Vielfach unbegründete Befürchtungen bestimmen nach Ansicht des österreichischen Motoren-Papstes Hans Peter Lenz die öffentliche Diskussion über Klimawandel und Feinstaub. Beim 27. Wiener Motorensymposiums forderte er auf, "Abschied vom Populismus" zu nehmen und Sachfragen seriös zu behandeln.<% image name="Lenz" %><p>
"Die internationale Autoindustrie unternimmt gewaltige Anstrengungen, um die Fahrzeuge verbrauchsgünstiger und damit umweltfreundlicher zu gestalten. Dessen ungeachtet agieren auf der anderen Seite Interessengruppen, die Umweltängste der Menschen in unverantwortlicher Weise schüren und so auftreten, als würde der Klimakollaps unmittelbar bevorstehen. Tatsache ist: Es gibt keine vom Menschen verursachte Klimakatastrophe", betont Lenz, Vorstand des Österreichischen Vereins für Kraftfahrzeugtechnik <a href=http://www.xn--vk-eka.at>ÖVK</a>.
Lenz zieht die Sinnhaftigkeit der Kyoto-Ziele in Zweifel. "Es kann heute nicht mehr bestritten werden, dass Minderungsmaßnahmen des Kyoto-Protokolls extrem hohe Kostenaufwände verursachen, klimatisch jedoch bedeutungslos sind. Die Rolle von Kohlendioxid wird zweifellos überschätzt. Namhafte Experten halten den Einfluss der Sonne auf kurzfristige Klimaschwankungen als wesentlich wirksamer. In der Diskussion um den angeblichen Klimawandel wird grundsätzlich vergessen, dass das Klima langfristig nicht stabilisiert werden kann und sich auch in Zukunft ändern wird."
Der Vorsitzende des ÖVK fordert von Politik und Wissenschaft, die im Kyoto-Protokoll festgelegten Schritte einer Evaluierung zu unterziehen, um von den Industriestaaten nicht Unmögliches und zugleich Sinnloses zu verlangen. Er zieht einen Vergleich zu der Feinstaub-Richtlinie, die beim vorjährigen Motorensymposium als "unbrauchbar und unpraktikabel" bezeichnet worden ist, weil sie von den Gebietskörperschaften und Kommunen Unmögliches verlange.
"Über die im Vorjahr geforderte Änderung der Richtlinie wird in der EU nunmehr ernsthaft diskutiert", freut sich Lenz. "Wenn sogar Jahrhunderte altes Brauchtum wie Osterfeuer zur dreifachen Grenzwertüberschreitung führen wie heuer in Graz, kann wohl mit den Grenzwerten etwas nicht in Ordnung sein.""Es gibt keine Klimakatastrophe."
Die Studie "Minerals Planning Policies and Supply Practices in Europe" der Montanuni Leoben im Auftrag der EU-Kommission zeigt akuten Handlungsbedarf zur Sicherung der Rohstoffversorgung in Europa auf.Studie: Europäische Rohstoffplanung notwendig<% image name="Kieselsteine" %><p>
Dringend empfohlen werden eine gemeinsame Ressourcenplanung, europaweite Geo-Datenerfassung und die verpflichtende Einbeziehung der Gewinnung mineralischer Rohstoffe in die Raumplanung der Mitgliedstaaten.
Neben Produktions- und Umsatzvolumen sowie Anzahl der Arbeitsplätze müssen vor allem Informationen über Gewinnungsstätten und die Weiterverwendung dieser Flächen nach dem Ende der Rohstoffgewinnung gesammelt werden. "Die sichere Versorgung mit mineralischen Rohstoffen ist eine strategische Zukunftsfrage für die europäische Wirtschaft, vor allem für Bauunternehmen und Industrie", so Gerold Neuper vom <a href=http://www.ForumRohstoffe.at>Forum Rohstoffe</a>. Die Studie empfiehlt daher, die Rohstoffgewinnung und -versorgung in die mittel- und langfristige Planung der EU einzubeziehen.
Wichtiges Instrument ist dabei die <b>Raumplanung</b>: "Unser gemeinsames Ziel muss es sein, alle Rohstoffvorkommen in Europa zu erfassen. Die optimale Nutzung von Lagerstätten wird in Zukunft nur möglich sein, wenn solche Hoffnungsgebiete vor anderen Ansprüchen geschützt werden - zum Beispiel vor der Umwidmung in Bauland", so Neuper.
<small> Der Verbrauch von mineralischen Industrie- und Baurohstoffen wie Sand, Kies, Schotter, Kalk, Gips und Industrieminerale wächst in Österreich und in Europa seit Jahren stetig. Die Rohstoffunternehmen in der EU sorgen mit mehr als 30.000 Gewinnungsstätten, 150.000 Mitarbeitern und einem Beitrag von rund 15 % zum BIP der EU für die Versorgung der Bevölkerung mit mineralischen Rohstoffen.
Pro Jahr benötigt jeder Österreicher Ø 12 t mineralische Rohstoffe. Dieser Bedarf wird von mehr als 900 Unternehmen gedeckt, die jährlich mehr als 100 Mio. t Industrie- und Baurohstoffe gewinnen. Sie sichern damit mehr als 5.000 Jobs, vorwiegend in ländlichen Gebieten, und erwirtschaften 8 % des österreichischen BIP. </small>
Die Patentbehörde in Österreich hat im Patentstreit um den Cholesterinsenker Lipitor die Ranbaxy-Position gegenüber <a href=httP://www.pfizer.com>Pfizer</a> gestärkt: Es wurde eine frühere Entscheidung bestätigt, in der einige von Pfizers Patenten für den Lipitor für ungültig erklärt wurden.Lipitor-Patentstreit: Rückenwind für Ranbaxy<% image name="Lipitor" %><p>
Die Entscheidung gelte allerdings nur für Österreich und sei nicht für Auseinandersetzungen um Lipitor-Patente in einem anderen Land maßgeblich. Zudem sei das Basis-Patent von Lipitor, das nicht vor 2011 ausläuft, davon ebenso nicht betroffen.
Lipitor ist das weltweit umsatzstärkste Medikament überhaupt. Pfizer setzte damit zuletzt 9,7 Mrd €/Jahr um. Ranbaxy will ein Nachahmer-Medikament von Lipitor auf den Weltmarkt bringen.
In mehreren Ländern ist in der Sache bisher für Pfizer entschieden worden. So hatte im Dezember ein US-Bundesgericht den Schutz für zwei wichtige US-Patente für Lipitor bestätigt und Nachahmerversionen untersagt. Zuvor hatte bereits ein britisches Gericht den Patentschutz für Lipitor bestätigt.
<a href="http://www.zeta.com">zeta</a> hat einen Mehrschicht-Radium-Filter entwickelt, der mobil und einfacher als Konkurrenzprodukte handzuhaben ist. Anlass war ein Auftrag für einen namhaften Pharmakonzern, der seine herkömmlichen Radium-Filter ersetzen wollte.Radium-Filter für kritische AnwendungenEin Mehrschichten-Filter besteht aus mehreren horizontalen Filterelementen unterschiedlicher Bauhöhe, die in einem Druckbehälter hermetisch eingeschlossen und mit einer Zentralspindel verpresst sind. Die Suspension fließt durch das Filterpaket, die Feststoffe werden innerhalb des Plattenpaketes abgeschieden. Der Filterschichtenwechsel bzw. das Entfernen des Feststoffes wird von Hand ausgeführt. Durch diese Bauweise ist ein vollständig abgeschlossener Filtrationsapparat gewährleistet, mit dem sich toxische und andere kritische Suspensionen sicher filtrieren lassen.
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<small> Die Filtereinheiten des Zeta-Filters. </small>
Diese seit Jahren bewährte Konstruktion wurde nun bezüglich der Handhabung entscheidend verbessert. Bei den herkömmlichen Radium-Filtern muss beispielsweise beim Auseinandernehmen des Filters mittels eines Kranes oder Kettenzuges das Filterpaket nach oben herausgehoben werden. Bei den weiterentwickelten "radium"-Filtern von zeta kommt man ohne separates Hebezeug aus, es tritt beim Herausheben des Filterpaketes kein Zerkratzen der Behälterwand mehr auf. Für den Antrieb der Tragsäulen wurde eine Hydraulik gewählt, die von einem Luftmotor angetrieben ist, zudem ist die Steuerung pneumatisch ausgeführt.
Die komplette Filtereinheit muss die Ex-Schutzbestimmungen erfüllen, deshalb wurde auf die Verwendung von Elektrik und Elektronik verzichtet. Der Filter ist beheizbar mit Doppelmantel am kompletten Behälter. Die Doppelmäntel – Behälteroberteil und – unterteil - sind mittels eines Metallschlauches für Wärmeträgeröl oder Dampf miteinander verbunden. Die Doppelmäntel sind totraumfrei gestaltet somit gibt es beim Wechsel zwischen den Heizmedien keine Vermischen dieser Medien.
Mit dem Bau von drei Schmelzwannen im tschechischen Valasské Mezirící treibt <a href=http://www.schott.com>Schott</a> den Kapazitätsaufbau von Glasröhren für die Hintergrundbeleuchtung von Bildschirmen (Backlights) zügig voran. Schott baut drei Schmelzwannen in Tschechien<% image name="LCDTFT" %><p>
<small> Eingebaut werden Backlights in TFT-LCD Bildschirme für Laptops, Computermonitore und Flachbildfernseher. Die Investitionssumme liegt im zweistelligen Millionenbereich. </small>
"Wir gehen von einer soliden zweistelligen jährlichen Wachstumsrate aus", so Schott-Vorstandsvorsitzender Udo Ungeheuer. "Der Ausbau dieses zukunftsträchtigen Geschäfts wird 100 neue Jobs am Verbundstandort Valasské Mezirící schaffen und gleichzeitig die deutschen Arbeitsplätze in diesem Produktsegment absichern".
Erst vor drei Jahren ist Schott mit hoch UV-geblockten Gläsern in das boomende Geschäft mit den Sondergläsern für die Hintergrundbeleuchtung von Flachbildschirmen eingestiegen - und heute bereits der zweitgrößte Anbieter weltweit.
Obwohl alle Backlight-Kunden aus Asien kommen, entschied sich das Schott-Management für Deutschland und Tschechien als Produktionsstandort. Denn das Backlighting-Geschäft ist dynamisch - und der Kapazitätsausbau muss daher so schnell wie möglich erfolgen: "Tschechien bedeutet kurze Wege zu unseren Rohrglas-Spezialisten im bayerischen Mitterteich, zudem können wir auf die bestehende Infrastruktur in Valasské Mezirící aufbauen."
An dem Verbundstandort fertigt Schott bisher veredelte Flachgläser, Solarmodule und faseroptische Bauteile.
Der Produktionsstart für die erste der drei Schmelzwannen ist bereits für August 2006 vorgesehen. Jeweils einen Monat später folgen die beiden weiteren Wannen. Schon im Juni wird am deutschen Standort Mitterteich ebenfalls eine neue Schmelzwanne für Backlights in Betrieb gehen.
<a href=http://www.basf.de>BASF</a> verdoppelt die Kapazität zur Produktion des Technischen Kunststoffs Ultrason am Standort Ludwigshafen. Die Erweiterung auf 12.000 Jahrestonnen wird Ende 2007 abgeschlossen sein. BASF erhöht Ultrason-Kapazität<% image name="Autoscheinwerfer" %><p>
Zusätzlich errichtet das Unternehmen ebenfalls in Ludwigshafen ein neues Logistik- und Verpackungszentrum für Ultrason. Die Investitionssumme beider Projekte liegt im mittleren zweistelligen Millionen Euro-Bereich.
Kunststoffe der Marke Ultrason werden etwa für Reflektoren von Autoscheinwerfern, im Kühl- und Ölkreislauf eines Motors, in einer Vielzahl elektrischer Anwendungen sowie in der Luftfahrt eingesetzt. Sie sind besonders für den Einsatz bei hohen Temperaturen bis zu 220 °C geeignet.
Ultrason wird ausschließlich in Ludwigshafen produziert.
Die Wiener Gebietskrankenkasse (WGKK) hat in den letzten sechs Jahren 376,7 Mio € an das Bundesbudget abgeliefert, alleine im Vorjahr 132,7 Mio €. Dem gegenüber betrug der Bilanzverlust der Kasse im letzten Jahr 75,4 Mio €.<% image name="eCard" %><p>
Insbesondere seit 2002 hat der Gesetzgeber dafür gesorgt, dass den Gebietskrankenkassen sowohl Mittel vorenthalten als auch beträchtliche Mittel direkt entzogen wurden. Das jeweilige Minus für 2005 sieht so aus:
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• Geringerer Bundesbeitrag für die Pensionistenkrankenvers.: 51,4 Mio €
• Vorenthaltener Bundesbeitrag für die Arbeitslosenkrankenvers.: 47,3 Mio €
• Unvollständiger Steuerausgleich: 20,5 Mio €
• Übertragung von Bundesanteilen für die Spitalsfinanzierung: 10,3 Mio €
• Übertragung von Bundesaufgaben: 1,6 Mio €
• Geringerer Bundesbeitrag für die Zivildienerkrankenvers.: 1,6 Mio €
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Ohne diese Quersubventionierung des Budgets des Bundes hätte die WGKK 2005 keinen Abgang von 75,4 Mio €, sondern einen Überschuss von 57,3 € zu verzeichnen. Eine Analyse der Gebarung der letzten vier Jahre zeigt, dass die WGKK ohne gesetzlich erzwungene Stützung des Bundesbudgets über die Periode von 2002 bis 2005 ausgeglichen bilanziert hätte.
Insgesamt stuft die WGKK die finanzielle Entwicklung im Bereich der Gebietskrankenkassen als besorgniserregend ein. Mit einem Abgang von 2 % der Einnahmen rangiert die WGKK im Ø der Gebietskrankenkassen. Das bedeutet, dass 2005 fünf Gebietskrankenkassen aufgrund ihrer strukturellen Rahmenbedingungen einen relativ höheren Bilanzverlust ausweisen mussten als die WGKK.WGKK-Minus stützt Bundesbudget
Die französische <a href=http://www.rhodia.com>Rhodia</a> wird bis Ende 2007 für knapp 40 Mio € an ihrer integrierten Produktionsplattform in Onsan ein neues Polymerisations-Werk mit einer Jahreskapazität von 48.000 t errichten.<% image name="Rhodia_Logo" %><p>
Das neue Werk soll die Marktposition von Rhodia in Asien weiter stärken – Rhodia ist der weltweit zweitgrößte Polyamid-Produzent und die Nummer Eins am asiatischen Polyamid 6.6-Markt. Ein Markt, der derzeit jährliche Wachstumsraten von rund 20 % aufweist.
Die Anlage – Rhodias erste Polymerisationsfabrik in Asien – wird Nylon-Salz und Polyamid 6.6-Polymere für technische Plaste und industrielle Faser in der Auto-, Elektronik- und Consumer Goods-Industrie produzieren.
Im Februar hat Rhodia eine neue Plastikfabrik in der Nähe von Shanghai in Betrieb genommen.Rhodia baut neues Polyamidwerk in Südkorea
<a href="http://www.eurotherm.de">Eurotherm</a> hat eine neue Baureihe von Datenschreibern entwickelt, die in unterschiedlichsten Umgebungen eingesetzt werden kann. Die Messgeräte verfügen über übersichtliche und vor allem anpassbare Touchscreens. Flexible Datenschreiber von Eurotherm<% image name="6100A_comp" %><p>
<small> Die Konfiguration der Bildschirmseiten in einer echten WYSIWYG-Umgebung ermöglicht das Einfügen einer oder mehrerer Java-Komponenten aus der mitgelieferten Bibliothek. </small>
Für Anwendungen, in denen ein Touchscreen zur Prozessbedienung ungeeignet ist – etwa in extrem schmutziger Umgebung oder in Schutzzonen – lässt sich zur Navigation eine Maus und Tastatur über einen USB-Anschluss des Datenschreibers anschließen. Auch können USB-Sticks als zusätzliche Datenarchivierungsmedien genutzt oder Strichcode-Informationen mit einem USB-Strichcodescanner eingelesen werden.
Das interne Flash-Memory von 32 bis zu 96 MB speichert die Anwendungen. Als Wechselmedien kommen maximal 1 GB an CompactFlash- und SecureDigital-Speicherkarten sowie USB-Memory-Sticks zum Einsatz. Für externe Datensicherung auf Netzwerkservern wird das FTP-Protokoll verwendet.
Mit der „Bridge-Software“ erhält der Anwender eine sichere und einfach aufzubauende Verbindung zum Gerät von jedem Standort mit Zugriff auf ein lokales oder externes Netzwerk. So lässt sich jede Bedienaktion, die am Gerät selbst möglich ist, auch von einem entfernten Standort aus durchführen.
Das deutsche Unternehmen <a href="http://www.bola.de">Bohlender</a> hat einen Flexverteiler entwickelt, der aus einem Körper mit 2 oder 3 gebogenen Olivenanschlüssen und einer Überwurfmutter besteht.Flexverteiler für mehrfache BefüllungDer BOLA Flex-Verteiler wird dazu verwendet, um Flüssigkeiten aus einer Flasche an mehrere Abnehmer gleichzeitig zu verteilen. Diese Verteiler bestehen aus einem Körper mit 2 oder 3 gebogenen Olivenanschlüssen und einer Überwurfmutter. Auch auf der Unterseite des Verteilers kann man an den dort befindlichen geraden Olivenanschlüssen Schläuche montieren, mit denen man die Flasche restlos entleeren kann.
Man schraubt dabei die Verteiler-Einheit auf eine Flasche und montiert die gewünschten Schlauchleitungen an den Olivenanschlüssen. Das Ganze wird nun an das Über- oder Unterdrucksystem angeschlossen und damit die Flasche befüllt bzw. entleert.
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<small>Der BOLA Flex-Verteiler.</small>
Will man die Verteilereinheit anderweitig einsetzen, muss man nicht erst umständlich alle Schlauchleitungen demontieren. Es genügt, die Überwurfmutter an Ihrer Flasche zu lösen. Durch ein ausgeklügeltes System lässt sich die Überwurfmutter unabhängig vom Verteilerkörper bewegen.