BP-C1, der Anti-Krebs-Wirkstoff von <a href=http://www.meabco.com>Meabco</a>, geht in die Phase IIB über. Bei Brustkrebs im fortgeschrittenen Stadium zeigte der Einsatz von BP-C1 eine gute Wirksamkeit und nur geringe Nebenwirkungen. Dänische Meabco mit Krebsmedikament BP-C1<% image name="Injektionsspritzen" %><p>
BP-C1 wird ambulant über eine intramuskuläre Injektion verabreicht. Die Behandlungsdauer beträgt etwa einen Monat.
Die Phase IIB-Tests werden nun Patienten mit fortgeschrittenem Brustkrebs umfassen und in Form einer Reihe von randomisierten, Placebo-kontrollierten, doppelblinden Tests durchgeführt.
Den Brustkrebstests sollen klinische Tests für andere Krebsindikationen folgen, für die bereits vorläufige, positive Ergebnisse mit Patienten vorliegen. Der Zulassungsantrag zur Durchführung klinischer Tests für diese ergänzenden Indikationen wird voraussichtlich im vierten Quartal gestellt werden.
Die Forschung und Entwicklung für das BP-C Therapeutikum begann Mitte der 1990er Jahre. Die laufende Forschungsaktivität wird heute von dänischen Fachleuten und den russischen Forschern des Unternehmens durchgeführt, die auch für die F&E in der Anfangsphase verantwortlich waren. Diese Zusammenarbeit wird in den kommenden Jahren noch weiter ausgebaut werden.
Eine von <a href=http://www.festo.at>Festo</a> beauftragte Gallup-Umfrage bestätigt: Verstärkter Einsatz der Automatisierung, eine Produktionsausweitung, cleverer Einkauf sowie das Outsourcing von Teilbereichen sollen zur Kostenreduktion führen und Wettbewerbsfähigkeit erhöhen.Industrie setzt auf Automation und Kooperation<table>
<td><% image name="Festo_Keiner" %></td>
<td><small> Festo Österreich-Chef Wolfgang Keiner: „Ohne modernste Automatisierungstechnik lassen sich in keinem Industriezweig Produkte in hoher Qualität und zu weltmarktfähigen Preisen herstellen. Ein hoher Automatisierungsgrad ist die beste Voraussetzung für hohe Produktivität.“ <small> </td>
</table><p>
Eine von Festo im Frühsommer in Auftrag gegebene Studie zum Thema „Einsparpotenziale in Industriebetrieben“ befragte Betriebs- und Produktionsleiter aus 200 Industriebetrieben aller Branchen. Resultat: Ein Großteil der Unternehmen sieht in den kommenden 3 bis 5 Jahren
• im Einsatz neuer Technologien (59 %) und
• in einem effizienten Einkaufsmanagement (40 %)
die größten Einsparpotenziale in der Produktion.
33 % beurteilen die <u>Erhöhung der Produktionseinheiten</u> als wichtigen Einflussfaktor, für jeweils 30 % gehört ein <u>effizienteres Lieferantenmanagement</u> und die <u>Umgestaltung des Produktionsprozesses</u> zum Kostenoptimierungsprogramm. 20 % erwarten sich durch das </u>Outsourcing von Teilbereichen</u> der Produktion einen Kostenvorteil.
Unter den effizienzsteigernden <u>Technologien</u> reihen zwei Drittel die Automatisierung an erste Stelle. Dahinter liegen Kommunikationslösungen wie W-LAN, Ethernet oder Feldbus, nur mehr 8 % setzen auf Bildverarbeitung und 3 % auf Nanotechnologie.
Jene 40 %, die an Veränderungen beim <u>Einkaufsmanagement</u> denken, wollen vorrangig eine direkte E-Commerce-Anbindung an ihre Lieferanten. Aber auch die verstärkte Nutzung von Online-Shops wird ein relevantes Thema darstellen. Ein Drittel könnte sich die Teilnahme an einem externen Einkaufspool vorstellen, 23 % ziehen die Installation eines internen Marktplatzes in Erwägung.
Vorgefertigte bzw. vormontierte Komponenten können in der <u>Fertigung</u> wesentlich die Kosten der Lagerhaltung und der Montage senken. Wenn man bedenkt, dass beinahe 60 % der Umfrageteilnehmer über ein Komponentenlager und 46 % über ein Ersatzteillager verfügen, wird klar, dass sich hier wesentliche Einsparungen erzielen lassen. Festo hat auf diese Forderung bereits mit der Lieferung vorverpackter bzw. vormontierter Systeme nach Kundenwunsch reagiert.
Für die Hälfte der Befragten nehmen verstärkte <u>Kooperationen in der Produktentwicklung</u> – etwa mit Spin-offs oder Unis – einen wichtigen Stellenwert ein.
Neben der Anlieferung von fertig vormontierten Systemen kann auch in den Bereichen <u>Engineering und Montage</u> durch die Integration der Lieferanten bereits ab dem Entwicklungsprozess viel an Sparpotenzial erschlossen werden. Immerhin zählen 83 % der Befragten Engineering und 78 % Montage zu den kostenintensiven Teilen der Produktion.
Grundsteinlegung für Bioethanolanlage in Pischelsdorf
In Pischelsdorf bei Tulln fand die Grundsteinlegung für die erste Bioethanolanlage Österreichs statt. Die von der <a href=http://www.agrana.com>Agrana</a> errichtete Anlage kostet 125 Mio € und soll künftig rund 200.000 m3 Bioethanol produzieren, der im Sinne der EU-Bio-Treibstoffrichtlinie Treibstoff beigemischt werden soll. Grundsteinlegung für Bioethanolanlage in Pischelsdorf <% image name="Pischelsdorf" %><p>
<small> Baustart: Agrana und Rübenbauern haben das Projekt Bioethanol in Angriff genommen. </small>
20 Jahre nach den ersten „Austroprot“-Visionen wird dass Projekt „Bioethanol“ nun endlich Wirklichkeit. In der Nähe der gescheiterten AKW-Träume aus der Ära Kreisky wird eine Bioethanol-Anlage ab 2007 rund 380.000 t Weizen, 80.000 t Mais und 50.000 t Dicksaft (hergestellt aus Zuckerrüben) verarbeiten. Darüber hinaus werden jährlich bis zu 170.000 t Eiweißfuttermittel erzeugt, das künftig Österreichs Futtermittelimporte auf Sojabasis teilweise ersetzen kann. Der Standortentscheidung sei ein hartes Ringen vorausgegangen, sagt Niederösterreichs Landeshauptmann Erwin Pröll. Jetzt freut er sich über Synergien, die sich mit dem EVN-Kraftwerk Dürnrohr ergeben.
Für Agrana-Chef Johann Marihart entsteht mit der Anlage nicht nur ein neues Geschäftsfeld, es handelt sich auch um die größte Einzelinvestition des Unternehmens. Ein Investment, an dem neben der Agrana Bioethanol GmbH auch die Rübenproduzenten Beteiligungs GesmbH zu 25 % beteiligt ist. Zum Einsatz kommt das Verfahren der US-Company <a href=http://www.katzen.com>Katzen</a>, Generalplaner ist die Wiener <a href=http://www.poerner.at>Pörner</a>, die eine vergleichbare Anlage auch schon für die spanische Abengoa errichtet hat.
Alzheimer-Impfung von AFFiRiS in Seoul ausgezeichnet
Für die Entwicklung eines innovativen Impfstoffes gegen Alzheimer wurde das Wiener Biotech <a href=http://www.affiris.com>AFFiRiS</a> jetzt mit dem Lee Sun Kyu Pharmaceutical Award ausgezeichnet. <% image name="Affiris_Schmidt" %><p>
<small> AFFiRiS-Chef Walter Schmidt: In Südkorea für seine Alzheimer-Forschung geehrt. </small>
Der jährlich vom südkoreanischen Industrieunternehmen <a href=http://www.dongsung-pharm.co.kr/eng>Dongsung Pharma</a> vergebene Preis ehrt Entwicklungen, die einen bedeutenden Beitrag zur globalen Entwicklung der Biopharmabranche leisten. Dongsungs Präsident Yang-Gu Lee betonte in seiner Festrede die Bedeutung innovativer Lösungen zur Alzheimer-Therapie. Durch geschickte Auswahl der Peptide, die für den Impfschutz sorgen, ist es Affiris gelungen 2 Probleme zu lösen, die andere Unternehmen bei der Entwicklung eines Alzheimer-Impfstoffes bisher nicht lösen konnten.
Zum einen wird beim Ansatz von AFFiRiS eine Auto-Immunreaktion verhindert. Die Gefahr einer solchen Komplikation ist bei einer Alzheimer-Impfung sehr hoch, da die Erkrankung durch körpereigene Proteine verursacht wird. Zum anderen kann der von Affiris getestete Impfstoff aus günstigen Grundstoffen produziert werden. Dies senkt die Produktionskosten.
Neben der Preisverleihung in Seoul wurde Schmidt auch zu Gesprächen mit hochrangigen Vertretern von Dongsung eingeladen - es gab erste konkrete Anfragen bezüglich Lizenzvergaben für die Vermarktung der von AFFiRiS entwickelten Impfung im asiatischen Raum.Alzheimer-Impfung von AFFiRiS in Seoul ausgezeichnet
<a href=http://www.intercell.com>Intercell</a> und die amerikanische Non-Profit Organisation <a href=http://www.path.org>PATH</a> werden Intercells Impfstoff gegen Lungenentzündung gemeinsam bis zur Zulassung entwickeln. Intercell erhält aus der Zusammenarbeit eine erste Zahlung von 7,3 Mio $ für die weitere präklinische Entwicklung.PATH finanziert Intercells Pneumonie-Impfstoff<% image name="Intercell" %><p>
Eine zusätzliche finanzielle Unterstützung in späteren Entwicklungsphasen ist möglich. Intercell und PATH haben sich bereit erklärt, den Impfstoff gemeinsam durch die klinische Entwicklung bis zur Zulassung zu führen.
PATH wird das bereits laufende Entwicklungsprogramm von Intercells auf Proteinen basierenden Impfstoff gegen Lungenentzündung finanziell unterstützen, was einen rascheren Fortschritt in den präklinischen Studien ermöglichen soll. Das Impfstoffprogramm basiert auf Intercells Antigen Identifizierungstechnologie (AIP) und zielt auf den weltweit größten Auslöser von Lungenentzündung, bakterieller Sepsis und Meningitis, ab.
Im Zuge der Vereinbarung wird Intercell den Impfstoff durch die Entwicklungsphase führen und den Impfstoff auch für betroffene Personen in ärmeren Entwicklungsländern zu einem geringen Preis zugänglich machen. In vielen dieser Entwicklungsländer ist dieser Krankheitserreger der Hauptgrund für die hohe Sterblichkeitsrate bei Kindern.
<small> Weltweit sterben jährlich 1 Mio Menschen an Pneumokokken; Kinder unter 5 Jahren sind sind am häufigsten betroffen. Intercell behält in den Industrieländern alle Rechte sowohl am Kinderimpfstoff als auch an der Formulierung eines Impfstoffs für Erwachsene zum Schutz vor Pneumokokken-Infektionen. Die derzeit am Markt erhältlichen Impfstoffe decken nur eine beschränkte Anzahl der verschiedenen Erregerstämme ab; Entwicklungsländer können sich diese Vakzine nicht leisten. </small>
Der Zusammenschluss zwischen Linde und BOC wurde am 5. September offiziell vollzogen. Das neu aufgestellte Unternehmen firmieret nun unter dem Namen "The Linde Group". Die Namensänderung gilt ausschließlich für den Konzern. Auf Marktebene werden die Marken Linde und BOC unverändert erhalten bleiben. <% image name="Linde_Reitzle" %><p>
<small> Wolfgang Reitzle wird die neue The Linde Group führen. </small>
Die <b>Unternehmenszentrale</b> der "The Linde Group" wird künftig an zwei Standorten angesiedelt: Der Hauptsitz und Sitz des Vorstands wird in München sein, ein zweiter Standort mit unterstützenden Funktionen wird in England in der Region Surrey eingerichtet, in der Nähe des bisherigen Stammsitzes der BOC Group. Durch die Zusammenführung der konzernübergreifenden Funktionen zu einer schlanken, effizienten Einheit wird die neue Unternehmenszentrale dazu beitragen, die aus der Fusion angestrebten Synergien zügig zu realisieren.
Mit dem Zusammenschluss von Linde und BOC zur "The Linde Group" ist ein weltweit führendes Industriegase- und Engineering-Unternehmen entstanden, das auf einer Pro-forma-Basis einen Jahresumsatz von rund 12,7 Mrd € erzielt und mit weltweit 53.000 Mitarbeitern ein EBIT von 1,6 Mrd € erwirtschaftet.
Im Zuge der Konzentration auf das Industriegasegeschäft prüft "The Linde Group" strategische Optionen für die Veräußerung des Komponenten-Geschäfts der Tochter <b>BOC Edwards</b>. Das Geschäft mit Flüssiggasen und Elektronikgasen von BOC Edwards soll hingegen weitergeführt werden. BOC Edwards hat 2005 im Komponenten-Geschäft ein Umsatzvolumen von etwa 800 Mio € erzielt. BOC Edwards ist ein führender Anbieter von Vakuum-Pumpen und von Komponenten für die Halbleiterindustrie.
Parallel zum Zusammenschluss mit BOC hat Linde den Unternehmensbereich <b>Material Handling</b> rechtlich verselbständigt und die drei Marken Linde, STILL und OM unter der neuen Dachgesellschaft "KION Group" gebündelt. Die drei Marken Linde, STILL und OM haben 2005 mit mehr als 19.000 Mitarbeitern einen Umsatz von insgesamt 3,6 Mrd € erzielt und ein EBIT von 223 Mio € erwirtschaftet. Hauptsitz der neuen Dachgesellschaft ist Wiesbaden.Linde + The BOC Group = The Linde Group
Die auf die auf die Entwicklung von Antikörperfragment-Therapeutika spezialisierte <a href=http://www.esbatech.com>ESBATech</a> aus Zürich wird als Spin-out seiner Kleinmolekül-Inhibitor-Programme die <a href=http://www.oncalis.com>Oncalis AG</a> gründen.
Zürcher ESBATech gründet Oncalis AG<% image name="Oncalis" %><p>
Oncalis wird derzeit von den Serie-A-Investoren von ESBATech finanziert - Novartis Venture Fund, BioMedinvest, VI Partners, SV Life Sciences, Clarus Ventures, HBM BioVentures, HBM BioCapital. Zur Spin-out-Transaktion gehört der Transfer von allen mit Kleinmolekülen zusammenhängenden Gütern, einschließlich einer auf Hefezellen basierenden, Hochdurchsatz-Screeningplattform für Rezeptor-Tyrosinkinasen und einige spezifische und potente Kinaseinhibitoren.
Nach dem Spin-out der Kleinmolekül-Programme können sich ESBATech auf eine einzige Technologieplattform- und Arzneimittelforschungsstrategie der Weiterentwicklung von Antikörperfragment-Therapeutika bis hin zur klinischen Anwendung konzentrieren. Oncalis wird sich dagegen auf die Entdeckung und Entwicklung kleinmolekularer Inhibitoren für onkologische Indikationen konzentrieren.
ESBATech-Chef Dominik Escher kommentiert: "ESBATech hat vor kurzem eine 41 Mio $ schwere Serie-B-Finanzierungsrunde mit einem weltweiten Venture-Capital-Syndikat abgeschlossen, die es unserem ersten Antikörperfragment-Therapie-Kandidaten, ESBA105, ermöglicht, in die klinische Entwicklung für mehrere Entzündungsindikationen vorzurücken, und auch dafür sorgt, dass weitere Antikörperfragment-Kandidaten im Laufe der nächsten 3 Jahre in die Phase der klinischen Entwicklung gelangen werden."
Das Voranschreiten zur klinischen Anwendung mit 2 verschieden Produktklassen mache 2 divergierende Wege notwendig. Deshalb sei jetzt ein optimaler Zeitpunkt, Oncalis zu gründen.
Neue Ergebnisse der CIBIS III-Studie: Die Initialbehandlung der chronischen Herzinsuffizienz (CHF) mit dem ß1-selektiven Betablocker ConcorCOR (Bisoprolol) verhindert im Gegensatz zum Therapiebeginn mit einem ACE-Hemmer den frühen plötzlichen Herztod. Dieser bleibt nach wie vor die häufigste Todesursache in den CHF-Frühstadien.Diese neuen Erkenntnisse aus einer zusätzlichen Auswertung der CIBIS III–Daten (Cardiac Insufficiency Bisoprolol Study) stellen die gegenwärtige Empfehlung der Leitlinien noch stärker in Frage. Derzeit wird die CHF-Behandlung mit einem ACE-Hemmer begonnen und danach der Betablocker hinzugefügt.
CIBIS III ist die erste große prospektive Studie, welche die beiden möglichen Strategien zum Behandlungsbeginn vergleicht. 1.010 Patienten ab 65 Jahren wurden dabei nach dem Zufallsprinzip einer 6-monatigen Behandlung mit Bisoprolol oder Enalapril zugeordnet. Eine Kombi-Therapie über 6 bis 24 Monate schloss sich für alle Patienten an. Am Ende gab es keinen signifikanten Unterschied in der Wirksamkeit oder Verträglichkeit der beiden Behandlungsansätze. Das bedeutet: <u>Die Initialbehandlung mit ConcorCOR ist ebenso wirksam und sicher wie die initiale Verabreichung eines ACE-Hemmers.</u>
Diese Eckdaten wurden bereits 2005 vorgestellt. Die neuesten Daten zeigen: <u>Während der ersten 6 Monate unter Monotherapie trat der plötzliche Herztod bei 8 von 23 Todesfällen in der Gruppe auf, in der zuerst Bisoprolol verabreicht wurde</u>, gegenüber 16 von 32 Todesfällen in der Gruppe, die initial Enalapril erhielt. Im Verlauf des ersten Jahres verstarben 16 von 42 der zuerst mit Bisoprolol behandelten Patienten an plötzlichem Herztod im Vergleich zu 29 von 60 Patienten der Gruppe, in der anfangs Enalapril verabreicht wurde; <u>dies stellt eine Senkung um 46 % dar</u>.
Da die Verringerung der Todesfälle wegen plötzlichem Herztod in der Gruppe mit Bisoprolol-Initialtherapie mit einer nicht-signifikanten Reduktion der Sterblichkeit infolge jeglicher Ursachen in einer ähnlichen Größenordnung einherging, ist davon auszugehen, dass durch die Initialtherapie mit ConcorCOR nicht einfach eine Verschiebung der Todesart vom plötzlichen Herztod zu anderen Todesarten erfolgte. Auch wenn die Anzahl der plötzlichen Todesfälle durch Bisoprolol gesenkt wurde, so glichen sich die Sterblichkeitsraten im Verlauf der Studie aus.
<u>Allerdings war neben der Reduktion der plötzlichen Herztodrate unter Bisoprolol auch ein Anstieg der Rate an Hospitalisierungen im CHF-Frühstadium zu beobachten.</u> Während der ersten sechs Monate wurden 39 Patienten unter Inititialtherapie mit Bisoprolol aufgrund einer Verschlechterung der CHF hospitalisiert. In der anfänglich mit Enalapril behandelten Gruppe traf dies für 25 Patienten zu. Das wäre also der Preis dafür, den man für die drastische Senkung der Todesfälle aufgrund plötzlichen Herztodes bei Patienten unter initialer ConcorCOR-Therapie zahlen muss.
<small> <b>ConcorCOR</b> (Bisoprolol) wird von <a href=http://www.merck.de>Merck KGaA</a> hergestellt. Der weltweit führende ß1-selektive Betablocker wird zur Therapie der chronischen Herzinsuffizienz angewendet. Bei Merck stieg der Umsatz von Bisoprolol, dem Wirkstoff im Betablocker ConcorCOR, 2005 um 14 % auf 331 Mio €. </small>ConcorCOR senkt plötzlichen Herztod um 46 %
Für eine auf dem Kalziumantagonisten Amlodipin basierende Behandlungsstrategie konnte nachgewiesen werden, dass sie das Risiko der Neuentstehung von Diabetes bei Bluthochdruckpatienten im Vergleich zu einer gebräuchlichen antihypertensiven Behandlung mit Betablockern um 34 % senken konnte.<% image name="Stethoskop" %><p>
Die <a href=http://www.ascotstudy.org>ASCOT</a>-Studie verglich zwei Varianten, gegen Bluthochdruck vorzugehen: Einerseits den Betablocker Atenolol +/- dem Diuretikum Bendroflumethiazid, andererseits den Kalziumantagonisten Amlodipin +/- dem ACE-Hemmer Perindopril. 1.366 von 14.120 teilnehmenden Patienten entwickelten im Verlauf der Studie einen Diabetes: 567 (8 %) im Amlodipin-Arm und 799 (11,4 %) im Atenolol-Arm.
Als einer der wichtigsten Risikofaktoren für die Neuentstehung von Diabetes fand sich die Zuweisung zur Behandlungsstrategie Betablocker plus oder minus Diuretikum. Bei dieser Behandlungsstrategie bestand auch ein erhöhtes Risiko für die Neuentstehung von Diabetes unabhängig von allen anderen Diabetesrisikofaktoren aufwiesen.
Patienten, die mit einer auf Amlodipin basierenden Strategie behandelt wurden, zeigten zudem eine 11-prozentige Senkung der Gesamtsterblichkeit, eine 23-prozentige Senkung der tödlich und nicht tödlich verlaufenden Schlaganfälle und eine 24-prozentige Senkung der kardiovaskulären Todesfälle im Vergleich zu Patienten, die eine auf einem Betablocker basierende Behandlung erhielten.
Unabhängige Organisationen haben daher die Empfehlung ausgesprochen,
• dass Betablocker nicht mehr die bevorzugte Ersttherapie in der Bluthochdruckbehandlung sein sollten und
• dass ein Kalziumantagonist oder ein Diuretikum vom Thiazidtyp die erste Wahl bei der Ersttherapie von Bluthochdruckpatienten ab dem 55. Lebensjahr oder bei Patienten afrikanischer Herkunft jeden Alters sein sollte.
• Falls die Therapie mit einem Betablocker begonnen wurde und ein zweites Medikament notwendig werden sollte, sollte einem Kalziumantagonisten Vorzug gegenüber einem Thiaziddiuretikum gegeben werden, um das Risiko des Patienten einen Diabetes zu entwickeln zu senken.
<small> Bei der ASCOT-Studie hatten alle Patienten Bluthochdruck und mindestens 3 weitere vordefinierte kardiovaskuläre Risikofaktoren wie Alter über 54 Jahre, Rauchen und Vorkommen von Herzkranzgefäßereignissen in der Familie. Die mittlere Behandlungsdauer betrug 5,5 Jahre. </small>Amlodipin senkt Diabetes-Risiko bei Bluthochdruck
Von der Minengesellschaft über den Konzern für Grund-, Petro- und Spezialchemikalien zur Vision 2010: <a href=http://www.dsm.com>DSM</a> will sich als innovatives High-Tech-Unternehmen definieren und dadurch den Umsatz kräftig ausweiten.Vision 2010: DSM erwartet 1 Mrd € Umsatzplus<% image name="DSM_Forscher" %><p>
Dafür wurde mit dem CIO eigens ein neuer Firmenposten geschaffen - seit Jänner wird diese Aufgabe von Rob van Leen übernommen. Seine Innovationsstrategie besteht darin, Entwicklungen bereits von Anfang an auf die Verwertbarkeit für den Markt zu optimieren und stetig neue Anwendungsgebiete für existierende Produkte zu suchen.
Durch diese gezielte Ausrichtung erhofft sich DSM einen zusätzlichen Umsatz in der Größenordnung von 1 Mrd € bis 2010. Dabei soll der überwiegende Anteil dieses Mehrumsatzes aus bereits bestehenden Geschäftsbereichen generiert werden, ein Teil aber auch aus den Emerging Business Areas generiert werden. Dazu zählen
• Biomedical Materials,
• Personalized Nutrition,
• Specialty Packaging und
• White Biotechnology.
Bisher ist DSM noch stark auf Europa konzentriert, wo rund 70 % der Aktivposten beheimatet sind. Diese Kluft zwischen den Produktionsstätten und den weltweiten Absatzmärkten soll nun ebenso verkleinert werden. Beim Erschließen neuer Märkte setzt DSM Schwerpunkte auf die Wachstumsregionen China und Indien, sowie Osteuropa. Für China stehen die Bereiche Kunststoffe und Vitamine bzw. Nahrungszusätze im Vordergrund. Angestrebt wird in diesem Bereich eine Umsatzverdopplung bis 2010.