen.
An der <u>INCLUSIVE-Studie</u> nahmen Patienten teil, die ihren Bluthochdruck nicht mit einer einzigen antihypertensiven Therapie unter Kontrolle bringen konnten. In diese Studie wurde auch eine große Anzahl an Bluthochdruck-Patienten einbezogen, bei denen das Erreichen der Zielwerte als besonders schwierig gilt. Die Studie untersuchte die Wirkung der Behandlung auf den systolischen Blutdruck während 18 Wochen. Die Ergebnisse zeigten eine Ø Senkung des systolischen Blutdrucks um 21,5 mmHg. Das führte dazu, dass 77 % der Patienten, die vorher ihre Zielwerte nicht erreicht hatten, jetzt den systolischen Blutdruck unter Kontrolle bringen konnten. Zudem betrug die Ø Senkung des diastolischen Blutdrucks der Teilnehmer 10,4 mmHg. 83 % der Teilnehmer erreichten die Zielwerte für den diastolischen Blutdruck.
Die <u>CO.S.I.M.A.-Studie</u> zeigte, dass nach 8 Wochen Behandlung mit Irbesartan 150 mg/HCTZ 12,5 mg diese Kombination einen besseren antihypertensiven Effekt hatte als die Kombination Valsartan 80 mg/HCTZ 12,5 mg.
<small> <b>Bluthochdruck</b> ist Schätzungen zufolge die Ursache für 6 % der Todesfälle weltweit und eine der Hauptursachen für frühzeitige Herz-Kreislauf-Erkrankungen, die zu Schlaganfällen, Herzleiden und anderen Kreislauferkrankungen führen. Sowohl europäische als auch amerikanische Richtlinien haben für alle Bluthochdruck-Patienten einen Blutdruck-Zielwert von 140/90mmHg oder niedriger definiert. Jedoch befinden sich bestenfalls 30 % der Bluthochdruckpatienten in Europa heute auf diesem Niveau. Weltweit leiden mehr als 1 Mrd Menschen an Bluthochdruck und die Zahl soll bis 2025 um 50 % steigen. </small>
Eine neue Untersuchung von <a href=http://www.spmsd.at>Sanofi Pasteur MSD</a> hat ergeben, dass der Vierfachimpfstoff gegen humane Papillomaviren (HPV) möglicherweise auch andere ähnliche, aber nicht im Impfstoff enthaltene HPV-Typen (so genannte Nicht-Impfstoff-HPV-Typen) neutralisiert. <% image name="sanofi_pasteur_Logo" %><p>
Dies könnte bedeuten, dass die präventive Wirkung über die im Impfstoff enthaltenen HPV-Typen hinaus geht. Diese so genannten Nicht-Impfstoff-HPV-Typen sind verwandt mit den Impfstoff-HPV-Typen.
In der Untersuchung konnte gezeigt werden, dass die durch die Impfung mit dem HPV-Vierfachimpfstoff gebildeten Antikörper mit 4 weiteren Krebs verursachenden HPV-Typen (31, 45, 52 bzw. 58) reagierten, gegen die der Impfstoff nicht (direkt) gerichtet ist. Derzeit sind für keinen Impfstoff gegen humane Papillomaviren Daten veröffentlicht worden, die eine solche Kreuzprotektion belegen.
Die Studie untersuchte, ob die Serumantikörper der mit dem HPV-Vierfachimpfstoff geimpften Patientinnen mit den VLP (Virus Like Particles) von Nicht-Impfstoff-HPV-Typen kreuzreagieren oder in der Lage sind, diese VLP zu binden.
Dabei wurde mit einem Pseudovirion-Neutralisations-Test gezeigt, dass die durch die Impfung mit dem HPV-Vierfachimpfstoff gebildeten Serumantikörper Pseudovirionen der humanen Papillomaviren neutralisieren können. Dies ist auch dann der Fall, wenn die Pseudoviren nicht die Impfstoff-HPV-Typen imitieren, sondern auch, wenn es sich um nahe verwandte Typen der Impfstoff-HPV-Typen handelt.
In der Untersuchung konnte bei in vitro-Versuchen gezeigt werden, dass bei 10 der 10 vorliegenden Seren das Pseudovirion des Impfstoff-HPV-Typs 18, bei 6 der 10 Seren das Pseudovirion des HPV-Typs 45 sowie bei 8 der 10 Seren das Pseudovirion des HPV-Typs 31 neutralisiert wird.
<small> <b>Virus like particles</b> (VLP) sind leere Virushüllen, die aus Virusprotein bestehen und keine Virus-DNA enthalten. Diese VLP werden vom menschlichen Immunsystem als Viren wahrgenommen und lösen daher eine Immunreaktion aus, ohne die entsprechende Erkrankung verursachen zu können. Der HPV-Vierfachimpfstoff enthält VLP der humanen Papillomaviren 6, 11, 16 und 18. </small>sanofis HPV-Impfstoff zeigt Kreuzreaktion
Biovertis beginnt Phase I mit neuartigem Antibiotikum
<a href=http://www.biovertis.com>Biovertis</a> hat vom deutschen Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) die Erlaubnis zum Beginn von Phase I-Studien mit Oxaquin, einem neuartigen Antibiotikum, bekommen.<% image name="Biovertis_Red_Agar_Plates" %><p>
Biovertis wird noch in diesem Monat mit den ersten Studien beginnen, um die Sicherheit, Verträglichkeit und Pharmakokinetik von ansteigenden Einzeldosen von Oxaquin zu untersuchen. Die Studie wird 24 gesunde Probanden umfassen.
<b>Oxaquin</b> begründet eine neue, von Biovertis entwickelte Klasse von Antibiotika, welche die therapeutisch aktiven Teile von 2 verschiedenen Antibiotika-Klassen - Chinolone und Oxazolidinone - in einem Molekül vereinigen.
Präklinische Daten zeigen, dass Oxaquin hoch aktiv gegen ein breites Spektrum von Bakterien ist, darunter auch multiresistente Stämme. Darüber hinaus zeigt es keine Kreuzresistenz gegen bekannte Antibiotika-Klassen und nur ein sehr geringes Potenzial, Resistenzen auszulösen.
"Während des letzten Jahrzehnts haben resistente Bakterien in alarmierendem Ausmaß zugenommen, eine Entwicklung, die auf der ganzen Welt zu einem dringenden Bedarf an neuen Antibiotika geführt hat. Mit einem völlig neuen Wirkmechanismus ist Oxaquin gut geeignet, diesem Bedarf zu entsprechen und neue Behandlungsmöglichkeiten für Patienten mit Infektionskrankheiten zu eröffnen, die mit den heute zur Verfügung stehenden Antibiotika nicht mehr ausreichend behandelt werden können", so Thomas Gramatté, Vice President Medical Affairs und Clinical Development von Biovertis.
Oxaquin hat großes Potenzial für die Bekämpfung von schweren, gram-positiven Hospitalinfektionen wie Lungenentzündungen, komplizierte Infektionen von Haut und Weichteilen, Katheter-assozierte Bakteriämien und Sepsis.Biovertis beginnt Phase I mit neuartigem Antibiotikum
Die Adria LNG Study Company, bestehend aus OMV, Total, RWE, Transgas, INA und Geoplin, wird mit E.ON Ruhrgas eine gemeinsame Machbarkeitsstudie für den Bau eines LNG Regasification Terminals in Auftrag geben. Eine entsprechende Vereinbarung zwischen den beteiligten Unternehmen wurde nun abgeschlossen. <% image name="LNG_Tanker_Statoil" %><p>
Diese neue Studie soll - aufbauend auf Untersuchungen, die seit 1995 vorgenommen wurden - die Entscheidungsgrundlage für den Bau dieses Infrastrukturprojekts für die Stärkung der Versorgungssicherheit in der Region bilden.
Nach Abschluss der Machbarkeitsstudie ist eine technische und wirtschaftliche Planungsphase vorgesehen, an der unter anderem kroatische Firmen beteiligt sein werden. Erste Ergebnisse werden Ende 2008 erwartet.
Der Terminal - bevorzugter Standort ist die Insel Krk - soll eine Kapazität von bis zu 10 Mrd m³ verflüssigtem Erdgas aufweisen und könnte Ende 2011 in Betrieb genommen werden.
<small> <b>LNG (Liquefied Natural Gas):</b> Bei Abkühlung auf -162 ° Celsius wird Erdgas zu einer klaren, farb- und geruchlosen Flüssigkeit. Das Flüssigkeitsvolumen entspricht rund 1/600 des ursprünglichen Gasvolumens. LNG ermöglicht den transkontinentalen Erdgastransport auf Schiffen weitgehend unabhängig von bestehenden Pipelinesystemen. </small>Machbarkeitsstudie für LNG-Terminal in Kroatien
Nawaro-Nutzung: 1,56 Mio ha in Deutschland genutzt
Die heurige Anbauschätzung der Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe e.V. (<a href=http://www.fnr.de>FNR</a>) ist auf Rekordniveau: Auf mehr als 1,56 Mio ha bauen Deutschlands Landwirte heuer Energie- und Industriepflanzen an. Die mengenmäßig wichtigste Kulturart bleibt der Raps.Nawaro-Nutzung: 1,56 Mio ha in Deutschland genutzt<% image name="Nawaros_Deutschland" %><p>
Seit Beginn der statistischen Erhebung wurden noch nie so viele Industriepflanzen produziert wie 2006: Heute gedeihen nachwachsende Rohstoffe auf 13 % der gesamten deutschen Ackerfläche, womit sie zum wichtigen wirtschaftlichen Standbein für die deutsche Landwirtschaft avancieren.
Nachwachsende Rohstoffe tragen damit nicht nur ganz erheblich zur Rohstoffbereitstellung u.a. für die Chemische Industrie bei, aus ihnen wird in Deutschland die mit weitem Abstand größte Menge an erneuerbaren Energien erzeugt.
Neben dem Raps, der mit 1,1 Mio ha den beträchtlichsten Anteil an der Anbaufläche einnimmt und überwiegend in der Biodieselindustrie verarbeitet wird, konnten vor allem die Energiegetreide und der Energiemais im Jahresvergleich erheblich zulegen. Diese Energiepflanzen für die Ethanolherstellung und die Verstromung in Biogasanlagen wuchsen 2006 bereits auf rund 295.000 ha.
Im chemisch-technischen Bereich spielen Weizen, Kartoffeln und Mais für die Stärkeproduktion, Zuckerrüben, Arzneipflanzen sowie Lein- und Sonnenblumenöl für technische Anwendungen wie Schmierstoffe eine Rolle. Zudem wird Holz für konstruktive und energetische Zwecke in den über 11 Mio ha Wald produziert.
Es wird geschätzt, dass bis 2030 rund 4 Mio ha Ackerfläche für Industrie- und Energiepflanzen in Deutschland frei werden, ohne Nahrungsmittelproduktion und Naturschutz einzuschränken.
Bayer hat in Shanghai neue Produktionsanlagen für <a href=http://www.bayermaterialscience.de>Bayer MaterialScience</a> eingeweiht. Das Projekt im Shanghai Chemical Industry Park umfasst ein Investitionsvolumen von 1,8 Mrd $ bis 2009. Es ist das größte Projekt, das Bayer je außerhalb Deutschlands umgesetzt hat.<% image name="Bayer_Shanghai" %><p>
<small> Weihten die neuen Produktionsanlagen für Bayer MaterialScience in Shanghai ein: Bayer-Chef Werner Wenning, BMS-Vorstand Hagen Noerenberg sowie hochrangige Vertreter der Stadtregierung von Shanghai und des Shanghai Chemical Industry Park. </small>
Bayer MaterialScience-Chef Hagen Noerenberg zu den Perspektiven des integrierten Standorts: „Von hier aus werden wir in Zukunft jährlich rund 900.000 t Kunststoffprodukte an regionale Kunden liefern. Unser langfristiges Bekenntnis zum chinesischen Markt und den hiesigen Kunden ist ein strategischer Eckpfeiler für uns. Wir wollen eine führende Rolle dabei spielen, die Kunststoffindustrie in China voranzubringen.“
<% image name="Bayer_Shanghai2" %><p>
Die bereits arbeitenden Betriebe werden jetzt ergänzt durch
• eine World-Scale-Polycarbonat-Anlage mit einer Anfangskapazität von 100.000 Jahrestonnen,
• die erste Polyurethan-Anlage am Bayer-Standort - ein Splitter von Roh-MDI (Diphenylmethan-Diisocyanat) mit einer Kapazität von 80.000 Jahrestonnen und
• eine Produktionseinheit für HDI (Hexamethylen-Diisocyanat) mit einer Kapazität von zunächst 30.000 Jahrestonnen.
<% image name="Bayer_Shanghai3" %><p>
Die Polycarbonat-Anlage zur Herstellung des Hochleistungswerkstoffs Makrolon umfasst Investitionen von 450 Mio $. Die Kapazität soll bereits 2008 auf 200.000 Jahrestonnen erweitert werden. Makrolon dient unter anderem als Grundstoff für CDs und DVDs, für Autoverscheibungen und wird am Bau eingesetzt. Der Polycarbonat-Weltmarkt umfasst rund 2,7 Mio t - mehr als die Hälfte werden in Fernost abgesetzt. Greater China allein verbraucht davon 650.000 t und verzeichnet Wachstumsraten von jährlich 18 %.
Ein weiterer Produktionsschwerpunkt am Standort sind Polyurethan-Rohstoffe. Diese Schaumstoff-Vorprodukte werden auf der Basis von MDI unter anderem als Hartschaum zur Wärmedämmung verwendet. Die eingeweihte Anlage – ein so genannter Splitter, der Roh-MDI in monomeres und polymeres MDI trennt – bildet dabei den Auftakt. Eine Großanlage zur Herstellung von MDI mit einer Kapazität von 350.000 Jahrestonnen soll 2008 in Betrieb gehen – es wird dann die größte ihrer Art in der Welt sein.
Weiters ist ab 2009 die Herstellung von jährlich 160.000 t TDI (Toluylen-Diisocyanat) geplant. Daraus werden elastische Weichschäume für Autositze, Matratzen oder Sitz-Möbel hergestellt.
Die Lackrohstoffe waren 2003 der erste Baustein der Bayer-Produktion am Standort. 22.500 t betrug bisher die Jahreskapazität. Nun kommen weitere 30.000 t des Rohstoffs HDI mit der Option einer Erweiterung um nochmals 20.000 t hinzu. Lacke auf Polyurethan-Basis werden etwa in modernen High-Tech-Lackierungen für Autos eingesetzt, um sie langfristig vor Verwitterung zu schützen.Bayer eröffnet neue Produktion in Shanghai
Am Institut für Genetische Medizin der Europäischen Akademie Bozen (<a href=http://www.eurac.edu/index_de>EURAC</a>) wurde die vierte Chromosomenregion entdeckt, die für das Restless Legs Syndrome (RLS) verantwortlich ist.<% image name="Laborlady_EURAC" %><p>
Rund 10 % der Bevölkerung leidet an den "Zappelbeinen" - die "quälende Unruhe in der Nacht" zählt damit zu den häufigsten neurologischen Erkrankungen und tritt genauso häufig auf wie Migräne. RLS kann in schweren Fällen qualvolle Nächte bereiten: Die Patienten spüren ein quälendes Ziehen, Jucken, Kribbeln oder Reißen in den Beinen, seltener auch in den Armen, das meist vergeht oder sich bessert, wenn sie sich aktiv bewegen. Schlaf- und Konzentrationsstörungen sind die Folge, nicht selten kommen auch Depressionen hinzu.
Weltweit suchen Forscher seit Jahren nach den krankheitsverursachenden Genen. Bisher konnten Forscherteams aus Montreal, Mailand und Cleveland je eine chromosomale Regionen identifizieren, die mit RLS in Verbindung steht.
Dem EURAC-Team ist es mit seinen Forschungen im Vinschgau nun gelungen, die vierte und bisher kleinste Region zu finden. Die Identifikation von RLS-4 schafft die Voraussetzung, nach verantwortlichen Genen zu suchen. Wird das Gen gefunden, kann dies der Schlüssel für gezieltere Behandlungsansätze ermöglichen. Genforscher entdecken vierte RLS-Chromosomenregion
<a href=http://www.schwarzpharma.com>Schwarz Pharma</a> hat neue Daten aus klinischen Studien mit dem Parkinson-Pflaster Neupro präsentiert. Die Ergebnisse zeigen einen erfolgreichen Wechsel von oralen Dopamin-Agonisten wie Ropinirol oder Pramipexol über Nacht zu Rotigotin.Eine Auswertung zweier offenen klinischen Studien zeigt, dass Rotigotine eine klinisch relevante Verbesserung der Schlafqualität ermöglichte. Insbesondere wurde ein Rückgang der Bewegungsstörungen während der Nacht und der Anzahl der nächtlichen Toilettengänge beobachtet.
Weiters wurde eine doppelblinde, Placebo- sowie Verumkontrollierte Phase III-Studie vorgestellt, in der 506 Parkinson-Patienten im fortgeschrittenen Stadium teilnahmen. Die Patienten wurden dabei mit Rotigotin in Kombination mit einer konstanten Dosis Levodopa behandelt. Neben der Überlegenheit von Rotigotin gegenüber Placebo konnte die Therapieäquivalenz gegenüber dem Vergleichsmedikament Pramipexol gezeigt werden.
Der non-ergoline Dopamin-Agonist in Form eines transdermalen Pflasters wird einmal täglich auf die Haut aufgebracht und führt den Wirkstoff kontinuierlich 24 h lang zu. Das Pflaster hat bereits <a href=http://chemiereport.at/chemiereport/stories/2979>im Februar</a> die Zulassung für das frühe Stadium der Erkrankung in der EU erhalten und ist in Deutschland, UK und Österreich bereits eingeführt.
Im zweiten Quartal hat Schwarz Pharma bei der EMEA die Erweiterung der Zulassung von Neupro als Kombi-Therapie mit Levodopa zur Behandlung von Patienten im fortgeschrittenen Stadium der Parkinson'schen Erkrankung beantragt.
<small> <b>Morbus Parkinson</b> ist eine Funktionsstörung des zentralen Nervensystems. Die etwa 4 Mio Patienten weltweit leiden an einem Mangel an Dopamin, einem Botenstoff im zentralen Nervensystem, der für die Koordinierung der Bewegungen zuständig ist. Als Folge davon können sie ihre Bewegungsabläufe nicht mehr zuverlässig kontrollieren. Mit Dopamin-Agonisten wird versucht, diesen Dopamin-Mangel auszugleichen. </small>Parkinson-Pflaster Neupro verbessert Schlafqualität
Nach zweijähriger Bauzeit wurde am Landesklinikum Krems der 21,1 Mio € teure Zubau der Abteilung für Strahlentherapie eröffnet. Mit der neuen Strahlentherapie können in Krems nun etwa 100 Bestrahlungen pro Tag durchgeführt werden, wobei gesundes Gewebe weitgehend geschont wird. Strahlentherapie in Krems eröffnet<% image name="Computertomograf_Siemens" %><p>
Kaum eine andere medizinische Disziplin entwickelt sich so rasch wie die Strahlentherapie. Immer präziser können die Strahlen auf den Tumor ausgerichtet werden. Neben Operation und Chemotherapie ist sie die wirksamste und am häufigsten eingesetzte Behandlungsmethode gegen Krebs.
In Niederösterreich erkranken jedes Jahr etwa 7.000 Menschen an Krebs, von denen in ihrem Krankheitsverlauf 60 % mittels Strahlenbehandlung therapiert werden. Die Strahlentherapie bedeutet Hoffnung für jährlich rund 1.200 Krebspatienten, die im Landesklinikum Krems behandelt werden.