Archive

May 22nd, 2007

Quintiles + Thermo Fisher Scientific forcieren IRT

<a href=http:// www.quintiles.com>Quintiles Transnational</a> und <a href=http://www.thermofisher.com>Thermo Fisher Scientific</a> haben das Joint-venture Cenduit gegründet - es soll Interactive Response Technologiedienste (IRT) für die Entwicklung von pharmazeutischen und Biotechprodukten anbieten. Quintiles + Thermo Fisher Scientific forcieren IRT <% image name="Mkrofon" %><p> IRT ist eine Technologieplattform, die interaktive Patientensysteme durch die Kombination von Sprachdialogsystemen (IVR), Weboberflächen und elektronischen Patiententagebüchern integriert. Die Verwendung vom IRT ist im Kommen, da Pharmaunternehmen dabei sind, ihre zunehmend komplexen Medikamenten-Entwicklungsabläufe zu vereinfachen und besser zu kontrollieren. "Cenduit vereint führende Technologien, hervorragenden Kundendienst und weltweite Erfahrung bei klinischen Versuchen, um Biotech- und pharmazeutischen Unternehmen einen nahtlosen, integrierten 'One-Stop'-Service für die Unterstützung ihrer klinischen Entwicklungsprogramme anbieten zu können", erklärt Jogin Desai, CEO von Cenduit. Thermo Fisher trägt zu dem Joint-venture mit seinen Fisher Clinical Services IRT-Geschäftsstellen in Horsham (UK), Allentown (Pennsylvania) und Basel bei, Quintiles bringt welche in Bangalore und dem Research Triangle Park (NC, USA) ein - letzterer soll auch der Hauptsitz des Ventures sein. "Sprachdialogsysteme werden in geschätzten 30 % aller Phase II-III-Tests verwendet und diese Rate wächst beständig. Mit fortschreitenden Technologien, die zu breiter IRT-Anwendung führen, gehen wir davon aus, dass der Markt jährlich mit einer Rate von 20 % wachsen wird", ist Desai überzeugt.

GE verkauft Kunststoffsparte GE Plastics

<a href=http://www.ge.com>General Electric</a> verkauft seine Kunststoffsparte für 11,6 Mrd $ an die Saudi Basic Industries Corporation (<a href=http://www.sabic.com>Sabic</a>), die damit der holländischen<a href=http://www.basell.com> Basell</a> zuvorgekommen ist. GE verkauft Kunststoffsparte GE Plastics <% image name="GE_Plastics_Worker" %><p> Sabic baut mit dem Kauf der GE-Kunststoffsparte ihr Geschäft stark aus: 2006 erwirtschafteten die Saudis mit 19.000 Mitarbeitern bei einem Umsatz von 23 Mrd $ einen Gewinn von 5,4 Mrd $ - mit einem Börsewert von 80 Mrd $ ist Sabic aber bereits das größte Nahost-Unternehmen. Es verfügt über zahlreiche Chemiefabriken in aller Welt, darunter ein petrochemisches Werk in Gelsenkirchen. GE erwartet Einnahmen von 9 Mrd $ nach Steuern aus der Transaktion. Das US-Unternehmen wird nachsteuerlich einen Gewinn von 1,5 Mrd $ bei dem Verkauf der Kunststoffsparte verbuchen. GE will den Erlös vor allem für Aktienrückkäufe verwenden. Das Ergebnis von <a href=http://www.geplastics.com>GE Plastics</a> ging in den vergangenen Jahren aufgrund steigender Rohstoffpreise zurück. 2006 sank das operative Ergebnis um 22 % auf 674 Mio $, 10.300 Mitarbeiter erwirtschafteten zuletzt an weltweit 60 Standorten einen Umsatz von 6,6 Mrd $.

Schaltbare Zweifarben-Lichtquelle auf Siliziumchip

Physikern im Forschungszentrum Dresden-Rossendorf (<a href=http://www.fzd.de>FZD</a>) ist es erstmals gelungen, Silizium im Wechsel sowohl Blau als auch Rot leuchten zu lassen. Diese zweifarbige Lichtquelle könnte etwa die Entwicklung kompakter und preiswerter Biosensoren ermöglichen. Schaltbare Zweifarben-Lichtquelle auf Siliziumchip <% image name="Mehrfarbenlichtquelle" %><p> <small> Photographische Aufnahme der Mehrfarben-Lichtquelle. </small> Silizium zur Elektrolumineszenz zu bringen ist herausfordernd, denn in seiner natürlichen Form gibt es freiwillig nur wenige Lichtquanten frei. Das FZD beschäftigt sich seit mehreren Jahren mit der Herstellung von Si-basierten Lichtemittern. Zuerst war es den Physikern gelungen einen blau-violetten Lichtemitter herzustellen, der dann die Basis für einen Si-basierten Optokoppler wurde. 2004 fand dann die Weltpremiere für UV-Licht statt, dem die Farbe Grün folgte. Nun können die Physiker die Farbe des ausgesandten Lichts der Siliziumprobe gezielt zwischen 2 Farben wechseln lassen: Sie schalten, je nach Höhe des an die Siliziumprobe angelegten Stroms, zwischen Blau und Rot um. Die gute Integrierbarkeit dieser Lichtemitter mit der etablierten Si-Technologie ist dabei von entscheidender Bedeutung, denn der zweifarbige Nano-Wechselschalter könnte preiswert und einfach in herkömmliche Si-Chips eingebaut werden. Für die Herstellung der Testelemente bringt die Gruppe um Wolfgang Skorupa auf eine Si-Oberfläche eine 100 Nanometer dünne Isolator-Schicht aus Si-O2 auf. In diese wird mit schnell geladenen Atomen (Ionenstrahl) das chemische Element Europium, das zur Gruppe der "Seltenen Erden" gehört, eingetragen. Die Besonderheit von Europium besteht darin, dass sich 2 verschiedene Arten von Störstellen infolge unterschiedlicher chemischer Wertigkeiten des Europiums im Oxid ausbilden können. Diese sind auch die Ursache für die Lumineszenz im blauen und roten Farbbereich. Zur Anwendung kann die farbige Wechselschaltung etwa im Bereich von Biosensoren kommen. So könnte die neue Si-Lichtquelle dabei helfen, Umweltproben vor Ort in der Natur preiswert, sicher und schnell auf verschiedene Verunreinigungen hin zu untersuchen.

May 21st

MES: Simatic-IT rückt näher an ERP-Systeme

Siemens hat sein MES-(Manufacturing Execution Systems)-Portfolio <a href=http://www.siemens.com/simatic-it>Simatic IT</a> um 2 Cross-Industry Libraries (CILs) erweitert, mit denen sich Produktions- und Unternehmensleitebene effizient verbinden lassen. <% image name="Siemens_MES" %><p> <small> Die zwei neuen Programmpakete basieren auf dem Industriestandard ISA-95. Eine CIL eignet sich universell für alle Arten von Enterprise Resource Planning-Systemen, die andere wurde speziell für die SAP-Anbindung entwickelt. </small> <b>CIL ERP</b> verbindet Simatic IT auf der Anlagenseite direkt mit jedem B2MML-kompatiblen ERP-System auf Unternehmensseite. CIL ERP standardisiert die Synchronisation von Masterdaten und integriert Verfügbarkeit der Ressourcen, Zeitplanung und Produktionsverlauf mit den gemeinsam genutzten MES-Komponenten. Mit dieser Option bindet der Anwender effizient MES-Funktionalität per Plug & Play in seine Simatic-IT-Installation ein - Produktionsverfahren lassen sich so nahtlos mit installierten Unternehmenssystemen verbinden, ohne Konfigurationen zu stören oder zusätzliche Middleware hinzufügen zu müssen. Gegenüber konventionellen Lösungen fallen weitere Schnittstellen weg, Fehlerrisiken werden reduziert und umfangreiche Wartungs- und Upgrade-Kosten entfallen. Mit CIL ERP verbindet der Anwender sein Simatic-IT-System mittels der Komponente SAP Exchange Infrastructure (SAP XI) von SAP NetWeaver mit der mySAP ERP-Lösung. <b>CIL E2S</b> ist für Anwender geeignet, die keine Middleware wie SAP NetWeaver installiert haben. Es bietet direkte Interoperabilität zwischen Simatic IT und den SAP-Komponenten IDoc (Intermediate Document), RFC (Remote Function Call) und BAPI (Business Application Programming Interface). Diese Lösung vermeidet unter anderem teure Versions-Upgrades wie etwa bei konventionellen Installationen mit Middleware NetWeaver als Integrations- und Anwendungs-Server. MES: Simatic-IT rückt näher an ERP-Systeme

Kinetix-Servoantriebe für niedrige Strombereiche

Der neue Allen-Bradley Kinetix 2000-Servoantrieb von <a href=http://www.rockwellautomation.at>Rockwell Automation</a> erschließt zusätzliche Anwendungsfelder zur hochpräzisen Steuerung von Bewegungen mit niedrigeren Strombereichen. Kinetix-Servoantriebe für niedrige Strombereiche <% image name="Rockwell_Kinetix2000" %><p> <small> Allen-Bradley Kinetix 2000-Servoantrieb von Rockwell-Automation. </small> Damit erschließt die <a href=http://www.ab.com/motion/servodrives/kinetix2000.html>Kinetix-Servotechnologie</a> nun auch niedrigere Strombereiche - fortschrittliche Steuerungsfähigkeiten können so in zusätzlichen Anwendungsgebieten wie etwa im Verpackungsbereich eingesetzt werden. Mit Leistungsbereichen von 0,3-3 kW lässt sich der neue Kinetix 2000 nahtlos mit Allen-Bradley Logix-Steuerungen, Servomotoren und Aktuatoren integrieren, was ein besonders flexibles Maschinendesign sowie energieeffiziente Fertigungssteuerungssysteme ermöglicht. Um einen möglichst breiten Applikationsbereich abzudecken, ist der Kinetix 2000 - wie alle anderen Kinetix-Servoantriebe auch - skalierbar. Durch das modulare Design der Kinetix-Servoantriebe sinken Verdrahtungszeiten und die damit verbundenen Kosten auf ein Minimum, denn die Gesamtanzahl der Anschlüsse wird beträchtlich reduziert. In Verbindung mit einem Servomotor geringer Trägheit der Allen Bradley MP-Serie und einem 230-Volt-Motor der Allen-Bradley TL-Serie sowie dem CompactLogix L43-Controller kann die Kosteneffizienz der Kinetix 2000-Antriebe voll ausgeschöpft werden.

Im Entstehen: Zellkulturmodell der HCV-Infektion

In einem von der Wilhelm Sander-Stiftung geförderten Projekt plant ein Team um Robert Thimme aus Freiburg und Ralf Bartenschlager aus Heidelberg ein immunologisches Zellkulturmodell der HCV-Infektion zu etablieren und zentrale Aspekte der HCV- und HCC-Immunpathogenese zu untersuchen. <% image name="Wirkung_von_Immunzellen" %><p> <small> Modell der Wirkung von Immunzellen (CD8+ Zellen). Die Virus-spezifischen CD8+ Zellen sind in der Lage, das Virus über 2 Wege zu eliminieren. Entweder wird die Leberzelle direkt zerstört (Auslösung von Lebererkrankung) oder das Virus wird über die Freisetzung von Botenstoffen gehemmt, ohne dass eine Zerstörung der Leberzelle notwendig ist. </small> Die chronische Infektion mit dem Hepatitis C Virus (HCV) ist eine häufige Erkrankung mit weltweit mehr als 270 Mio infizierten Menschen. Hauptproblem dabei ist neben der Entstehung einer Leberzirrhose die Entwicklung des hepatozellulären Karzinoms (HCC). Die Viruselimination ist deshalb die entscheidende Voraussetzung für die Verhinderung des HCC. Dabei kommt der körpereigenen Immunantwort, insbesondere der virus-spezifischen T-Zell-Antwort, eine entscheidende Rolle zu. Die Immunantwort versagt jedoch bei den meisten Patienten und trägt in der chronischen Phase über die Aufrechterhaltung des chronisch entzündlichen Prozesses sogar entscheidend zum Fortschreiten der Lebererkrankung bei. Die Mechanismen, die zum Versagen der T-Zellantwort und somit zur Chronifizierung der Infektion beitragen, sind erst wenig charakterisiert. Durch die kürzlich erfolgte Entwicklung eines geeigneten Zellkulturmodells, das die Vermehrung infektiöser HCV im Labor erlaubt, ist es nun erstmals möglich, wesentliche Aspekte der Interaktion zwischen Immunzelle und infizierter Leberzelle systematisch zu untersuchen. Die geplanten Untersuchungen sollen aufklären, über welche Mechanismen die T-Zellen das Virus bekämpfen und wie es dem Virus gelingt, der Immunantwort zu entkommen. Ein besseres Verständnis von Viruselimination bzw. Chronifizierung ist Grundvoraussetzung für die Entwicklung von prophylaktischen und therapeutischen Immunstrategien. Im Entstehen: Zellkulturmodell der HCV-Infektion

DIM210: Hoch beständige Verpackungslösung

Die deutsche <a href=http://www.dimer.de>Dimer GmbH</a> hat mit dem leichtgewichtigen Schaumstoff DIM 210 ihr Angebotspektrum wesentlich erweitert. Das geschlossenzellige, vernetzte DIM 210 aus Polyamid 6 bietet eine hohe Temperaturbeständigkeit, hohe Beanspruchbarkeit und Zähigkeit sowie hervorragende Beständigkeit gegenüber Kohlenwasserstoffen. DIM210: Hoch beständige Verpackungslösung <% image name="DIM210" %><p> <small> Individuelle Verpackungslösungen für heiße Teile dank DIM210. </small> DIM 210 kombiniert diese Beständigkeiten mit geringem Gewicht und sehr gutem Biegeverhalten. Der Schaumstoff bietet mit 210 °C eine wesentlich höhere Maximaltemperatur, die bisher mit keinem Schaumstoff erreichbar war. Zudem zeichnet er sich durch eine extrem hohe Wärmedämmung aus. Die Haupteinsatzgebiete dafür sind Industrieverpackungen, um heiße Teile direkt aus der Produktion verpacken zu können. Dieses Material kann in Blöcken, Platten, als Stanz- und Formteile oder als individuell geformte Zuschnitte, die verklebt oder verschweißt werden, an fast jede beliebige Verpackungsaufgabe angepasst werden.

Arbeiten an der photodynamischen Tumorzerstörung

Das Krebsmedikament Foscan von <a href=http://www.biolitec.com>biolitec</a> wird in einer Phase I/II-Studie von <a href=http://www.spectracure.se>SpectraCure</a> - einem Spin-off der Uni Lund und des Lund Institute of Technology - zur photodynamischen Therapie (PDT) lokaler Prostatakarzinome eingesetzt. <% image name="Spectracure" %><p> SpectraCure hat für die eingesetzte interstitielle Aktivierung - die Laserbeleuchtung des Tumors und des Arzneimittels von innen - ein mit Echtzeit-Dosimetrie arbeitendes Gerät entwickelt. Kerstin Jakobsson, CEO von SpectraCure, erläutert: "Dieses ist die erste PDT-Studie mit Echtzeit-Dosimetrie zur Behandlung von lokalisierten Prostatakarzinomen. Der Vorteil einer PDT mit Echtzeit-Dosimetrie ist, dass große Tumorvolumina behandelt werden können und dass unser patentiertes Belichtungsequipment zu einer vollständigen Belichtung und Tumorzerstörung mit minimalen Nebenwirkungen führt." „Foscan zeigt keine Anreicherung in angrenzenden Nerven. Das Risiko einer lateralen Schädigung, die zu Inkontinenz und Impotenz führen kann, ist somit sehr gering“, ergänzt biolitec-Chef Neuburger. Aufgrund der einzigartigen Medikament-Instrument-Kombination sieht SpectraCure in Foscan die beste Wahl für einen erfolgreichen Nachweis der Wirksamkeit. <small> In Europa liegt die Zahl der jährlich an <b>Prostatakrebs</b> erkrankten Männer bei über 345.000. Die üblichen Therapien für lokalisierte Prostatakarzinome führen zu einer beträchtlichen Morbidität, insbesondere zu Sexual- und Harnkontrollproblemen. Der Entwicklung einer minimal-invasiven, nebenwirkungsarmen Alternativtherapie kommt daher erhebliche klinische Bedeutung zu. </small> Arbeiten an der photodynamischen Tumorzerstörung

BP und Rio Tinto bündeln Wasserstoff-Expertise

<a href=http://www.bp.com>BP</a> und <a href=http://www.riotinto.com>Rio Tinto</a> gründen das Joint-venture <a href=http://www.hydrogenenergy.com>Hydrogen Energy</a> für Projekte mit der CCS-Technologie (Carbon Capture & Storage). Dabei wird Kohle oder Erdgas in Wasserstoff und CO<small>2</small> umgewandelt - ersterer wird sodann verstromt, letzteres gespeichert. BP und Rio Tinto bündeln Wasserstoff-Expertise <% image name="BP_Kwinana_Raffinerie" %><p> <small> Ein erstes CCS-Projekt plant Hydrogen Energy in der Nähe der australischen BP-Raffinerie Kwinana. </small> Die Projekte zur Erzeugung "kohlenstofffreier" Energie beruhen auf der Umwandlung von Kohle, Petrokoks (einem Nebenprodukt des Raffinerieprozesses) oder Erdgas in Wasserstoff und CO<small>2</small>, das aufgefangen und zur dauerhaften Lagerung in geologische Formationen verbracht wird. Der Wasserstoff wird indessen zum Antrieb einer Gasturbine genutzt, um im industriellen Maßstab Strom zu erzeugen. Durch die CCS-Integration in diesen Prozess werden 90 % des CO<small>2</small>, das sonst in die Atmosphäre gelangen würde, aufgefangen und gelagert. Hydrogen Energy will mit Regierungen geeignete politische und regulatorische Rahmenbedingungen ausarbeiten und die vor einiger Zeit angekündigten Projekte zur Erzeugung von Strom aus Wasserstoff im schottischen <b>Peterhead</b> und im kalifornischen <b>Carson</b> weiterführen. Zudem beginnen BP and Rio Tinto mit den Machbarkeitsstudien sowie der Planung für ein 1,5 Mrd $ teures 500 MW-Kohlekraftwerk im australischen <b>Kwinana</b>, 45 km von Perth entfernt, das die CCS-Technologie vollständig integrieren würde und rund 15 % des Strombedarfs von Südwestaustralien decken und gleichzeitig 4 Mio t CO<small>2</small> jährlich der Atmosphäre vorenthalten würde. Wettbewerbsfähige Rahmenbedingungen vorausgesetzt, soll die endgültige Investmententscheidung 2011 getroffen werden - 2014 könnte das Kraftwerk dann anlaufen.

May 19th

Noch genauer messen: IC-MS von Agilent

Einfachen Betrieb und noch genauere Ergebnisse verspricht <a href=http://www.chem.agilent.com>Agilent Technologies</a> mit dem Agilent 7500cx – ein neues induktiv gekoppeltes Massenspektrometer (ICP-MS), das eine interferenzfreie Analyse aller Elemente in jeglicher Matrix unter einheitlichen Betriebsbedingungen ermöglicht. <% image name="Agilent_7500cx" %><p> Das Octopole Reaction System (ORS) entfernt dabei Interferenzen – Nebenreaktionen, die willkürlich neue Störungen erzeugen würden – ausschließlich mit inertem Heliumgas, was Geschwindigkeit und Genauigkeit erheblich erhöht. Durch die Technologie des ORS ist es möglich, den Helium-Kollisions-Modus für alle Elemente einzusetzen. Der Heliummodus gestattet es zudem, das volle Potenzial der ICP-MS auch für die semiquantitative Analyse zu nutzen. Komplexe, unbekannte Proben lassen sich so schnell und genauer als je zuvor analysieren. <% image name="Agilent_7500c_Schema" %><p> Darüber hinaus ist die Probenvorbereitung nicht länger auf den Aufschluss mit Salpetersäure beschränkt; es können wirksamere Aufschlussmedien verwendet werden, beispielsweise HCl oder H2SO4, ohne dass die Gefahr von Interferenzen besteht, welche diese Säuren typischerweise verursachen. Alle Messungen erfolgen direkt mit der Analytmasse, zudem ist dank einer speziellen Reaktionszelle ein schnelles Umschalten zwischen den Gasbetriebsarten möglich. Der Agilent 7500cx kann um zusätzliche Gase in der Zelle aufgerüstet werden, etwa für die Analyse von Selen und Schwefel im Ultraspurenbereich. Noch genauer messen: IC-MS von Agilent

Seiten