Die BioDiesel Vienna GmbH (<a href=http://www.biodiesel-vienna.com>BDV</a>), ein Unternehmen der österreichischen Münzer Holding GmbH, hat den Testbetrieb beendet und eine der modernsten und größten Biodiesel-Anlagen Europas in Betrieb genommen.<% image name="Biodiesel_Vienna" %><p>
<small> Im Wiener Ölhafen Lobau werden ab sofort 95.000 t Biodiesel im Jahr erzeugt, eine weitere Kapazitätserhöhung auf 400.000 t/Jahr ist bis 2008 geplant. </small>
Das 30 Mio € schwere Investment wurde in nur einem Jahr errichtet – Wien ist damit die erste europäische Hauptstadt, in der Biodiesel großtechnisch hergestellt wird. Die Anlage hat jetzt die volle Nutzungskapazität für die Jahresproduktion von 95.000 t erreicht und deckt mit ihren 30 Mitarbeitern damit mehr als ein Drittel des österreichischen Biodiesel-Bedarfs.
<% image name="BDV_Kumpan" %><p>
<small> "Die Nachfrage nach Biodiesel steigt ständig. Experten erwarten eine jährliche Wachstumsrate von mehr als 25 %", so Thomas Regitschnig-Kumpan, Geschäftsführer der BDV. </small>
Österreich benötigt aufgrund des stufenweise steigenden Beimischbedarfs bis 2010 etwa 415.000 t Biodiesel pro Jahr beimischen. Die Wiener Anlage in der Lobau wird daher bis Ende 2008 auf rund 400.000 t Jahreskapazität ausgebaut. "Damit werden wir den bis dahin erwarteten österreichischen Gesamtbedarf abdecken und die nachhaltige Versorgung Österreichs mit Biodiesel sichern", so Regitschnig-Kumpan.
Geplant und gebaut wurde die Biodiesel-Anlage von der BDV, Technologielieferant ist die BioDiesel International (BDI). Die Rohstoffe für die Biodieselanlage werden per Schiff oder Bahn angeliefert, das fertige Produkt wird unmittelbar ins Leitungsnetz des benachbarten OMV-Tanklagers eingespeist. 50 zusätzliche Schiffe werden dadurch den Wiener Hafen nutzen.
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Für die Erzeugung des Biotreibstoffs werden ausschließlich pflanzliche Frischöle wie Rapsöl aus dem europäischen Raum verwendet. Mittelfristig soll auch österreichischer Rohstoff zum Einsatz kommen, erfolgreiche Gespräche mit der österreichischen Landwirtschaft gibt es bereits. "Wesentlich für uns ist es, möglichst unabhängig vom internationalen Rohstoffmarkt produzieren zu können. Daher planen wir die Realisierung von zwei Ölmühlen im benachbarten Ausland, um unseren steigenden Rohstoffbedarf aus eigenen Ressourcen decken zu können. Natürlich prüfen wir auch die Realisierung derartiger Projekte in Österreich", so Regitschnig-Kumpan.BioDiesel Vienna eröffnet Anlagen in der Lobau
BASF Venture Capital America hat 3 Mio $ in die in Colorado beheimatete <a href=http://www.lucatechnologies.com>LUCA Technologies</a> investiert. LUCA nutzt Mikroorganismen, um die Produktion von natürlichem Methangas aus fossilen Brennstoffen wie Kohle oder Öl zu reaktivieren oder zu verstärken.BASF setzt auf Geobioreaktoren<% image name="Methan" %><p>
Die 2001 gegründete LUCA Technologies untersucht und klassifiziert mit 30 Mitarbeitern Mikroorganismen, die ohne Sauerstoff leben. In unterirdischen Lagerstätten wandeln diese Organismen Öl, Ölschiefer und Kohle in natürliches Gas um.
Diese „Geobioreaktoren“ sollen zu kommerziell nutzbaren Bioreaktoren, in denen große Mengen Methangas produziert werden, ausgebaut werden.
LUCA wird die Einnahmen aus der Finanzierungsrunde verwenden, um die F&E-Aktivitäten im Labor fortzusetzen und um Anwendungstests der Technologie in Kohlevorkommen selber oder mit Energiefirmen zu fördern.
<a href=http://www.borealisgroup.com>Borealis</a> entwickelt gemeinsam mit der <a href=http://www.unileoben.ac.at>Montanuni Leoben</a> und dem Polymer Competence Centre Leoben (<a href=http://www.pccl.at>PCCL</a>) neue Testmethoden und Software-Systeme für Kunststoffrohre. Davon sollen die Autoindustrie, der Infrastruktur-Sektor sowie Verpackungshersteller profitieren.Borealis intensiviert Partnerschaft mit Leoben<% image name="Borealis_Pipes" %><p>
Bereits im Juni startete ein auf 4 Jahre ausgelegtes Programm zur Material-Charakterisierung und Software-Entwicklung, um das mechanische Verhalten verschiedener Polypropylen-Compounds bei Automobil-Anwendungen zu untersuchen - also die Simulation der thermischen Ausdehnung und mechanischen Material-Antwort, wenn einzelne PP-Compound ausgetauscht werden. Mit den so gewonnenen Material-Daten erhofft sich Borealis, die Material-Entwicklung zu beschleunigen und Kunden tiefere Einsichten bieten zu können über die Kunststoffteile, die sie verwenden.
Im Juli wurde zudem ein Projekt zur Qualifikations-Bestimmung von Polyethylen-Rohren gestartet. Es soll 3 Jahre Lang den Lebenszyklus von Kunststoffrohren simulieren - mit jeweils einige Monate dauernden Test-Prozeduren sollen Voraussagen über die gesamte Lebensdauer der Rohre von 50 bis 100 Jahren möglich werden. Die Material-Charakterisierung und die aus der Forschung resultierende Software soll dazu verwendet werden, um eine Methode zu entwickeln, welche die Material-Entwicklung verbessern und beschleunigen soll.
Neue Daten zeigen, dass <a href=http://www.amitiza.com>Amitiza</a> (Lubiproston) von <a href=http://www.sucampo.com>Sucampo</a> - ein selektiver Chloridkanal-Aktivator - wirksam die Symptome der chronischen, idiopathischen Obstipation bei älteren Menschen bessert und gut vertragen wird. Amitiza bewährt sich bei Verstopfung<% image name="Klopapier" %><p>
<small> Bei der Verstopfung handelt es sich um eine weit verbreitete und lästige Störung des Magen-Darm-Traktes, die in der älteren Bevölkerung ab 65 Jahre besonders häufig vorkommt. Alleine in Amerika leiden rund 30 Mio Menschen daran. </small>
Amitiza bietet einen neuen therapeutischen Ansatz für diese nicht ausreichend versorgte Bevölkerungsgruppe. Der Wirkstoff - er wurde von der FDA im Jänner zugelassen und wird in den USA von Sucampo und Takeda vermarktet - nutzt einen neuartigen Wirkmechanismus, der auf der Steigerung der Flüssigkeitssekretion im Dünndarm durch Aktivierung der ClC-2-Chloridkanäle beruht, und steigert so die Stuhlpassage. Amitiza ist das einzige verschreibungspflichtige Medikament für chronische, idiopathische Obstipation, das für den Gebrauch bei älteren Menschen zugelassen ist und länger als 2 Wochen verabreicht werden darf.
Zur Beurteilung der Symptomerleichterung und des Sicherheitsprofils von Amitiza in der Population der älteren Erwachsenen wurden die Daten von 3 gut kontrollierten Kurzzeitstudien (3-4 Wochen)zusammengefasst. Insgesamt wurden 57 Patienten in die Auswertung einbezogen, 26 davon erhielten Amitiza 24 mg 2 x.
Die Ergebnisse zeigen, dass die Ø Veränderungen hinsichtlich der spontanen Stuhlgänge gegenüber dem Ausgangswert in der mit Amitiza behandelten Gruppe signifikant größer waren als in der Placebogruppe während der Wochen 1, 3 und 4.
Die dritte Produktlinie an HTRF-Assays von <a href=http://www.htrf.com>Cisbio international</a> beziehen sich auf Entzündungs- und Stoffwechselkrankheiten - sie messen die wichtigen Targetes cGMP, PGE2 und Hydrocortison.Cisbio führt 3 neue zellbasierte HTRF-Assays ein<% image name="Cisbio" %><p>
Der erste Assay dient der Quantifizierung von <b>cGMP</b> (Guanosin-3’,5’-Monophosphat) und ist damit auf Targets wie Guanylyl-Cyclasen und eine Reihe cGMP-geregelter Phosphodiesterasen (PDEs) ausgerichtet. Der zweite dient der Quantifizierung von <b>PGE2</b> (Prostaglandin E2), einem wichtigen Entzündungsbeschleuniger, entweder in Zellüberständen oder direkt in der Präsenz gesamter Zellen. Der dritte Assay ermöglicht die schnelle und präzise Messung von <b>Hydrocortison</b>. Das gilt sogar für komplexe Proben wie Leber-Mikrosome, ganze Zellen und tierisches Serum.
Zur Optimierung der Gesamtleistung überführte Cisbio die Assays in ein d2-basiertes Format. Damit wurde die Fehlerfestigkeit erhöht und das Signal-Hintergrund-Verhältnis in den meisten Fällen verbessert. So lassen sich über mehrere Tage Inkubationszeit einheitliche Ergebnisse erzielen.
Die Assays sind hochgradig empfindlich, lassen sich auf ein 1536er-Format miniaturisieren – und bleiben dabei günstig. Mit besonders guter Anpassung an das großvolumige Screening sind die Prozeduren dieser Assays auf eine Platte zugeschnitten und können an das zellbasierte Format adaptiert werden. Zudem ist die Überführung herkömmlicher ELISA-Assays und anderer heterogener Formate in diese HTRF-Assays einfach.
<small> <u>Hydrocortison</u> ist ein wichtiger Indikator für die Regulierung des Glukose-Stoffwechsels und tritt in Zusammenhang mit Targets im Bereich Fettleibigkeit, Diabetes und Herzgefäßerkrankungen auf. Die <u>PGE2</u>-Quantifizierung war und ist der Schlüssel für die Untersuchung von COX-1- und COX-2-Bahnen und gewinnt neue Bedeutung bei Downstream-Targets wie Prostaglandin-Synthasen. <u>cGMP</u> vermittelt zahlreiche Zell-Targets wie PDEs, die in einer Vielzahl an Schlüsselprozessen wie die gleichmäßige Muskelentspannung, die Nierenfunktion und entzündliche Reaktionen involviert sind. </small>
Bei vielen Tumoren ist das onkogene Ras-Protein dauerhaft "angeschaltet", so dass die Zellen unkontrolliert wachsen. Wie die Abschaltung dieses Proteins funktioniert, haben Forscher jetzt mit einem ultra-sensitiven spektroskopischen Ansatz herausgefunden.<% image name="GTPase_Ras_Protein" %><p>
<small> Der GAP-katalysierte GTPase-Mechanismus des Ras-Proteins in atomarer Auflösung. Mit einem ultrasensitiven spektroskopischen Ansatz wurde die nur wenige Millisekunden lang besetzte Position des doppelt protonierten Phosphates (H2PO4-) relativ zum GDP im Protein bestimmt. Das Protein kann nicht nur abschalten, sondern auch in den "an"-Zustand zurück. </small>
Das Ras-Protein ist der Schalter für das Zellwachstum: Wird es durch bestimmte Mutationen verändert (onkogen), dann steht der Schalter für das Zellwachstum dauerhaft auf "an" und die Zelle wächst unkontrolliert. Onkogenes Ras findet man in 25 % aller menschlichen Tumore. Abgeschaltet wird das Ras-Protein durch die Katalyse des Triphosphats GTP zu Diphosphat GDP.
Diesen molekularen Abschaltmechanismus haben die Biophysiker um Carsten Kötting und Klaus Gerwert der Ruhr-Uni Bochum herausgefunden. Ihre spektroskopische Arbeit ergänzte dabei frühere Arbeiten des Dortmunder Max Planck-Instituts für molekulare Physiologie, das bereits die Raumstrukturen des Ras-Proteins und seinem Interaktionspartner, dem GAP, aufgeklärt haben. Mit der trFTIR-Technik (time-resolved Fourier Transform Infrared) der Bochumer Biophysik konnten die Forscher jetzt den enzymatischen Weg der durch das Protein GAP katalysierten GTPase-Reaktion des Ras-Proteins wie in einem Film beobachten.
Dabei identifizierten sie ein bisher nicht charakterisiertes, proteingebundenes Phosphat mit nur Millisekunden Lebenszeit, dessen Position im Protein sowie seinen Protonierungszustand. "Bisher war bekannt, dass im 'an'-Zustand das Triphosphat GTP an das Protein gebunden ist und im 'aus'-Zustand das Diphosphat GDP", erklärt Gerwert. "Jetzt konnten wir beobachten, dass der Schalter in dieser neu entdeckten Zwischenstufe leicht wieder in den 'an'-Zustand 'zurückschnappen' kann." Die daran beteiligten Protonen sind entscheidend für den Reaktionsmechanismus. Die Forscher vermuten, dass eine solche Zwischenstufe auch in anderen GTPasen und ATPasen eine wichtige Rolle spielt.
Die Entdeckungen über das Ras-Protein könnten für künftige Krebsmedikamente von Bedeutung sein: Mit dem erworbenen Wissen kann man jetzt versuchen, mit maßgeschneiderten Substanzen das onkogene Ras in den "aus"-Zustand zu zwingen, indem man das "Zurückschnappen" verhindert. Im "an"-Zustand interagiert das Ras mit der Raf-Kinase. Kürzlich hat Bayer für eine maßgeschneiderte molekulare Therapie ein Medikament entwickelt, das als Raf-Kinase-Hemmer bei Nierenkrebs erfolgreich eingesetzt wird.Ras-Katalyse: Ansatz für molekulare Krebstherapie
Das für die geplanten MDI- und TDI-Anlagen in Shanghai benötigte Chlor wird <a href=http://www.bayerbms.com>Bayer MaterialScience</a> in der weltweit größten Salzsäure-Recyclinganlage der Welt direkt vor Ort produzieren: Die neue Salzsäure-Elektrolyse mit einer Jahreskapazität von 215.000 t Chlor soll 2008 in Betrieb gehen. <% image name="Bayer_Shanghai2" %><p>
In der Anlage wird die von Bayer MaterialScience gemeinsam mit Partnern entwickelte innovative Sauerstoffverzehrkathoden-Technologie (SVK) zum ersten Mal im großindustriellen Maßstab eingesetzt.
Die als Nebenprodukt bei der Isocyanat-Herstellung anfallende Salzsäure wird in der Elektrolyse mit Hilfe von Strom und Sauerstoff als zusätzlichem Reaktionspartner in Chlor und Wasser zerlegt. Das gewonnene Chlor wird erneut zur Isocyanat-Herstellung eingesetzt und damit in einem Kreislauf gefahren. Die als Kathode geschaltete, Sauerstoff verbrauchende Elektrode wird dabei als Sauerstoffverzehrkathode bezeichnet.
Bayer hat das SVK-Verfahren mit UhdeNora und DeNora Nordamerika bis zur Industriereife entwickelt. Bereits 2003 ging in Brunsbüttel eine mit der SVK-Technologie ausgerüstete Salzsäure-Elektrolyse-Anlage mit einer Jahreskapazität von 20.000 t Chlor in Betrieb.
Der Vorteil des SVK-Elektrolyseverfahren liegt in der Energieersparnis. Gegenüber dem bei Bayer seit vielen Jahren etablierten Diaphragmaprozess kommt das SVK-Verfahren mit rund 30 % weniger elektrischer Energie aus. Das technische Prinzip entspricht einem Brennstoffzellenprozess. Durch die Einspeisung von gasförmigem Sauerstoff kann die Elektrolyse mit deutlich verringerter Spannung betrieben werden.
Die neue Anlage in Shanghai wird von Bayer MaterialScience zusammen mit Bayer Technology Services und UhdeNora gebaut.Bayer errichtet weltgrößtes Salzsäure-Recycling
Wissenschaftler der Forschungsanstalt <a href=http://www.campus-geisenheim.de>Geisenheim</a> haben ein mikroskopisches Färbeverfahren auf Basis der Fluoreszenztechnik entwickelt, mit dessen Hilfe der Gärverlauf überwacht und das Absterben der Hefe mit der dadurch einsetzenden Hemmung der alkoholischen Gärung sofort und sicher ermittelt werden kann.Früherkennung von Gärstörungen beim Wein<% image name="Hefezellen_Gaerstoerung" %><p>
<small> Auf den Fluoreszenz-Aufnahmen (rechte Seite) sind im Gegensatz zu normalen mikroskopischen Aufnahmen die lebenden geschädigten Hefezellen (grün) und die toten Zellen (rot) deutlich erkennbar. </small>
Gärstörungen bei der Herstellung von Wein und Sekt verursachen jährlich hohe Verluste. Durch Essigsäure, Hitzeschock und andere Ursachen stirbt die Hefe ab und der Zucker im Most kann nicht vollständig vergoren werden. Qualitätsverluste bei Geruch und Geschmack der Endprodukte sind dann unvermeidbar.
Üblicherweise messen Weinerzeuger regelmäßig das Mostgewicht um festzustellen, wie schnell der Zucker durch die Hefe abgebaut wird. Der Vitalzustand der Hefe lässt sich aber nur unter dem Mikroskop eindeutig ermitteln. Verlangsamt sich der Gärverlauf, hat der unaufhaltsame massenhafte Zelltod der Hefe oft schon eingesetzt.
Die neue Methode ermöglicht eine Kontrolle der Weinproduktion auf geschädigte Hefezellen noch vor dem Auftauchen einer Gärstörung. Mit Hilfe spezieller Farbstoffe lassen sich Vitalität und Aktivität der gärenden Mikroorganismen mühelos erkennen. Es findet nicht nur eine Unterscheidung zwischen lebenden und toten Zellen statt, sondern auch bereits geschädigte Zellen werden erkannt, die erst 4 bis 6 Tage später absterben. Der Weinerzeuger kann so die Gefahr einer Gärstörung ermitteln, bei Bedarf rechtzeitig die geschädigte Hefe abtrennen und frische Hefe zusetzen.
Nach den mehrfach in Europa aufgetauchten Gen-Reissorten hat auch Österreich Proben gezogen. Bisher waren mehr als 70 Proben an die AGES übermittelt worden. Die aufwendigen Untersuchungen haben bis jetzt 25 Ergebnisse gebracht, bei 3 wurden solche festgestellt.Österreich zieht Gen-Reis aus dem Verkehr<% image name="Reis" %><p>
Die AGES hat auf drei nicht zugelassene Gen-Events (LL601, BT63 und LL62) untersucht. Bei den 3 positiven Tests handelt es sich um 2 Langkornreis-Produkte aus den USA, die Spuren von nicht zugelassenen LL601 Reis enthalten, sowie um Reisnudeln aus China, die mit BT63 verunreinigt sind.
"Da nicht eindeutig geklärt ist, inwieweit gentechnisch veränderte Lebensmittel gesundheitsschädigend wirken, habe ich die Marktaufsicht angewiesen, sofort alle betroffenen Produkte aus dem Verkehr zu ziehen", erklärte Gesundheitsministerin Maria Rauch-Kallat.
Die Reisnudeln wurden in einem Fachgeschäft für asiatische Spezialitäten am Wiener Naschmarkt gefunden und an das Gesundheitsministerium übergeben. Der Langkornreis stammt aus der amtlichen Probenziehung einer großen Supermarktkette.
Die Umsetzung der Rückrufaktion wird durch die Lebensmittelbehörde im Rahmen der laufenden Schwerpunktaktion durch weitere Probenziehungen überwacht. Die Wiener Lebensmittelaufsicht wurde angewiesen, die positiv getesteten Reisnudeln aus dem Verkehr zu ziehen.