<a href=http://www.sabinsa.com>Sabinsa</a> hat ein US-Patent für ein neuartiges Extraktionsverfahren erteilt bekommen. Die Erfindung beinhaltet einen wirtschaftlich durchführbaren Prozess, um großtechnische Mengen von Policosanol herzustellen, das 70-95 % an C28-Fettalkohol (Octasanol) sowie weitere Fettalkohole mit geringerer Kettenlänge enthält.<table>
<td><% image name="Policosanol" %></td>
<td> Im Patent beschrieben ist ein lösemittelfreier überkritischer Kohlensäure-Extraktionsprozess, bei dem wachsartige Rohstoffe aus Zuckerrohrwachs, Bienenwachs oder Reiskleie mittels immobilisiertem Enzym verseift werden. Das erhaltene, lösemittelfreie Policosanol ist insbesondere für kosmetische Anwendungen in Haut-, Haar- und Nagelpflegerezepturen geeignet. Es entfaltet antimikrobielle und Weichmacherwirkung und unterstützt die Talgkontrolle. </td>
</table>
<small> Das entsprechende U.S. Patent #7,217,546 trägt den Titel “Commercially viable process for high purity of fatty alcohol C24 to C36 and its cosmetic application for skin hair and nails”. </small>
Policosanol kann eigenständig oder kombiniert mit antibakteriellen Substanzen sowie Wirkstoffen zur Bekämpfung von Hautunreinheiten, Sonnenschutz und Sonnenschutzverstärkern in Hautpflege-Formulierungen eingesetzt werden, die die Behandlung von Akne fördern. Empfohlen wird der Einsatz von 1 bis 5 Massenanteilen in Prozent in kosmetischen Cremes, Lotionen sowie Hand-, Lippen- und Nagelpflegeprodukten. Wertvollen Zusatznutzen eröffnet der feuchtigkeitsspendende und Haut glättende Effekt von Policosanol.
Es bietet sich an, die Substanz auch als Substitut für Lanolin und andere tierische Fette zu verwenden. Die Studienprotokolle für kosmetische Produkte, die die Sabinsa Corporation durchführt bzw. in Auftrag gibt, beinhalten keine Tierversuche.
Sicherheit und Wirksamkeit von Policosanol sind durch In-vitro- und klinische Studien bestätigt worden. Policosanol CG wird aktuell von Degussa Goldschmidt Personal Care vertrieben.Lösemittelfreier Extraktionsprozess für Policosanol
Biomasse: Österreich "fehlen" mindestens 500.000 ha
Eine Studie im Auftrag der <a href=http://www.renergie.at>RENERGIE</a>, eine Tochter der Raiffeisen-Holding Niederösterreich-Wien, kommt zum Schluss: Bis 2010 werden maximal 200.000 ha (bis 2020 werden es rund 320.000 ha sein) an zusätzlichen Flächen für Erneuerbare Energien in der Landwirtschaft zur Verfügung stehen. Für die Erreichung des beschlossenen "Biomasseaktionsplans" sind indessen mindestens 700.000 ha nötig.Biomasse: Österreich "fehlen" mindestens 500.000 ha<% image name="Biogasse_Orth" %><p>
<small> Die von RENERGIE geplante Biogasanlage in Orth/Donau. </small>
Ähnliches gilt für die Forstwirtschaft: Einem Bedarf gemäß Biomasseaktionsplan von rund 6,7 Mio Festmetern stehen bis 2010 - unter optimistischen Annahmen - gerade einmal 1,7 Mio Festmeter gegenüber.
Der Biomasseaktionsplan sieht in Österreich vor, dass die Erzeugung von Strom, Wärme und Treibstoffen bis 2010 gegenüber den Werten von 2004 verdoppelt wird, bis 2020 soll dieser Wert noch einmal um 50 % gesteigert werden können. Nach den Daten der aktuellen Studie ist für Niederösterreichs Landesrat Josef Plank klar: "Die Zielvorgaben für Erneuerbare Energien sind in Österreich nur mehr dann realistisch, wenn es gleichzeitig gelingt, die Verbrauchskurve nach unten zu drücken."
Aktuell werden in Österreich für die Bioenergieproduktion gerade einmal 50.000 bis 55.000 ha an landwirtschaftlichen Flächen genutzt. Der Großteil dieser Flächen wird zur Biogasproduktion genutzt, der Rest zur Ölproduktion und zum Anbau von Kulturarten zur Wärmegewinnung. Aus dem österreichischen Wald werden zur Produktion von Strom und Wärme rund 12,4 Mio Festmeter genutzt.
Für die Berechnung der Biomasseressourcen sind insbesondere Adaptionszeiten in der Land- und Forstwirtschaft, die mögliche Umlenkung von Exportüberschüssen und die Nutzung von Durchforstungsreserven berücksichtigen. Fest stehe jedenfalls: Für künftige Biomasseprojekte spielt die Rohstoffverfügbarkeit eine immer größere Rolle, wobei internationale Kooperationen einen wesentlichen Stellenwert in der Rohstoffversorgung einnehmen.
Mit dem möglichen, zusätzlichen Flächenäquivalent für Bioenergie kann man rund 7 % des in Österreich verbrauchten Stromes erzeugen. "Österreich selbst wird daher bald für die von der Politik ins Auge gefasste Produktion von Bioenergie zu klein werden", sagt Erwin Hameseder, Generaldirektor der Raiffeisen-Holding Niederösterreich-Wien. Die Rohstoffaufbringung sei daher längst "über-national" zu betrachten: "Wir werden daher künftig vermehrt auf Rohstoffe aus unseren Nachbarländern zurückgreifen oder Projekte direkt im Ausland realisieren."
<b>"Ökostrom-Neustart".</b> Österreichs Biomasseressourcen alleine sind also deutlich zu wenig, um die ambitionierten Pläne in Sachen Erneuerbarer umsetzen zu können. Dennoch: Hameseder spricht von "einem großen Potenzial, das die Politik durch entsprechende Rahmenbedingungen aktivieren" müsse. Gemeinsam mit Plank spricht er sich für eine Novelle des Ökostromgesetzes in Österreich aus, um die Stagnation beim Anlagenneubau durchbrechen zu können.
Raiffeisen selbst hat über ihre Tochter RENERGIE rund 100 Mio € an Eigenkapital für neue Projekte im Bereich "Erneuerbare Energie" reserviert. Als erstes Projekt wird derzeit in Orth an der Donau Niederösterreichs größte Biogasanlage für insgesamt 4,4 Mio € errichtet - sie wird ab Dezember 8.000 MWh Strom und 3.500 MWh Wärme produzieren. Weitere Projekte werden von RENERGIE derzeit nicht nur in Österreich, sondern auch in Deutschland, Tschechien und in Rumänien mit einem Gesamtinvestitionsvolumen von 400 Mio € geprüft, wobei der Fokus auf Biogasanlagen liegt.
Der mit insgesamt 4.400 € dotierte <a href=http://www.unilever.at>Unilever</a> Hygiene-Preis prämierte heuer die Entwicklung neuer Methoden zur Herkunftsbestimmung fäkaler Wasserkontamination sowie ein System aus mikrobiologischer und molekulargenetischer Methodik zum Nachweis pathogener Bakterien in Lebensmitteln mit kurzen Ergebnisfindungszeiten.<% image name="Hygienepreis_2007" %><p>
<b>Georg H. Reischer</b> vom Institut für Verfahrenstechnik, Umwelttechnik und Technische Biowissenschaften an der TU Wien beschäftigt sich mit neuen Methoden des "Microbial Source Tracking". Er entwickelte 2 Methoden, die den spezifischen Nachweis fäkaler Wasserkontamination durch den Menschen bzw. durch Wiederkäuer erlauben - und damit auch gezielt Maßnahmen zur Beseitigung der Kontaminationsquelle. Dabei wird der Nachweis genetischer Marker von im Darm von Menschen bzw. Wiederkäuern vorkommenden Bakterien (Phylum Bacteroidetes) mittels quantitativer real-time Polymerase Kettenreaktion erstellt. Die Methodik könnte künftig auch routinemäßig zum Einsatz kommen.
<b>Peter Rossmanith</b> vom Institut für Milchhygiene, Milchtechnologie und Lebensmittelwissenschaften an der Veterinärmedizinuni Wien entwickelte ein System zum Nachweis von Listeria monocytogenes in Lebensmitteln mit Ergebnisfindungszeiten von nur 2-3 Tagen - es kombiniert mikrobiologische Verfahren mit der real-time PCR. Daraus entstand ein weiteres Verfahren, das eine Quantifizierung humanpathogener Bakterien aus Lebensmitteln innerhalb von 24 h erlaubt. Das Lebensmittel wird dabei in einem eigens entwickelten Lysispuffer aufgelöst, anschließend können die Bakterien mit molekularbiologischen Methoden bearbeitet werden. Das Verfahren ist auch für die Wasserhygiene, die klinische Diagnostik und den GVO-Nachweis in Lebensmitteln denkbar. Vergeben: Unilevers Hygiene-Preis 2007
Mit <a href=http://www.siemens.com/sipat>Sipat</a> stellt Siemens eine neue Softwarelösung zur Unterstützung der Anwendung der Process Analytical Technology (PAT) in der Pharma-Industrie vor. Sipat erlaubt einen stufenweisen Aufbau des Qualitätsmanagements im Rahmen der PAT-Initiative. Siemens hat Software-Tool für PAT erstellt<% image name="Siemens_Sipat" %><p>
<small> Die neue Software dient als gemeinsame Schnittstelle für alle PAT-Tools und lässt sich in vorhandene Fertigungs- und Entwicklungsarchitekturen integrieren. </small>
Mit PAT können Pharmaunternehmern ihre Fertigungsleistung verbessern, Fertigungskosten reduzieren, die Time-to-Market verkürzen und die Reaktionsgeschwindigkeit innerhalb der Lieferkette optimieren. Die Qualitätssicherung wird dabei in den Fertigungsprozess integriert. Dabei erfolgt zunächst ein Übergang von der Offline- zur Inline-Prozessüberprüfung, gefolgt von der Kontrolle des Prozesses und der anschließenden Produktfreigabe ohne Vorlauf.
Sipat kombiniert dazu Prozessanalysatoren, Prozesskontroll-Tools, Datenanalyse- und Mining-Tools (multivariate Datenanalyse), Tools für die Datenerfassung, -speicherung und -abfrage, Reporting-Tools sowie Tools für kontinuierliche Verbesserungen und Knowledge-Management.
Die Lösung erlaubt das Erfassen von Analyse- und Prozessmessdaten, das Generieren und Validieren von Modellen, die Durchführung von Online-Vorhersagen und Analysen sowie die Rückmeldung an die Prozessleittechnik in Echtzeit. Derart lassen sich Prozessdaten akkumulieren und der Prozessablauf kontinuierlich verbessern.
<small> Dank der branchenübergreifenden Erfahrung mit PAT und der engen Zusammenarbeit mit der FDA, EMEA und mehreren PAT-Initiativen wie ASTM E55 verfügt Siemens ausgeprägtes Expertenwissen und bietet Pharmaherstellern eine interdisziplinäre PAT-Lösung an. </small>
Das australische Biotech <a href=http://www.aiondiagnostics.com>AION Diagnostics</a> hat in zehnjähriger Forschung Bildgebungsverfahren auf Basis des modifizierten porösen Siliziums (mpSi) entwickelt. mpSi hat nicht nur erstaunliche Visualisierungsfähigkeiten - es bietet zudem biologische Abbaubarkeit und Biokompatibilität.<% image name="molimgprobe" %><p>
<small> Smarte Bildgebung zur zeitgerechten Darstellung pathologischer Prozesse. </small>
mpSi kann so modifiziert werden, dass es unverändert in-situ verbleibt oder kontrolliert biologisch abgebaut wird. Durch die Eigenschaften von mpSi wird es im Körper zu Kieselsäure abgebaut - ein natürlich vorkommendes, nicht toxisches und lebenswichtiges Element, das über die Nieren ausgeschieden wird (mpSi + H<small>2</small>O -> H<small>4</small>SiO<small>4</small>).
AION setzt diese Technologie für Markierungsmittel, Hybrid-Kontrastmittel und die molekulare Bildgebung ein. Sie kann auch in anderen chirurgisch implantierbaren Produkten eingebaut werden, die dadurch postoperativ lokalisiert und überwacht werden können.
Der Vorteil der auf mpSi basierenden Marker und Kontrastmittel: Ihre biologische Abbaubarkeit lässt sich in einer Vielzahl von Verfahren gezielt einstellen - auf eine Abbaugeschwindigkeit von Minuten oder Stunden. Für die molekulare Bildgebung bietet AION ein Nanotech-Produkt, das in einer klinischen Umgebung sichtbar ist, wodurch es potenziell möglich ist, Echtzeit-Signale einer frühen Krankheitsentwicklung zu erhalten.
<small> AION besitzt die exklusiven Eigentumsrechte für den Einsatz von porösem Silizium im Körper zu Bildgebungszwecken und hat weitere Patentanträge im Bildgebungssektor eingereicht. AIONs IP-Portfolio umfasst 14 Patentfamilien, 21 Patente, 45 Patentanträge in Schlüsselmärkten einschließlich der USA, Europa und Australien. </small>AION Diagnostics: Bildgebung dank mpSi
May 25th
Forscher machen Hörvorgang der Fruchtfliege messbar
Beim Hören funktioniert der Mensch ähnlich wie Insekten. Diese Ähnlichkeit nutzen Kölner Forscher um Martin Göpfert, um der Umwandlung des Schalls im Innenohr auf die Spur zu kommen. Nun konnten sie eine Messmethode entwickeln, die diesen Vorgang nach außen sichtbar macht.<% image name="Fliegenantenne" %><p>
<small> Fliegen-Antenne auf Empfang: Öffnet sich der Ionenkanal, wackelt die Fliege mit den Antennen - nicht mit dem Auge sichtbar, aber mit einer Messapparatur nachzuweisen. </small>
Eine zentrale Rolle im Hörvorgang spielen die Ionenkanäle, die den Schall in elektrische Signale umwandeln und so an die Fasern des Hörnervs weiterleiten. Diese Kanäle waren bisher noch ein großes Rätsel, da sie Experimenten nicht zugänglich waren.
Göpfert und sein Team geben nun mit ihrem Modellsystem der Fruchtfliege den Blick ins Innere des Ohrs frei. Treffen Geräusche in Form von Schallwellen auf die Antennen der Fruchtfliege - die Antenne entspricht unserem Trommelfell - werden diese Bewegungen direkt an die "Hörkanäle" weitergeleitet, die sich mechanisch öffnen und einen Ionenstrom auslösen. Da die Kanäle an die Antennen gekoppelt sind, sollte andersherum auch die Öffnung der Kanäle an den Antennen messbar sein. Tatsächlich konnten die Forscher dieses "Kanal-Wackeln" mit ihren Messungen an den Antennen bestätigen.
Das Modellsystem ermöglicht es nun, systematisch die Reizumwandlung im Innern des intakten Ohres nicht-invasiv zu untersuchen. Die Forscher gehen davon aus, dass die Aufklärung der molekularen Grundlagen des Hörvorgangs bei Drosophila auch für die Erforschung von Hörschädigungen beim Menschen von Nutzen sein wird. Sie vermuten, dass die Ähnlichkeit der Hörmechanismen sich auch in gleichen oder ähnlichen Molekülen wiederfindet.Forscher machen Hörvorgang der Fruchtfliege messbar
Die EU-Verordnung REACH steht an - daher macht das <a href=http://www.fiz-chemie.de>FIZ CHEMIE Berlin</a> auf seine Qualitätsdatenbanken und fachspezifische Internetsuchmaschinen aufmerksam. Die gesammelten Daten und Fakten zu chemischen Substanzen und Reaktionen sowie zum thermophysikalischen Verhalten von Reinstoffen und Gemischen sind einzigartig.
Fachinfos zu REACH von FIZ CHEMIE<% image name="FIZ_Logo" %><p>
Mit dem Inkrafttreten von REACH am 1. Juni müssen Hersteller und Importeure europaweit Sicherheitsnachweise für ihre verarbeiteten und verbreiteten Chemikalien erbringen und Sicherheitsempfehlungen für die gesamte Wertschöpfungskette geben. Das löst einen riesigen Informationsbedarf aus: Zigtausende Substanzen müssen in Abhängigkeit von Toxizität und Produktionsrate detailliert klassifiziert werden. Die Informationen zur Bewertung müssen die Unternehmen selbst beschaffen. Hilfe dabei können die Datenbanken Infotherm und ChemInform RX des FIZ CHEMIE Berlin leisten. Die Angebote sind teils kostenpflichtig, teils kostenlos.
<a href=http://www.infotherm.de>Infotherm</a> ist eine der weltgrößten Datenbanken mit thermophysikalischen Eigenschaften. Hier sind thermophysikalische Kenngrößen von rund 7.400 Reinstoffen und etwa 29.000 Gemischen gespeichert. Sie können mit bis zu 150 Stoffeigenschaften verknüpft werden, etwa mit Siedepunkten, PVT-Verhalten, Phasengleichgewichten, Transport- oder Oberflächeneigenschaften. Zu einem Stoffgemisch, dessen Komponenten man als Verbindungsnamen, Summenformel oder CAS-Nummer eingibt, findet Infotherm innerhalb von Sekunden Eigenschaften unter verschiedenen Bedingungen. Die Ergebnisse können als komprimierte Tabelle oder interaktive Grafik angezeigt werden.
<a href=http://www.cheminform.com>ChemInform</a> liefert Kurzbeschreibungen von Synthesen, Methoden und Verfahren, die in rund 200 internationalen Fachpublikationen beschrieben werden. ChemInform bietet so unter anderem die Möglichkeit, bei der Syntheseplanung verschiedene Alternativen durchzuspielen. In Bezug auf die Erfüllung von REACH kann durch diese Funktionen beispielsweise nach alternativen Komponenten gesucht werden, um toxikologisch oder anderweitig bedenkliche Zwischenstufen in der Produktionskette zu eliminieren, die möglicherweise zu Problemen bei der Zulassung führen könnten.
<a href=http://www.christwater.com >Christ Water</a> erleichtert mit einer kombinierten Reinstdampf- und Destillationsanlage die Reinstmedienversorgung: Statt in 2 getrennten Systemen können Reinstdampf und "Water for Injection" (WFI) nun in einer Anlage erzeugt werden. <% image name="Christ_Multitron" %><p>
<small> Das Combitron-System ergänzt die Multiron-Destille (oben) um den Reinstdampferzeuger Vapotron. </small>
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<td> Die Produktion kann dabei – gleichzeitig oder unabhängig voneinander – in allen Kolonnen und mit einer Leistung von etwa 1.000 kg/h Reinstdampf sowie bis zu 4.000 l/h WFI erfolgen. Die Reinstdampf- und WFI-Ausbeute lässt sich in einem Verhältnis von 2:1 bis 1:4 anpassen. Die verfahrenstechnische Kombination aus Multitron-Destille und dem Reinstdampferzeuger Vapotron verspricht um bis zu 30 % geringere Investitionskosten für Anlage und Peripherie und benötigt zudem deutlich weniger Platz.
<p>
Wie bei den Einzelsystemen stehen auch bei Combitron die Doppel-Rohrbündelwärmetauscher kontinuierlich im Wasser. Dies minimiert die Ausfällung von Wasserinhaltsstoffen sowie die Anfälligkeit für Oberflächenveränderungen durch Rouging. Zudem stellt es einen maximalen Wärmeübergang sicher.
<small> Combitron entspricht den Anforderungen nach cGMP sowie der gängigen Pharmakopöen und ist mit einer individuell programmierbaren SPS-Steuerung versehen. Ein Touchscreen ermöglicht die laufende Prozessüberwachung. Die Produktionsdaten werden optional 32 CF Part 11-gerecht dokumentiert. Die Integration der Anlage in ein Leitsystem ist jederzeit möglich. </small> </td>
<td> <% image name="Christ_Vapotron" %> </td>
</table>Christ: Reinstdampf und WFI in einem
Ein hydrolysebeständiges, langglasfaserverstärktes Zytel-Polyamid von <a href=http://www.dupont.com>DuPont</a> schützt die Fremdstromanode eines neuartigen Korrosionsschutzsystems für Schiffsantriebe von <a href=http://www.mercurymarine.com>Mercury Marine</a>. Während ein damit ausgerüstetes Schiff in einem Hafen oder auf See vor Anker liegt, verhindert es die Korrosion der metallischen Teile des Antriebs. <% image name="Dupont_Zytel2" %><p>
<small> Die in Zytel gekapselte Fremdstromanode (rot markiert), die den "Zeus"-Antrieb vor Korrosion schützt, ist in einer Wassereinlassklappe direkt am Antrieb montiert. Dadurch reicht ein geringerer Schutzstrom als bei herkömmlichen Systemen, die meist an einer weit vom Antrieb entfernten Stelle des Schiffsrumpfes platziert sind. </small><p>
<% image name="Dupont_Zytel1" %><p>
Die neu entwickelte Fremdstromanode besteht aus einer mit Keramik beschichteten Titanplatte in einem robusten Gehäuse aus Zytel 75LG40HSL. Dieser Kunststoff auf Basis eines mit 40 Gew-% Langglasfasern verstärkten Polyamids 66 gehört zur Familie der Superstructurals von DuPont, die technische Kunststoffe mit Langglas-, Aramid- oder Kohlefaserverstärkung umfasst. Aufgrund ihrer hohen mechanischen Festigkeit, Steifigkeit und Schlagzähigkeit schließen sie die Lücke zwischen den traditionellen technischen Kunststoffen und Metallen.
Mit seiner hohen Hydrolysebeständigkeit und seiner geringen Wasseraufnahme ermöglichte dieser spezielle Zytel-Typ die Entwicklung einer Anode, die sich unter Wasser und in einer leitfähigen und korrosiv wirkenden Umgebung einsetzen lässt. Zudem erfüllt er die Anforderungen nach hoher mechanischer Belastbarkeit, Abrieb- und Schlagfestigkeit bei Kontakt mit Sand, Kies oder unter Wasser befindlichen Gegenständen, stabilen dielektrischen Eigenschaften und hoher Dimensionsstabilität.
Erstmals zum Einsatz kam das Korrosionsschutzsystem in dem im April 2006 kommerzialisierten Zeus-Antrieb für große Schiffsdiesel von <a href=http://www.cmdmarine.com>Cummins MerCruiser Diesel</a>. Künftig ist geplant, die neue Fremdstromanode für den Schutz von Innen- und Außenbordantrieben jeder Größe und Leistung einzusetzen.
<small> Metall reagiert mit Wasser und korrodiert. Beim <b>kathodischen Korrosionsschutz</b> wird ein Metall mit einem unedleren Metall leitend verbunden. Das unedlere (Opferanode) geht in Lösung und wird verbraucht, muss also regelmäßig ausgetauscht werden. Bei Schiffen erfolgt dies aufwändig unter Wasser. <b>Fremdstromanoden</b>, die über eine Stromquelle mit dem zu schützenden Metall verbunden sind, nutzen sich dagegen nicht ab. Zwischen beiden fließt ein Schutzstrom, der die Korrosion verhindert. Je kürzer die Entfernung zwischen Anode und Metall, desto geringer ist die Leistungsentnahme. Fremdstromanoden kommen häufig bei Ölbohrinseln, Brücken und vergleichbaren hochwertigen Konstruktionen zum Einsatz. </small>Korrosionsschutz für Schiffsantriebe mit Zytel