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September 14th, 2006

EOP Biodiesel frohlockt mit der Mineralölindustrie

Die deutsche <a href=http://www.eopbiodieselag.de>EOP Biodiesel</a> will nicht mehr nur an den B100-Markt (Großabnehmer wie Speditionen und die Landwirtschaft) liefern, sondern mittelfristig 50 % des produzierten Treibstoffes als beigemischten Biodiesel in der Mineralölindustrie absetzen (B5-Markt). EOP Biodiesel frohlockt mit der Mineralölindustrie <% image name="EOP_Biodiesel1" %><p> "Bisher waren wir mit der Produktionskapazität von 32.500 t/Jahr auf dem B100-Markt ausgelastet. Durch den Ausbau der Produktionskapazität auf 132.500 t können wir auch die Nachfrage auf anderen Märkte besser bedienen", so EOP Biodiesel-Sprecher Volker Siegert. Ein weiterer wichtiger Faktor, der die Nachfrage nach Biodiesel deutlich steigern soll, ist die von der deutschen Regierung beschlossene Beimischungspflicht von Biotreibstoffen. Die Exportquote von Biodiesel will das Unternehmen mittelfristig auf 20 % erhöhen. "Der Fokus beim internationalen Geschäft liegt auf den EU-Staaten, vor allem am süd- und südosteuropäischen Markt, da diese selbst nicht genug Produktionskapazitäten haben", so Siegert. Der im Juli erfolgte Markteinstieg in Österreich sei für diese Region ein idealer Ausgangspunkt. Trotzdem bleibe das Kerngeschäft am deutschen Markt. "Deutschland bleibt immer noch der größte Absatzmarkt in Europa, die Nachfrage ist weiterhin größer als das Angebot", erklärt Siegert. Nachdem das vergangene Geschäftsjahr 2005/06 über den Erwartungen des Unternehmens abgeschlossen werden konnte, rechnet man auch für das laufende Jahr mit einer Verdoppelung des Umsatzes auf mehr als 60 Mio €, der Jahresüberschuss soll mehr als 3 Mio € betragen. Vor allem durch den Erlös von zwei Kapitalerhöhungen innerhalb des vergangenen Geschäftsjahres sieht sich das Unternehmen für den weiteren Wachstumskurs gut aufgestellt. Insgesamt konnte 2005/06 ein Jahresüberschuss von 1,22 Mio € ausgewiesen werden, der Umsatz steigerte sich um 10,8 % auf 33,7 Mio €.

Degussa baut MMA-Anlage in Shanghai

<a href=http://www.degussa.de>Degussa</a> und die Shanghai Chemical Industry Park Development Ltd., (SCIP) haben ein weiteres Kooperationsabkommen geschlossen: Der mittlerweile zu 100 % zur RAG gehörende Spezialchemiekonzern wird eine World Scale-Anlage für Methylmethacrylat mit einer Kapazität von 100.000 t/Jahr errichten. <% image name="Degussa_Headquarters" %><p> Bereits vor 2 Jahren hatten die Partner ein erstes Kooperationsabkommen unterzeichnet. Seitdem hat Degussa auf seinem Multi-User-Standort Produktionsanlagen für Polyester und Colorants in Betrieb genommen. Jetzt plant Degussa dort die Errichtung einer großen Verbundproduktion für Plexiglas-Spezialitäten sowie die entsprechende Vorstufe Methylmethacrylat (MMA). Geplant ist eine MMA-Anlage mit einer Jahreskapazität von 100.000 t, die nahezu vollständig in hoch veredelte Methacrylat-Spezialitäten und Polymere verarbeitet werden. Die World Scale-Anlage soll Anfang 2009 in Betrieb gehen. Das Investitionsvolumen liegt hierfür in den nächsten 3 Jahren insgesamt im dreistelligen Mio-€-Bereich. Degussa festigt damit ihre Stellung als weltweit führender Hersteller von Methacrylaten. Diese Building Blocks werden etwa für kratzfeste Lacke, hochwertige Klebstoffe, Innenverkleidungen von Autos sowie zahlreiche Kunststoffanwendungen verwendet. Degussa will ihr Geschäft in China innerhalb von 3 Jahren auf rund 800 Mio € steigern. Bereits heute umfasst die Produktpalette von Degussa Carbon Black (Industrieruß), Gummisilane, Aminosäuren, Polyurethanschaum-Additive, Lackpolyester, Pigmentpasten, Farbtonmischsysteme, Hochleistungskunststoffe sowie Initiatoren für die Kunststoffherstellung. <small> 2005 erwirtschafteten 2.600 Mitarbeiter in China einen Umsatz von 320 Mio €. Im ersten Halbjahr 2006 steigerte Degussa ihren Umsatz in China im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um über 50 %. </small> Degussa baut MMA-Anlage in Shanghai

BASF erweitert Kapazität für Spezialamine

<a href=http://www.basf.de>BASF</a> wird in Ludwigshafen ihre Produktionskapazität für die Spezialamine Aminodiglykol (ADG) und Morpholin von 20.000 auf 30.000 Jahrestonnen ausbauen. Die Inbetriebnahme der Erweiterung einer bestehenden Produktionsanlage ist Anfang 2007 vorgesehen. <% image name="OMV_Fackel" %><p> BASF kommt mit dem Ausbau der Spezialamine-Kapazität der gewachsenen Nachfrage aus den Bereichen Gaswäsche und Elektronik entgegen. Das Unternehmen stellt die Produkte ausschließlich im Werk Ludwigshafen her. Mit <b>ADG</b> wird aus Erdgas sowie aus Raffineriegasen vor allem Kohlendioxid sowie andere Verunreinigungen herausgewaschen. Damit erleichtert es unter anderem den Prozess der Gasverflüssigung. In der Elektronikindustrie dient ADG zur Formulierung so genannter Photoresist Stripper - Speziallösemittel, die bei der Herstellung von Computer-Chips und LCD-Bildschirmen eine wichtige Rolle spielen. Zudem wird ADG bei der Herstellung von Kühlschmierstoffen für die Metallbearbeitung und von Pflanzenschutzmitteln eingesetzt. Wesentliche Anwendungen für <b>Morpholin</b> sind etwa die Herstellung von Vulkanisationsbeschleunigern in der Gummi-Industrie, von Korrosionsschutzmitteln im Bereich Wasserbehandlung, von optischen Aufhellern für Waschmittel und Papier sowie von Pharmazeutika und Pflanzenschutzmitteln. <small> BASF verfügt mit 140 verschiedenen Aminen über das vielfältigste Sortiment an diesen Zwischenprodukten. Neben Alkyl-, Alkanol-, Alkoxyalkylaminen bietet das Unternehmen auch heterozyklische und aromatische Amine sowie Spezialamine. Dazu kommt ein ständig wachsendes Portfolio an chiralen Aminen mit hoher optischer und chemischer Reinheit. Hergestellt werden sie in Ludwigshafen und Schwarzheide, im belgischen Antwerpen, in Geismar (USA), Camaçari (Brasilien) sowie seit 2005 in Nanjing (China). </small> BASF erweitert Kapazität für Spezialamine

Bayer gibt Anteil an GE Bayer Silicones ab

GE verkauft für 3,8 Mrd $ <a href=http://www.geadvancedmaterials.com>GE Advanced Materials</a> an Apollo Management, L.P. Im Rahmen der Transaktion steigt <a href=http://www.bayer.de>Bayer</a> am Joint-venture GE Bayer Silicones aus und bekommt dafür 475 Mio €. <% image name="GE_Silikone" %><p> GE Advanced Materials erzeugt jährlich für rund 2,5 Mrd $ Silikon-basierte Produkte - Silane, Dichtungsmittel, Urethan-Additive und Klebemittel - sowie hochreine Quartz- und Keramikmaterialien. Die beiden Joint-ventures GE Toshiba Silicones und GE Bayer Silicones werden dabei von den jeweiligen Partnern Toshiba und Bayer ausgekauft. Das Closing wird zum Jahresende erwartet. Bayer gibt Anteil an GE Bayer Silicones ab

September 13th

Genom von "Bioplastik-Bakterium" entziffert

Deutsche Forscher haben das Erbgut eines Bioplastik-herstellenden Bakteriums entziffert. Damit sei der Weg frei für die Herstellung maßgeschneiderter Bakterien, die verschiedenste Produkte herstellen. Genom von "Bioplastik-Bakterium" entziffert <% image name="Ralstonia" %><p> <small> Das Knallgasbakterium Ralstonia. © Bernardo Gonzalez & Danilo Perez-Pantoja. </small> Die für den Menschen ungefährliche Mikrobe namens <b>Ralstonia eutropha</b> könne nicht nur unterschiedliche Kunststoffe liefern. Auch biologische Brennstoffzellen oder Licht-getriebene Komplexe zur Wasserstoffproduktion ließen sich mit dem Bakterium herstellen. Es kommt natürlicher Weise im Boden und Frischwasser vor, so Anne Pohlmann vom Institut für Mikrobiologie der Berliner Humboldt-Universität. Ralstonia speichert in seinem Inneren Polyester als Energiequelle. Diese Eigenschaft besitzen auch andere Bakterien. «Mit einigen von ihnen wird bereits Bioplastik gewonnen, das etwa für die Produktion von biologisch abbaubarer Shampooflaschen verwendet wird.» Nun wollen die Forscher das Produktspektrum des Keims erweitern. Sie entzifferten das Erbgut und fanden auf den 2 Chromosomen insgesamt 6.116 Gene. Bei 4.000 davon wissen die Forscher um deren Funktion. Viele der Erbanlagen verleihen dem Bakterium ein hohes Maß an Anpassungsfähigkeit in der Umwelt. Die Enzym-Maschinerie für die Bioplastikproduktion ist dabei sei sehr robust und flexibel - je nach Nahrung stellt der Keim unterschiedliche Polymere her.

EU-Zulassung für Tierimpfstoffe gegen Vogelgrippe

Die EU-Kommission hat 2 Tierimpfstoffe gegen Vogelgrippe EU-weit zugelassen. Derzeit sind keine Fälle von Vogelgrippe bei Haustieren oder in Wildbeständen in der EU bekannt, doch werde sich das Risiko laut mit dem herbstlichen Vogelflug erhöhen. <% image name="Tierarzt" %><p> Bei beiden Impfstoffen, Nobilis Influenza H5N2 von <a href=http://www.intervet.com>Intervet</a> und Poulvac FluFend H5N3 RG der Wyeth-Tochter <a href=http://www.wyeth.com>Fort Dodge Animal Health</a>, handelt es sich um Impfstoffe mit inaktiven Vogelgrippeviren, die als Injektion verabreicht werden. Mit Nobilis Influenza H5N2 ist die Behandlung von Hühnern, mit Poulvac FluFend H5N3 RG die Behandlung von Hühnern und Pekingenten möglich. Sie senken die Sterblichkeit der geimpften Hühner und die Ausscheidung des Virus. Der Ausschuss für Tierarzneimittel der EMEA hat seine Bewertung aufgrund der derzeitigen Risiken beschleunigt abgeschlossen. Nach seiner Empfehlung sind diese Impfstoffe in Ausnahmefällen mit spezifischen Auflagen zu genehmigen, die jährlich zu überprüfen sind. Die Auflagen sollen zusätzliche Sicherheit in Bezug auf die Impfstoffe liefern und gewährleisten, dass der Antragsteller über ein aktives Programm zur Meldung von Nebenwirkungen (Pharmakovigilanz) verfügt, sollten die Stoffe außerhalb des Labors eingesetzt werden. EU-Zulassung für Tierimpfstoffe gegen Vogelgrippe

Gutachten attestiert Finanzkrise im Gesundheitswesen

Ein Gutachten der Linzer Wirtschaftsprüferkanzlei Leitner+Leitner deckt auf, dass die österreichischen Krankenkassen zur uneingeschränkten Erfüllung des gesetzlichen Auftrages heuer zusätzliche liquide Mittel von 1,06 Mrd € benötigen. <% image name="Behandlungskosten" %><p> Der Gebarungsabgang der GKKs betrug im Vorjahr -125 Mio € und werde heuer den Wert von -253 Mio € erreichen, so die Studie. Die Krankenkassen selbst haben dagegen erst <a href=http://chemiereport.at/chemiereport/stories/4062>kürzlich</a> einen Abgang von 158 Mio € prognostiziert. Insgesamt mussten die GKKs seit 1998 eine Unterdeckung des Aufwandes von insgesamt 1,7 Mrd € verkraften. Die Rücklagen der Gebietskrankenkassen seien daher aufgebraucht, die Finanzierung der gesetzlichen Leistungen nur mehr mit Krediten möglich. Hinzu komme, dass die Verlustprognose für die kommenden zwei Jahre gegenüber der letzten Finanzvorschau nach oben korrigiert werden musste. 2007 sei mit einem Abgang von 372 Mio € zu rechnen, 2008 mit 416 Mio €. Nach Berechnungen des Hauptverbandes wurden der sozialen Krankenversicherung 2000 bis 2005 durch gesetzliche Maßnahmen deutlich mehr Mittel entzogen als zugeführt. WGKK-Obmann Franz Bittner meint: "Das führt zum ernüchternden Befund, dass das Geld aus den Belastungen der Beitragszahler nicht für Zwecke der Krankenversicherung verwendet werden konnten, sondern ins Bundesbudget umgeleitet wurden." Für 2006 hat die Studie folgende Zahlen ermittelt: <u>Jahresverlust/Anspruchsberechtigtem:</u> <table> <tr><td>&#8226; GKK Steiermark</td><td>-67,92 €</td></tr> <tr><td>&#8226; GKK Kärnten</td><td>-67,08 €</td></tr> <tr><td>&#8226; GKK Wien</td><td>-54,11 €</td></tr> <tr><td>&#8226; GKK NÖ</td><td>-46,03 €</td></tr> <tr><td>&#8226; GKK Burgenland</td><td>-39,31 €</td></tr> <tr><td>&#8226; GKK Vorarlberg</td><td>-30,97 €</td></tr> <tr><td>&#8226; GKK Salzburg</td><td align="right">-9,06 €</td></tr> <tr><td>&#8226; GKK Oberösterreich</td><td align="right">-7,73 €</td></tr> <tr><td>&#8226; GKK Tirol</td><td align="right">-0,16 €</td></tr> </table> <u>Reinvermögen pro Versichertem:</u> <table> <tr><td>&#8226; GKK Steiermark</td><td>-217,36 €</td></tr> <tr><td>&#8226; GKK Kärnten</td><td>-347,40 €</td></tr> <tr><td>&#8226; GKK Wien</td><td>-334,07 €</td></tr> <tr><td>&#8226; GKK NÖ</td><td align="right">- 14,48 €</td></tr> <tr><td>&#8226; GKK Burgenland</td><td>-176,21 €</td></tr> <tr><td>&#8226; GKK Vorarlberg</td><td align="right">149,11 €</td></tr> <tr><td>&#8226; GKK Salzburg</td><td align="right">401,93 €</td></tr> <tr><td>&#8226; GKK Oberösterreich</td><td align="right">280,77 €</td></tr> <tr><td>&#8226; GKK Tirol</td><td align="right">-83,44 €</td></tr> </table> Gutachten attestiert Finanzkrise im Gesundheitswesen

September 12th

Wyeth verwendet Intercells Adjuvans IC31

<a href=http://www.intercell.com>Intercell</a> hat eine weltweite, nicht exklusive Vereinbarung mit <a href=http://www.wyeth.com>Wyeth</a> zur Verwendung von Intercell's synthetischem Adjuvans IC31 in der Entwicklung verschiedener Impfstoffe gegen Infektionskrankheiten abgeschlossen. <% image name="Intercell" %><p> Intercell wird dadurch bis zu 77 Mio $ an Voraus-, Options- und Meilensteinzahlungen sowie Lizenzgebühren aus künftigen Produktverkäufen erhalten. "Wir sind davon überzeugt, dass neben unserem erfolgreichen Antigen Identifikations-Programm, das bereits von führenden Impfstoffunternehmen genutzt wird, auch unser Adjuvans IC31 eine große Rolle in der Impfstoffentwicklung spielen wird", kommentiert Alexander von Gabain, Intercells CSO. Antigene geben dem Impfstoff ihre Spezifität gegen einen bestimmten Krankheitserreger, sind jedoch alleine nicht ausreichend um Impfschutz zu erhalten. Hierzu benötigt man Substanzen (Adjuvantien), die es dem Immunsystem erlauben, Antigene effizient zu erkennen und die das Immunsystem genügend stark aktivieren, um einen Impfschutz zu erreichen. <b>IC31</b> ist ein Adjuvans, das aufgrund seiner einzigartigen synthetischen Formulierung, die die Immunreaktion-stimulierenden Eigenschaften eines anti-mikrobiellen Peptids (KLK) und eines Oligodeoxynukleotids (ODN1a) kombiniert, T- und B-Zell-Antworten hervorruft. Die Lösung, die diese beiden Komponenten enthält, lässt sich einfach mit Antigenen mischen; eine Konjugation ist nicht erforderlich. <small> IC31 wird derzeit in mehreren Impfstoffprojekten in Partnerschaften mit globalen Impfstoffunternehmen als auch kleinen Biotechs verwendet. Dazu zählt die Entwicklung eines Tuberkulose-Impfstoffes mit dem dänischen Statens Serum Institut, der sich zurzeit in Phase I befindet. </small> Wyeth verwendet Intercells Adjuvans IC31

SoyLink: Durchbruch bei Sojapulver-Herstellung

<a href=http://www.soylink.net>SoyLink</a>, eine Tochter von <a href=http://www.broin.com>Broin</a> aus Iowa, hat ein US-Patent für die Herstellung hochfunktioneller Sojaproteinpulver bekommen. Die Technologie vergrößert den Anwendungsbereich von Sojabohnen im Vergleich zu konventionellen Sojapulvern. SoyLink: Durchbruch bei Sojapulver-Herstellung <% image name="Spaghetti" %><p> <small> Sojapulver von SoyLink: Unter anderem für Pasta geeignet. </small> Das Patent US 7.097.871 B2 mit dem Titel "Geschmacksneutralisierte Pflanzenpulver, Herstellungsmethoden und Systeme für das Mahlen von Pflanzen", umfasst Methoden für die Geschmacksneutralisierung von Sojabohnen und das Mahlen der Bohnen zu den kleinsten in der Industrie erhältlichen Partikeln. "SoyLink betrachtet dies als die Technologie der Zukunft für die Sojabohnenverarbeitung", so Noel Rudie, Vice President für Forschung und Betrieb bei SoyLink. "In dieser Situation gewinnen wirklich beide Seiten. Da wir ein Produkt aus der ganzen Bohne herstellen, bekommt der Verbraucher Sojamilch mit allen Vorteilen von Soja, einschließlich der natürlichen Soja-Ballaststoffe. Zugleich profitiert der Nahrungsmittelhersteller von der Eliminierung des Okara-Abfalls, der üblicherweise anfällt und erzielt höhere Gewinne." Die Technologie enthält auch Methoden für die Entfernung des unerwünschten Geschmacks der Sojabohnen, so dass sie für den Verbraucher annehmbarer sind. Die Akzeptanz von Sojamehl, das bei der Herstellung von Sojamilch und anderen Milchersatzprodukten produziert wird, ist in einigen Märkten aufgrund seines bohnenartigen Geschmacks und der mehligen Beschaffenheit sehr beschränkt. Die Technologie von SoyLink behebt beide dieser Ablehnungsgründe, indem sie zunächst den störenden bohnenartigen Geschmack aufhebt und dann das Puder in kleinste Partikel mahlt (weniger als 30 Mikronen), so dass Hersteller von Sojagetränken Produkte ohne mehlige Beschaffenheit produzieren können. Hersteller von Sojagetränken profitieren von den kleinen Partikeln, weil sie so die ganze Bohne verwenden können. Außer für Sojagetränke können die Pulver von SoyLink für Tofu, Pasta, Gebäck, Sojanussbutter, Nahrungs-Riegel und eine Vielfalt anderer Anwendungen verwendet werden, die entweder Geschmacksneutralität oder kleinste Partikel erfordern. Sowohl organische als auch nicht genetisch veränderte (non-GMO) Pulver sind in verschiedenen Vermahlungsgraden erhältlich.

BMW geht mit Flüssigwasserstoff in Serie

<a href=http://www.bmw.de>BMW</a> schickt mit dem "Hydrogen 7" den ersten Luxusliner in Serie, der mit einem Wasserstoff-Verbrennungsmotor ausgestattet ist. Ab April 2007 wird der Hydrogen-Wagen erhältlich sein. <% image name="BMW_Hydrogen" %><p> <small> Die Wasserstoff-Betankung hat sich mittlerweile der Handhabung einer Benzin-Zapfsäule angenähert: Sobald der Fahrer manuell die Verbindung der Tankkupplung mit dem Tankverschluss des Fahrzeugs hergestellt hat, läuft der Füllvorgang automatisiert ab. Der Boxenstopp zum Tanken dauert rund 8 Minuten. </small> Der bivalent ausgelegte Motor des BMW Hydrogen 7 kann auch auf herkömmliches Superbenzin zurückgreifen. Und dieses Umschalten ermöglicht eine Gesamtreichweite von mehr als 700 km. Im Wasserstoff-Betrieb emittiert der neue 260 PS starke Luxusliner praktisch nur Wasserdampf. In Sachen Infrastruktur betreibt BMW derzeit gemeinsam mit Total eine Wasserstofftankstelle in Berlin. Für Ende 2006 ist auch in München die Inbetriebnahme einer neuen integrierten Wasserstoff-Tankstelle unter der Regie von Total vorgesehen. Diese wird zeitnah zur Premiere des BMW Hydrogen 7 eröffnet werden. <b>Tankstellen-Standard.</b> Für die Ausrüstung aller weltweit vorhandenen Flüssigwasserstoff-Tankstellen wurde eine einheitliche Betankungskupplung entwickelt. Sie entstand in enger Kooperation zwischen Autoherstellern, der Versorgungswirtschaft und Linde, die das technische Know-how für die Erzeugung, Verteilung und Nutzung von Wasserstoff besitzt. Als Entwicklungspartner unterstützt Magna Steyr BMW bei der Umsetzung der Wasserstoff-Technologie in Fahrzeugen. <b>Spezialtanks.</b> Der Wasserstoffspeicher des neuen Wagens besteht aus einem doppelwandigen Tank, dessen Innen- und Außenhülle aus jeweils 2 mm starkem Edelstahlblech gefertigt werden. Zwischen Innen- und Außentank befindet sich eine 30 mm starke Vakuumsuperisolation. Damit wird die Wärmeleitung auf ein Minimum reduziert. Die Zwischenschicht erreicht die Isolationswirkung von etwa 17 m Styropor. Die für den Wasserstoffspeicher entwickelte Isolationstechnik führt zu einer in der herkömmlichen Praxis bisher unerreichten Temperaturkonstanz. Ebenso effektiv wird für gleich bleibende Kälte gesorgt. Die Isolation ermöglicht es, den flüssigen Wasserstoff über einen langen Zeitraum bei einem Druck von 3 bis 5 bar und einer konstanten Temperatur von etwa -250 &deg; C zu speichern. Im Fahrbetrieb ist die Umwandlung von flüssigem zu gasförmigem Wasserstoff ein permanenter Vorgang. Denn der Treibstoff wird dem Speichertank gasförmig entnommen und der Gemischaufbereitung zugeführt. Daher wird flüssiger Wasserstoff innerhalb des Tanks gezielt verdampft und ein Gaspolster mit definiertem Druck aufgebaut. Dazu wird Wärme aus dem Kühlmittelkreislauf des Motors genutzt. BMW geht mit Flüssigwasserstoff in Serie

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