<a href=http://www.pfizeroncology.com>Pfizer</a>s Sutent (Sunitinib Malate) erhielt die bedingte Marktzulassung sowohl für fortgeschrittenen Nierenkrebs als auch für GIST, zwei seltene Krebsarten, unter denen weniger als 0,5 % der europäischen Bevölkerung leiden.Bedingte Zulassung für Pfizers Sutent in der EU <% image name="Pfizer_Logo" %><p>
Die Marktzulassung gilt für fortgeschrittene und/oder metastasierende Nierenzellkarzinome (mRCC), bei denen Interferon Alpha oder Interleukin-2 unwirksam blieb, sowie für unresezierbaren und/oder metastasierenden malignen gastrointestinalen Stromatumor (GIST), wenn Patienten nicht auf Imatinib Mesylate angesprochen haben oder dieses nicht vertragen.
Sutent ist eine orale Therapie, die zu einer neuen Klasse von Multikinase-Inhibitoren gehört, die gegen Krebs wirken, indem sie gleichzeitig das Tumorwachstum und die Blutzufuhr hemmen.
Rund 35 % der Nierenkrebs-Patienten haben in den klinischen Studien auf diese Behandlung angesprochen. Darüber hinaus konnte bei der großen Mehrheit der Patienten deren Erkrankung im Verlaufe der Zeit kontrolliert werden. Bei Teilnehmern der klinischen Studie mit resistentem GIST zeigte sich eine verlängerte Zeit-zu-Tumorprogression.
July 27th
"Gentest" beweist: Elektrischer Strom heilt Wunden
Wissenschaftlern aus Österreich, Schottland, den USA und Japan gelang der Nachweis, dass Elektrizität einen wesentlichen Einfluss auf die Wundheilung hat. Die Forscher hoffen, dass ihre Erkenntnisse dazu führen werden, neuartige Methoden zur Behandlung von schlecht heilenden Wunden zu entwickeln. "Gentest" beweist: Elektrischer Strom heilt Wunden <% image name="Penninger" %><p>
<small> Josef Penninger: "Ein Phänomen rehabilitiert, das lange im Grenzbereich der Medizin angesiedelt war - zelluläre Elektrizität und Wundheilung." </small>
Bei seinen Untersuchungen entdeckte das Team rund um <a href=http://www.imba.oeaw.ac.at>IMBA</a>-Chef Josef Penninger an Haut, Blutzellen und Hornhaut, dass es die Einwanderung von Zellen in eine Wunde durch Anlegen von elektrischen Feldern beschleunigen konnte. Durch Veränderung der Spannung - in einer Stärke, wie sie etwa in menschlichen Hautwunden natürlich vorkommt - konnte die Geschwindigkeit der Heilung gerichtet beeinflusst werden.
Penninger ist begeistert: "Wir konnten den Beweis erbringen, dass es für die Rolle des Stroms bei der Wundheilung eine genetische Basis gibt. Ein altes und bisher ignoriertes biologisches Prinzip wird dadurch in die moderne genetische Wissenschaft übertragbar.“
Die Rolle des Stroms ist bei Nervensignalen und der Muskelkontraktion gut untersucht. In der Elektrophysiologie spricht man von <b>Aktionspotenzialen</b>, die durch Spannungsunterschiede entlang von Zellmembranen entstehen und nur wenige Millisekunden lang aufrecht erhalten werden. Ein wesentlich weniger beachtetes Phänomen sind Ströme, die in verletzten Geweben fließen und über mehrere Tage anhalten können, die so genannte Wundelektrizität.
Die Entstehung dieser elektrischen Ströme basiert auf fundamentalen physikalischen Prinzipien in allen Organismen: <u>Zellen, die in Gewebeverbänden organisiert sind, wirken wie kleine, biologische Batterien.</u> Quer durch die Schichten der menschlichen Haut baut sich eine Potenzialdifferenz auf. Wird die Haut - etwa durch einen Schnitt - verletzt, bewirkt die Schnittwunde einen "Kurzschluss" und erzeugt ein messbares elektrisches Feld am Wundrand.
<small> Bereits vor 250 Jahren experimentierte <b>Luigi Galvani</b> mit präparierten Froschmuskeln, die er durch Berührung mit durchtrennten Nervenenden zu Kontraktionen anregen konnte. Er bezeichnete das Phänomen als "tierische Elektrizität". Knapp 50 Jahre später gelang es <b>Carlo Matteucci</b>, den Strom eines Muskels direkt zu messen. <b>Emil Du-Bois Reymond</b> etablierte im 19. Jahrhundert das Forschungsgebiet der Elektrophysiologie. </small>
Gemeinsam mit Min Zhao an der <a href=http://www.abdn.ac.uk>University of Aberdeen</a> konnte das Wiener Team jetzt beweisen: Durch Anlegen eines elektrischen Feldes kann die Zellwanderung in eine Wunde beschleunigt werden. Eine Umkehrung des elektrischen Feldes bewirkt hingegen eine Ausweitung der Wunde und verlangsamt so die Heilung.
Diese Beeinflussung der Zellbewegung durch Strom wird als <b>Elektrotaxis</b> bezeichnet. Sie funktioniert in fast allen Zellen, welche gerichtete Zellmigration zeigen und scheint eines der ältesten Prinzipien in der Biologie zu sein, um gerichtete Zellbewegungen auszulösen.
Bei der Analyse der beteiligten Mechanismen wurde <b>das Enzym PI3K</b> als wichtigstes Molekül in der Signalkette identifiziert. Durch experimentelle Blockade des Gens für PI3K kann die Reaktion auf elektrische Felder sowohl in isolierten Zellen als auch in Geweben unterdrückt werden. Das Signal von PI3K wird vom bekannten Tumorsuppressorprotein PTEN unterdrückt – die Forscher konnten auch nachweisen, dass die Blockade des PTEN-Gens die Wundheilung beschleunigt.
Aus den Erkenntnissen zur Elektrotaxis leiten die Wissenschaftler Hoffnungen für neue Therapieformen ab. Dabei ist jedoch nicht an das Anlegen von Elektroden gedacht, sondern an die Entwicklung von Substanzen, die gezielt in den Ionentransport innerhalb von Geweben und damit in die Entstehung von elektrischen Potenzialen eingreifen.
Prograf statt Neoral: Bessere Nieren- und Lipidwerte
Neue Studienergebnisse zeigen, dass 6 Monate nach der Konversion von Neoral (Ciclosporin) zu Prograf (Tacrolimus) Nierentransplantat-Empfänger bereits verbesserte Nierenfunktion und Lipidwerte aufwiesen als diejenigen, denen weiterhin Ciclosporin verabreicht wurde. <% image name="Astellas_Logo" %><p>
Verbesserte Lipidwerte sind potenzielle Indikatoren einer besseren langfristigen Gesundheit des Herzens.
In einer weiteren Studie wiesen fünfjährige Nachuntersuchungsergebnisse darauf hin, dass die Konversion von Neoral zu Prograf zu einer signifikant besseren Nierenfunktion und weniger Herzkomplikationen bei Nierentransplantatempfängern mit chronischer Transplantatdysfunktion geführt hat, als bei Patienten, denen weiter Ciclosporin verabreicht wurde.
<a href=http://www.astellas.de>Astellas</a> Prograf ist für die Prophylaxe von Organabstoßung für Patienten, die eine Leber-, Nieren- oder Herztransplantation erhalten, indiziert. Es ist in mehr als 70 Ländern erhältlich und das Vorbild für immunsuppressive Schemata. Neoral wird von <a href=http://www.novatis.com>Novartis</a> vertrieben.Prograf statt Neoral: Bessere Nieren- und Lipidwerte
Das Synchrony Respiratory Tracking System des CyberKnife Systems von <a href=http://www.accuray.com>Accuray</a> hat in einer Studie bewiesen: Krankenhäuser können damit mehr Patienten als je zuvor behandeln. Mehr Lungenkrebs-Behandlungen dank Radiochirurgie<% image name="Cyberknife" %><p>
Das Erasmus Krankenhaus in Rotterdam meldet sogar eine Steigerung der Lungenkrebsbehandlungen um 900 %, seit es im April 2005 begann, das Synchrony-System einzusetzen.
"Wir glauben, dass CyberKnife eines der wertvollsten Werkzeuge ist, das zur Behandlung von Tumoren an beliebigen Stellen des Körpers zur Verfügung steht - vor allem dort, wo die Notwendigkeit eines kontinuierlichen Verfolgens, Aufspürens und Korrigierens der Tumorbewegung entscheidend ist," sagt Jean-Briac Prevost, Radioonkologe am Erasmus Krankenhaus. "Aufgrund der Fähigkeit zur radiochirurgischen Behandlung inoperabler und chirurgisch komplexer Tumore waren wir in der Lage, mehr Patienten als je zuvor zu behandeln."
Prevost untersuchte mit Hilfe von CyberKnife nicht-kleinzellige Lungenkarzinome im Frühstadium. Die Ergebnisse bewiesen, dass die Führungstechnik durch Bildgebungssysteme sowie die computergesteuerte Robotertechnik dazu beitrugen, dass eine genauere Strahlendosis bei gleichzeitiger Minimierung von Schäden am umliegenden Gewebe verabreicht wird.
Das <b>Synchrony Respiratory Tracking System</b> ist ein Hauptmerkmal des CyberKnife Robotic Radiosurgery Systems, des ersten robotergesteuerten Radiochirurgiesystems, das zur Behandlung von Tumoren an beliebigen Stellen des Körpers entwickelt wurde. Es erlaubt die dynamische Bestrahlung eines Tumors, der sich mit der Atmung bewegt, so dass die Krebspatienten normal atmen können, ohne den Atem anzuhalten.
Das deutsche Forschungsministerium wird eine Kooperation der <a href=http://www.brain-biotech.de>BRAIN AG</a> mit den Universitäten Bremen und Stuttgart fördern. Das Ziel: Universelle Hochdurchsatz-Durchmusterungssystemen zum Auffinden und Verbessern industriell bedeutsamer Biokatalysatoren.Biokatalyse: Deutsche fördern BRAIN AG<% image name="BRAIN_Double_Emulsion" %><p>
Enzyme haben entscheidenden Anteil an einer Veredelung von natürlichen Rohstoffen und an nachhaltigen Herstellungsprozessen für die Bereiche Feinchemie, Textilverarbeitung, Kosmetik, Ernährung und Gesundheit. Derzeit steht den Zielindustrien jedoch nur eine in Umfang und Funktionalität begrenzte Anzahl an relevanten Biokatalysatoren zur Verfügung.
„Um diese Limitationen anzugehen, haben wir vor einigen Jahren mit der Etablierung der Metagenom-Technologie die genetischen Ressourcen von nicht kultivierbaren Mikroorganismen der industriellen
Verwertung zugeführt“, erklärt Patrick Lorenz von der BRAIN AG. „Damit ist es uns gelungen, einen verlässlichen Zugang zu neuen, hoch diversen Enzymaktivitäten zu schaffen und so innovative biokatalytische Problemlösungen zu identifizieren.“
Um die Identifizierung weiterer, in der natürlichen Diversität unterrepräsentierter, jedoch industriell relevanter Enzymklassen in ausreichender Quantität und Qualität zu beschleunigen, soll im Rahmen des Verbundvorhabens für die Durchmusterung von Metagenom- und Zufallsmutagenese-Bibliotheken eine breit anwendbare Ultrahochdurchsatz-Durchmusterungstechnologie entwickelt werden. Diese basiert auf Mikrokompartimentierung in Doppelemulsionen und Fluoreszenzsortierung mittels FACS-basierter („Fluorescense Activated Cell Sorter“) Verfahren.
In dem Forschungsteam wurden die Expertisen rund um die Doppelemulsionstechnologie, das Hoch-Durchsatz-Enzym-Screening, die Metagenom-Technologie, die Expressionsoptimierung sowie der technischen Enzym-Produktion und industriellen Verwertung zusammengeführt.
Seit 7 Jahren betreibt die <a href=http://www.agrolinz.at>AMI</a> konsequent einen Kontinuierlichen Verbesserungsprozess (KVP). Darin sind alle Mitarbeiter ungeachtet von Hierarchie und Arbeitsgebiet einbezogen. Das führte 2005 zu einem Nutzen von 9.000 €/Mitarbeiter am Standort Linz. AMI: Verbesserungsvorschläge ernst genommen<% image name="AMI_Mitarbeiter" %><p>
Damit liegt der Melamin- und Düngemittelproduzent nach einer europäischen Benchmarkstudie im absoluten Spitzenfeld.
8 von 10 Mitarbeitern reichen in der AMI regelmäßig Verbesserungsvorschläge ein. Bemerkenswert dabei: 85 % der eingereichten Vorschläge werden im betrieblichen Alltag auch wirklich umgesetzt. Diese hohe Realisierungsquote brachte dem Unternehmen im Vorjahr einen Erstjahresnutzen von beachtlichen 7,1 Mio €.
„Bei den meisten Ideen handelt es sich nicht immer um revolutionierende Neuerungen. Besonders Prozessverbesserungen bringen den großen Nutzen“, so AMI-Chef Joachim Grill.
So konnten etwa durch den Einsatz einer neuen Katalysatortechnologie zur Rückgewinnung von Edelmetallen in der Salpetersäureproduktion jährlich rund 600.000 € durch einen Verbesserungsvorschlag eingespart werden.
Grill: „Mit diesen kontinuierlichen Verbesserungen tragen unsere Mitarbeiter einen wesentlichen Beitrag zur Absicherung des Standortes Linz und zur ständigen Weiterentwicklung unseres Unternehmens bei.“
<a href=http://www.basf.de>BASF</a> hat 2 neue Beschichtungstechnologien für Klebstoffe präsentiert. Mit einer speziellen Mehrschichtdüse lassen sich dabei bis zu 3 unterschiedliche Klebstoffschichten zeitgleich übereinander auf ein Trägermaterial auftragen. Multilayer Coating: Drei Kleber in einem<% image name="BASF_Multilayer_Coating" %><p>
Für die Beschichtung von Haftetiketten bedeutet dies etwa, dass zwischen 2 Klebstoffschichten eine Sauerstoff-undurchlässige oder UV-absorbierende Schicht integriert werden kann, ohne dass für den Beschichtungsvorgang 3 einzelne Produktionsschritte nötig sind. Hersteller von Haftklebeetiketten können so ihre Produktionskosten senken und Zeit bei der Herstellung sparen.
Nicht minder innovativ ist die Weiterentwicklung der Beschichtung von Laminaten mit der <b>acResin</b>-Produktklasse bei hohen Geschwindigkeiten. ’Clear-to-Clear’-Laminate mit acResin können bei 400 m/min produziert werden und sind damit eine ideale Basis für besonders hochwertige Etiketten, wie sie etwa in der Parfüm- und Kosmetikindustrie eingesetzt werden. Etiketten, die aufgrund ihrer hohen Transparenz fast nicht als solche wahrzunehmen sind - ’No-label-look’ also.
Bei acResin handelt es sich um UV-vernetzbare Acrylat-Schmelzhaftkleber. Diese sind frei von Wasser und Lösemitteln und bieten gegenüber konventionellen Klebstoffen sowohl bei der Verarbeitung als auch hinsichtlich der Umweltfreundlichkeit Vorteile. Die Belichtung mit UV-Licht steuert die Vernetzung der Makromoleküle im Klebefilm, die für die Klebeeigenschaften verantwortlich ist: Sind die Polymere untereinander stark vernetzt, ist der Klebefilm in sich relativ fest und hält bei Belastung durch Ziehen zusammen. Der Kontakt zur Objekt-Oberfläche reißt zuerst, dadurch lässt sich etwa ein Preisschild leicht und ohne Rückstände abziehen.
Umgekehrt geht der Zusammenhalt der Polymere bei schwacher Vernetzung schneller verloren – Rückstände des Klebstoffes bleiben auf der Verpackung haften. Mit acResin lässt sich je nach eingesetzter UV-Dosis die Haftung von Klebeschichten beliebig variieren.
<a href=http://www.siemens.com/automation>Siemens</a> wird die Geschäftsaktivitäten der New Yorker Controlotron übernehmen. <a href=http://www.controlotron.de>Controlotron</a> bietet Durchflussmessgeräte in Ultraschall-Aufspanntechnik, beschäftigt rund 120 Mitarbeiter und verfügt über ein weltweites Vertriebsnetz.Siemens A&D übernimmt Controlotron <% image name="Ventil" %><p>
Rund ein Viertel des heutigen Bedarfs an Prozessinstrumentierung sind Geräte zur Durchflussmessung: Die innovative, nicht-invasive Durchflussmesstechnik von Controlotron wird das Siemens-Produktportfolio in der Prozessinstrumentierung entsprechend ergänzen.
Die Ultraschall-Clamp-on-Geräte von Controlotron ermitteln den Durchfluss von Flüssigkeiten oder Gasen ohne Eingriff in die Rohrleitung sehr genau. Dazu werden zwei Sensoren auf der Rohr-Außenseite angeklemmt. Einsatzschwerpunkte sind die Öl- und Gas-Industrie, der Bereich Wasser/Abwasser sowie die Messung von Wärmeenergie.
<a href=http://www.shire.com>Shire</a> hat von der FDA die Zulassung für Idursulfase (Elaprase), einer Enzymersatztherapie für die Behandlung des Morbus Hunter, auch als Mukopolysaccharidose II (MPS II) bekannt, bekommen.Shire erhielt FDA-Zulassung für Idursulfase<% image name="Shire_Logo" %><p><p>
Beim Morbus Hunter handelt es sich um eine seltene, lebensbedrohliche, genetische Erkrankung, die in erster Linie Männer betrifft und durch das Fehlen bzw. den Mangel des lysosomalen Enzyms Iduronat-2-Sulfatase bedingt ist. Ohne dieses Enzym sammeln sich zelluläre Abfallprodukte in Gewebe und Organen an, die daraufhin Fehlfunktionen hervorrufen können.
Idursulfase - eine mit der rekombinanten DNS-Technologie produzierte purifizierte Form des lysosomalen Enzyms Iduronat-2-Sulfatase - ist die erste in den USA zugelassene Behandlung für Menschen, die an Morbus Hunter leiden. Es wird als wöchentliche Infusionen verabreicht und ersetzt das fehlende Enzym, das von Patienten mit Morbus Hunter nicht in ausreichenden Mengen produziert wird.
"Die FDA-Zulassung von Idursulfase ermöglicht es Ärzten, Patienten nicht mehr länger nur palliativ zu behandeln, sondern Morbus Hunter in die Kategorie der behandelbaren Krankheiten einzureihen", sagt Michael Beck von der Kinderklinik der Uni Mainz. Bettina Wildi von der Deutschen MPS-Gesellschaft fügt hinzu: "Wenn das Produkt hier zugelassen wird, ist es die erste Therapie für das vor über 100 Jahren zum ersten Mal diagnostizierte und beschriebene Hunter-Syndrom."
Den Zulassungsantrag für Idursulfase bei der EMEA hat Shire am 1. Dezember 2005 eingereicht. Auf Grundlage der durchschnittlichen Prüfungszeit erwartet Shire den Abschluss der EMEA-Überprüfung zum Jahresende.
<small>Betroffene von <b>Morbus Hunter</b> sammeln ein Übermaß an Mukopolysacchariden an (lange Ketten von Zuckermolekülen, die beim Aufbau von Bindegewebe im Körper zum Einsatz kommen) und leiden unter Gesichtsveränderungen sowie vergrößertem Kopf und Bauch. Zudem treten Haarverlust, eine Verdickung der Herzklappen, Atemwegserkrankungen, Schlafapnoe und eine Vergrößerung von Leber und Milz auf. Shire schätzt, dass es weltweit zirka 2.000 Patienten mit Hunter-Syndrom in Ländern gibt, wo eine Kostenerstattung möglich ist. </small>