Für die Behandlung des hormonunabhängigen Prostatakrebs ist Docetaxel die derzeit beste Wahl, so die Ergebnisse einer Phase-II-Studie, in der die Wirksamkeit der beiden gängigsten Chemotherapeutika verglichen wurde. Dabei war das Risiko des Fortschreitens der Erkrankung bei der Behandlung mit Docetaxel im Vergleich mit dem nächstbesseren Chemotherapeutikum um über 50 % reduziert.Prostatakrebs: Studie belegt Wirksamkeit von Docetaxel<% image name="Docetaxel" %><p>
<small> C<sub>43</sub>H<sub>53</sub>NO<sub>14</sub>.3H<sub>2</sub>O: Docetaxel </small>
Die chemotherapeutische Behandlung des Prostatakrebs hat in den letzten Jahren rasch an Bedeutung gewonnen. Dazu trugen mehrere umfangreiche klinische Studien bei. In 2 davon zeigte Docetaxel eine signifikant verbesserte Prognose für Patienten, in anderen erzielte auch Vinorelbine, das ebenso wie Docetaxel auf die Mikrotubuli der Zellen wirkt, überzeugende Ergebnisse. Nun wurden an der Medizinuni Wien erstmals beide Therapeutika im Rahmen einer <a href=http://www.jurology.com/article/PIIS0022534707002868/abstract>Phase-II-Studie</a> direkt verglichen.
Tatsächlich gelang es durch diesen direkten Vergleich an 40 Patienten, die überlegene Wirksamkeit von Docetaxel eindeutig zu belegen. Dazu der Studienleiter Michael Krainer, Onkologe an der Medizinuni Wien: "Bei jenen 20 Patienten, die wir mit Docetaxel behandelten, dauerte es im Mittel über dreimal länger, bis die Erkrankung weiter fortschritt als bei den Patienten, die Vinorelbine erhielten." So entwickelte sich der Krebs bei der ersten Gruppe von Patienten im Mittel für 14,5 Monate nicht weiter. Im Gegensatz dazu setzte bei Patienten, die Vinorelbine erhielten, bereits nach nur 4,4 Monate ein Fortschreiten der Erkrankung ein.
Ähnlich eindeutig verhielten sich die Werte des "Prostata Spezifischen Antigens" PSA, eines etablierten Tumormarkers, der gute Auskunft über das Voranschreiten des Krebses liefert. Während 62,5 % der mit Docetaxel behandelten Patienten eine Reduktion des PSA von mehr als 50 % zeigten, konnten bei den mit Vinorelbine behandelten nur 11,1 % festgestellt werden. Ein klarer Hinweis auf das reduzierte Tumorwachstum durch Docetaxel.
Dass diese große Reduktion des PSA mit Docetaxel in dieser Studie erreicht werden konnte, überraschte selbst Krainer: "Im Vergleich zur TAX 327 Studie, die erstmals die Wirkung von Docetaxel in einer Phase III eindeutig belegte, verwendeten wir eine deutlich geringere Dosis und unterstützten die Wirkung des Chemotherapeutikums auch nicht durch Cortison. Trotzdem erzielten wir eine vergleichbare Wirkung auf das PSA." Für Krainer könnte die Ursache für diesen Effekt die geringere Toxizität sein, die sich durch die geringere Dosis ergab und es erlaubte, das Therapieprotokoll besser einzuhalten.
Auch der Krebsspezialist William K. Oh vom Dana-Farber Cancer Institute der Harvard Medical School hebt dieses Ergebnis in einem Kommentar hervor: Seiner Ansicht nach bietet dieses in Wien angewendete Therapieprotokoll eine gute Alternative für Cortison-empfindliche Patienten. Ebenso weist er darauf hin, dass die Studie eine Senkung des PSA um 28,6 % bei Patienten zeigt, die auf Docetaxel nicht mehr ansprechen, und dieses Chemotherapeutikum somit weiterhin eine Bedeutung haben wird.
"Endgültige Aussagen können nur aus einer sehr groß angelegten, an mehreren Zentren durchgeführten Studie der Phase III kommen. Es ist jedoch sehr wichtig, im Vorfeld zu entscheiden, welches der derzeit aktuell in Betracht kommenden Therapeutika in einer solch großen und teuren Studie getestet werden sollte. Für diese Entscheidung haben wir nun mit den beeindruckenden Ergebnissen zu Docetaxel klare Daten geliefert", ist Krainer überzeugt.
EU gibt grünes Licht für BASF-Fungizid Dimethomorph
Die EU-Kommission hat grünes Licht für das <a href=http://www.agro.basf.com>BASF</a>-Fungizid Dimethomorph gegeben. Zuvor hatte die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) eine positive Risikobewertung für den Wirkstoff veröffentlicht. EU gibt grünes Licht für BASF-Fungizid Dimethomorph <% image name="Pflanzenzucht" %>
Dimethomorph verfügt über eine einzigartige Wirkungsweise und hat ein günstiges Sicherheits- und Umweltprofil. Mit der Aufnahme in die Liste der in der EU zugelassenen Pflanzenschutzwirkstoffe (Annex I) erhält die BASF Planungssicherheit für die Entwicklung neuer Formulierungen und Mischungen mit Dimethomorph. Mischungen sind für das Resistenzmanagement von Bedeutung und ermöglichen es dem Landwirt eine größere Anzahl von Pilzkrankheiten zu bekämpfen.
Mit den neuen BASF-Fungiziden F 500 und Boscalid sowie Dimethomorph steht Obst- und Gemüsebauern eine komplette Palette hochwirksamer Fungizide zur Bekämpfung der 3 wichtigsten Krankheitsgruppen zur Verfügung: <b>F 500</b> bekämpft Echten Mehltau und Septoria, <b>Boscalid</b> wirkt gegen Botrytis, und Dimethomorph wird gegen Oomycetes eingesetzt. <b>Dimethomorph</b>, das unter den Namen "Forum" und "Acrobat" in Europa als Fungizid verkauft wird, wird weltweit gegen verschiedene Krankheiten in zahlreichen Kulturpflanzen eingesetzt.
<a href=http://www.medtronic.at>Medtronic</a> hat im per 27. April abgeschlossenen Geschäftsjahr 2007 einen Umsatz von 12,3 Mrd $ erzielt - ein Plus von 9 % gegenüber 2006. Der Reingewinn legte mit 2,8 Mrd $ um 15 % zu.2007: Medtronic steigert Umsatz um 9 %<% image name="Medtronic_Logo" %><p><p>
Die außerhalb der USA generierten Umsätze von 4,4 Mrd $ lagen 20 % höher als vor Jahresfrist. Zudem verzeichneten die Sparten Spinal, Vascular, Diabetes und Neurological jeweils zweistellige Wachstumsraten.
• <b>Cardiac Rhythm Disease Management</b>: + 2 % auf 4,88 Mrd $ Umsatz. Auf implantierbare Defibrillatoren entfielen dabei 2,92 Mrd $, so viel wie im Jahr davor. Die Erlöse mit Herzschrittmachern stiegen um 6 % auf 1,89 Mrd $.
• <b>Spinal und Navigation</b> erlösten mit 2,54 Mrd $ um 13 % mehr. Der Markt stand hier im Zeichen der weiteren Marktakzeptanz der InFuse-Produktlinie und des Verte-Stack Crescent Vertebral Body Spacer.
• <b>Vascular</b>: + 28 % auf 1,21 Mrd $ Umsatz. Coronary Vascular erzielte dabei 918 Mio $, das sind 31 % mehr als im Vorjahr. Das Wachstum wurde von starken Endeavor-Verkäufen außerhalb der USA beflügelt. Die Geschäftsfelder Endovascular und Peripheral Vascular kamen auf 287 Mio $ Elöse, ein Plus von 20 %.
• <b>Neurological</b>: + 16 % Umsatz auf 1,18 Mrd $. Das größte Geschäftsfeld der Sparte, das implantierbare Neurostimulatoren und Medikamentenpumpen zur Behandlung von chronischen Schmerzen, Bewegungsstörungen und Spastik umfasst, generierte mit 962 Mio $ um 15 % mehr Umsatz. Die Umsätze in der Gastroenterologie und Urologie beliefen sich auf 221 Mio $, ein Plus von 21 %.
• <b>Diabetes</b>: + 20 % Umsatz auf 863 Mio $.
• <b>Cardiac Surgery</b>: + 6 % auf 704 Mio $.
• <b>Hals-Nasen-Ohren</b>: + 8 % auf 539 Mio $ Umsatz.
• <b>Physio-Control</b>: - 7 % auf 385 Mio $ Umsatz aufgrund einer freiwilligen Lieferunterbrechung in den USA.
Als neuer SAP-Partner bietet die Karlsruher <a href=http://www.systec-services.com>Systec & Services GmbH</a> nun Beratungs- und Integrationsdienstleistungen sowie prevalidated Pharma-Lösungen für die Composite Application SAP xApp Manufacturing Integration and Intelligence (SAP xMII) an.MES trifft SAP: Systec & Services verbindet<% image name="siemens_pcs7schirm" %><p>
<small> Mit den neuen Lösungen kann nun auch in der Produktionsumgebung der regulierten Industrie auf Technologien von SAP gebaut werden. </small>
Die Composite Application SAP xMII verleiht Fertigungsunternehmen eine höhere Flexibilität, indem sie SAP ERP in Echtzeit mit der Fertigung verknüpft und den Mitarbeitern dort relevante und umsetzbare Informationen zur Verfügung stellt. Die umfassende Lösung, die sich in der Regel innerhalb 4-10 Wochen in einem Werk implementieren lässt, weitet die Funktionalität der Technologieplattform SAP NetWeaver auf die Fertigung aus.
Die von Systec & Services für die Composite Application SAP xMII entwickelten Lösungen sind prevalidated und vorkonfiguriert. Sie sind gezielt auf die Anforderungen der Life Sciences in den Bereichen Qualitätskontrolle, Weigh & Dispense, Produktion, Verpackung und Instandhaltung ausgerichtet.
Zum Einsatz mit SAP xMII sind 3 Lösungen verfügbar: Die SYPROS OEE Solution für Overall Equipment Effectiveness, die SYPROS SPC Solution für Statistical Process Control sowie die SYPROS LPM Solution für Line Production Management. Im dritten Quartal folgt die SYPROS WDM Solution für Weigh & Dispense Management.
<small> <b>Systec & Services</b> ist ein Systemhaus, das als Komplettanbieter für Kunden in der Pharma-, Nahrungsmittel-, Kosmetik- und Chemieindustrie agiert. Für die regulierte Industrie agiert Systec & Services als IT-Integrator von MES-Systemen im Verbund mit SAP sowie von spezifischen GMP-IT-Plattformen und Lösungen zur Konformitätsprozess-Steuerung (Compliance Management). </small>
<a href=http://www.bd.com>BD Diagnostics</a> hat die europäische CE-Zulassung für den BD GeneOhm StaphSR-Assay erhalten. Damit ist der erste molekularbiologische Test zum gleichzeitigen Nachweis von Staphylococcus aureus (SA) und Methicillin-resistentem Staphylococcus aureus (MRSA) bei Patienten mit positiven Blutkulturen in der EU erhältlich.2-h-Test zum Nachweis multiresistenter Erreger <% image name="Blutproben" %><p>
<small> Dieser neue Test ergänzt den hochsensitiven BD GeneOhm MRSA Assay, der mit MRSA besiedelte Patienten schnell erkennt, und ermöglicht es, die Kette der MRSA-Übertragung und -Infektion früher zu durchbrechen. </small>
"Der BD GeneOhm StaphSR-Assay bietet einen schnellen, definitiven Nachweis von SA und MRSA aus Blutkulturen. Dies macht besser geeignete Isolierungsverfahren und eine erregerspezifische antimikrobielle Therapie möglich, was zu einer verringerten Morbidität und Mortalität bei Patienten führt und ebenfalls zu einer Gesamtreduzierung der Gesundheitskosten", so Thomas Davis, Director of Clinical Microbiology, Wishard Memorial Hospital, Indianapolis.
Der neue Test fördert auch die schnellere Wahl des passenden Antibiotikums und verhindert somit den unnötigen Gebrauch von Vancomycin. Das Auftreten von Vancomycin-resistentem Staphylococcus aureus (VRSA) erregt weltweit Besorgnis.
Der BD GeneOhm StaphSR-Assay liefert die Ergebnisse innerhalb von 2 h, im Vergleich zu mehr als 2 Tagen bei herkömmlichen mikrobiologischen Kulturen.
<small> BD entwickelt auch Schnelltests für den Nachweis von vanA- und vanB-Genen, die mit Vancomycin-resistenten Enterokokken(VRE) assoziiert sind, sowie einen Schnelltest zum Nachweis von Toxingenen, die sich bei Clostridium difficile finden. Beide Erreger sorgen für ganz besondere Besorgnis bei Ärzten in aller Welt, da sie eine wesentliche Quelle von Morbidität und Mortalität darstellen. </small>
Das kürzlich eröffnete "Haus im Haus" der Handelskammer Hamburg erhellen ausschließlich LED-Lichtmodule, die der Stuttgarter Leuchtenhersteller <a href=http://www.nimbus-design.com>Nimbus</a> entwickelt und energieeffizient programmiert hat.<% image name="Nimbus_Saal_Hamburg" %><p>
Über 160.000 LEDs in 380 quadratischen Lichtmodulen wurden von Nimbus über die 5 Ebenen des Gebäudes eingeplant und unter den gläsernen Etagenböden integriert. Die entscheidenden Vorteile von LED: sie entwickeln keine Wärme, verbrauchen bis zu 90 % weniger Strom und haben mit bis zu 100.000 h eine deutlich längere Lebensdauer.
Obwohl sie im "Haus im Haus" in großer Stückzahl eingesetzt werden, sind die miniaturisierten und extrem lichtstarken Leuchtmittel keine Blender. Dafür sorgen je 400 Bohrungen pro Modul, die den Abstrahlwinkel auf Augen schonende 90° begrenzen.
<% image name="Nimbus_LED_Hamburg" %><p>
Im Hamburger HK-Haus erstrahlt das Licht zudem dynamisch: Nimbus hat für die LED-Module ein Lichtkonzept programmiert, das die Dimmbarkeit der LED ausspielt. Nach Bedarf tauchen die LED-Module Räume in sattes Arbeitslicht, oder sie erhellen Flächen nur schwach, etwa als Wegbeleuchtung. Wo niemand arbeitet, bleibt es dunkel.Erstes Haus der Welt leuchtet komplett mit LEDs
<a href=http://www.linde.com>The Linde Group</a> und das führende ungarische Chemieunternehmen <a href=http://www.borsodchem.hu>BorsodChem</a> weiten ihre Kooperation am Hauptstandort von BorsodChem in Kazincbarcika aus. Für die Erweiterung der Isocyanatproduktion ist ein langfristiger Liefervertrag über zusätzlich rund 150.000 t CO und H pro Jahr vorgesehen.<% image name="Kohlensaeure_Linde" %><p>
Die 3 bestehenden Anlagen in Kazincbarcika werden dazu mit Neuinvestitionen in Höhe von rund 100 Mio € ergänzt. Damit wird dieser Standort zu einem der 5 wichtigsten Linde-Produktionsstätten für Wasserstoff und Kohlenmonoxid weltweit.
<small> Isocyanat ist ein Vorprodukt von Polyurethan, einem vielseitigen Polymer, das unter anderem bei der Herstellung von Autos, Flugzeugen, Elektronikartikeln, Möbeln und Haushaltsgeräten zunehmend verwendet wird. </small>Linde baut Gaseversorgung für BorsodChem aus
Mit dem Projekt „OnLab“ des Kompetenzzentrums für Tribologie <a href=http://www.ac2t.at>AC²T</a> wird ein Oberflächen- und Nanoanalytiklabor in Reinraumtechnik errichtet. Das Labor entsteht im <a href=http://www.tfz-wienerneustadt.at>TFZ</a>, dem Herzstück des Technopol Wiener Neustadt. Das Land Niederösterreich unterstützt das Projekt mit 1,7 Mio €, die AC²T research GmbH investiert ebensoviel.Neues Hightech-Labor für das TFZ Wr. Neustadt<table>
<td><% image name="Theta-Probe_klein" %></td>
<td align="right"> Das AC²T startete 2002 zahlreiche Projekte zur Grundlagenforschung im Rahmen des Kplus-Programms und führt F&E-Projekte im TFZ Wr. Neustadt durch. Die Forschungsarbeiten werden mittlerweile von mehr als 55 Angestellten, in enger Kooperation mit den universitären Partnern und Industriepartnern durchgeführt. An der privatwirtschaftlich organisierten Forschungsinstitution sind sowohl Vertreter der Industrie als auch Universitäten beteiligt. </td>
</table>
<table>
<td><% image name="Topo-Resize" %></td>
<td align="right"> Bei tribologischer Forschung steht die permanente Entwicklung innovativer Oberflächen mit definierten Eigenschaften im Mittelpunkt. Es geht um Themen wie Reibung, Verschleiß, um die Optimierung schmierungstechnischer Eigenschaften und um die Zuverlässigkeit technischer Systeme. </td>
</table>
<small> Oberflächen-Darstellung im Nanometer-Maßstab entsprechend hochfeiner spektroskopischer Messungen (oben) im Labor des AC²T. </small>
Der dänischen <a href=http://www.genmab.com>Genmab</a> ist es gelungen, mit dem vollständig humanen Antikörper HuMax-HepC die Infektion mit dem Hepatitis C Virus (HCV) in einem neuartigen Tiermodell zu verhindern.HuMax-HepC verhindert HCV-Infektion im Tiermodell <% image name="OK" %><p>
In einer vorklinischen Studie wurde Mäusen mit unterdrücktem Immunsystem menschliche Leberzellen (Hepatozyten) implantiert und einer Mischung aus Patienten gewonnenen HCV-Viren verschiedener Genotypen ausgesetzt.
Bei 5 der 6 Mäuse, die mit HuMax-HepC behandelt wurden, konnte keinerlei Replikation der HCV-Viren beobachtet werden, was darauf hinweist, dass HuMax-HepC die HCV-Infektion vollständig verhinderte. Die sechste Maus wurde zwar mit HCV infiziert, doch wurde das Virus in Folge eliminiert. Im Vergleich dazu entwickelte sich bei 5 von 6 Mäusen, die einen Kontroll-Antikörper erhielten, eine kräftige, anhaltende HCV-Infektion.
<b>HuMax-HepC</b> wurde ursprünglich bei einem Patienten isoliert, der unter einer leichten chronischen Hepatitis litt. HuMax-HepC bindet an ein Konformationsepitop des Hüllproteins 2 (E2), das auf der HCV-Oberfläche exprimiert wird und eine wichtige Rolle beim Eintritt des HCV in die Zielzelle spielt. In vorklinischen Studien zeigte sich, dass HuMax-HepC mit verschiedenen HCV-Genotypen weitgehend kreuzreaktiv ist und die Bindung von HCV-E2 an empfängliche Zellen verhindern kann.
<small> Weltweit sind über 170 Mio Menschen chronisch mit <b>HCV</b> infiziert. Bei den meisten infizierten Personen entwickelt sich im Laufe der Zeit eine zunehmende Leberfibrose, die zu einer Zirrhose, zu Leberversagen oder Leberkrebs führen kann. Eine schwerwiegende Komplikation bei der Lebertransplantation von HCV-Patienten ist die Reinfektion der transplantieren Leber mit HCV. In mehreren Labors durchgeführte Studien stützen das Argument, Antikörper einzusetzen, um HCV-Infektionen bzw. Reinfektionen der Leber vorzubeugen. </small>
Novelis bringt neue Alubleche mit Leuchtlackierung
<a href=http://www.novelis.com>Novelis</a> hat ein neues Produktangebot von Aluminiumblechen mit Leuchtlackierungen aus seiner Anlage in Göttingen auf den Markt gebracht. Novelis ist als einziges Unternehmen in der Lage, dieses LuminousColor Material anzubieten und sieht für eine breite Vielfalt von Anwendungen ein hohes Marktpotenzial.Novelis bringt neue Alubleche mit Leuchtlackierung<table>
<td><% image name="Novelis1" %></td>
<td><% image name="Novelis2" %></td>
</table>
Das neue Produkt kombiniert ein abriebbeständiges, lumineszierendes Lackiersystem mit der Leichtigkeit, der hohen Verformbarkeit sowie der Korrosionsbeständigkeit von Aluminium. Das sich daraus ergebende Produktangebot, das exklusiv von Novelis in Europe hergestellt wird, eröffnet neue Design- und Sicherheitsmöglichkeiten für geschlossene Räume wie auch für Außenbereiche.
Die Leuchtkraft des Materials hält für mindestens 1 h nach Lichteinwirkung an und bietet daher eine gute alternative Lichtquelle zur Unterstützung anderer Beleuchtungssysteme in Tunnels, Aufzügen oder Innenbereichen von Gebäuden. Ausschilderungen für Fluchtwege und andere Sicherheitsschilder sind ein weiterer Anwendungsbereich, in dem die neue Produktpalette strahlt.
Die LuminousColor Platten sind in einer großen Farbauswahl erhältlich und können in Stärken von 0,2- 2,0 mm geliefert werden.
<small> <b>Novelis</b> beschäftigt 12.900 Mitarbeiter in 11 Ländern im Bereich von Aluminiumwalzprodukten und dem Recycling von Konservendosen und meldete für 2006 einen Ertrag von 9,8 Mrd $. Novelis ist eine Tochter von Hindalco Industries, Asiens größtem integrierten Aluminiumproduzenten und ein führender Kupferproduzent. Hindalco wiederum ist das Flaggschiff der Aditya Birla Group, einem multinationalen Mischkonzern aus Mumbai. </small>