Archive - 2007

July 3rd

Werben für Wasserstoff aus Biomasse

<a href=http://www.profactor.at>Profactor</a> – Österreichs größtes außeruniversitäres Forschungsunternehmen für Produktionstechnologien – lud zum "Biogas & Biowasserstoff"-Symposium nach Linz. Im Rahmen des EU-Projekts <a href=http://www.biohydrogen.nl/hyvolution>Hyvolution</a> arbeitet Profactor derzeit gemeinsam mit 22 anderen Projektpartnern an der Wasserstoffherstellung aus Biomasse. Werben für Wasserstoff aus Biomasse <% image name="Profactor_Fermenter" %><p> <small> Bei der Verbrennung von Gas in Motoren entstehen 35 % Strom und 50 % Wärme. Profactor hat eine Schmelzkarbonat-Brennstoffzelle getestet, bei der das Verhältnis umgekehrt ist und bis zu 50 % Strom gewonnen werden. Der Biowasserstoff wird dabei in einer elektrochemischen Reaktion in der Brennstoffzelle in Strom und Wärme umgewandelt. © MTU CFC Solutions </small> Profactor hat sich zuletzt insbesondere in der <a href=http://alsa.at/chemiereport/stories/3523>Aufbereitung von Biogas</a> aus Biomasse und die anschließende Einspeisung in das Erdgasnetz eine besondere Expertise erworben – die errichtete Pilotanlage dazu im oberösterreichischen Pucking war für Österreich wegweisend. Als nächste Pionierleistung wollen die Oberösterreicher die Herstellung von Wasserstoff aus Biomasse salonfähig machen. Oberösterreichs Landesrat Rudolf Anschober bereitet den Forschern dazu den Teppich: "Wir haben in Oberösterreich errechnen lassen, dass es bis 2030 möglich ist, die gesamte Raumwärme sowie den Strom aus erneuerbaren Quellen zu erzeugen - die gesteckten Ziele in Sachen Emissionsverminderung würden sich so sehr früh realisieren lassen. Wasserstoff aus Biomasse ist dazu nach der erfolgreichen Einspeisung von Biogas ins Erdgasnetz ein weiterer Baustein." Derzeit werden noch rund 90 % des weltweit technisch erzeugten Wasserstoffs aus fossilen Kohlenwasserstoffen - insbesondere Erdgas - gewonnen. Künftig soll das anders aussehen. Die Vision ist: Aus dezentralen, technisch wenig aufwändigen Kleinanlagen soll "Biowasserstoff" aus lokal produzierter Biomasse generiert werden. 10-25 % des Wasserstoffbedarfs der EU zur Stromerzeugung oder für Treibstoffzwecke sollen künftig auf diese Weise gedeckt werden können. Im Rahmen des EU-Projekts "Hyvolution" - es ist mit 14 Mio € dotiert, wovon 10 Mio € von der EU stammen - arbeitet Profactor seit Anfang 2006 mit 22 Partnerorganisationen aus ganz Europa, Russland sowie der Türkei daran, die Kosten je kWh Strom aus Biowasserstoff bis 2020 auf 3,6 Cent zu senken, was etwa ein Drittel der heutigen Bezugskosten dieser Energieform darstellen würde. Werner Ahrer, der Leiter des Profactor-Geschäftsbereichs Prozesstechnologie, meint: "Wenn es uns gelingt, einige Prozent der Stromerzeugung künftig durch mit Biowasserstoff gespeiste Brennstoffzellen zu gewinnen, dann wäre das schon ein toller Erfolg." Der besondere Vorteil der "Biowasserstoff-Technologie" ist: Im Gegensatz zur thermischen Verwertung kann hier die Biomasse auch im nassen Zustand verwendet werden. Dabei kommt ein zweistufiger Prozess zur Anwendung: In einem thermophilen Schritt entstehen Wasserstoff, Kohlendioxid sowie Zwischenprodukte, die in der anschließenden Photo-Fermentation ebenfalls zu Wasserstoff und CO2 umgewandelt werden. Unterm Strich lässt sich mit diesem Verfahren ein Wirkungsgrad von annähernd 75 % erreichen. "Die Brennstoffzelle hat einen wesentlich besseren Verbrennungsgrad als herkömmliche Verbrennungsmotoren", sagt Ahrer, "und als Verbrennungsrückstand verbleibt nur Wasser." Letztlich gehe es darum, "geeignete Konversionstechnologien für wasserreiche Naturstoffe zu finden". Eine Verwendung des so erzeugten Wasserstoffs für die Methanolherstellung hält er dagegen nicht für ökonomisch. Aktuell arbeitet Profactor am Prototyp eines 0,5 m³ großen Bioreaktors, der auf dem Verfahren der Dunkelfermentation beruht. 2008 soll er in Steyr in Betrieb gehen. Als biogene Substrate kommen dafür etwa Miscanthus, Zuckerhirse, Kartoffelschalen sowie diverse Obst- und Gartenabfälle in Frage. Für die zweite Stufe des Prozesses - die Photo-Fermentation - wird in Aachen eine entsprechende Anlage errichtet. <small> Profactor ist eine Tochter der "Vereinigung zur Förderung der Modernisierung der Produktionstechnologie in Österreich" (VPTÖ), die seit 1995 mehr als 60 EU-Projekte und 400 Projekte für die Industrie abgewickelt hat. Anfang März hat Profactor das Geschäftsfeld MPE (Mechatronische Automatisierungssysteme/ Materials Processing Equipment) der ARC in Seibersdorf erworben. </small>

July 2nd

Novartis weitet Intercell-Engagement aus

<a href=http://www.intercell.com>Intercell und <a href=http://www.novartis.com>Novartis</a> sind eine Partnerschaft eingegangen, um die Impfstoffprogramme von Intercell zu beschleunigen. Novartis leistet dazu eine Sofortzahlung von 270 Mio € an Intercell (davon 150 Mio € durch den Erwerb neuer Intercell-Aktien, wodurch der Novartis-Anteil an Intercell von 6,1 auf 16,2 % steigt) und erhält dafür Optionen auf künftige Impfstoffkandidaten. Novartis weitet Intercell-Engagement aus <table> <td><% image name="Intercell" %></td> <td> <b>Intercells Antigen Identifikations Programm sowie das Adjuvans IC31 sollen so "eine völlig neue Dynamik" erhalten. Der Deal könnte Umsätze in mehrfacher Milliardenhöhe auslösen.</b> </td> </table> Novartis wird Intercells Adjuvans IC31 exklusiv für die Entwicklung verbesserter Influenza-Impfstoffe verwenden. Ebenso wird Novartis eine nicht-exklusive Lizenz zur Nutzung von IC31 für ausgewählte andere Bereiche erhalten. Intercell behält alle Rechte, weitere Partnerschaften zur Nutzung von IC31 für Infektionskrankheiten, Krebs oder Allergien mit anderen Pharmapartnern einzugehen. Mit der Partnerschaft erhält Novartis Optionen für die Entwicklung, Herstellung und Vermarktung von Intercells neuen Impfstoffkandidaten zu vordefinierten kommerziellen Bedingungen nach Abschluss der Phase-II-Studien. Intercell kann dabei zwischen gemeinsamer Entwicklung mit Gewinnbeteiligung oder einem Lizenzabkommen mit zuvor festgelegten Meilenstein- oder Lizenzgebühren wählen. Diese Partnerschaft hat keinen Einfluss auf Intercells eigene Entwicklung und existierende Partnerschaften mit anderen Unternehmen. Die Partnerschaft umfasst desweiteren ein Abkommen, die Programme beider Unternehmen im Bereich der therapeutischen Hepatitis-C-Impfstoffe in einer gemeinsamen Entwicklung zusammenzuführen. Intercell behält sich dabei das Recht vor, eine mögliche Produktentwicklung mitzutragen und künftige Gewinne anteilig zu teilen. Alternativ kann Intercell für jedes künftige Produkt, nach Abschluss der Phase II, wenn Novartis seine Optionsrechte ausübt, Meilensteinzahlungen von 120 Mio € für den restlichen Entwicklungszeitraum und signifikante zweistellige prozentuale Beteiligungen am Verkaufserlös, wählen.

June 30th

Chirale Chromatografie: Daicel und Novasep kooperieren

Daicel Chemical Industries und <a href=http://www.novasep.com>Novasep</a> sind eine technische Zusammenarbeit eingegangen, welche die chirale Chromatografie bei der Herstellung klinischer und chiraler Spätphasen-Zwischenprodukte und -APIs im Großmaßstab rationalisieren soll. Chirale Chromatografie: Daicel und Novasep kooperieren <% image name="Puzzleteil" %><p> <small> Chromatografische Trennverfahren für chirale Zwischenprodukte werden für den Einsatz im Großmaßstab tauglich. </small> Die Daicel-Tochter <a href=http://www.chiraltech.com>Chiral Technologies</a> wird dabei mit ihrer umfangreichen Sammlung chiraler stationärer Phasen (CSP) die jeweils beste chirale stationäre Phase für eine kundenspezifische Lösung ermitteln. Novasep wiederum stellt seine Simulationssoftware für die vollständige Prozessentwicklung sowie den kontinuierlichen chromatografischen Prozess Varicol bereit. "Heute werden mit chromatografischen Technologien bereits zahlreiche chirale Arzneimittel im Maßstab von 1-100 t kommerziell hergestellt. Dazu gehören Pfizers Zoloft, UCB Pharmas Keppra, Lundbecks Cipralex und Cephalons Nuvigil", erklärt Jean Blehaut von Novasep Process. Die Pharmaindustrie sei aber eben erst dabei, das Potenzial der chiralen Chromatografie zu entdecken. Die existierenden kommerziellen Projekte haben gezeigt, dass es oftmals günstiger ist, einzelne enantiomerische Arzneimittel via <b>Chromatografie</b> herzustellen, <b>anstatt</b> herkömmliche Technologien wie die <b>Kristallisation und/oder die asymmetrische Synthese</b> einzusetzen. Jetzt sei der richtige Zeitpunkt, um die Kräfte auf dem Feld der chiralen Chromatografie im Großmaßstab zu vereinen, um diese Technologie schneller für die Industrie zu erschließen. "Die Idee der Zusammenarbeit ist einfach: Wir schlagen unseren gegenwärtigen und künftigen Kunden vor, alle erforderlichen Prozess- und Verfahrensdaten unter Beibehaltung einer einzigen Kontaktstelle ihrer Wahl - Novasep oder Daicel - zu erwerben", erklärt Dieter Heckmann, CEO von Chiral Technologies. "Jedes Unternehmen wird seine technischen Kernfähigkeiten einsetzen, um eine einzige Lösung zu entwickeln und die kurz- und langfristigen Ziele für jedes Projekt zu erfüllen." Dem Kunden werden die gemeinsamen Daten vorgelegt, damit er eine sachkundige Entscheidung treffen kann. Der vorgeschlagene Produktionsprozess (chromatografisches System und CSP) wird eine garantierte Leistungsfähigkeit haben und alle auf Novaseps und Daicels umfangreiches geistiges Eigentum anwendbaren Lizenzen beinhalten."

June 29th

Enzym entfernt HIV-Erbgut aus infizierten Zellen

Eine HIV-Infektion lässt sich bisher nicht heilen. Die derzeitigen Therapien, die HIV-Positive lebenslang einnehmen müssen, verzögern nur den Ausbruch von AIDS. Sie können das Virus aber nicht aus infizierten Zellen entfernen. Eben das schafft nun ein neues Enzym. Enzym entfernt HIV-Erbgut aus infizierten Zellen <% image name="HIV_Therapie" %><p> <small> Die neuentwickelten Methode: Nachdem der HI-Virus die gesunde Zelle befallen hat (Bild 1), integriert er sein Erbgut in das Zellgenom und wird reproduziert. Die neugezüchtete Tre-Rekombinase erkennt die HIV-Sequenz im Zellgenom und schneidet es wie eine molekulare Schere heraus (Bild 2). Übrig bleibt eine Wirtszelle ohne HIV-Genom im Zellkern (Bild 3). © Buchholz/Hauber </small> Entwickelt wurde das Enzym - die Tre-Rekombinase - von Forschern des Max-Planck-Instituts für Molekulare Zellbiologie und Genetik in Dresden (<a href=http://www.mpi-cbg.de>MPI-CBG</a>) und des Hamburger Heinrich-Pette-Instituts für Experimentelle Virologie und Immunologie (<a href=http://www.hpi-hamburg.de>HPI</a>). <b>HIV-Gene "herausgeschnitten".</b> Den Forschern um Joachim Hauber in Hamburg und Frank Buchholz in Dresden gelang es damit, das HIV-Erbmaterial wieder aus dem menschlichen Erbgut herauszuschneiden. „Wir wurden das Virus in den Zellen wieder los, das hat bisher noch keiner geschafft“, sagen die Wissenschaftler. Dazu wurde mit Hilfe der Gentechnik eine spezielle Rekombinase hergestellt, ein Enzym, das wie eine molekulare Schere arbeitet. <u>Rekombinasen</u> spalten und organisieren DNA-Sequenzen neu. Natürlich vorkommende Rekombinasen eignen sich jedoch nicht, um die Gene des Virus aus dem menschlichen Erbgut herauszuschneiden. „Sie funktionieren nur bei den für sie angepassten Basenabfolgen“, sagt Buchholz. „Daher haben wir eine Rekombinase hergestellt, die das HIV-Erbgut erkennt und gezielt entfernt.“ <b>Herstellung in 120 Generationen.</b> Die Molekularbiologen züchteten die molekulare Schere für das HIV-Genom mit Hilfe der Evolution: Sie gingen dabei von einer ursprünglichen Rekombinase aus, die nur bestimmte DNA-Sequenzen erkennt und schneidet. Dieses Enzym, Cre, erkennt eine Sequenz, die dem HIV-Erbgut nur entfernt ähnlich ist. Daraus züchteten sie in über 120 Generationen das HIV-spezifische Enzym Tre heran. „Obwohl Tre bisher nur in menschlichen Zellkulturen getestet wurde, schafft unser neuer Ansatz die technische Grundlage, um das Virus später einmal aus Patienten zu entfernen, die mit HIV infiziert sind“, sagt Hauber. Bis dahin ist es aber noch ein weiter Weg. „Wir werden jetzt erst einmal das Enzym verbessern und dann prüfen, wie effektiv und sicher wir die Rekombinase in die infizierten Zellen des menschlichen Körpers einbringen können“, ergänzt Buchholz.

Genmab erwirbt Rechte für HuMax-CD4 zurück

<a href=http://www.genmab.com>Genmab</a> hat die Rechte am HuMax-CD4 Antikörper (Zanolimumab) von <a href=http://www.merck.de>Merck Serono</a> zurückerworben und will ihn nun im Rahmen bestehender klinischer Programme für nicht-kutanes T-Zell-Lymphom sowie kutanes T-Zell-Lymphom weiterentwickeln. <% image name="Genmab_Logo" %><p><p> Zudem sollen die Tests auf Patienten in früherem Stadium in Kombination mit PUVA sowie anderen Kombinationen mit zugelassenen Therapien für CTCL auszudehnen. Weiters beabsichtigt Genmab die Entwicklung eines gegen den CD4-Rezeptor gerichteten UniBody. HuMax-CD4 bindet mit äußerst hoher Affinität an das CD4-Molekül und blockierte und neutralisierte die Infektion einer breiten Palette an HIV-1-Viren, die aus infizierten Personen isoliert wurden. Laborstudien an einem immundefekten (SCID) Mausmodell, in dem die Tiere mit menschlichen Blutzellen rekonstituiert wurden, zeigten, dass HuMax-CD4 die HIV-1 Vermehrung wirksam blockierte und die CD4+ T-Zelldepletion durch den Virus reduzierte. Ein gegen CD4 gerichteter UniBody ist ein vielversprechender Wirkstoffkandidat, der die HIV-1-Infektion und AIDS verhindern bzw. verlangsamen sowie T-Zellen verschonen kann. Genmab erwirbt Rechte für HuMax-CD4 zurück

Enzymbehandlung von Mehl hilft bei Gluteinintoleranz

Forscher des <a href=http://www.isa.cnr.it>Istituto di Scienze dell' Alimentazione</a> in Avellino bei Neapel haben eine enzymatische Behandlung von Getreidemehl entwickelt, welche bei vielen Menschen die Überempfindlichkeit gegenüber dem darin enthaltenen Glutein verhindert. Enzymbehandlung von Mehl hilft bei Gluteinintoleranz <% image name="Mehl" %><p> <small> Im Gegensatz zur bisher notwendigen Meidung von gluteinhaltigen Nahrungsmitteln wird durch die nun patentierte Methode eine weniger restriktive Ernährungsweise möglich. © Schweizerische Brotinformation SBI </small> "Untersuchungen der Magenschleimhaut bei den auf Glutein überempfindlichen Personen haben ergeben, dass bei ihr die für die Nährstoffaufnahme und -verdauung wichtigen Darmzotten fehlen", erklärt Projektleiter Mauro Rossi. Die Störung entsteht durch eine anomale Reaktion des Immunsystems auf Gluteine. Das gilt insbesondere dann, wenn in der Magenschleimhaut T-Lymphozyten vorhanden sind, welche in Gegenwart von Glutein entzündungsfördernde Moleküle absondern. Allerdings sind es nur wenige Stellen an der Gluteinoberfläche, die von den T-Lymphozyten als solche erkannt werden und die unerwünschte Reaktion auslösen. Eben diese haben die Italiener durch die Enzymbehandlung des Mehls mit künstlich veränderten Aminosäuren bedeckt, sodass sie vom Immunsystem nicht mehr erkannt werden. Die Richtigkeit dieser Theorie hat sich nach zahlreichen biochemischen und immunologischen Tests bestätigt. Technologisch stelle das Verfahren kein Problem dar. Für Patienten entstehen keinerlei nachteilige Folgen, da diese Stoffe im Darmtrakt intakt bleiben und sich nicht im Organismus anreichern. <small> Bei der <b>Gluteinintoleranz</b> handelt es sich in Italien um die verbreitetste Form der Unverträglichkeit von Nahrungsmitteln, da schätzungsweise 0,5 % der Bevölkerung davon betroffen sind. Sie kann zwar in den ersten Lebensjahren diagnostiziert werden, wird aber oft zu spät oder gar nicht erkannt. Die Folge sind Verdauungsstörungen, die zu Gewichtsverlust oder Verzögerungen des Körperwachstums führen können. </small>

Unfruchtbarkeit: Pergoveris erhält EU-Zulassung

<a href=http://www.merck.de>Merck KGaA</a> hat von der EU-Kommission die Marktzulassung für Pergoveris zur Stimulation der Follikelreifung bei Frauen, die an einem ausgeprägten Mangel an luteinisierendem Hormon (LH) und follikelstimulierendem Hormon (FSH) leiden, erhalten. <% image name="Kinderwagen" %><p> Pergoveris ist das erste biotechnologische Medikament, welches als Kombinationspräparat auf Basis von rekombinantem humanen follikelstimulierenden Hormon (r-hFSH oder follitropin alfa 150 I.E.) und rekombinantem luteinisierenden Hormon (r-hLH oder lutropin alfa 75 I.E.) die Gabe beider Präparate mittels einer einzigen subkutanen Injektion ermöglicht. <small> <b>Merck Serono</b> bietet alle 3 für die Behandlung der Unfruchtbarkeit erforderlichen Hormone in rekombinanter Form an: GONAL-f FbM (Follitropin alpha) zur Stimulation der Eierstöcke und zur Förderung der Eizellreifung, Luveris (Lutropin alpha) zur Förderung der Follikelreifung bei Frauen mit schwerem LH-Mangel, Cetrotide (Cetrorelix Acetat) zur Verhinderung eines vorzeitigen Eisprungs, Ovitrelle (Choriogonadotropin alpha) zur Unterstützung der Follikelreifung und zur Auslösung des Eisprungs und Crinone (Progesterongel) zur Einnistung des Eis in die Gebärmutter und zum Erhalt der Schwangerschaft. </small> Unfruchtbarkeit: Pergoveris erhält EU-Zulassung

Lanxess: Abschied auf Raten von Lustran Polymers

<a href=http://www.lanxess.de>Lanxess</a> hat die Partnersuche für sein ABS-Kunststoffgeschäft abgeschlossen und gründet mit dem britischen Chemiekonzern <a href=http://www.ineos.com>INEOS</a> ein Joint-venture. Lanxess bringt seine Business Unit Lustran Polymers sowie Pensionsverpflichtungen von 30 Mio € ein und wird anfangs 49 % halten. 2 Jahre später ist der Komplettaustieg vorgesehen. <table> <td> Lanxess wird eine erste Zahlung von 35 Mio € nach dem ersten Closing erhalten, das Ende September erwartet wird. "Lustran Polymers in das Joint-venture unter Führung von INEOS einzubringen, ist ein Meilenstein in der Neuausrichtung von Lanxess", meint Lanxess-Chef Axel C. Heitmann. </td> <td> <% image name="Lanxess" %><p> </td> </table> Die Partner vereinbarten, dass INEOS 2 Jahre nach dem ersten Closing auch den Minderheitsanteil von Lanxess am Joint-venture übernehmen wird. Dann erhält Lanxess eine an den wirtschaftlichen Erfolg des Joint-ventures gekoppelte zweite Kaufpreiszahlung. "Mit den Ausstiegskonditionen haben wir nicht nur für Lustran Polymers eine zukunftssichere Lösung mit den besten Entwicklungschancen gefunden, sondern auch sichergestellt, dass Lanxess am Erfolg der vor 2 Jahren begonnenen Restrukturierungsmaßnahmen teilhaben kann", betonte Heitmann. Da INEOS alle 3 für das ABS-Geschäft wichtigen Rohstoffe herstelle, könne das Gemeinschaftsunternehmen künftig wettbewerbsfähiger werden und die zyklischen Schwankungen des Geschäfts besser ausgleichen. <table> <td> <small> <b>Lustran Polymers</b> erzielte 2006 mit rund 1.600 Mitarbeitern ein EBITDA vor Sondereinflüssen von rund 16 Mio € bei einem Umsatz von knapp 900 Mio €. 2007 ist ein EBITDA vor Sondereinflüssen von 40 Mio € geplant. </small> </td> <td> <small> <b>INEOS</b>, die Nummer 3 hinter BASF und Dow im Chemiebusiness, erwirtschaft mit 16.600 Mitarbeitern 38 Mrd $ Umsatz, betreibt 73 Produktionsstandorte und verfügt über Kapazitäten von mehr als 30 Mio Jahrestonnen für petrochemische Erzeugnisse. </small> </td> </table> Lanxess: Abschied auf Raten von Lustran Polymers

June 28th

Zellkultur-Analyse: innovatis führt Cedex 2 ein

Mit der Einführung der neuen Cedex 2-Software mausert sich die <a href=http://www.innovatis.com>innovatis AG</a> zum Systemanbieter in der Prozessanalytik der Biotechnologie. Die komplett neue Softwareversion ist das Ergebnis eines Entwicklungsprojektes zwischen innovatis und namhaften Anwendern aus dem Pharma- und Biotechmarkt. Zellkultur-Analyse: innovatis führt Cedex 2 ein <% image name="innovatis_Multisampler" %><p> <small> innovatis will sich künftig noch stärker als Integrator von Messdaten aus den Cedex-Systemen in vorhandene LIMS und Scientific Data Management Systeme (SDMS) positionieren. </small> Die neue Software berücksichtigt einerseits eine Vielzahl anwenderbezogener Anforderungen, andererseits bietet sie gleichzeitig die Möglichkeit, künftig weitere Applikations-Anforderungen bedienen zu können. Cedex 2 wird nun werkseitig in alle neuen Cedex HiRes Systeme eingebaut, für bereits bestehende Systeme gibt es Upgrade-Möglichkeiten auf eine einfache Basisversion sowie die umfassende Vollversion.

40 Jahre Endress+Hauser in Österreich

<a href=http://www.at.endress.com>Endress+Hauser Österreich</a> feiert Jubiläum: Seit 40 Jahren ist der Spezialist für Messtechnik und Automatisierungslösungen für die verfahrenstechnische Industrie mit einer eigenen Vertriebsorganisation vor Ort. <% image name="Klaus_Endress" %><p> <small> Firmenchef Klaus Endress gratulierte den Mitarbeitern der Österreich-Tochter zum 40-Jahr-Jubiläum. </small> Am 1. April 1967 wurde das Unternehmen von Hans Charvat gegründet. "Damals gab es nur ein Produkt, kapazitive Grenzschalter", erinnert sich der heutige Geschäftsführer Wolfgang Adelsmayer. "Zwei Personen wickelten die Geschäfte ab." Mit der steten Entwicklung der Endress+Hauser Gruppe weitete sich auch die Geschäftstätigkeit in Österreich immer weiter aus. Das erste Büro war in einer Wohnung im 18. Wiener Gemeindebezirk untergebracht. 1978 kam mit Endress+Hauser Conducta die Analysenmesstechnik hinzu. Ende der 1980er Jahre wurde mit der Planung des Bürogebäudes im 23. Wiener Gemeindebezirk begonnen. 1990 zog dort dann die gesamte österreichische Endress+Hauser Organisation ein. <% image name="EH_Gebauede" %><p> Heute beschäftigt Endress+Hauser in Österreich 56 Menschen. Am Standort sind Vertrieb, Marketing und Service präsent. "Unsere Organisation ist sowohl auf Branchen als auch auf Produktschwerpunkte ausgerichtet, so dass unsere Kunden immer die richtigen Ansprechpartner haben", so Adelsmayer. <small> <b>Endress+Hauser</b> ist einer der führenden Anbieter von Messgeräten und Lösungen für die industrielle Verfahrenstechnik. Mit mehr als 7.000 Beschäftigten erwirtschaftet die Firmengruppe rund 1 Mrd € Umsatz im Jahr. Endress+Hauser liefert Sensoren, Geräte, Systeme und Dienstleistungen für Füllstand-, Durchfluss-, Druck- und Temperaturmessung sowie Flüssigkeitsanalyse und Messwertregistrierung. </small> 40 Jahre Endress+Hauser in Österreich

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