Der EMEA-Ausschuss für Humanarzneimittel hat sich für die Marktzulassung einer neuen Formulierung von Rebif (Interferon beta-1a) von schubförmiger Multipler Sklerose (MS) ausgesprochen. Das neue Medikament von <a href=http://www.merck.de>Merck</a> bietet erhöhte Injektionsverträglichkeit und niedrigere Immunogenität.MS: CHMP empfiehlt neue Rebif-Formulierung<% image name="Spritze" %><p>
<small> Die Sicherheit und Wirksamkeit von Rebif finden ihre Bestätigung in einem langfristigen klinischen Entwicklungsprogramm mit Vergleichsstudien sowie in den Erfahrungen, die weltweit über 13 Jahre bei der Behandlung von Patienten gesammelt wurden. </small>
Einjahresdaten einer aktuellen, auf 2 Jahre angelegten Phase-III-Studie mit der neuen Rebif-Formulierung belegen, dass bei MS-Patienten, die 1 Jahr lang mit der neuen Rebif-Formulierung behandelt wurden, die Häufigkeit von Reaktionen an der Einstichstelle im Vergleich zu den Anamnesedaten vorausgegangener Studien 3 x niedriger ist.
Des weiteren hat sich gezeigt, dass 13,9 % der Patienten nach einjähriger Behandlung mit der neuen Rebif-Formulierung neutralisierende Antikörper entwickelten. Gemäß dieser Einjahresergebnissen wurden bei 2,5 % der Patienten neutralisierende Antikörper sowohl nach 24 als auch nach 48 Wochen nachgewiesen. Als Nebenwirkung trat am häufigsten das für die Interferonbehandlung typische grippeähnliche Syndrom auf. Dieses tritt in der Regel zu Therapiebeginn am stärksten auf; es lässt sich relativ einfach behandeln und wird im Laufe der Therapie immer seltener.
Die neue Rebif-Formulierung wurde in den gleichen Stärken und Darreichungsformen entwickelt wie die bereits zugelassene, d.h. als Fertigspritze zu 8,8, 22 bzw. 44 μg Injektionslösung. Neu ist auch der Rebiject II Autoinjektor zur leichteren Selbstinjektion, bestehend aus einer vorgefüllten Fertigspritze mit 29-Gauge-Nadel und V-Bevel-Schliff (der dünnsten Nadel im Gebrauch mit vorgefüllten Fertigspritzen zur MS-Behandlung) sowie ein Titrationsset für einfachen Therapieeinstieg.
<small> <b>Rebif</b> ähnelt dem körpereigenen Interferon-beta-Protein und ist in mehr als 80 Ländern weltweit registriert und wird in den USA gemeinsam mit Pfizer vermarktet. Neben Rebif bietet Merck Serono in den USA Novantrone (Mitoxantron-Konzentrat zur Injektion) zur Behandlung von MS im fortgeschrittenen Stadium. Auch weitere Therapieoptionen sind bei Merck Serono derzeit in der Entwicklung, darunter eine in Phase III befindliche orale Darreichung von Cladribin, die potenziell das erste orale MS-Therapeutikum werden könnte, und weitere Produkte im frühen Entwicklungsstadium, wie Osteopontin, ein MMP-12-Inhibitor, ein JNK-Inhibitor und Interferon beta:Fc. </small>
BioDiesel Kärnten verdoppelt auf 50.000 t jährlich
Die <a href=http://www.biodiesel-kaernten.a>BioDiesel Kärnten</a> hat in Arnoldstein die zweite Ausbaustufe der "modernsten Multi-Feedstock-Biodieselanlage der Welt" in Betrieb genommen. Jetzt können jährlich 50.000 t Biodiesel aus Altspeiseölen und Tierfetten produziert werden, doppelt so viel wie bisher.<table>
<td> Landeshauptmann Jörg Haider kündigte an, dass alle Landestankstellen für 400.000 € auf Biodiesel umgerüstet werden - Kosten, die sich in einem Jahr bereits amortisieren sollen. Es würde nämlich eine Bundesförderung von 125.000-150.000 € geben, zudem würden alleine die - dann mit 100 % Biodiesel laufenden - Dienstfahrzeuge des Landes jährlich 250.000 € einsparen. Zudem will Haider im Rahmen der EURO 2008 verstärkt Bewusstseinsbildung für Kärntner Biodiesel betreiben. </td>
<td> <% image name="BDK-Logo" %> </td>
</table>
In die Pflicht nehmen will Haider aber auch die großen Städte Kärntens, die den öffentlichen Verkehr und ihre Fahrzeuge auf Biodiesel umstellen sollten. Wichtig sei nun, verstärkt auf die Sammlung von Altspeiseölen zu setzen. 5.000 t würden jährlich im Kanal landen.
Peter Rudolf, der Geschäftsführer der BioDiesel Kärnten, unterhält Sammelstellen in Kärnten, der Steiermark und Tirol, zudem arbeitet er mit Partnersammelstellen in Slowenien und Oberitalien zusammen. Im Mai sei der 100 Millionste Liter Biodiesel aus der Anlage geflossen. Bisher wurden in den Standort Arnoldstein 28 Mio € investiert. 25 Mitarbeiter werden derzeit beschäftigt.
Wilhelm Hammer von der Grazer BioDiesel International AG (<a href=http://www.biodiesel-intl.com>BDI</a>), dem Partner der BioDiesel Kärnten, verwies auf die hohe Qualität des in Arnoldstein erzeugten Treibstoffes: Experten aus Australien bis Südamerika hätten die Kärntner Anlage bereits besichtigt. Martin Mittelbach vom Institut für Organische Chemie der Uni Graz sprach von "revolutionären Verfahrensschritten", die in Arnoldstein genutzt würden. Hier gehe man den richtigen Schritt, weil man aus einem Abfallprodukt Treibstoff erzeuge.BioDiesel Kärnten verdoppelt auf 50.000 t jährlich
Während erste BluRay- oder HD-DVD-Geräte mit bis zu 50 GB Speicherkapazität nun die Läden erreichen, wird bereits die nächste Generation optischer Datenspeicher entwickelt. Mit EU-Unterstützung hat ein Team an der TU Berlin im Projekt <a href=http://www.physik.tu-berlin.de/microholas>MICROHOLAS</a> ein neuartiges System realisiert, das 500 GB auf eine Disk bekannter Größe speichert.<% image name="opTec" %><p>
<small> Nicht nur auf der Oberfläche, sondern auch in der Tiefe der Disk wollen Susanna Orlic und ihr Team die Daten ablegen und so die Speicherkapazität um ein Vielfaches erhöhen. </small>
Bisher werden Daten lediglich an der Diskoberfläche abgelegt. Hologramme jedoch lassen sich unabhängig voneinander auch in die Tiefe eines Speichermediums schreiben, was die Kapazität einer Standarddisk vervielfacht. Dafür muss ein völlig neuartiges Laufwerk konzipiert werden. Zahlreiche optische und elektronische Komponenten müssen entwickelt und mit ausgeklügelten Verfahren zur Datenkodierung und Signalverarbeitung in ein kompaktes und robustes System integriert werden.
Winzige Hologramme werden dabei durch 2 gegenläufige Laserstrahlen in einem fotosensitiven Medium geschrieben, sogenannte Mikrogitter, die fast unsichtbar für Lichtstrahlen sind. Dadurch beeinflussen sie sich nicht in übereinander liegenden Schichten. Eine einzige Hologrammschicht speichert die Daten einer DVD.
Nun gelang es Forschern rund um Susanna Orlic, auf mittlerweile 50 gestapelten Datenebenen, Speicherdichten von 500 GB auf einer üblichen 12-cm-Disk statt der ursprünglich angepeilten 150 GB zu erreichen. Und dieser Wert verdoppelt sich noch einmal mit dem Wechsel von grünem zu blauem Laserlicht. Angepeilt wird nun ein kompaktes Holo-Disk-Laufwerk, das bis zu 1.000 GB in eine einzelne Disk schreiben kann.Hologramme: Berliner Forscher erreichen 500 GB
Georg Gübitz vom Institut für Umweltbiotechnologie der TU Graz entwickelte ein Verfahren, bei dem Enzyme verbleibende Sprengstoffreste auf natürlichem Weg und in kurzer Zeit abbauen. Für seine Forschungsarbeit verlieh das Land Steiermark Gübitz den Umweltschutzpreis.Biologisch abbaubare Sprengstoffe entwickelt<% image name="TNT" %><p>
Werden Tunnels aus dem Berg gesprengt, Lawinen durch Explosion zum Abgang gebracht, wird nach Erdöl gesucht oder in einem Steinbruch mineralische Materialien abgebaut - Sprengstoffe dienen in all diesen Bereichen, um ans Ziel zu kommen. "Bei jeder Sprengung bleiben allerdings Reste des Sprengmaterials übrig, die nicht explodieren, sondern in die Umwelt gelangen und dieser schaden können", erklärt Gübitz.
Gemeinsam mit dem Sprengstoffhersteller <a href=http://www.austinpowder.com>Austin Powder</a> hat Gübitz eine Methode entwickelt, wie Trinitrotoluol - besser bekannt als TNT - und andere Sprengstoffe mit Hilfe von Mikroorganismen biologisch abgebaut werden können: Sobald das Material feucht wird, nehmen die im Sprengstoff eingebauten Enzyme ihre Arbeit auf und zersetzen die gefährlichen Überreste.
"Die Herausforderung bestand darin, jene Enzyme zu finden, die TNT reduzieren und an Stoffe im Humusboden binden. Bei unserer Lösung wird der Sprengstoff unter optimalen Bedingungen in 3 Tagen statt nach erst 30 Jahren abgebaut und ist dann weder giftig, noch brennbar", resümiert der Forscher.
<small> Den Umweltschutzpreis des Landes Steiermark erhält Gübitz generell für seine Untersuchungen, wie sich Mikroorganismen und Enzyme einsetzen lassen, um Reststoffe zu verwerten. So ist es Gübitz auch gelungen, mit biotechnologischen Methoden aus Klärschlamm Lipide zu erzeugen, die nach weiterer Verarbeitung als Biodiesel einsetzbar sind. Industriepartner für dieses anwendungsnahe Forschungsprojekt ist <a href=http://www.vtu.com>VTU-Engineering</a>. </small>
<a href=http://www.at.endress.com>Endress+Hauser Österreich</a> feiert Jubiläum: Seit 40 Jahren ist der Spezialist für Messtechnik und Automatisierungslösungen für die verfahrenstechnische Industrie mit einer eigenen Vertriebsorganisation vor Ort.<% image name="Klaus_Endress" %><p>
<small> Firmenchef Klaus Endress gratulierte den Mitarbeitern der Österreich-Tochter zum 40-Jahr-Jubiläum. </small>
Am 1. April 1967 wurde das Unternehmen von Hans Charvat gegründet. "Damals gab es nur ein Produkt, kapazitive Grenzschalter", erinnert sich der heutige Geschäftsführer Wolfgang Adelsmayer. "Zwei Personen wickelten die Geschäfte ab."
Mit der steten Entwicklung der Endress+Hauser Gruppe weitete sich auch die Geschäftstätigkeit in Österreich immer weiter aus. Das erste Büro war in einer Wohnung im 18. Wiener Gemeindebezirk untergebracht. 1978 kam mit Endress+Hauser Conducta die Analysenmesstechnik hinzu. Ende der 1980er Jahre wurde mit der Planung des Bürogebäudes im 23. Wiener Gemeindebezirk begonnen. 1990 zog dort dann die gesamte österreichische Endress+Hauser Organisation ein.
<% image name="EH_Gebauede" %><p>
Heute beschäftigt Endress+Hauser in Österreich 56 Menschen. Am Standort sind Vertrieb, Marketing und Service präsent. "Unsere Organisation ist sowohl auf Branchen als auch auf Produktschwerpunkte ausgerichtet, so dass unsere Kunden immer die richtigen Ansprechpartner haben", so Adelsmayer.
<small> <b>Endress+Hauser</b> ist einer der führenden Anbieter von Messgeräten und Lösungen für die industrielle Verfahrenstechnik. Mit mehr als 7.000 Beschäftigten erwirtschaftet die Firmengruppe rund 1 Mrd € Umsatz im Jahr. Endress+Hauser liefert Sensoren, Geräte, Systeme und Dienstleistungen für Füllstand-, Durchfluss-, Druck- und Temperaturmessung sowie Flüssigkeitsanalyse und Messwertregistrierung. </small>40 Jahre Endress+Hauser in Österreich
Mit der Einführung der neuen Cedex 2-Software mausert sich die <a href=http://www.innovatis.com>innovatis AG</a> zum Systemanbieter in der Prozessanalytik der Biotechnologie. Die komplett neue Softwareversion ist das Ergebnis eines Entwicklungsprojektes zwischen innovatis und namhaften Anwendern aus dem Pharma- und Biotechmarkt.Zellkultur-Analyse: innovatis führt Cedex 2 ein<% image name="innovatis_Multisampler" %><p>
<small> innovatis will sich künftig noch stärker als Integrator von Messdaten aus den Cedex-Systemen in vorhandene LIMS und Scientific Data Management Systeme (SDMS) positionieren. </small>
Die neue Software berücksichtigt einerseits eine Vielzahl anwenderbezogener Anforderungen, andererseits bietet sie gleichzeitig die Möglichkeit, künftig weitere Applikations-Anforderungen bedienen zu können.
Cedex 2 wird nun werkseitig in alle neuen Cedex HiRes Systeme eingebaut, für bereits bestehende Systeme gibt es Upgrade-Möglichkeiten auf eine einfache Basisversion sowie die umfassende Vollversion.
<a href=http://www.schott.de>Schott Solar</a> vervierfacht bis 2010 ihre Photovoltaik-Produktionskapazitäten. Alleine in den kommenden 6 Monaten investiert Schott Solar 100 Mio €. Vor allem in Deutschland und Tschechien wird die Wafer-, Zellen- und Modulfertigung erweitert. F&E sowie der Vertrieb werden weltweit verstärkt.<% image name="Schott_Produktion" %><p>
Bei der Sicherstellung der Siliziumversorgung für die nächsten Jahre hat Schott Solar in den vergangenen Monaten so große Fortschritte erzielt, dass das für den Ausbau erforderliche Siliziummaterial ausreichend vorhanden ist.
Schott Solar ist Europas größter integrierter Hersteller von Wafern, Zellen und Modulen für die Photovoltaik und zählt 2006 international zu den Top 10. Mit dem angekündigten Ausbau will das Unternehmen bis 2010 zu der weltweiten Spitze aufschließen.
Im Herbst 2007 wird die neue Fertigungsanlage für Dünnschicht-Solarstrommodule in Jena starten. Die Produktionskapazität liegt bei 33 MW pro Jahr. 60 Mio € hat das Unternehmen dafür bereits investiert. Neben der Dünnschichttechnologie baut Schott Solar auch das kristalline Geschäft auf allen Wertschöpfungsstufen deutlich aus: Wafer-, Zell- und Modulfertigung werden an den bestehenden Standorten, vor allem in Alzenau und Jena in Deutschland sowie im tschechischen Valasské Mezirící modernisiert und erweitert.
Erweitert wird auch das weltweite Vertriebsnetz. Dafür plant Schott Solar die enge Zusammenarbeit mit seinen Vertragshändlern weiter zu stärken. In Deutschland, dem weltgrößten Markt für Photovoltaik, soll die Marktdurchdringung stark erhöht werden. Zusätzliche Märkte werden international gemeinsam mit den Partnern erschlossen.Schott Solar baut Photovoltaik-Kapazitäten aus
UOP und Eni planen Anlage für Diesel aus Pflanzenöl
Die Honeywell-Tochter <a href=http://www.uop.com>UOP</a> und <a href=http://www.eni.it>Eni</a> werden im italienischen Livorno eine Anlage bauen, in der die Ecofining-Technologie zur Erzeugung von Dieselkraftstoff aus Pflanzenöl zum Einsatz kommt. UOP und Eni planen Anlage für Diesel aus Pflanzenöl<% image name="Diesel" %><p>
Angestrebt wird die Verarbeitung von 6.500 Barrel Pflanzenöl täglich, um europäische Raffinerien mit einem "grünen" Dieselkraftstoff mit hoher Cetanzahl zu versorgen und so der steigenden Nachfrage nach qualitativ hochwertigen sauberen Kraftstoffen und Biokraftstoffen in ganz Europa zu entsprechen.
Es wird die erste Anlage sein, in der die von UOP und Eni entwickelte Ecofining-Technologie zum Einsatz kommt. UOP hat bereits den Basisentwurf für die erste Einheit fertiggestellt, deren Inbetriebnahme für 2009 erwartet wird.
<small> <b>Im Ecofining-Prozess</b> werden mit einer Katalyse-Hydroverarbeitungstechnologie Pflanzenöle in Dieselkraftstoff umgewandelt. Das Produkt, ein direkter Ersatz für Dieselkraftstoff, weist eine hohe Cetanzahl (diese beschreibt die Zündwilligkeit von Diesel) von etwa 80 auf. Verglichen mit Diesel, der heute an der Zapfsäule erhältlich ist und einen Cetanwert zwischen 40 und 60 aufweist, bietet dieser Diesel einen hohen Wert als Mischstoff für Raffineure, die vorhandene Dieselkraftstoffe verbessern möchten. </small>
In zahlreichen europäischen Ländern ist die Finanzierung der AMD-Therapie sichergestellt. In Österreich gibt es dagegen derzeit keine Krankenanstalten-Finanzierung und keine Kassenlösung, moniert <a href=http://www.novartis.at>Novartis Austria</a>. Rund 25.000 Menschen leiden hier an feuchter, altersbedingter Makuladegeneration (AMD). Jährlich kommen weitere 3.000 Patienten dazu.<% image name="Auge" %><p>
<small> Die degenerative Erkrankung der Makula kann von Einschränkungen des Scharfsehens bis hin zur gesetzlichen Erblindung (Sehfähigkeit unter 5 %) führen. Die neuen Anti-VEGF-Therapien dagegen sorgen für eine Antiangiogenese, blockieren also die unkontrollierte Bildung, das Wachstum sowie die Durchlässigkeit neuer Gefäße unter der Netzhaut. </small>
Derzeit sind in Österreich 2 Anti-VEGF-Therapien zur Behandlung der feuchten AMD zugelassen: Pfizers <a href=http://chemiereport.at/chemiereport/stories/3114>Macugen</a> und Lucentis (Ranibizumab) von Novartis. Der Verlust der Sehkraft kann damit gestoppt und der Visus mitunter sogar verbessert werden. Seit 2 Jahren bemüht sich die Österreichische Ophthalmologische Gesellschaft erfolglos um eine Finanzierung dieses Therapieansatzes.
Christian Seiwald, der Chef von Novartis Österreich, sagt: "Lucentis wird bezüglich der Verabreichung im niedergelassenen oder stationären Bereich von den Finanzierungsträgern desselben Gesundheitssystems konträr eingestuft. Somit bleibt eine Finanzierung weiter ungeklärt. Eine vom Institut für Pharmaökonomische Forschung im April durchgeführte Studie belegt, dass eine Behandlung der feuchten AMD mit Lucentis kosteneffektiv ist. Die Jahrestherapiekosten von Lucentis sind im Vergleich zu anderen monoklonalen Antikörpern sogar günstiger. Gefordert sind nun die Verantwortlichen, rasch den Zugang zur Therapie zur ermöglichen, um die beste medizinische Versorgung möglich zu machen."
<b>Zentren-Lösung.</b> Die Behandlung mit Lucentis erfolgt durch eine Injektion direkt in das erkrankte Auge. Das Behandlungsschema sieht 3 Initialbehandlungen vor, daran schließt eine engmaschige Beobachtungsphase an, in deren Verlauf ein Arzt über die Wiederbehandlung entscheidet. "Eine ausschließliche Behandlung im intramuralen Bereich wird aufgrund von Kapazitätsengpässen künftig nicht mehr ausreichen. Zur Sicherstellung der flächendeckenden Versorgung sollte die Anwendung zusätzlich in die Hand von Netzhautspezialisten im niedergelassenen Bereich gelegt werden", meint Helga Azem, Vorsitzende der Bundesfachgruppe Augenheilkunde und Optometrie der Österreichischen Ärztekammer.Finanzierung für moderne Augentherapien ungeklärt
<a href=http://www.degussa.de>Degussa</a> hat die Kapazität ihrer Produktionsanlage für Carbon Black (Russ) in Paulinia, Brasilien, für rund 65 Mio € auf 100.000 Tonnen im Jahr verdoppelt. Damit baut die Degussa ihre weltweite Position als zweitgrößter Hersteller von Carbon Black mit rund 1,4 Mio t/Jahr aus. <% image name="Degussa_Carbon_Black" %><p>
<small> 2006 wurden in Brasilien 55 Mio Reifen und 2,6 Mio Kraftfahrzeuge produziert, davon jeweils ein Drittel für den Export. Und daher gibt es dort jede Menge Bedarf an Carbon Black - der Russ sorgt an den Reifen für entsprechende Antistatik. </small>
"Carbon Black ist eines unserer strategischen Wachstumsfelder, das wir systematisch ausbauen. Mit der Erweiterung der Kapazität können wir die Nachfrage in der Reifen- und der technischen Gummiartikel-Industrie noch besser bedienen. Insgesamt sind wir sehr optimistisch hinsichtlich des künftigen Wachstums der Gummiindustrie", sagt Degussa-Chef Klaus Engel.
"Die südamerikanische dortige Autoindustrie und insbesondere die Reifenindustrie wachsen kontinuierlich, auch weil zunehmend exportiert wird. Manche Reifenhersteller exportieren sogar den überwiegenden Teil ihrer Produktion, insbesondere in den nordamerikanischen Markt. Insofern betrachten wir diese Region neben Asien als einen Schwerpunkt unserer Investitionstätigkeit", ergänzt Thomas Hermann, Leiter des Geschäftsbereich Advanced Fillers & Pigments.
Degussa ist in Brasilien seit mehr als 50 Jahren aktiv. Letztes großes Einzelprojekt in Brasilien war die Erweiterung der Produktionsanlage für Wasserstoffperoxid auf 70.000 Jahrestonnen in Barra do Riacho im Jahr 2006.
<small> Mit 3.300 Mitarbeitern und einem Umsatz von 1,24 Mrd € gehört der Geschäftsbereich Advanced Fillers & Pigments zu den wichtigsten strategischen Geschäftsfeldern der Degussa. Weltweit ist der Geschäftsbereich an 30 Produktionsstandorten in 18 Ländern präsent. Als einziger Anbieter bietet Degussa dabei die wichtigen Produktlinien Carbon Black, Rubber Silicas und Gummisilane aus einer Hand an. </small>Degussa baut Kapazitäten für Carbon Black aus