Die <a href=http://www.basf-fb.de>BASF Future Business GmbH</a> beginnt mit der industriellen Produktion und Vermarktung organischer Halbleitermaterialien (Polythiophene). Dazu wurde ein Lizenzvertrag mit <a href=http://www.riekemetals.com>Rieke Metals</a> aus Lincoln, Nebraska, vereinbart. Organische Halbleiter: BASF und Rieke Metals starten<% image name="PolyIC_RFID_Tag" %><p>
Organische Halbleiter werden für die <a href=http://chemiereport.at/chemiereport/stories/5031>gedruckte Elektronik</a> eingesetzt. Dabei entstehen günstige, hochflexible integrierte Schaltungen, die etwa für flexible Displays (elektronisches Papier) oder RFID-Tags (über Radiowellen identifizierbare Etiketten) verwendet werden. Zudem finden die Halbleiter Anwendung in der Herstellung großflächiger Solarzellen.
BASF wird für die Produktion bestehende Anlagen in Europa und/oder den USA nutzen, wobei die Produktionskapazität flexibel erhöht werden kann. Diese Nachfrage soll in den kommenden Jahren schätzungsweise ein Marktvolumen von mehreren Hundert Kilogramm Halbleiter erreichen.
Die hochqualitativen Polythiophene werden bei der neuen Partnerschaft durch einen Synthese-Prozess hergestellt, der von Rieke Metals entwickelt wurde. Seine Qualität wird durch eine spezifische Kontrolle der Molekularmasse und -struktur des Polymers erreicht. BASF will der Prozess hinsichtlich Produktivität und Reinheit weiter optimieren.
<a href=http://www.sanochemia.at>Sanochemia</a> hat in Phase IIa mit der neu entwickelten Formulierung von Galantamin für Diabetiker mit chronischen Nervenschmerzen (Polyneuropathie) einen deutlichen Hinweis auf klinisch relevante Verbesserungen gegenüber Placebo erzielen können. Sanochemia mit liposomalem Galantamin erfolgreich<% image name="Logo_Sanochemia" %><p>
Diese neue Formulierung wurde als liposomales Gel in einer multizentrischen Doppelblindstudie auch auf die Sicherheit und Verträglichkeit überprüft. Bei einer ausgezeichneten Compliance der Patienten wurden keinerlei bedenkliche Nebenwirkungen beobachtet. Galantamin wurde nach einem patentierten Verfahren in eine halbflüssige Gelformulierung gebracht, um so gezielt auf schmerzende Hautpartien aufgetragen werden zu können.
Es konnte gezeigt werden, dass Galantamin in der neuen Formulierung als liposomales Gel durch die äußeren Hautschichten in jene tiefer liegenden Gewebeschichten transportiert wird, in denen die neuropathischen Symptome - Schmerzen, Taubheit - entstehen.
„Die Ergebnisse deuten darauf hin, dass liposomales Galantamin neuropathische Beschwerden bei Diabetikern lindern kann und einen Erfolg versprechenden Therapieansatz darstellt“, so Sanochemia-CEO Josef Böckmann, „ein großer Fortschritt in der Behandlung dieser weit verbreiten Folgesymptome des Diabetes! Wir sind überzeugt, dass sich die ermutigenden Daten zur klinischen Wirksamkeit in der angestrebten Phase IIb-Studie bestätigen werden.“
<small> Von den mittelgradigen und schweren Formen der Neuropathie sind etwa 1 % aller Menschen in den großen Pharmamärkten betroffen. Der Arzneimittelmarkt für neuropathischen Schmerz beträgt derzeit knapp 1 Mrd $ pro Jahr und ist damit etwa so groß wie derjenige für Rückenschmerz. 2006 bis 2012 wird mit einer Verdoppelung des Marktvolumens gerechnet. </small>
<a href=http://www.wyeth.com>Wyeth Pharmaceuticals</a> und die französische <a href=http://www.nautilusbiotech.com>Nautilus Biotech</a> arbeiten nun an neuartigen rekombinanten Faktor IX-Proteinen zur Behandlung von Hämophilie B zusammen und haben dazu eine Lizenzvereinbarung getroffen. F&E-Kooperation für Hämophilietherapien<table>
<td><% image name="Nautilus_Biotech_Logo" %></td>
<td> Das Ziel ist, die Anzahl und Häufigkeit der erforderlichen Behandlungen zu reduzieren: Die <a href=http://chemiereport.at/chemiereport/stories/3375>Nautilus-Technologie</a> soll dabei die Aktionsdauer der rekombinanten Hämophilie-B-Therapie verlängern – sie nimmt minimale und spezifische Änderungen an Aminosäuresequenzen vor, um die Zerfallszeit des Proteins im Körper zu verlangsamen. </td>
</table>
Die Vereinbarung sieht vor, dass Wyeth Produkte, die aus der kooperativen Forschung hervorgehen, entwickelt, herstellt und vermarktet. Nautilus erhält dafür von Wyeth eine Vorauszahlung, Meilensteinzahlungen sowie Lizenzzahlungen.
<small> <b>Hämophilie</b> ist eine seltene, ererbte Bluterkrankung – es fehlt dabei an einem der Schlüsselproteine (Faktor VIII oder Faktor IX), die für die Gerinnungskaskade zur Vermeidung von Blutungen essenziell sind. Beide Formen der Hämophilie zeichnen sich durch spontane oder lang anhaltende Blutungen aus, typischerweise in Gelenke oder Weichgewebe. Patienten mit Hämophilie A oder Hämophilie B sind ihr ganzes Leben lang auf Proteinersatztherapien angewiesen. </small>
Katheter erreicht kleinste Verästelungen am Herzen
<a href=http://www.automation.siemens.com>Siemens A&D</a> hat mit dem Simatic Step 7 Topologieeditor ein Tool entwickelt, das den Status der gesamten Netzinfrastruktur jederzeit online einsehbar macht. Den Fernzugriff auf Maschinen wiederum ermöglicht der Simatic Teleservice Adapter nun auch via Ethernet.Simatic-News: Sichtbares Netz und smarte Fernwartung<% image name="Siemens_Simatic_Step7" %><p>
<small> Mehr Anlagentransparenz durch sichtbare Netztopologie. </small>
Der Simatic Step 7 Topologieeditor von Siemens A&D bildet <a href=http://www.siemens.com/profinet>Profinet</a>-Infrastrukturen im Step-7-Engineeringsystem ab. Dies vereinfacht die Inbetriebnahme von Profinet-Netzen, ermöglicht eine umfassende Diagnose im laufenden Betrieb und unterstützt die Anlagendokumentation.
Der Status der gesamten Netzinfrastruktur ist so online jederzeit sichtbar - dies war bisher nur für die Automatisierungskomponenten der Fall. Die Netzkomponenten nutzen dabei LLDP (Link Layer Discovery Protocol) nach IEEE 802.1 AB und SNMP (Simple Network Management Protocol). Per LLDP ermittelt jedes Profinet-Gerät selbständig die Nachbarn an seinen Ports, Step 7 erfragt über SNMP die Nachbarschaftsbeziehungen und stellt die Topologie der Profinet-Infrastruktur dar.
<% image name="Siemens_Anlagenwartung" %><p>
<small> Simatic Teleservice: Automatischer Weckruf zur Anlagenwartung. </small>
Einen wirtschaftlichen Fernzugriff auf Maschinen und Anlagen bietet der <a href=http://www.siemens.com/simatic-software>Simatic Teleservice Adapter IE</a>: Im Notfall kann über das Gerät eine E-Mail gesendet werden - per Fernkopplung fragt dann der Techniker den Anlagenzustand ab und führt die notwendigen Änderungen aus.
Den Adapter - verfügbar bereits als Version mit MPI-, Profibus-DP- und PPI-Schnittstelle - gibt es jetzt auch mit Industrial-Ethernet-Schnittstelle. Damit lassen sich auch CPUs mit Profinet-Schnittstellen fernwarten. Das Gerät wird auf einer Profilschiene montiert und über eine externe 24-V-Stromversorgung betrieben. Der Zugang zum Automatisierungsnetz erfolgt über eine sichere Verbindung vom Telefonnetz zum Teleservice-Adapter, zusätzlich geschützt durch Login und Passwort.
Ergänzend zum Passwortschutz gibt es die „Call back“-Funktion, wobei der Adapter eine festgelegte Nummer zurückruft und erst dann die Verbindung herstellt. Die integrierte Firewall ist für Automatisierungsaufgaben vorparametriert und schaltet nur die vorher definierten Dienste frei.
Neues kompaktes CO<small>2</small>-Warngerät von Crowcon
<a href=http://www.crowcon.com>Crowcon</a> - eine Tochter der Halma-Gruppe - hat mit dem nur 130 g schweren "Gasman" das leichteste CO<small>2</small>-Warngerät auf den Markt gebracht.Neues kompaktes CO<small>2</small>-Warngerät von Crowcon<% image name="Crowcon_Gasman" %><p>
<small> Der Gasman: Einfach bedienbar, schlagfest und erfüllt Schutzart IP65. </small>
Werden potenziell gefährliche CO<small>2</small>-Konzentrationen detektiert, signalisiert das der Gasman mit einem unüberhörbaren 95 dBA lauten Alarm, hellem Blinken und einem Vibrationsalarm.
Das Gaswarngerät ist gedacht für Industriebereiche, in denen CO<small>2</small> Teil des Produktionsprozesses ist - also der Nahrungsmittel- und Getränkeindustrie, Brauereien, Destillerien und Kellereien, der pharmazeutischen und chemischen Industrie sowie der Catering- und Hospitality-Industrie.
Der Gasman passt problemlos in eine Hemdtasche. Dank seines 1-Tasten-Betriebs und des klaren LCD-Displays mit Hintergrundbeleuchtung können alle CO<small>2</small>-Werte, Alarm- und Batteriezustände leicht abgelesen werden. Daten- und Event-Logging gehören zum Standardlieferumfang. Eine integrierte 30-Tage-Vorwarnzeit informiert, wenn das Gerät kalibriert werden muss.
February 2nd
Klimabericht 2007: Aussagen werden "wahrscheinlicher"
Das <a href=http://www.ipcc.ch>IPCC</a> hat ihren 4. Klimabericht vorgelegt. Die seit 2001 erweiterte Datengrundlage liefert wenig "Sicheres", dafür mittlerweile "sehr Wahrscheinliches". Liest man genauer, entdeckt man: Vor 6 Jahren waren die Prognosen noch weit bedrohlicher - der Bericht ist also mehr ein Dokument dafür, dass die "Klimakatastrophe" unwahrscheinlicher wird.<% image name="Ueber_den_Wolken" %><p>
• In den letzten 100 Jahren habe sich die Erde <b>Ø um 0,74 °C</b> erwärmt. 11 der letzten 12 Jahre (1995-2006) waren unter den 20 wärmsten Jahren seit Beginn der Beobachtungen.
• Werden die Treibhausgas-Emissionen (THG) nicht verringert, sei eine </u>Zunahme von 0,2 °C pro Dekade</b> für die nächsten 30 Jahre „sehr wahrscheinlich“. Werden THG weiter im aktuellen Ausmaß oder in noch höheren Mengen freigesetzt, werde eine weitere Erderwärmung verursacht. Es würden dann im Verlauf des 21. Jahrhunderts Änderungen im globalen Klimasystem eintreten, die „sehr wahrscheinlich“ jene des 20. Jahrhunderts übertreffen.
• <b>Die globale Erwärmung soll im Laufe des 21. Jahrhunderts um rund 1,8 °C zunehmen.</b> Bei einer Verdoppelung der CO2-Konzentration steige die globale Ø-Temperatur um 2,0 bis 4,5 °C. Eine Erwärmung unter 1,5 °C sei "sehr unwahrscheinlich", eine über 4,5 °C "nicht auszuschließen".
• Im Laufe des Jahrhunderts wird nun ein <u>Meeresspiegelanstieg</u> zwischen 18 und 59 cm erwartet - der prognostizierte Anstieg ist damit bereits deutlich geringer als noch 2001. Die zunehmende CO2-Konzentration in der Atmosphäre habe zu einem gesteigerten CO2-Eintrag in den Ozean geführt, der zunehmend versauere. Diese Versauerung löse Kohlenstoffsedimente auf. Betroffen sind etwa Korallenriffe und einige Planktonorganismen.
• Was den <u>menschlichen Anteil</u> an den beobachteten Klimaänderungen betrifft, urteilt das IPCC: „Sehr wahrscheinlich“ seien die anthropogen bedingten THG-Zuwächse die Ursache für die beobachtete globalen Temperaturerhöhung in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts. 2001 wurden sie noch mit „wahrscheinlich“ eingestuft. Der menschliche Einfluss sei jetzt nicht nur in der Temperaturentwicklung nachweisbar, sondern in Temperaturmitteln der Kontinente und Ozeane sowie in Temperaturextremen und Windmustern.
• Seit 1750 habe menschliches Handeln eine globale Erwärmung bewirkt, die einem Strahlungsantrieb von 1,6 Watt/m2 entspricht. Dieser Netto-Wert sei wesentlich größer als der durch solare Strahlungsschwankungen verursachte. Letzterer wird mit 0,12 Watt/m2 veranschlagt. Bemerkenswert: 2001 hat das IPCC den Einfluss des menschlichen Handelns noch um ein Drittel höher eingestuft!
• In der <u>Arktis</u> stiegen die Ø Temperaturen in den vergangenen 100 Jahren doppelt so schnell wie im globalen Durchschnitt. Seit den 1980er Jahren stieg die Temperatur auf arktischen Dauerfrostböden im Allgemeinen um 3 °C. Satellitendaten zeigen seit 1978, dass die Ø jährliche Ausdehnung des Meereises um 2,7 % pro Jahrzehnt geschrumpft ist, im Sommer um 7,4 %. Das Schreckensszenario sieht eine anhaltend hohe Erwärmung und damit verbunden ein komplettes Abschmelzen des grönländischen Eisschildes, was langfristig den Meeresspiegel um 7 m steigen lassen würde. In der <u>Antarktis</u> lässt sich ein Abschmelzen des Eises dagegen nicht beobachten.
• Generell nehmen die <u>Niederschläge</u> im Osten von Nord- und Südamerika, Nordeuropa und in Nord- und Zentralasien zu, ein Austrocknen dagegen in Westafrika, im Mittelmeerraum, im südlichen Afrika und in Teilen Südasiens. Kalte Tage, kalte Nächte und Frost sind seltener und heiße Tage, heiße Nächte und Hitzewellen häufiger geworden. Es gelte als „praktisch sicher“, dass dieser Trend sich im 21. Jahrhundert fortsetzt.
Wer von soviel Schwarzmalerei nicht restlos überzeugt ist, sollte auch die Gegenargumente - exzellent zusammengefasst von <a href=http://ff.org/centers/csspp/pdf/20070201_monckton.pdf>Christopher Monckton</a> - lesen. Fest steht: Die <b>Thermodynamik</b> der Weltmeere ("slow ocean response") dürfte ebenso wie <b>vulkanische Einflüsse</b> und die "wahrscheinliche" <b>Abnahme der Sonneneinstrahlung</b> in den nächsten 50 Jahren noch viel zu wenig berücksichtigt sein. Viel mehr als Panikmache ist dem "Weltklimarat" also eigentlich nicht gelungen.Klimabericht 2007: Aussagen werden "wahrscheinlicher"
<a href=http://www.ekato.com>EKATO Systems</a> hat für die Kosmetik- und Pharmaindustrie den Rotor-Stator-Homogenisator Versatile Jet (V-Jet) neu entwickelt. Seine Technologie hat markante Vorteile beim Herstellen von Emulsionen und Suspensionen. <% image name="Ekato_V-Jet" %><p>
<small> Der V-Jet trennt Förder- und Schervorgang bei der Herstellung von Emulsionen und Suspensionen. </small>
Während des Homogenisierens erzeugt die am Kesselboden angeordnete Förderpumpe vor dem Homogenisator den erforderlichen Vordruck bzw. den Volumenstrom. Durch eine voneinander unabhängige Drehzahlauswahl kann die Energiedichte in der Scherzone flexibel eingestellt werden. Die maximale Umfangsgeschwindigkeit des V-Jets beträgt 50 m/s.
Versuche haben gezeigt, dass sich das Produkt scherfrei austragen lässt, indem es mit der Förderpumpe direkt entleert wird. Für den Reinigungsvorgang stehen erhöhte Vordrücke von bis zu 7 bar zur Verfügung.V-Jet: Neue Rührtechnik von EKATO Systems
<a href=http://www.powergeneration.siemens.com>Siemens Power Generation</a> wird der Shenhua Ningxia Coal Industry Group (SNCG) für rund 30 Mio € 2 Flugstromvergasungs-Reaktoren mit einer thermischen Leistung von jeweils 500 MW und weitere Schlüsselkomponenten für eine Kohlevergasungsanlage liefern.Siemens liefert Kohlevergasung nach China<% image name="Shenhua_Ningxia_Coal" %><p>
SNCG ist eine Tochter der Shenhua Group, des größten chinesischen Kohleproduzenten. Die Kohlevergasungsanlage ist für das Projekt Shenhua Ningmei DME in der Provinz Ningxia im Nordwesten Chinas bestimmt. Anfang 2009 sollen hier jährlich 830.000 t des umweltverträglichen synthetischen Kraftstoffs Dimethylether (DME) produziert werden.
Verfahren wie die Kohlevergasung oder -verflüssigung gewinnen insbesondere unter Umweltschutzaspekten an Bedeutung. Mit dem Auftrag stärkt Siemens seine Position am wichtigsten Markt für diese Zukunftstechnologie - das Projekt ist der erste wichtige Kohlevergasungsauftrag, den Siemens nach der Akquisition der Sustec verbuchen konnte.
<small> China deckt 76 % seines Primärenergieverbrauchs und 70 % seiner Stromproduktion mit Kohle. China setzt Kohle dabei nicht nur zur Verstromung ein, sondern verstärkt auch zur Herstellung von Synthesegasen oder als Kohlenstofflieferant für die chemische Industrie. </small>