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September 27th, 2006

Christ Water übernimmt ungarische Innoterv

Mit der Übernahme des ungarischen Abwasserspezialisten Innoterv verstärkt Aqua Engineering - eine Tochter von <a href=http://www.christ-water.com>Christ Water</a> - ihr kommunales Wasseraufbereitungs-Geschäft in Osteuropa. Christ Water übernimmt ungarische Innoterv <% image name="Wasserhahn" %><p> "Mit Innoterv können wir unsere Wachstumschancen in Ungarn noch besser nutzen und vom Aufholprozess in der Abwasserentsorgung optimal profitieren", so der Geschäftsführer der Aqua Engineering, Hannes Laimer. Die in Budapest ansässige und auf dem lokalen ungarischen Markt tätige Innoterv beschäftigt derzeit rund 80 Mitarbeiter und erwirtschaftete 2005 einen Umsatz von rund 8 Mio €. Der Auftragstand beträgt derzeit etwa 16 Mio €. Nach einem ausgeglichenen Ergebnis in diesem Jahr ist mit einem positiven Gewinnbeitrag für Christ bereits 2007 zu rechnen. Innoterv war ursprünglich beim Aufbau des ungarischen Gasleitungsnetzes in Ungarn tätig und begann ab 1995 regionale Kläranlagen und Abwasserkanalnetze zu planen und zu bauen. In Ungarn wird der Ausbau der Abwasserentsorgung vor allem in den mittleren und kleineren Städten sowie am Land in den nächsten Jahren zügig fortgesetzt und bietet für Innoterv weitere Wachstums-Chancen.

Gräsertablette Grazax in Europa zugelassen

Die Behörden in 27 europäischen Ländern haben die Zulassung für ALK-Abellós tablettenförmiges Vakzin gegen Graspollenallergie, Grazax, erteilt. <a href=http://www.alk-abello.at>ALK-Abelló</a> will die neuartige Behandlung rechtzeitig vor der Pollensaison 2007 einführen. Gräsertablette Grazax in Europa zugelassen <% image name="Gras" %><p> Grazax ist die erste Allergietablette, die die Lebensqualität der Patienten durch Behandlung der zugrunde liegenden Ursache von Graspollenallergie verbessert und nicht nur durch Behandlung der Symptome. Studien haben gezeigt, dass Grazax ein gutes Sicherheitsprofil hat und signifikante Wirksamkeit innerhalb der ersten Behandlungssaison bieten kann. In einer globalen Bewertung der Eindrücke von Patienten hinsichtlich der Wirksamkeit der Grazax-Behandlung fühlten sich 82 % der Patienten in der ersten Behandlungssaison besser' oder viel besser'. Mindestens 45 Mio Menschen leiden in Europa unter Graspollenallergie in Form einer allergischen Rhinitis (Heufieber) oder allergischen Asthmas - oder an beidem. Der Mehrzahl der Patienten werden nur symptomatische Medikamente angeboten, die nicht die Allergie selbst bekämpfen. Für Patienten ist Grazax eine neuartige und praktische Behandlungsform , die als schnell lösliche, einmal täglich unter der Zunge einzunehmende Tablette realisiert ist, die zu Hause eingenommen werden kann.

Generika im Vormarsch

Rezeptpflichtige Nachahme-Präparate werden weltweit stark nachgefragt, Hersteller wie Sandoz können auf ausgezeichnete Ergebnisse verweisen. In Österreich beträgt der Anteil am Gesamtmarkt erst 8,6 % – in manchen osteuropäischen Ländern sind es bereits mehr als zwei Drittel. <% image name="Behandlungskosten" %><p> <small>Der durch Generika ausgelöste Preisdruck hat für leicht fallende Durchschnittspreise bei rezeptpflichtigen Medikamente gesorgt : Von 14,50 auf 14,33 Euro im Krankenhaus- und Apothekenmarkt, von 11,50 auf 11,29 im reinen Apothekenmarkt. </small> Steigende Gesundheitskosten sind das eine. Notgedrungen sparende Krankenkassen die andere. Also stehen Generika hoch im Kurs: Sie werden weltweit von Gesundheitsbehörden als gleichwertige Alternativen zu Originalpräparaten anerkannt und stellen daher längst einen soliden Wachstumszweig der Industrie dar. Indem die Generika-Anbieter Nachfolgepräparate von bereits etablierten und langwierig geprüften Ursprungs-Arzneien herstellen, ersparen sich hohe Forschungskosten, die 15 bis 20 % des Arzneimittelpreises ausmachen. Darüber hinaus machen pharmazeutische Technologien und Know-how über die optimale Herstellung von Arzneimitteln während der Laufzeit eines Patentes große Fortschritte, was eine deutlich günstigere Produktion des Nachahme-Präparats ermöglicht. <b>Deutliches Wachstum.</b> Generika-Hersteller haben entgegen dem allgemeinen Trend deutliche Wachstumssprünge verzeichnet. Denn: Die weltweiten Arzneimittelumsätze sind vergangenes Jahr angesichts weniger Neueinführungen und Sparmaßnahmen in manchen Gesundheitssystemen so gering gewachsen wie seit 1998 nicht mehr. Insgesamt nahm der weltweite Pharmaumsatz 2005 um 7 % auf 602 Mrd $ zu. In den 10 wichtigsten Märkten, die zusammen 81 % des weltweiten Pharmamarktes ausmachen, hat das Wachstum 5,7 % betragen – nach 7,2 % im Jahr 2004. Der Generika-Sektor aber hat noch ein weites Betätigungsfeld vor sich: Weltweit werden bis 2015 Medikamente mit einem Umsatz von zusammen rund 160 Mrd $ den Patentschutz verlieren. Und dann dürfen diese Präparate auch als Nachahmerprodukte vertrieben werden. Wichtige Wachstumsgebiete für Generika sind nicht nur Märkte wie die USA, Deutschland und Japan, sondern zunehmend auch Schwellenländer. So hat die WTO Ende 2005 die begrenzt gewährte Möglichkeit, Generika zu importieren, auf eine dauerhafte Basis gestellt. In Europa selbst differiert die Akzeptanz von Generika stark. Während in Polen und Rumänien Generika rund zwei Drittel des Arzneimittel-Umsatzes einspielen, ist der Umsatzanteil etwa in Belgien, Frankreich und Irland nur einstellig. In Österreich stieg der Umsatzanteil der Generika von 7,1 auf 8,6 % im Jahr 2005 – mengenmäßig kletterte der Generika-Anteil von 15,6 auf 18,5 %. Im reinen Apothekenmarkt sind die Anteile sogar etwas höher. <b>Einsparpotenziale.</b> „Der Hauptfaktor für den Anstieg der Generika-Marktanteile liegt nicht nur darin, dass Patente frei werden, die den Markteintritt von Generika erst ermöglichen. Vielmehr werden Ärzte zunehmend angehalten, Generika zu verordnen, um einen Einspareffekt zu erzielen“, sagt Wolfgang Andiel, Obmann vom Österreichischen Generikaverband. „Auch steigt die Akzeptanz bei Patienten, Generika verschrieben zu bekommen.“ Zwar hätten dabei rund ein Drittel der Patienten Sorge, gerade bei ihnen würde besonders gespart werden. Andererseits sind zwei Drittel bereit, Generika zu wählen, wenn sie dann weniger zuzahlen müssen. Noch sind die Marktanteile von Generika weit von denen anderer Länder entfernt. „Österreich hat relativ spät angefangen, Generika-Fördermaßnahmen umzusetzen“, so Andiel. Darüber hinaus würden in Österreich Patente teilweise später ablaufen, was den Markteintritt verzögere. Für die Zukunft erwartet sich Andiel weitere Anstiege, langfristig aber eine Abflachung der Wachstumskurve: „Wichtige Medikamente gegen Diabetes, Bluthochdruck und andere Krankheiten sind bereits patentfrei.“ Dafür gebe es bereits Generika, was plötzliche Marktanteilsverschiebungen ausschließe. Nun geht es vor allem um das organische Wachstum – der nächste Sprung an neuen Generika dürfte in einigen Jahren eintreten, wenn insbesondere Patente für einige Onkologie-Präparate auslaufen. <b>Fusionskarussell.</b> Die zunehmende Akzeptanz von Generika verhilft deren Herstellern zu hohen Wachstumsraten und einer immer wichtigeren Marktposition. Analog dazu dreht sich wie im allgemeinen Pharmabereich auch bei den Generika-Herstellern das Fusionskarussell. Anders als bei den forschenden Pharmafirmen sind es aber nicht die steigenden Entwicklungskosten, die das Fusionsfieber anheizen. Bei den Übernahmen wird vielmehr angestrebt, eine breite internationale Aufstellung in Vertrieb und Produktion zu erreichen. Der Fokus der Firmen liegt dabei inzwischen vor allem auf Osteuropa. Die Gesundheitssysteme befinden sich dort teilweise noch im Aufbau und die Produktionskosten sind gering. Das Übernahmegefecht um die kroatische Pliva, das größte Pharmaunternehmen Osteuropas, zeugt davon. 2005 betrafen 3 der 10 größten Fusionen in der Pharmabranche den Generika-Sektor. Allein die Übernahme der US-Firma Ivax durch den israelischen Marktführer Teva sowie die Akquisition der deutschen Hexal und der US-Firma Eon Labs durch den Schweizer Branchenzweiten Novartis hatten ein Gesamtvolumen von fast 16 Mrd $. Nach Einschätzung von Analysten werden im Rahmen des Konsolidierungsprozesses nur mehr fünf bis zehn global aufgestellte Großkonzerne übrig bleiben. <b>Preiskampf.</b> Aber auch Deutschland als weltweit zweitgrößter Generika-Markt ist für Firmen wichtig bei ihren Expansionsbestrebungen. Dort liefern sich Generika-Hersteller aktuell einen Preiskampf. Im Juni hatte es auf Grund von Reformen im Gesundheitswesen eine erste, drastische Preissenkungs-Runde gegeben: Die Krankenkassen erstatten künftig deutlich geringere Höchstbeträge für die meisten Medikamente. Im Juli setzten Anbieter wie Hexal und Sandoz noch einmal nach und reduzierten wiederum die Preise – um bis zu 34 %. Diesmal gab die Regelung den Ausschlag, dass Patienten für besonders günstige Arzneimittel keine Zuzahlung leisten müssen. Generika-Hersteller wie die zu Novartis gehörende Sandoz profitieren aber trotz des Preiskampfes von der steigenden Nachfrage: Weltweit erzielte Sandoz, unter deren Marke alle Generika-Unternehmen der aus den Konzernen Sandoz und Ciba entstandenen Novartis zusammengefasst sind, einen Umsatz von umgerechnet 3,6 Mrd € – mit 20.000 Mitarbeitern. Allein die österreichische Sandoz GmbH – mit Produktionsstätten in Kundl und Schaftenau in Tirol – konnte ihren Umsatz um 9 % auf 1,09 Mrd € steigern. Insgesamt beschäftigt die Gesellschaft 2.600 Mitarbeiter, davon rund 400 in F&E. Sandoz ist heute nicht nur größter Arzneimittelproduzent und -exporteur in Österreich, sondern weltweit auch der zweitgrößte Generika-Hersteller. Im Juni hat Ernst Meijnders den Vorsitz der Geschäftsführung übernommen. Meijnders ist neben seinem Job als Vorstandsvorsitzender der österreichischen Sandoz GmbH auch für das globale Antibiotika-Geschäft von Sandoz zuständig. „Aufgrund der steigenden Gesundheitskosten werden Generika in allen Märkten eine zunehmend wichtigere Rolle spielen“, so Meijnders. Das treffe sowohl auf etablierte Märkte wie die USA (mit mehr als 50 % Volumenanteil) als auch auf Wachstumsmärkte wie Österreich zu. Dennoch: „Trotz dieser prinzipiell positiven Rahmenbedingungen gibt es von Seiten der Gesundheitsbehörden auch auf Generika einen sehr hohen Preisdruck.“ Dieser werde zusätzlich durch den intensiven Wettbewerb innerhalb der Generika-Industrie verstärkt. <b>Expertise bei Biosimilars.</b> Von der Konkurrenz will sich Meijnders vor allem durch Technologie-Know-how absetzen. „Wir sind in der Lage, auch technologisch anspruchvollste Pharmazeutika in höchster Qualität zu erzeugen. Beispiele dafür sind etwa Fentanyl-Schmerzpflaster oder auch die Entwicklung von Biosimilars, also biotechnologische Nachfolge-Pharmazeutika.“ So hat Sandoz etwa für das menschliche Wachstumshormon die weltweit erste Zulassung von der europäischen und amerikanischen Gesundheitsbehörde erhalten. Das gentechnisch erzeugte Wachstumshormon „Omnitrope“ zur Behandlung von Wachstumsstörungen bei Kindern und Erwachsenen ist die billigere Alternative zu dem seit Jahren bereits zugelassenen „Genotropin“ (Somatotropin/Pfizer). In den nächsten Jahren laufen die Patente einiger weiterer gentechnisch hergestellter Medikamente aus, darunter so bekannte Präparate wie Insulin (gegen Zuckerkrankheit), Interferon (gegen Multiple Sklerose bzw. Hepatitis C) oder das Blutbildungshormon Epoetin. Generika im Vormarsch

Grundstein für neue HPPO-Anlage in Antwerpen

<a href=http://www.basf.com>BASF</a> und <a href=http://www.dow.com>Dow</a> haben den Grundstein für die Produktion von Propylenoxid (PO) auf Basis von Wasserstoffperoxid (HP) in der weltweit ersten HPPO-Anlage in Antwerpen gelegt. Die Anlage arbeitet nach einer von BASF und Dow gemeinsam entwickelten Technologie. <% image name="Steamcracker_Antwerpen" %><p> Die innovative Technologie hat viele Vorteile im Vergleich zu herkömmlichen Herstellungsverfahren für Propylenoxid. Sie ist wirtschaftlicher, umweltverträglicher und bietet mehr Flexibilität bei der Wahl weiterer Produktionsstandorte. Die HPPO-Anlage wird ihr Wasserstoffperoxid aus einer weiteren Neu-Anlage in unmittelbarer Nachbarschaft beziehen. Diese Anlage wird eine Kapazität von 230.000 Jahrestonnen haben und gemeinsam von <a href=http://www.solvay.com>Solvay</a>, BASF und Dow gebaut werden. Die HPPO-Anlage, die BASF und Dow bauen, hat eine Kapazität von 300.000 Jahrestonnen und soll Anfang 2008 in Betrieb gehen. Dow und BASF erwägen den Bau weiterer HPPO-Anlagen in Asien. BASF will die HPPO-Technologie zudem ab 2009 an ihrem US-Standort Geismar einsetzen. Im Vergleich zu herkömmlichen Herstellungsverfahren erfordert der Bau von HPPO-Anlagen um bis zu 25 % weniger Kapital. Zudem brauchen HPPO-Anlagen keine zusätzliche Infrastruktur oder Märkte für Nebenprodukte, da bei dem Prozess ausschließlich PO und Wasser anfallen und weil sie nur 2 Einsatzstoffe brauchen: Wasserstoffperoxid und Propylen. Zudem wird die Abwassermenge um 70 bis 80 % und der Energieverbrauch um bis zu 35 % im Vergleich zu herkömmlichen Verfahren verringert. <a href=http://chemiereport.at/chemiereport/stories/2419>Dow und BASF</a> haben gleiche Rechte an der HPPO-Technologie und nutzen jeweils die Hälfte der Kapazität an der Anlage in Antwerpen. Das Joint-venture von Solvay und BASF wird die Wasserstoffperoxid-Anlage mit einer Kapazität von 230.000 Jahrestonnen in Antwerpen bauen. Diese HP-Anlage wird nach dem hoch entwickelten HP-Verfahren von Solvay arbeiten und 2008 in Betrieb gehen. Sie wird die weltweit größte Einstrang-HP-Anlage sein. <small> <b>Propylenoxid</b> wird zur Herstellung von Polyurethanen, Propylenglykol, chemischen Zwischenprodukten, Flammschutzmitteln, synthetischen Schmiermitteln, Chemikalien für Ölbohrarbeiten und Tensiden für die Textilindustrie verwendet. </small> Grundstein für neue HPPO-Anlage in Antwerpen

Bewährt: Biologisches Pflanzenstärkungsmittel BIQ

Das von russischen Forschern entwickelte Pflanzenstärkungsmittel <a href=http://www.biq.at>BIQ</a> aus flüssigem Wurmkompost diente ursprünglich der Regeneration von schwer kontaminierten Böden. Jetzt hat es in niederösterreichischen Tests die Ertragssteigerung bei Gerste bewiesen. <% image name="BASF_Getreideernte" %><p> Bei einer <a href=http://root.lako.at/versuche/pdf/pflanzenbau/weitere/energiekorn_tulln_2006.pdf>Untersuchungsreihe</a> der niederösterreichischen Landesregierung mit Wintergerste lieferte BIQ einen &Oslash; Mehrertrag von 32 % gegenüber alleiniger Stickstoffdüngung und war damit den Mitbewerbern in fast allen Bereichen überlegen. Auch der Eiweißgehalt hat in diesem Vergleich, sowohl beim ein- als auch beim mehrjährigen Ergebnis Höchstwerte erreicht. BIQ konnte damit beweisen, dass hohe Getreideerträge und hoher Eiweißgehalt kein Widerspruch sind. Werner Stumpf betreibt seit 1992 eine Handelsfirma in Bulgarien und versucht seit 2003 die Österreicher vom biologischen Düngemittel BIQ zu überzeugen. Er ist nach 2 Jahren überzeugt, dass die auf 5 Jahre angelegte Untersuchungsreihe zudem den Effekt der Bodenregeneration durch BIQ bestätigen wird: Durch die mannigfachen Inhaltsstoffe des Wurmkomposts (Humin- und Fulvosäuren, Phytohormone, Aminosäuren wie Asparagin, Glutamin, Valin, Methionin sowie Mikroorganismensporen) erfolge eine nachhaltige Regeneration überstrapazierter Böden. Und dies alleine durch die Düngung der Pflanzen. Bewährt: Biologisches Pflanzenstärkungsmittel BIQ

Schnittstelle verbindet AS-i-Ebene mit Profinet

Mit dem neuen Netzübergang IE/AS-i Link PN IO bietet <a href=http://www.siemens.de/as-interface>Siemens A&D</a> eine kompakte Verbindung zwischen der Profinet- und der AS-Interface-Ebene. Als AS-Interface-Master bietet es einen durchgängigen Austausch von Informations- und Diagnosedaten. Schnittstelle verbindet AS-i-Ebene mit Profinet <% image name="Siemens_Schnittstelle_AS-i_Profinet" %><p> <small> Mit der neuen Schnittstelle werden übergeordnete Systeme noch effizienter mit der untersten Feldebene verknüpft. </small> Nach der AS-i-Spezifikation 3.0 können mit Einfach- oder Doppelmastern bis zu 62 Slaves adressiert werden. Profinet-IO-Controller tauschen über das Gerät E/A-Daten mit den unterlagerten AS-Interface-Slaves zyklisch aus. Zusätzlich sind azyklische Dienste etwa zur Parametrierung oder Diagnose in der Lage, AS-i-Masteraufrufe durchzuführen. Über ein integriertes Bediendisplay kann der Anwender den unterlagerten AS-i-Strang komplett in Betrieb setzen. Zudem können die Slaves über die Anzeige auch parametriert oder einem kompletten IO-Test aller digitalen und analogen Slaves unterzogen werden – auch ohne Verbindung zum übergeordneten System. Während des Betriebes stehen detaillierte Diagnose-Infos am Display zu Verfügung, die helfen, einen Fehlerort unmittelbar zu lokalisieren. Diese Funktionen lassen sich durch den integrierten Webserver auch aus der Ferne via Browser nutzen. Durch die Kombination mit einem vorgeschalteten WLAN-Modul lässt sich ein AS-i-Strang auch ohne aufwendige Verkabelung an Profinet einbinden.

DSM erweitert Produktionskapazitäten für Dyneema

<a href=http://www.dsm.com>DSM</a>, der weltgrößte Hersteller von High-Performance-Polyethylen-Produkten (HPPE), wird in neue Produktionskapazitäten für <a href=http://www.dyneema.com>Dyneema fiber</a> investieren. DSM erweitert Produktionskapazitäten für Dyneema <% image name="DSM_Greenville" %><p> <small> DSM-Standort Greenville bekommt neue Dyneema-Kapazitäten. </small> Die neue Anlage soll bis Anfang 2008 in Greenville, North Carolina, entstehen. Mehrere 10 Mio $ sollen in die Anlage investiert werden - sie wird die insgesamt zehnte Fiber-Produktion von DSM sein. DSM-Vorstandsmitglied Nico Gerardu kommentiert: "Die Nachfrage nach Dyneema-Produkten ist seit Jahren höher als unsere Produktionskapazität."

September 26th

Intercell erforscht therapeutischen HCV-Impfstoff weiter

<a href=http://www.intercell.com>Intercell</a> startet eine weitere Phase II-Studie mit dem therapeutischen Hepatitis C-Impfstoff (IC41) bei chronischen Hepatitis C-Patienten, deren Krankheit noch nicht behandelt wurde. Intercell erforscht therapeutischen HCV-Impfstoff weiter <% image name="Intercell" %><p> Es wird nun die optimierte Häufigkeit und Art der Verabreichung verwendet, die mit der im Frühjahr abgeschlossenen Optimierungsstudie festgelegt wurde. Ergebnisse werden Mitte 2007 erwartet. 50 Patienten aus Deutschland, Polen und Rumänien werden in die Studie aufgenommen. Sie soll zeigen, dass die Behandlung mit IC41 zu einer anhaltenden Reduktion der Viruslast führen kann. Mit dem optimierten Impfschema soll eine signifikant stärkere T-Zellen-Antwort im Vergleich zu früheren Studien erreicht werden. In der bereits abgeschlossenen Phase II-Studie mit IC41 stand die stärkste T-Zellen-Antwort in Zusammenhang mit einer klinisch bedeutenden Verringerung der Viruslast. In einer weiteren bereits laufenden Phase II-Studie, die 24 Patienten einschließt, wird die Kombination von IC41 mit der Standardtherapie Interferon/Ribavirin getestet. Die primären Endpunkte dieser Studie sind Sicherheit und pharmakodynamische Interaktionen von IC41 mit der Standardtherapie. Das soll die Entwicklung von IC41 in einer Kombinationstherapie unterstützen, in der dann auch die optimierte Häufigkeit und Art der Verabreichung verwendet werden wird.

BEKO Holding übernimmt Sperrminorität an Triplan

Die Wiener <a href=http://www.beko.eu>BEKO Holding</a> baut ihre Engineering-Kompetenz mit der Sperrminorität an der deutschen <a href=http://www.triplan.com>Triplan</a> aus und sieht Synergien im erweiterten Branchenspektrum und einer vergrößerten Marktpräsenz. BEKO Holding übernimmt Sperrminorität an Triplan <% image name="BEKO_Engineering" %><p> Triplan hat sich auf zwei Geschäftsfelder spezialisiert, die sich mit den Produkten und Dienstleistungen der BEKO Engineering und der Beko Engineering & Informatik AG ergänzen sollen: Triplans Engineering Services konzentriert sich auf Planungsleistungen in der Pharmazie, Chemie, Petrochemie, Biotech- und Nahrungsmittelbranche sowie für erneuerbare Energien. Im Geschäftsfeld Technology Services bietet Triplan die Entwicklung und den Vertrieb von Software in der Fabrikplanung sowie der Gebäudetechnik an. Triplan erwirtschaftete 2005 einen Umsatz von 24,6 Mio € bei einem EGT von 18.000 €. Im ersten Halbjahr 2006 zeigte sich ein positiver Trend: Der Umsatz stieg um 80 % von 10,9 auf 19,6 Mio € zum vergleichbaren Vorjahreszeitraum. Synergien ergeben sich durch eine Erweiterung des Branchenspektrums sowie der Regionen. Der BEKO Engineering Fokus kann damit auf die pharmazeutisch-chemische Industrie und Unternehmen der Biotech- und Food-Branche ausgedehnt werden. Durch Standorte der Triplan in Deutschland, der Schweiz und der starken Marktpräsenz der BEKO Engineering in Österreich mit Standorten in Graz, Klagenfurt, Linz, Salzburg, St. Pölten und Wien kann der gesamte DACH-Markt betreut werden. Ein besonderes Synergiepotenzial ergibt sich auch in Tschechien, durch jeweils einen Standort der Triplan und der Beko Engineering. <small> BEKO ist Österreichs größte börsenotierte Holding im Technologie-Umfeld. Sie beteiligt sich an einschlägigen Unternehmen und macht ihren Einfluss in Richtung Integration geltend. </small>

ARA senkt Lizenztarife und führt Überschüsse zurück

Die <a href=http://www.ara.at>ARA</a> senkt 2007 die Tarife für die Verpackungssammlung markant: Dank einer gesteigerten Sammelqualität und guter Verwertungserlöse aufgrund hoher Rohstoffpreise. Zudem konnten die nicht gerade knappen Überschüsse aus Vorperioden von 25 Mio € kalkuliert werden. Und das wird heftig kritisiert. ARA senkt Lizenztarife und führt Überschüsse zurück <% image name="ARA_Lizenzkosten" %><p> <small> Die &Oslash; Lizenzierungskosten für die Sammlung und Verwertung 1 gemischten t Verpackungsmaterial sinken 2007 von 141 auf 132 €. </small> Konkret werden die Lizenzierungskosten für Transportverpackungen aus Papier um 7 % auf 0,042 € verringert, jene für Einweg-Glasverpackungen um 12 % auf 0,061 €. Eine maßgebliche Reduktion von 37 % erfuhr auch die Packstoffgruppe Industrie/Gewerbe- & Große Kunststoffverpackungen. Weitere markante Tarifsenkungen gibt es bei Keramik mit 41 % und EPS (z.B. Styropor) mit 38 %. Ferrometalle können künftig um 9 % günstiger lizenziert werden, Kunststoffe klein um 2 % und Materialverbunde um 13 %. <b>Lösung für Bio-Verpackungen.</b> Da Packstoffe auf biologischer Basis zunehmend Verwendung finden und die Unternehmen eine Möglichkeit haben sollen, auch mit diesen Packstoffen die Vorschriften der Verpackungsverordnung zu erfüllen, hat die ARA beim Lebensministerium einen entsprechenden Antrag auf Systemgenehmigung eingereicht. Sofern dieser erteilt wird, wird die ARA ab 2007 Herstellern, Vertreibern und Abfüllern biogener Packstoffe die Entpflichtung für Packstoffe auf biologischer Basis und damit die einfache Erfüllung der Pflichten aus der Verpackungsverordnung anbieten können. <b>Heftige Kritik.</b> Wenig Lob für die am ersten Blick wie eine Frohbotschaft getarnte Aussendung kommt indessen vom Recyclingdienstleister <a href=http://www.eva.co.at>EVA</a> - eine Tochter der Kölner Interseroh AG: Die angekündigten Tarifsenkungen der ARA, die erst durch die jahrelange Bildung von enormen Rücklagen aus den laufenden Lizenzeinnahmen möglich werden, hält die EVA für rechtswidrig. "Die Tarifpolitik der ARA hat zu hohen Reserven geführt, die mit dem Kostenorientierungsgebot der Verpackungsverordnung nicht vereinbar sind. Die Einrechnung so genannter Zufallsgewinne in künftige Tarife verstößt zudem gleich zweifach gegen das Kartellrecht: Einerseits sind Unterkostentarife des Marktbeherrschers als missbräuchliche Kampfpreise zu qualifizieren, andererseits entsteht durch die Verwendung der Reserven für die nun angekündigten Tarifsenkungen eine Marktabschottung und sittenwidrige Kundenbindung zu Lasten der Kunden und der Wettbewerber", so EVA-Chef Franz Sauseng. Die ARA habe über Jahre hinweg aus den Lizenzeinnahmen steuerfreie Rückstellungen bzw. passive Rechnungsabgrenzungen von mehr als 100 Mio € gebildet. Die ARA-Kunden hätten daher jetzt einen Rückzahlungsanspruch für jene Beträge, die sie in den letzten Jahren zu viel an die ARA gezahlt haben, meint die EVA, eine Auflösung der Reserven ausschließlich durch künftige Tarifreduktionen sei dagegen nicht zulässig. Denn das binde die Kunden auch weiterhin an die ARA und behindere so den Wettbewerb.

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