<a href=http://www.linde.de>Linde</a> baut 8 Luftzerlegungsanlagen für die Qatar Shell GTL Ltd. Das Engagement stellt den größten Auftrag für Luftzerlegungsanlagen aller Zeiten dar.Linde erhält Großauftrag aus Katar<% image name="Raslaffanindustrialcity" %><p>
<small>Die Ras Laffan Industrial City in Katar. </small>
Die Luftzerlegungsanlagen werden Teil der Pearl Gas-To-Liquids (GTL)-Anlage in der Ras Laffan Industrial City in Katar sein - sie wird der weltweit größte integrierte Komplex dieser Art sein.
Mit der benötigten Sauerstoffmenge von rund 860.000 m³/h, für deren Erzeugung Linde die Anlagen liefern wird, ist dies der größte Auftrag, der je für Luftzerleger ausgeschrieben wurde. Linde wird neben dem Basic und Detail Engineering, der Materialbeschaffung und der Überwachung auch die Montage und Inbetriebnahme übernehmen.
In der Pearl GTL-Anlage sollen aus Erdgas rund 140.000 Barrel flüssige Kohlen-Wasserstoffe einschließlich Naphtha, GTL-Kraftstoffe, Paraffin, Kerosin und Schmieröle pro Tag gewonnen werden. Zudem werden in der Anlage rund 120.000 Barrel Kondensate, flüssiges Petroleum Gas und Ethan pro Tag produziert.
<% image name="Linde_Luftzerlegung" %><p>
<small>Linde liefert Luftzerleger in den Nahen Osten - hier im Bild die Air Separation in Linz. </small>
"Das Gas und Engineering-Geschäft von Linde wird immer stärker von den Energiemärkten geprägt. Wasserstoff für Raffinerie-Anwendungen, Flüssigerdgas (LNG), Kohlevergasung, Sauerstoff für CO<small>2</small>-freie Kraftwerke und nun "Gas-To-Liquids" - von diesen ökonomischen Trends profitieren wir", sagt Aldo Belloni, Mitglied des Vorstands der Linde AG und verantwortlich für den Unternehmensbereich Gas und Engineering.
<small><b>Sauerstoff</b> wird für die effiziente Umsetzung von Energie und Materie immer wichtiger. Die meisten Produktionsprozesse werden durch den Einsatz von Sauerstoff, etwa bei Verbrennungsprozessen, in der Petrochemie oder zur Verbindung von Kohlenstoffatomen deutlich verbessert. </small>
<a href=http://www.nissen-velten.com>Nissen & Velten</a> aus Stockach am Bodensee bietet mit „SQL-Business“ speziell für kleinere Händler oder Hersteller in der Chemie- und Pharmabranche ein leistungsfähiges ERP- und PPS-System.SQL-Business: ERP-Software für Chemie & Pharma<% image name="Aktenordner" %><p>
Die Branchen-Software SQL-Business bildet alle gesetzlichen Sicherheitsbestimmungen samt Haftungsrisiken ab, kann eine hohes Belegvolumen verwalten und unterstützt bei der Abfüllproblematik sowohl im Handel als auch in der Produktion.
<b>Gefahrguttexte, Datenblätter, Chargen.</b> Für eine ausreichende Sicherheit und Haftung müssen Gefahrguttexte, Datenblätter und Zeichnungen den richtigen Artikeln und Dokumenten fehlerfrei zugeordnet werden. Dafür bietet SQL-Business automatisierte Funktionalitäten: Das Modul „Gefahrguttexte“ erfasst sowohl die Texte als auch die dazugehörigen Symbole, verwaltet sie in verschiedenen Sprachen und klassifiziert sie nach unterschiedlichen Gefahrgutklassen. Entsprechend der im Unternehmen angelegten Artikelstämme druckt das Programm in Folge automatisch die richtigen Gefahrguttexte und Symbole auf Versandpapiere und Etiketten. Dadurch sind Fehler ausgeschlossen.
Mit dem Modul „Datenblattverwaltung“ lassen sich Sicherheitsdaten-, Artikeldaten- und Gefahrgutblätter sowie -etiketten zu jeder Lieferung automatisch erstellen. Jedes gedruckte Datenblatt wird dabei ebenso automatisch in der Kundenakte vermerkt. Immer, wenn einer Lieferung Gefahrgut- oder Sicherheitsdatenblätter beigelegt werden müssen, fügt das Programm die entsprechenden Dokumente automatisch dem Angebot, dem Lieferschein oder der Rechnung bei.
Schließlich bietet SQL-Business auch eine automatische Chargenzuordnung: Haltbarkeitsdatum, Spezifikationen, Analyse-Eigenschaften oder Zertifikate können automatisch der jeweiligen Charge zugeordnet und diese Informationen auch jederzeit an die Kunden weitergegeben werden.
Zahlreiche weitere Funktionalitäten wie ein sich selbst optimierendes Bestellwesen mit Lageroptimierung und ein ebenfalls automatisches One-to-One-Marketing runden das Softwarepaket ab. Alle Module sind dabei miteinander vernetzt – Online-Analysen sorgen für Transparenz.
<a href=http://www.basf.de>BASF</a> hat das erste Halbjahr 2006 mit Rekordwerten abgeschlossen - die sehr guten Vorjahreswerte wurden erneut übertroffen. Der Umsatz stieg im 2. Quartal um 16 % auf 12,3 Mrd €. Das EBIT vor Sondereinflüssen erhöhte sich um 15 % auf 1,9 Mrd €.Q2 2006: BASF hat 50 Mrd € Umsatzmarke im Visier<% image name="BASF_Hambrecht" %><p>
<small> BASF-Chef Jürgen Hambrecht: "Die BASF ist mit dem Erwerb von Degussas Bauchemie, der Engelhard-Übernahme sowie den Akquisitionen von Johnson Polymer und CropDesign noch konjunkturrobuster geworden." </small>
Kumuliert betrug der Umsatz im 1. Halbjahr 2006 nahezu 25 Mrd € - das sind 20 % mehr als im Vergleichszeitraum des Vorjahres. Das EBIT vor Sondereinflüssen steigerte die BASF im 1. Halbjahr im Vergleich zum Vorjahr um 17 % auf rund 3,8 Mrd €.
Das <b>wirtschaftliche Umfeld</b> war zuletzt günstig: Asien wächst stark, die Wirtschaftslage in den USA ist stabil und die Binnen-Nachfrage in Europa zeigt nach oben. Eine Sommerabschwächung sei kaum erkennbar: Die gute Mengen-Nachfrage nach BASF-Produkten halte an. Risiken beinhalten jedoch der anhaltend hohe Ölpreis sowie geopolitische Spannungen – insbesondere im Nahen Osten. Anpassungen der Preise an die steigenden Kosten werden auch künftig vorgenommen werden müssen.
Die weitere Entwicklung schätzt Hambrecht positiv ein. Für die Chemie-Branche rechnet er mit einem weltweiten Wachstum von über 3 %. BASF soll dabei über dem Markt wachsen. Für das Gesamtjahr geht er von einem Ø Euro-Dollarkurs von 1,25 aus. Wegen des anhaltend hohen und weiter gestiegenen Rohölpreises wurden die Erwartungen an den Jahresdurchschnittspreis auf 65 $/Barrel Brent angehoben.
Im Gesamtjahr 2006 soll der Umsatz "deutlich" ansteigen. Das EBIT werde den starken Vorjahreswert übertreffen. Im zweiten Halbjahr erwartet BASF zudem Umsatzbeiträge aus den Akquisitionen, die den Gesamtumsatz auf mehr als 50 Mrd € erhöhen werden.
• Das Segment <b>Chemikalien</b> steigerte den Umsatz um 22 %. Und zwar dank einem verbesserten Absatz, dem zusätzlichen Geschäft durch den neu gegründeten Unternehmensbereich Catalysts sowie die neuen Anlagen in Nanjing. Hoher Margendruck, Abstellungen von Großanlagen sowie Anlagenausfälle führten dagegen zu einem EBIT-Rückgang um 15 %.
• Das Segment <b>Kunststoffe</b> steigerte den Umsatz um 8 % durch höheren Absatz insbesondere bei Styrol-Kunststoffen und Polyurethanen. Das Ergebnis verbesserte sich um 15 %.
• <b>Veredlungsprodukte</b> legten um 5 % zu. Hoher Margendruck bei gleichzeitig steigenden Rohstoffkosten führte hier zu einem um 23 % niedrigeren Ergebnis gegenüber einem sehr starken Vorjahresquartal.
• <b>Pflanzenschutz und Ernährung</b> waren im Umsatz und Ergebnis rückläufig - bedingt durch den Verkauf wesentlicher Teile des nordamerikanischen Generika-Geschäfts. Zudem führten die klimatischen Bedingungen zu einem starken Rückgang der Nachfrage nach Fungiziden. In Südamerika wurde das Ergebnis zusätzlich durch die Aufwertung des brasilianischen Reals belastet.
• Der Bereich <b>Feinchemie</b> konnte Umsatz und Ergebnis durch ein gutes Geschäft bei Aromachemikalien und die erworbenen Contract-Manufacturing- und Personal-Care-Aktivitäten verbessern. Bei Lysin und Vitamin C drücken Überkapazitäten und hohe Rohstoffkosten weiterhin auf die Margen.
• <b>Öl und Gas</b> bleibt derzeit der Renner im BASF-Portfolio: Umsatz und Ergebnis legte hier um 50 % zu.
<a href=http://www.hscpoly.com>Hemlock Semiconductor</a> sucht weltweit nach einem Standort für ein zweites Werk zur Herstellung von polykristallinen Silizium zur Bewältigung der Nachfrage aus der Solarindustrie und der Elektronikbranche.Hemlock sucht Standort für Siliziumfertigung <% image name="Sonnenkollektor" %><p>
Hemlock will eine neue Produktion innerhalb der nächsten 5 Jahre aufnehmen. Zu den Auswahlkriterien für den neuen Standort gehören: Energiekosten, Steuerbetrachtungen, Förderprogramme, Lohn- und Grundstückskosten sowie die Infrastruktur der Umgebung.
"Die Solarbranche verlangt polykristallines Silizium für die Weiterentwicklung der nächsten Generation von Solartechnologie", so Hemlock-Chef Richard S. Doornbos. "Wir suchen einen Standort, der unsere Expansion in dieser schnell wachsenden Branche ermöglicht. Parallel zur Einrichtung neuer Standorte denken wir auch über Möglichkeiten zur Erhöhung der Produktionskapazität in Michigan nach."
Polykristallines Silizium ist der wichtigste Rohstoff zur Produktion von Solarzellen, die Sonnenlicht in elektrische Energie umwandeln. Ultrareines polykristallines Silizium ist auch der Ausgangsstoff für Siliziumwafer, wie sie in elektronischen Geräten zum Einsatz kommen.
Hemlock Semiconductor ist weltweit der größte Hersteller von polykristallinem Silizium. Im November 2005 wurde der Spatenstich für die Erweiterung des Werkes in Hemlock, Michigan, gemacht. Sie soll die derzeitige Produktionskapazität von 10.000 t/Jahr auf 19.000 t bis 2009 erhöhen.
<small> Hemlock Semiconductor ist ein Joint-venture von <a href=http://www.dowcorning.com>Dow Corning</a> und der japanischen Shin-Etsu Handotai Company, Ltd. sowie Mitsubishi Materials Corporation. Das Unternehmen bedient den Solarenergiemarkt und liefert Materialien, die bei der Halbleitergeräteproduktion zur Verwendung in Computern, Mobiltelefonen und wietere Elektronikanwendungen eingesetzt werden. </small>
<a href=http://www.bayerbms.de>Bayer MaterialScience</a> hat seine Anlagenkapazität am Standort Krefeld-Uerdingen für den Polyurethan-Rohstoff Diphenylmethan-Diisocyanat (MDI) um 36.000 Jahrestonnen erhöht und verfügt damit weltweit über eine Jahresproduktionskapazität von mehr als 1 Mio t. Bayer erweitert MDI-Produktion auf 1 Mio t<% image name="Bayer_MDI" %><p>
"Die Erweiterung ist eine von mehreren Maßnahmen, mit denen wir unsere Jahreskapazität in den vergangenen zwei Jahren deutlich erhöht haben", so Peter Vanacker, Leiter der Business Unit Polyurethanes bei Bayer MaterialScience.
An seinem integrierten Standort in Shanghai errichtet Bayer darüber hinaus eine neue World-Scale-Produktionsanlage für MDI, die mit einer Jahreskapazität von 350.000 t die weltweit größte ihrer Art sein wird. Sie soll 2008 den Betrieb aufnehmen.
MDI ist ein wichtiger chemischer Baustein bei der Herstellung von Polyurethan-Schaumstoffen und Elastomeren. Harte Isolierschäume werden zum Beispiel bei der Herstellung von Kühl- und Gefrierschränken, zum Wärmeschutz in der Bauindustrie oder bei Fernwärmeleitungen eingesetzt. MDI-Elastomere finden ihren Einsatz in der Schuh-, Automobil- und Elektroindustrie.
Nach verheerenden Schäden durch Wirbelstürme in Florida sowie Ernteausfällen in Brasilien hat sich der Preis der Früchte drastisch verteuert. Orangensäfte werden teurer<% image name="Orangenpresse" %><p>
Besonders prekär ist die Situation in Florida, wo es Jahre bis zur Wiederherstellung der ursprünglichen Flächenproduktionsleistungen dauern wird. Diese Situation hat zu massiven Verknappungen von Orangen- und Grapefruitkonzentrat am Weltmarkt geführt: Der Preis für Orangensaftkonzentrat hat sich in den letzten 12 Monaten mehr als verdoppelt.
Eine Entspannung der Lage ist mittelfristig nicht in Sicht. Die nicht vermeidbare Folge ist, dass die Verkaufspreise für Orangensaftprodukte quer über die Sortimente international angehoben wurden.
Alternativen zu den Hauptbezugsgebieten gibt es für österreichische Fruchtsaftproduzenten nicht: Florida und Brasilien sind und bleiben die wichtigsten Anbaugebiete für den heimischen Orangensaft. Zudem fragen China und Indien Konzentrate aufgrund der verbesserten wirtschaftlichen Lage stärker nach.
Forschern des Helmholtz-Zentrums für Infektionsforschung sowie der Universitäten Bielefeld und Braunschweig ist es gelungen, das Genom eines Erdöl abbauenden Mikroorganismus zu entschlüsseln. <% image name="Frau_am_Mikroskop" %><p>
Die Forscher hoffen, dass die Aufklärung der Biochemie des Bakteriums zur Entwicklung neuer Strategien zur Bekämpfung von Ölverschmutzung führen und sich darüber hinaus positiv auf die Medizin auswirken könnte.
Alcanivorax borkumensis nimmt unter den Öl abbauenden Meeresbakterien eine Sonderstellung ein, da es nahezu ubiquitär vorhanden ist. In Öl-verschmutzten Habitaten macht das Bakterium bis zu 90 % der gesamten Bakterienpopulation aus, wo es hingegen in sauberen Meereshabitaten kaum detektierbar ist. Es frisst kaum Zucker oder simple Aminosäuren und kann sich fast exklusiv von Kohlenwasserstoffen und deren Derivaten ernähren.
Die Genomanalyse konnte nachweisen, dass Alcanivorax borkumensis ein ganzes Arsenal von sehr wirkungsvollen Öl oxidierenden Enzymen produziert. Diese Entdeckung könnte den Weg dafür bereiten, die genetisch bedingten biochemischen Fähigkeiten der Bakterien gezielt bei der Bekämpfung von Ölverschmutzungen einzusetzen. Denkbar sei etwa die Kombination aus einem Ölbindemittel, hydrophoben Mineraldüngern und Alcanivorax borkumensis.Genom von Alcanivorax borkumensis entschlüsselt
<a href=http://www.schering.de>Schering</a> hat in der n.o.v.e.l. 2-Studie die primären und sekundären Endpunkte erreicht: Sargramostim erzielt gegenüber Placebo eine signifikant höhere Wirksamkeit zur Induktion einer kortikosteroidfreien klinischen Remission bei steroidabhängigen Patienten mit Morbus Crohn, einer chronischen gastrointestinalen Entzündung.<% image name="Schering" %><p>
Allerdings: Eine Phase-III-Induktionsstudie (n.o.v.e.l. 4) mit Sargramostim kann diese Überlegenheit nach acht Wochen im Vergleich zu Placebo nicht bestätigen. Die Studien sind Bestandteil eines weltweiten klinischen Studienprogramms (new opportunities to verify evolving logic in Crohn’s disease), das von Schering für die laufende Beurteilung von Sargramostim als neuem Therapieansatz für Morbus Crohn durchgeführt wird.
Sargramostim</b> ist eine künstliche Form eines natürlich vorkommenden Wachstumsfaktors, der in den USA als Leukine vermarktet wird. Scherings Sargramostim überzeugt nicht restlos
Das Forschungsinstitut der Zementindustrie (<a href=http://www.zement.at>VÖZFI</a>) setzt als Weltpremiere digitale Bildanalyse zur Qualitätssicherung ein. Eine daraus resultierende gesicherte Betonqualität soll künftig zu Kosteneinsparungen führen.<% image name="Malvern_Sysmex" %><p>
Mit einem rund 75.000 € teuren Analysegerät, von dem erst wenige Stück in Europa im Einsatz sind, werden seit kurzem im VÖZFI Analysen des Feinkorns im Beton - das sind Zement und verschiedene mehlförmige Anteile in Betonen - durchgeführt.
Baufortschritt, Machbarkeit und Eigenschaften eines fertigen Betonbauwerkes werden stark durch die Verarbeitbarkeit des verwendeten Betons beeinflusst. So unterscheiden sich denn moderne, fließfähige Polypropylen-Faserbetone in ihrer Verarbeitbarkeit markant von herkömmlichen Betonen.
Der Einsatz der digitalen Bildverarbeitung soll jetzt klären, wie sich unterschiedliche Partikel auf die Porosität eines Betons auswirken. "Die Vorteile der neuen Methode kommen vor allem dort zum Tragen, wo Beton unter schwierigen Einbaubedingungen verarbeitet werden muss", erklärt der Leiter des VÖZFI-Forschungsinstituts Johannes Steigenberger. Etwa beim Bau von Schlitz- und Bohrpfahlwänden, wo häufig unter Grundwasserniveau dichte Betonwände errichtet werden müssen, ohne dass eine Funktionsprüfung während des Einbaus möglich ist: Passt eine Betonzubereitung genau, werden Entmischungen durch aufsteigendes Wasser oder Klumpenbildungen vermieden, die später teure Nacharbeiten erfordern können.
Betonmischungen mussten bis dato vor dem Einsatz in Testreihen untersucht werden, wobei keine genauen Voraussagen darüber möglich waren, ob diese Eigenschaften auch in der Praxis zum Tragen kommen.
<b>Bilder vom Partikelstrom.</b> Der <b>Sysmex FPIA-3000</b> von <a href=http://www.malvern.co.uk>Malvern Instruments</a> ermöglicht die zuverlässige und wiederholbare Routinebestimmung der Partikelgröße und Partikelform unter Verwendung automatisierter Bildanalyseverfahren. Dafür wird eine Probe in Wasser und einem Fließmittel (Polycarboxylether) dispergiert. Diese flüssige Lösung wird in Folge als hauchfeiner Partikelstrom an Hochleitungskameras vorbeigeführt. Im Partikelstrom werden Teilchen nach ihren größten Flächen ausgerichtet und die Kameras nehmen dann in einem Analysedurchgang rund 300.000 bis 400.000 Bilder auf. Für ein abgesichertes Ergebnis braucht man rund 1 Mio Bilder.
Dabei wird eine Vielzahl von Daten zur Partikelform gemessen, vor allem Größe und Form. Die Partikel können einzeln dargestellt und ihre Parameter statistisch ausgewertet werden. Die neue Technologie biete "ungeheure Möglichkeiten zur Qualitätsverbesserung und Kostensenkung": Undichtheiten, die bei schwierigen Einbauten auftreten können, müssen stets mit hohem Aufwand gesucht und korrigiert werden. Durch gesicherte Betonqualitäten werden Mängel in Folge von Entmischung oder Auswaschung auf ein Minimum reduziert. Das bringt eine Absicherung der Bautermine und eine Minimierung des Baurisikos.Zementindustrie analysiert nanogenau
Mit <a href=http://www.siemens.de/siprocess>Siprocess</a> hat Siemens ein Mikroprozess-System mit integrierter Automatisierung entwickelt. Es ist in der Chemie- und Pharmaindustrie speziell für die Entwicklung neuer oder die Optimierung bestehender Prozesse sowie die Herstellung erster Produktmengen konzipiert.Mikrotechnik beschleunigt Prozessentwicklung <% image name="Siemens_Siprocess" %><p>
<small> Mit modularem Mikroprozesssystem schneller zum Produkt. </small>
Siprocess ermöglicht die mikrotechnikbasierte Reaktion von bis zu 3 Ausgangsstoffen zu 1 Produkt in der flüssigen Phase. Es lassen sich auch bis zu mehrere Tonnen der gewünschten Substanz pro Jahr herstellen. Damit ist das System bereits für die Herstellung erster Produktmengen geeignet.
Siprocess setzt sich aus 15 cm breiten Edelstahlmodulen zusammen, die alle notwendigen Funktionen einer chemischen Synthese abdecken: Dosieren, Vermischen und Reagieren, Probeentnahme sowie Druck und Temperatur regeln. Jedes Modul enthält eine eigene Sensorik und Elektronik mit vorkonfigurierten Funktionen, welche die modulinterne Aktorik steuern. Die Module werden über einen Datenbus an das Prozessleitsystem Simatic PCS 7 angeschlossen und von diesem zentral gesteuert. Die Konfiguration des Systems kann vom Bediener selbst vorgenommen werden.
Neben der schnellen Prozessentwicklung im Labor bietet Siprocess alle Vorteile der Mikroprozesstechnik: Bessere Wärmeabfuhr, kürzere Mischzeiten, deutlich höhere Produktausbeute und der Entfall des „Scale-up“-Risikos. Siprocess soll ab Herbst 2006 in enger Zusammenarbeit mit Anwendern in Europa eingesetzt werden. Die