Beim Hören funktioniert der Mensch ähnlich wie Insekten. Diese Ähnlichkeit nutzen Kölner Forscher um Martin Göpfert, um der Umwandlung des Schalls im Innenohr auf die Spur zu kommen. Nun konnten sie eine Messmethode entwickeln, die diesen Vorgang nach außen sichtbar macht.<% image name="Fliegenantenne" %><p>
<small> Fliegen-Antenne auf Empfang: Öffnet sich der Ionenkanal, wackelt die Fliege mit den Antennen - nicht mit dem Auge sichtbar, aber mit einer Messapparatur nachzuweisen. </small>
Eine zentrale Rolle im Hörvorgang spielen die Ionenkanäle, die den Schall in elektrische Signale umwandeln und so an die Fasern des Hörnervs weiterleiten. Diese Kanäle waren bisher noch ein großes Rätsel, da sie Experimenten nicht zugänglich waren.
Göpfert und sein Team geben nun mit ihrem Modellsystem der Fruchtfliege den Blick ins Innere des Ohrs frei. Treffen Geräusche in Form von Schallwellen auf die Antennen der Fruchtfliege - die Antenne entspricht unserem Trommelfell - werden diese Bewegungen direkt an die "Hörkanäle" weitergeleitet, die sich mechanisch öffnen und einen Ionenstrom auslösen. Da die Kanäle an die Antennen gekoppelt sind, sollte andersherum auch die Öffnung der Kanäle an den Antennen messbar sein. Tatsächlich konnten die Forscher dieses "Kanal-Wackeln" mit ihren Messungen an den Antennen bestätigen.
Das Modellsystem ermöglicht es nun, systematisch die Reizumwandlung im Innern des intakten Ohres nicht-invasiv zu untersuchen. Die Forscher gehen davon aus, dass die Aufklärung der molekularen Grundlagen des Hörvorgangs bei Drosophila auch für die Erforschung von Hörschädigungen beim Menschen von Nutzen sein wird. Sie vermuten, dass die Ähnlichkeit der Hörmechanismen sich auch in gleichen oder ähnlichen Molekülen wiederfindet.Forscher machen Hörvorgang der Fruchtfliege messbar
May 24th
Allroundschutz: Die neue Generation von UV-Filtern
Die EU-Kommission hat <a href=http://alsa.at/chemiereport/stories/3413>2006</a> eine Empfehlung ausgesprochen, die für ein Mindestmaß an UVA-Schutz in Sonnenschutzprodukten sorgen soll. Denn bis dato schützten Sonnencremes fast nur vor UVB-Strahlung und damit vor Sonnenbrand. Die <a href=http://www.basf.de>BASF</a> hat dafür den UVA-Filter Uvinul A Plus entwickelt.<% image name="BASF_UV_Strahlen" %><p>
<small> UVA-Strahlen erzeugen freie Radikale, die zu einer Schädigung des Erbgutes und zu Störungen im Gleichgewicht der Zellfunktionen führen können. </small>
UVA-Strahlen ist man auch bei bewölktem Himmel, im Halbschatten und hinter Fenstern ausgesetzt. Sie erzeugen freie Radikale - aggressive Verbindungen, die alles in ihrer direkten Umgebung angreifen. Sie schädigen Zellmembrane und greifen das Erbgut an – Störungen im fein abgestimmten Gleichgewicht der Zellfunktionen entstehen. Auch der körpereigene Abbau von Bindegewebsfasern aus Elastin und Collagen wird durch UVA-Strahlen übermäßig angeregt. Die Haut verliert dadurch an Elastizität und Feuchtigkeit, Falten bilden sich oder werden tiefer.
Davor schützt der neue UV-Filter <b>Uvinul A Plus</b>. Er nimmt die eintreffende Strahlung auf und wandelt sie in harmlose Wärme um. Die Substanz ist sehr lichtbeständig und garantiert deshalb einen lang andauernden Schutz.
Zum UV-Schutzkonzept der BASF gehören nicht nur chemische UV-Filter wie Uvinul A Plus, sondern auch physikalische. Diese reflektieren die Strahlung wie kleine Spiegel – sowohl die langwellige UVA- als auch die kurzwellige UVB-Strahlung. Als Minispiegel werden winzige Partikel aus Titandioxid und Zinkoxid verwendet. Sie sind nur maximal ein fünftausendstel Millimeter groß und deshalb auf der Haut unsichtbar.
Ob chemisch oder physikalisch: Selbst die besten Filter und die höchsten Sonnenschutzfaktoren können nicht verhindern, dass ein Rest UV-Strahlung in die Haut eindringt. Hier können hochaktive Antioxidantien wie spezielle Formen von Vitamin C und E die Hautzellen vor oxidativen Schäden bewahren: Wirkstoffe aus der Kamille und das Provitamin B5 wirken entzündungshemmend und gleichzeitig pflegend. Vitamin A normalisiert den durch die UVA-Strahlung übermäßig angeregten Abbau von Bindegewebsfasern, die Zellerneuerung wird aktiviert und die Faltentiefe verringert.
<small> Nach einer im Juni 2006 durchgeführten Studie von ACNielsen macht die Anti-Aging-Hautpflege derzeit 30 % des gesamten internationalen Marktes für Hautpflegeprodukte aus. Allein in Deutschland wurden 2005 fast 280 Mio € für Anti-Aging-Produkte zur Gesichtspflege ausgegeben. Der Anti-Aging-Trend und nicht zuletzt der Druck durch die neue EU-Empfehlung werden in naher Zukunft zu einem verstärkten Einsatz von UVA-Filtern führen – sowohl bei Sonnenschutzmitteln als auch bei Kosmetikprodukten. </small>Allroundschutz: Die neue Generation von UV-Filtern
Qiagen bietet nun mit dem <a href=http://www.qiagen.com/Products/ProductFinder>Product Finder</a> ein für die Life Sciences einmaliges interaktives Online-Tool, das die Auswahl geeigneter Muster und Testkits erleichtert.Qiagen führt Web-basierten "Product Finder" ein<table>
<td><% image name="Qiagen_Logo" %></td>
<td> Das Tool umfasst mehr als 500 Muster und Assay-Produkte für alle Standardprotokolle sowie für spezielle Anwendungen. Die Datenbank beinhaltet zudem zahlreiche Empfehlungen, was einen bequemen Bestellprozess ermöglichen soll. Das Beantworten von 5-8 Fragen führt dabei zum geeignetsten Produktvorschlag. </td>
</table>
<% image name="Proben" %><p>
Das interaktive Tool ergänzt den technischen Online-Support von Qiagen, der zu allen Qiagen-Produkten, allgemeinen Protokollen, Literatur sowie Referenz-Datenbanken Zusatzinformation bietet.
Die Rohöl-Aufsuchungs AG (<a href=http://www.rohoel.at>RAG</a>), <a href=http://www.wingas.de>WINGAS</a> und <a href=http://www.gazprom-germania.de>Gazprom</a> haben den Erdgasspeicher im Salzburger Haidach offiziell eröffnet. Damit wurde der erste Teil des in 2 Stufen geplanten größten Erdgasspeicherprojekts Österreichs in nur 2 Jahren abgeschlossen. Erdgasspeicher Haidach eröffnet<% image name="Haidach" %><p>
<small> Nach rund 1 Mio Arbeitsstunden wurde der größte Erdgasspeicher Österreichs und zweitgrößte Mitteleuropas in Haidach fertig gestellt. </small><p>
<% image name="Haidach4" %><p>
Die zweite Ausbaustufe beginnt Ende 2008 und wird im April 2011 abgeschlossen sein. Insgesamt werden in Haidach 250 Mio € investiert. Der Speicher wird von der RAG als Konzessionsinhaberin errichtet und betrieben. Er kann im Endausbau bis zu 2,4 Mrd m3 Erdgas aufnehmen, das entspricht etwa einem Viertel des österreichischen Gesamtjahresbedarfs an Erdgas.
<% image name="Haidach3" %><p>
Für Gazprom-Chef Alexej Miller "erhöht der neue Erdgasspeicher ohne Zweifel die Zuverlässigkeit und Flexibilität der russischen Erdgaslieferungen an die europäischen Verbraucher". Für WINGAS bedeutet er einen von mehreren derzeit in Bau oder Planung befindlichen Erdgasspeicher-Projekten. Einen dreistelliger Millionen-Euro-Betrag investiert WINGAS zudem in den größten Erdgasspeicher Westeuropas im norddeutschen Rehden, einen Speicher in England (Saltfleetby) sowie nahe der deutsch-niederländischen Grenze in Jemgum, dessen Bau derzeit geprüft wird.
<% image name="Haidach1" %><p>
In der ersten Ausbaustufe in Haidach wurden insgesamt 9 Speicherbohrungen umgesetzt - aneinandergereiht ergäben sie eine Strecke von 16,5 km. Mehr als doppelt so lang, nämlich 39 km, ist die Pipeline, die den Erdgasspeicher Haidach an das Erdgasfernleitungsnetz in Burghausen anbindet. Für den Bau dieser Austria-Bavaria-Gas-Pipeline (ABG) wurden mehr als 2.300 Stahlrohre mit einer Länge von jeweils etwa 18 m miteinander verschweißt. Der gesamte Rohrleitungsstrang wiegt beinahe 15.000 t. Mit Hilfe des "Salzach-Dükers" wurde die Salzach bei Überackern unterquert.
<% image name="Haidach2" %><p>
<small> <b>Die Erdgaslagerstätte Haidach</b> wurde 1997 als Porenlagerstätte in 1.600 m Tiefe von der RAG gefunden. Mit einem Gesamtvolumen von 4,3 Mrd m³ war sie seit 1982 der größte Erdgasfund Österreichs. Seit Beginn der Produktion 1998 wurden daraus über 2,9 Mrd m³ Erdgas gefördert. Haidach erstreckt sich über 17,5 km². Rund 1 Mio m³ Erdgas/h können aus dem Speicher entnommen werden. </small>
Die Logistik-Division der schwedischen Post, die Schifffahrts-Gesellschaft Waxholmsbolaget Ångfartygs, Volvo Penta und Scania testen nun in einem groß angelegten Projekt in Stockholm den aus Nawaros gewonnenen "NExBTL-Diesel" von <a href=http://www.nesteoil.com>Neste Oil</a>.<% image name="Neste_Biodiesel" %><p>
Das schwedische Projekt ist als Teil eines größeren EU-Projekts aufgesetzt, das die Verwendung von "hochprozentigem" Biodiesel in mehreren EU-Staaten promoten soll. Untersucht wird dabei unter anderem, wie sich die Auspuffgase durch NExBTL gegenüber herkömmlichen Dieselkraftstoffen verändern.
Der schwedische Testlauf startet im Herbst und wird bist Ende 2010 andauern - mit rund 100 Fahrzeugen von Posten Logistik und 2-3 Schiffen von Waxholmsbolaget. Volvo Penta wir die Emissions-Messungen sowie die Überprüfung der Schiffsmaschinen durchführen. Zum Einsatz kommt am Beginn ein Dieselkraftstoff mit rund 30 % NExBTL - während des Tests soll bis auf 100 % NExBTL hochlizitiert werden.
Ein vergleichbarer Testlauf wird von Neste Oil, dem Helsinki Metropolitan Area Council (YTV) und Helsinki City Transport ab Herbst in der finnischen Metropole durchgeführt.NExBTL: Biodiesel-Initiative in Stockholm
<a href=http://www.lenzing.com>Lenzing</a> übernimmt einen Großteil der Vermögenswerte des US-Kunststoffherstellers Glassmaster aus dem Bereich Monofilamente, die nach Chapter 11 zum Verkauf standen. Lenzing Plastics wird den Glassmaster-Standort in Lexington (South Carolina) weiterführen und erwartet damit einen Jahresumsatz von 7-8 Mio $.Lenzing Plastics erwirbt Glassmaster<% image name="Besen" %><p>
<small> Lenzing Plastics erweitert die Kapazitäten für synthetische Bürsten, Borsten und Gewebe. </small>
„Die Übernahme von Glassmaster ist ein weiterer Baustein in der Wachstumsstrategie der Lenzing Plastics. Das übernommene Glassmaster-Produktportfolio ist eine optimale Ergänzung zu der vor einigen Wochen übernommenen <a href=http://chemiereport.at/chemiereport/stories/4954>Hahl Gruppe</a>, die ebenfalls schwerpunktmäßig im Sektor synthetische Bürsten für die Industrie tätig ist“, sagt Lenzing-Chef Thomas Fahnemann.
Glassmaster wird künftig unter dem Namen Hahl Inc. die US-Basis für das gesamte Geschäft der Lenzing Plastics bilden. Lenzing Plastics sichert sich mit dieser Akquisition neben interessanten Kunden auch einen Produktionsstandort im Dollar-Raum, ein immer wichtiger werdender Wettbewerbsvorteil für die Fortsetzung der internationalen Wachstumsstrategie.
Green Gas International Ltd. fusioniert mit dem tschechischen Grubengasunternehmen OKD, DPB a.s., einer Tochter der niederländischen New World Resources B.V. (NWR). Gemeinsam formen sie <a href=http://www.greengasinternational.com>Green Gas International B.V.</a>, den künftigen Marktführer in der Gasnutzung von Kohlegruben und Deponien.Methangas-Expertise formiert sich<% image name="RHI_Magnestitabbau" %><p>
Das neue Unternehmen hat zudem 15,5 Mio € an zusätzlichem Eigenkapital bereitgestellt bekommen. Die neue Gruppe vereint Kompetenz in Projektentwicklung und -finanzierung, eine substanzielle Projektpipeline und mehr als 30 Jahre Erfahrung in der untertagigen Methangasfassung, Bewetterung und Gasnutzung sowie die Fähigkeit, Projekte unter dem Regime des Kyoto-Protokolls umzusetzen.
Niederlassungen existieren bereits in Tschechien und Deutschland. Daruber hinaus werden derzeit Projekte in den USA, Ecuador, Chile und der Ukraine entwickelt.
Chris Norval, Executive Chairman und Mitbegründer der Green Gas International Ltd, wird auch die neue Gruppe führen. Die Fusion kommentierte er wie folgt: "Wir sind nun aufgestellt, um unsere Projektpipeline von rund 350 MW elektrischer Leistung innerhalb der nächsten 5 Jahre in den neuen Märkten weltweit zu realisieren."
<small> NWR hält 70 % der Anteile an der Gas International B.V. Die restlichen Anteile liegen beim bisherigen Gesellschaftern der Green Gas International Ltd und des französischen Fonds Demeter. </small>
<a href=http://www.linde.com>The Linde Group</a> und das führende ungarische Chemieunternehmen <a href=http://www.borsodchem.hu>BorsodChem</a> weiten ihre Kooperation am Hauptstandort von BorsodChem in Kazincbarcika aus. Für die Erweiterung der Isocyanatproduktion ist ein langfristiger Liefervertrag über zusätzlich rund 150.000 t CO und H pro Jahr vorgesehen.<% image name="Kohlensaeure_Linde" %><p>
Die 3 bestehenden Anlagen in Kazincbarcika werden dazu mit Neuinvestitionen in Höhe von rund 100 Mio € ergänzt. Damit wird dieser Standort zu einem der 5 wichtigsten Linde-Produktionsstätten für Wasserstoff und Kohlenmonoxid weltweit.
<small> Isocyanat ist ein Vorprodukt von Polyurethan, einem vielseitigen Polymer, das unter anderem bei der Herstellung von Autos, Flugzeugen, Elektronikartikeln, Möbeln und Haushaltsgeräten zunehmend verwendet wird. </small>Linde baut Gaseversorgung für BorsodChem aus
Das kürzlich eröffnete "Haus im Haus" der Handelskammer Hamburg erhellen ausschließlich LED-Lichtmodule, die der Stuttgarter Leuchtenhersteller <a href=http://www.nimbus-design.com>Nimbus</a> entwickelt und energieeffizient programmiert hat.<% image name="Nimbus_Saal_Hamburg" %><p>
Über 160.000 LEDs in 380 quadratischen Lichtmodulen wurden von Nimbus über die 5 Ebenen des Gebäudes eingeplant und unter den gläsernen Etagenböden integriert. Die entscheidenden Vorteile von LED: sie entwickeln keine Wärme, verbrauchen bis zu 90 % weniger Strom und haben mit bis zu 100.000 h eine deutlich längere Lebensdauer.
Obwohl sie im "Haus im Haus" in großer Stückzahl eingesetzt werden, sind die miniaturisierten und extrem lichtstarken Leuchtmittel keine Blender. Dafür sorgen je 400 Bohrungen pro Modul, die den Abstrahlwinkel auf Augen schonende 90° begrenzen.
<% image name="Nimbus_LED_Hamburg" %><p>
Im Hamburger HK-Haus erstrahlt das Licht zudem dynamisch: Nimbus hat für die LED-Module ein Lichtkonzept programmiert, das die Dimmbarkeit der LED ausspielt. Nach Bedarf tauchen die LED-Module Räume in sattes Arbeitslicht, oder sie erhellen Flächen nur schwach, etwa als Wegbeleuchtung. Wo niemand arbeitet, bleibt es dunkel.Erstes Haus der Welt leuchtet komplett mit LEDs