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August 30th, 2006

Transplantationen: Gewebe aus der "Biokammer"

Wissenschaftler der Uni Melbourne sowie des Bernard O'Brien Institute of Microsurgery (<a href=http://www.bobim.org>BOBIM</a>) haben eine neuartige Methode entwickelt, mit der lebenswichtiges Organgewebe in einer speziellen Biokammer gezüchtet werden kann. <% image name="Chirurgin" %><p> Bei dem Verfahren wurden Zellen in einem nicht-reaktiven Biocontainer gezüchtet, der im Körper einer Ratte platziert wurde. Am Ende des Wachstumsprozesses reiften die Zellen zu voll funktionstüchtigem Gewebe. Den Wissenschaftlern gelang es damit, ausreichend Gewebe zu züchten, um eine Brust ersetzen zu können. Bisher waren Forscher nur in der Lage gewesen, 2D-Formen wie etwa Haut in einem Labor zu züchten. Das Gebiet der Gewebezüchtung ist laut Wayne Morrison, Leiter der Forschungsgruppe, ein relativ neuer Bereich der Medizin, bei dem ganze Gewebeformen unter Verwendung eines biologisch abbaubaren Gerüsts und von Stammzellen gebildet werden können. Die Gewinnung der Stammzellen aus dem Körper des Patienten verhindert, dass es bei dem neu gezüchteten Gewebe zu Abstoßungsreaktionen kommt. Die nun entwickelte Technologie stellt einen ersten wichtigen Schritt auf dem Weg zur Züchtung ganzer Organe oder Körperteile aus Eigengewebe von Patienten dar, die durch Krankheit oder Verletzung Ersatz für ein beschädigtes Organ oder Körperteil benötigen. Morrison sieht in dem neuen Verfahren Potenziale für die Wiederherstellung zahlreicher Gewebeformen und Organe. Dies schließt Muskelgewebe (auch Herzmuskelgewebe) oder auch Organgewebe (etwa der Leber) ein. Die potenziellen Auswirkungen dieser neuen Entwicklung sind enorm, denn der weltweit bestehende Mangel an geeigneten an Organ- und Gewebetransplantaten könnte bei erfolgreicher Perfektionierung des Verfahrens nachhaltig gemindert werden. Transplantationen: Gewebe aus der "Biokammer"

Österreich plant 600 Mio € in die Gasinfrastruktur

Für Regulator Walter Boltz ist klar: Der zusätzliche Strombedarf der nächsten Jahre wird sinnvollerweise mit Gaskraftwerken abgedeckt. Und die werden bis 2010 – so sieht es die Planung der Versorger vor – in Kärnten, der Steiermark, Wien und Oberösterreich errichtet. Für den dafür notwendigen Ausbau der Gasinfrastruktur rechnet der <a href=http://www.aggm.at>Regelzonenführer Ost</a> mit einem Investitionsbedarf von 600 Mio €. <% image name="Gaszaehler" %><p> Österreichs <a href=http://www.e-control.at>E-Control</a> erwartet einen Gasverbrauchsanstieg bis 2010 von rund 30 %. Grund dafür sind vor allem die geplanten fünf neuen Gaskraftwerke. Und deren Leistung von insgesamt 2.250 MW deckt sich ziemlich genau mit dem prognostizierten Zusatzbedarf an Strom in den nächsten fünf Jahren. Fernwärme- und Biomasse-Kraftwerke würden dagegen nur das Ausbaupotenzial für Gas in der Wärmeversorgung begrenzen, können aber mit Sicherheit auch künftig keinen spürbaren Beitrag im österreichischen Gasnetz verursachen. In der mittelfristigen Planung von Thomas Starlinger, dem Chef der Austrian Gas Grid Management AG (AGGM) und somit ,Regelzonenführer Ost’, liegen vor allem das bereits umweltverträglichkeitsgeprüfte Verbund-Kraftwerk im steirischen Mellach (850 MW), die Erweiterung des Kraftwerks Wien-Simmering (400 MW), das Kraftwerk Timelkam in Oberösterreich (400 MW) sowie zwei angedachte Kraftwerke in Klagenfurt mit 400 bzw. 200 MW zu Grunde. Mit Ausnahme des Kraftwerks in Timelkam ist derzeit keines dieser geplanten Projekte ausreichend mit Infrastruktur versorgt. „Im österreichischen Fernleitungsnetz sind die Grenzen des Systems nach 10 bis 15 Jahren Investitionspause ausgelotet“, sagt Starlinger. Also müssen die Gas-Pipelines in Österreich noch enger gestrickt werden. <b>Neue Pipeline-Projekte.</b> Drei Varianten werden derzeit gegeneinander abgewogen: Nachdem die TAG bereits in Dreichfachverrohrung an die Trassengrenze stößt, würde sich Richtung Süden der Ausbau einer bestehenden Semmering-Leitung anbieten, die in der Steiermark nach Mellach abzweigen kann. Eine zweite Variante würde vom Gashub Baumgarten westwärts verlaufen und in Oberösterreich über die Tauern nach Süden abzweigen, um sodann in einer Linie zum von der OMV geplanten LNG-Terminal Krk zu münden. Variante Drei schließlich würde einen „Österreich-Ring“ in Sachen Gas entstehen lassen, indem ebenfalls die WAG ausgebaut, aber über die Phyrn der Ring zwischen Salzburg und der Steiermark geschlossen würde. Aktuell ist man für diesen Infrastrukturausbau in der „konkreten Planungsphase“ – im Frühjahr 2007 soll die Entscheidung für eines der drei Projekte getroffen werden. Das „Investment für die nächsten 20 Jahre“ samt Ausbauoptionen in der Zukunft sei, so Starlinger, derzeit überaus schwierig zu kalkulieren, da „Stahl sehr teuer ist und Kompressoren mit einer Lieferzeit von 15 Monaten zu veranschlagen sind“. Leichter ist die Planung nur insofern geworden, da der österreichische Gesetzgeber den Gas-Pipelines nunmehr ,öffentliches Interesse’ unterstellt und daher Enteignungen möglich sind. Geht alles glatt, könnte Ende 2009 das erste Gas in den neuen Röhren fließen. Gas, das die Kraftwerksplaner auf jeden Fall über einen gewissen Zeitraum tariflich abgelten müssen: Auch diese Verpflichtung ist neu. <b>Neue Dimensionen.</b> Um welche Dimensionen die österreichische Gasversorgung ausgebaut werden soll, illustrieren die folgenden Zahlen: Das geplante Verbund-Kraftwerk in Klagenfurt ist für 70.000 bis 80.000 m3/h ausgelegt – aktuell liegt der Gasverbrauch in ganz Kärnten in der Spitze bei gerade einmal 40.000 m3/h. In Wien werden die zusätzlichen Gasturbinen rund 70.000 m3/h mehr verbrauchen – ein Zehntel dessen, was die Millionenmetropole an einem Spitzentag verbraucht. Das Kraftwerksprojekt Mellach schließlich wird einen Jahresbedarf von 1,5 Mrd m3 haben – bisher hatte ganz Österreich einen Jahresbedarf von rund 8,5 m3. <b>Neues Umfeld.</b> Das internationale Umfeld bewertet die E-Control vor allem politisch als deutlich unstabiler als noch vor 10 Jahren. Primärenergieträger kommen vermehrt aus Krisenregionen, Energie wird immer öfter als „Waffe“ eingesetzt und vielfach werden „politische Preise“ der Vergangenheit ,unter Schmerzen’ an das Weltmarktniveau angepasst. Vor allem die Boom-Regionen in Asien würden zudem als neue finanzkräftige Käufer auftreten, sodass langfristig ausschließlich die Zahlungskraft entscheide, wohin die Primärenergieträger geliefert werden würden. Denn: Günstige Transportkosten und flexiblere Raffinerien erleichtern den Energiehandel. Im Gasbereich werde vor allem LNG die Gasmärkte in den USA, Europa und Asien verbinden. Die EU-25 muss jedenfalls in der Lage sein, spätestens 2030 einen Gasverbrauch von 780 Mrd m3 zu meistern, verglichen mit 482 Mrd m3 2003. Allein für die Stromerzeugung werden 224 Mrd m3 mehr nötig sein. <b>Neue Lieferanten.</b> Eingedenk dessen hat sich in der europäischen Energieversorgung längst die ,Diversifizierung’ zum Buzzword gemausert. Diversifizierung zum einen via LNG: Rund ein Drittel des zusätzlichen Gasbedarfs soll in den nächsten zehn Jahren durch Flüssiggas gedeckt werden. Oder durch neue Transportwege wie die geplante Nabucco-Pipeline. Allerdings: Gazprom-Gas, das via Bluestream-Röhre in die Nabucco-Pipe einströmen würde, könnte die hochfliegenden Diversifizierungspläne stark torpedieren. Aktuell bezieht Österreich sein Erdgas zu 58,6 % aus Russland, 19,7 % kommen aus Österreich, 12,6 % aus Deutschland und 9,1 % aus Norwegen. Am Papier. Denn physisch strömt das Gas ausschließlich aus Russland. Überschüsse bzw. Unterdeckung im Gasnetz werden in Österreich durch die europaweit größten Gasspeicher abgefedert – ein Volumina von 2,8 Mrd m3, das derzeit randvoll gefüllt ist und jederzeit 1,3 Mio m3/h zur Verfügung stellen kann. <b>Stabile Energiepreise.</b> Trotzdem wird seit geraumer Zeit die Stabilität der Gasversorgung in Frage gestellt. Die E-Control hat nachgezählt: Gerade einmal 170 Pressemeldungen in Österreich zum Thema „Versorgungssicherheit“ im Jahr 1996 stehen 1.400 im Jahr 2005 gegenüber. Den aber meist tendenziösen Debatten sowie bewusstem Schüren von Ängsten steht aber gegenüber, dass Strom und Gas heute kaum teurer sind als vor 10 Jahren. „Im längerfristigen Vergleich sind die Energiepreise – mit Ausnahme von Treibstoffen und Heizöl – in etwa stabil“, betont Boltz. So lag der Strompreis für Haushalte im Jänner 1996 bei 12,3 Cent/kWh, im Juli 2006 bei 12,2 Cent/kWh. Der Anteil der Ausgaben für Strom, Gas und andere Brennstoffe an den gesamten Haushaltsausgaben sei 1976 bei 4 % gelegen, heute seien es 3,8 %. „Insgesamt entsprechen die heutigen Strompreise in etwa valorisierten Monopolpreisen seit 1997, dem Beginn der Strommarktliberalisierung in Österreich“, so Boltz. <b>Steigende Gaspreise.</b> Boltz erwartet im österreichischen Schnitt bis Jahresende einen Anstieg der Gasrechnung um rund 10 %, das würde für eine &Oslash; Gasrechnung ein Plus von 80 € im Jahr bedeuten. Auch die Strompreise könnten noch steigen, wenngleich in geringerem Ausmaß. Bei alldem verbrauchen die Österreicher damit immer noch rund ein Viertel billiger Strom und Gas als in Deutschland oder Italien. Preisdämpfend sollte sich Anfang 2007 die neuerliche Senkung der Gasnetztarife auswirken, die etwa die Hälfte der Preiserhöhungen bei den reinen Energiekosten abfedern werden. Generell sollten die Gaspreise in einem Zeitraum von zwei bis vier Jahren wieder fallen, denn dann wird es beim Öl wieder durchaus komfortable Förderreserven geben, die den Ölpreis weniger von kurzfristigen Ereignissen abhängig machen. Beim Strom seien für die österreichischen Verbraucher bis Jahresende für die Endkunden auch noch mäßige Preiserhöhungen zu erwarten, allerdings breiter gestreut als beim Gas. Auch bei den Stromnetztarifen wird es zu Jahresbeginn zu einer moderaten Senkung kommen, kündigte Boltz an. Hier wirke sich auch das Zinsniveau aus. Um 1 % höhere Zinsen brächten um 1 % höhere Netztarife. Die Markterwartung beim Strom sei, dass sich das derzeitige Preisniveau halte. Österreich plant 600 Mio € in die Gasinfrastruktur

Untersucht: Die Verdauung des Malaria-Parasiten

Einen wichtigen Schritt zur Entwicklung dringend benötigter neuer Malaria-Medikamente haben Biochemiker der Uni Lübeck gemacht. Ihre Forschungen, denen das Journal of Biological Chemistry jetzt den Cover widmet, werden von der Deutschen Forschungsgemeinschaft in den nächsten zwei Jahren mit rund 100.000 € gefördert. Untersucht: Die Verdauung des Malaria-Parasiten <% image name="JournalofBiologicalChemistry" %><p> Jährlich erkranken zwischen 350 und 500 Mio Menschen vor allem in den Tropen und Subtropen an der Malaria, und mehr als 1 Mio überleben die fiebrige Infektionskrankheit nicht. Die Infektion wird durch einen einzelligen Parasiten namens Plasmodium falciparum verursacht, der durch die Stechmücke Anopheles auf den Menschen übertragen wird. Im Menschen befallen die Parasiten Leberzellen und rote Blutkörperchen. In letzteren vermehren sie sich zu großen Stückzahlen und bauen dabei das Hämoglobin ab, um Aminosäuren für ihre Ernährung zu gewinnen. <b>Wettlauf gegen Resistenzen.</b> Die medikamentöse Behandlung der Krankheit wird zunehmend schwieriger, da die Parasiten weltweit Resistenzen gegen die vorhandenen Malaria-Arzneimittel entwickelt haben. Das einzige Malariamittel, gegen das noch keine Resistenzen beobachtet wurden, ist das in der Pflanze "Einjähriger Beifuß" enthaltene Artemisinin. Aber auch hier muss damit gerechnet werden, dass der Erreger in Zukunft gegen das Arzneimittel unempfindlich werden wird. Neue Medikamente zur Behandlung der Malaria werden also dringend benötigt. Einen wichtigen Schritt in diese Richtung haben nun die Forscher um Rolf Hilgenfeld vom Institut für Biochemie der Lübecker Universität getan, die hier seit drei Jahren die molekularen Grundlagen von Infektionen durch Viren (wie etwa das SARS-Virus oder HIV) und andere Erreger erforschen. Sie untersuchten, wie das Enzym <b>Falcipain-2</b> des Malaria-Parasiten das Hämoglobin in den roten Blutkörperchen bindet und abbaut. Sie fanden heraus, dass Falcipain-2 vor allem das in den infizierten Blutkörperchen vermehrt entstehende Methämoglobin regelrecht auffrisst, weniger dagegen die Sauerstoff transportierende, reduzierte Form des Hämoglobins. Zudem klärten die Forscher mit Hilfe der Röntgenstruktur-Analyse die 3D-Struktur des Enzyms auf und sind damit jetzt in der Lage, gezielt Hemmstoffe gegen Falcipain-2 zu entwerfen. Gleichzeitig suchen sie zusammen mit eben jenem Institut in Shanghai, an welchem Artemisinin entdeckt wurde, nach Stoffen aus chinesischen Heilpflanzen, die Falcipain-2 hemmen und damit die Malaria heilen können.

August 28th

Andritz liefert Zellstoffanlage an Tiger Group

<a href=http://www.andritz.com>Andritz</a> wurde von der Hunan Tiger Forest & Paper Group in Changsha mit der Lieferung der wichtigsten Anlagen und Technologien für ein in Huaihua, Provinz Hunan, neu zu errichtendes Zellstoffwerk beauftragt. Der Auftragswert für Andritz beträgt knapp 100 Mio €. <% image name="Andritz" %><p> Das neue Werk wird 400.000 t gebleichten Kraftzellstoff pro Jahr produzieren. Als Eingangsmaterial wird zu 70 % Nadelholz (Masson-Kiefer und Tanne) und zu 30 % Hartholz (Erle, Pappel, Eukalyptus etc.) eingesetzt. Die Inbetriebnahme ist für das erste Quartal 2008 geplant. Andritz liefert die Anlagen und Technologien für den Holzplatz, die Kocherei, Wäsche, Sortierung und Bleiche, Zellstofftrocknung, Ballenhandling, Chemikalienrückgewinnungskessel und Eindampfung sowie den Drehrohrofen und die Kaustifizierung. Durch den Einsatz der Andritz-Technologien wird die Anlage die höchsten Umweltansprüche erfüllen und kann durch die hohe eigene Stromproduktion besonders energieeffizient betrieben werden. Andritz liefert Zellstoffanlage an Tiger Group

PS3-Rechenleistung soll Forschung unterstützen

"folding at home": <a href=http://www.sony.de>Sony</a> hat mit US-Biologen ein Projekt gestartet, um auch die neue Playstation 3 (PS3) der Erforschung der Proteinfaltung dienstbar zu machen. Dadurch werden sich Erkenntnisse über Alzheimer oder Parkinson erhofft. PS3-Rechenleistung soll Forschung unterstützen <% image name="Sony_PS3" %><p> Bei dem Distributed-Computing-Projekt namens folding@home (<a href=http://folding.stanford.edu>FAH</a>) soll ungenutzte Rechenleistung der im Herbst erwarteten PS3 dazu verwendet werden, den Faltvorgang von Proteinen zu simulieren. Die PS3 hat einen leistungsstarken Prozessor, genannt "cell", der bis zu 10 Mal schneller als ein herkömmlicher PC-Chip läuft. Indem die Rechenleistung von 10.000 davon via Internet gebündelt werden, erwarten die Forscher eine Leistung von 1.000 Billionen Berechnungen pro Sekunde. Das entspricht fast der vierfachen Geschwindigkeit des BlueGene/L Systems von IBM, dem weltweit schnellsten Supercomputer, der 280,6 Billionen Berechnungen pro Sekunde durchführen kann. Um an dem Projekt teilzunehmen, laden sich Freiwillige eine Software herunter, die zu arbeiten beginnt, sobald der Benutzer den Rechner nicht verwendet. Die einzelnen Ergebnisse werden dann zu einem Zentralcomputer geschickt, wo sie gemeinsam betrachtet werden können. <small> <b>Die Proteinfaltung</b> liegt fast allen biologischen Prozessen zugrunde - wenn dabei Fehler passieren, entstehen Krankheiten. Um dieses Phänomen besser zu verstehen, wird bei folding@home der komplexe Faltprozess eines Proteins simuliert. Im Körper dauert dieser nur 10 Millionstel einer Sekunde, bei einer Simulation bräuchte ein herkömmlicher PC jedoch einen ganzen Tag, allein um 1 Milliardstel einer Sekunde zu simulieren. Die Simulation des gesamten Prozesses würde 10.000 Tage in Anspruch nehmen. </small>

NRC erweitert Additiv-Palette

Der Hamburger Distributeur Nordmann, Rassmann (<a href=http://www.nrc.de>NRC</a>) hat seine Produktpalette um ein Reihe an Spezialchemikalien erweitert. NRC erweitert Additiv-Palette <% image name="Lack" %><p> Unter den rheologischen Additiven finden sich nun <b>HDK H17</b> von <a href=http://www.wacker.de>Wacker Chemie</a>. Sie basiert auf hochdisperser pyrogener Kieselsäure und zeichnet sich besonders durch eine optimierte Dispergierbarkeit bereits beim Einsatz von Dissolvertechnik aus. Die auf einer spezifischen Oberfläche von 200 m2/g basierende hochhydrophobe <b>HDK H18</b> wiederum zeichnet sich durch höchste Schichtdickensicherheit und Anti-Sedimentationsperformance auch gegenüber spezifisch schwerster Pigmente und Füllstoffe in polaren Umgebungen aus. Das neue HDK H17 stellt eine Ergänzung dazu dar, welche die schnelle Thixotropierung beibehält und den Dispergieraufwand reduziert. Dies gelang durch die Balancierung der Oberfläche mit einer chemisch fest fixierten Hydrophobierung. Damit wird die Herstellung von Grundbeschichtungsstoffen auf Basis polarer Bindemittel wie 2 K Epoxidharzen, 1K und 2K Polyurethanen sowie kurzöliger Alkydharze, Epoxydharzester sowie Ethylsilikaten deutlich vereinfacht. Ebenso neu im NRC-Sortiment ist der Polyurethan-Verdicker <b>Schwego Pur 6750</b> von <a href=http://www.schwegmannnet.de>Schwegmann</a>. Die neue Type bietet eine ebenso hohe Effektivität bei geringer Einsatzmenge wie Schwego Pur 8050, geht aber bei der Erzeugung eines stark strukturviskosen Verhaltens über das Niveau der bereits bekannten Type hinaus. Bei typischen Einsatzmengen von 0,1 - 0,5 % können gegenüber anderen Produkten deutliche Materialeinsparungen erreicht werden. Der Aktivgehalt ist mit rund 40 % sehr hoch. Darüber hinaus ist Schwego Pur 6750 ohne Vorverdünnung verwendbar und frei von Emulgatoren. Polyurethan-Verdicker zählen auf dem Gebiet der Additive für wasserverdünnbare Beschichtungsmittel zu den wichtigsten Entwicklungen. Sie bieten hinsichtlich Glanz, Fließ- und Verlaufseigenschaften, Wasserfestigkeit, Deckkraft und geringer Spritzneigung Vorteile gegenüber Verdickungsmitteln auf Cellulose- oder Acrylatbasis. Daher sind sie die wichtigsten rheologischen Hilfsmittel und aus der Lackherstellung praktisch nicht mehr wegzudenken.

Sandoz nutzt HESylation von Fresenius Kabi

<a href=http://www.fresenius.de>Fresenius Kabi</a> und <a href=http://www.sandoz.at>Sandoz</a> haben einen Vertrag zur Entwicklung einer modifizierten Form eines biotechnologischen Arzneimittels unterzeichnet. Fresenius Kabi vergibt dabei eine Lizenz zur Anwendung der HESylation-Technologie an Sandoz. Sandoz nutzt HESylation von Fresenius Kabi <% image name="Fresenius_Zellkulturflaschen" %><p> Die von Fresenius Kabi entwickelte Technologieplattform basiert auf Hydroxyethylstärke (HES) und ermöglicht durch die Koppelung von HES mit einem Wirkstoff eine zielgerichtete Modifikation von Arzneimitteln. Derart lässt sich unter anderem die Wirkungsdauer verlängern und das Sicherheitsprofils eines Arzneimittels verbessern. Fresenius Kabi und Sandoz planen die HESylation-Technologie zu nutzen, um auf Basis eines rekombinanten Proteins aus der Sandoz-Wirkstoff-Pipeline ein verbessertes biotechnologisches Arzneimittel der so genannten zweiten Generation zu entwickeln. Dabei liegt die Verantwortung für die Anpassung und die weitere Entwicklung der geeigneten HES-Varianten bei Fresenius Kabi. Sandoz wird die präklinische und klinische Entwicklung des Arzneimittels übernehmen. Fresenius Kabi wird für die proteinspezifische Lizenzierung der HESylation-Technologie Meilensteinzahlungen erhalten.

Bayer bringt ADVIA Centaur XP auf den Markt

Die Diagnostics-Division von <a href=http://www.bayerhealthcare.com>Bayer HealthCare</a> hat die weltweite Zulassung für den Vertrieb des ADVIA Centaur XP Immunoassay-Systems erhalten. <% image name="Bayer_ADVIA" %><p> ADVIA Centaur XP ist ein vollautomatisches Diagnostiksystem für bis zu 240 immunologische Tests in der Stunde. Es ist speziell für Klinik- und Referenzlabors gedacht, die mit immer höheren Probenaufkommen Schritt halten müssen. Das System bietet 65 Assays und 226 spezifische Allergene und Allergen-Mischungen. ADVIA Centaur XP arbeitet mit bewährten Methoden und Reagenzienbehältern wie die Systeme ADVIA Centaur und ADVIA Centaur CP. Das umfangreiche Testmenü für die Bereiche Herz-Kreislauf, Onkologie, Fruchtbarkeit und Infektionskrankheiten wird für alle 3 Systeme angeboten. Neu sind automatische Wiederholungsmessungen und Reflex-Testing inklusive Bestätigungstests bei Infektionskrankheiten, ohne dass manuell eingegriffen werden muss. Das System integriert zudem BayerCare Connect, eine Netzwerkanwendung mit speziellen Werkzeugen zur Anwenderunterstützung, die entwickelt wurde, um die Laboroptionen zu erweitern und die Effizienz zu steigern. Bayer bringt ADVIA Centaur XP auf den Markt

August 27th

Finanzmisere bei den ARC Seibersdorf

Erich Gornik, der wissenschaftliche Leiter der Austrian Research Centers (<a href=http://www.arcs.ac.at>ARC</a>), bestätigt, dass in der Forschungsholding 2 Mio € "fehlen". Wo die höheren Kosten genau angefallen sind, will jedoch niemand so recht beichten. Finanzmisere bei den ARC Seibersdorf <% image name="Gornik" %><p> Gornik geht davon aus, dass die Liquiditätskrise bis Ende des Jahres austariert sei, das Infrastrukturministerium will von einer solchen erst gar nicht sprechen. Um die Lücke wieder zu schließen, soll "beim Aufwand nachjustiert" werden, sagte Gornik, ohne dass sich etwas an der Produktivität verändere. Ebenso werden kolportierte Kündigungen im wissenschaftlichen Bereich in Abrede gestellt. In der Forschung selbst seien die ARC "sehr gut aufgestellt". Gornik wies darauf hin, dass durch die Umstrukturierung, die mit 1. Oktober schlagend werden soll, eine Führungsebene wegfalle und dadurch 750.000 € eingespart würden. Im Wissenschaftsbereich soll es künftig 4 strategische Geschäftsbereiche geben. Dadurch werde das Unternehmen übersichtlicher und es entstünden Einheiten, die alle eine kritische Größe mit einer Betriebsleistung von rund 25 Mio € hätten. Zudem werde es eine erweiterte Geschäftsleitung geben, bestehend aus den beiden Geschäftsführern, den vier Leitern der Geschäftsfelder sowie den Prokuristen der Administration.

Dow Epoxy investiert 200 Mio $ in China

<a href=http://www.dowepoxy.com>Dow Epoxy</a> will in den nächsten fünf Jahren mehr als 200 Mio $ in Produktions- und Forschungskapazitäten für Epoxiharze in China investieren. Vor allem das bestehende Werk in Zhangjiagang soll ausgebaut werden. <% image name="Dow_Logo" %><p> Entstehen sollen eine Worldscale-Anlage für Liquid Epoxy Resins (LER) mit einer Kapazität von 100.000 t/Jahr in Zhangjiagang sowie ein Epichlorohydrin-Werk (ECH) mit einer Kapazität von 150.000 t/Jahr an einem chinesischen Standort, der in Kürze bekannt gegeben werden soll. Die ECH-Anlage wird erstmals eine neue proprietäre Glycerin-zu-Epichlorohydrin-Technologie von Dow verwenden. Die Anlage kann damit ein "Abfallprodukt" der Biodiesel-Produktion als Ausgangsstoff verwenden. Beide Anlagen sollen zwischen 2009 und 2010 in Betrieb gehen. Zudem plant Dow Epoxy, die bestehenden Kapazitäten für Converted Epoxy Resins (CER) in Zhangjiagang von 41.000 auf 75.000 t/Jahr zu erhöhen. Schließlich soll auch noch ein "Global Application Development Center" in China entstehen. <small> <b>Dow Epoxy</b> ist einer der größten Hersteller von Epoxiharzen. 3 der 10 Epoxy-Anlagen von Dow Epoxy sind in Asien - in Zhangjiagang (China), Kinu Ura (Japan) und in Gumi (Korea). </small> Dow Epoxy investiert 200 Mio $ in China

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