Einen Impfstoff gegen den Krankenhauskeim <i>Pseudomonas aeruginosa</i> zur Marktreife zu bringen – das ist das Ziel des PAVC, einer Partnerschaft zwischen der Wiener <a href=http://www.pelias.com>Pelias</a> und der Chirurgischen Universitätsklinik der deutschen Universität Freiburg.Gesucht: Impfstoff gegen P. aeruginosa<% image name="Pelias" %><p>
Gegen Antibiotika resistente Krankenhauskeime stellen die Medizin vor ein wachsendes Problem. Einer der bekannten Keime, <i>Pseudomonas aeruginosa</i>, ist besonders aggressiv und verursacht lebensbedrohliche Blutvergiftungen sowie schwere Lungeninfektionen. Ihm soll im Rahmen eins von drei Vienna Spot of Excellence-Projekten zu Leibe gerückt werden: Pelias und die Chirurgische Universitätsklinik der Universität Freiburg wollen gemeinsam einen Impfstoff gegen Pseudomonas Aeruginosa zur Marktreife entwickeln. Die Partnerschaft der beiden wurde PAVC – Pseudomonas Aeruginosa Vaccine Consortium – getauft und erhält als eines von drei Projekten einen Teil des 5,3 Mio € großen Fördertopfs der Stadt Wien über das Zentrum für Innovation und Technologie (ZIT).
Wissenschaftlicher Leiter des neuen PAVC ist Bernd-Ulrich von Specht von der Chirurgischen Universitätsklinik in Freiburg. „Unsere Arbeitsgruppe hat bisher 20 Jahre Entwicklungsarbeit für diesen Impfstoff geleistet“, betont von Specht die Vorarbeit, auf der nun gemeinsam mit den Wiener Biotechnologen aufgebaut werden soll. „Unser Konsortium wurde gegründet, um den von unserer Arbeitsgruppe bereits entwickelten Impfstoff gegen P. aeruginosa> einer kommerziellen Verwertung zuzuführen.“ Jetzt sollen möglichst rasch Untersuchungen an Mäusen durchgeführt werden, um in Folge in das klinische Studienprogramm eintreten zu können.
„P. aeruginosa ist ein Problemkeim in der Klinik“, so von Specht. Die besonders aggressiven Keime „verstecken“ sich in Leitungswasser, im Waschbecken, Spülmaschinen und sogar in Desinfektionsmitteln und verursachen Sepsis sowie schwere Lungeninfektionen. „Vor allem Patienten unter künstlicher Beatmung, Brandverletzte, Mukoviszidose-Patienten sowie Patienten unter Chemotherapie sind von der Infektion bedroht. Und die Resistenz dieses Keims gegen Antibiotika verhindert oft die Behandlung.“ Insbesondere Infektionen bei Patienten mit Pneumonien oder Mukoviszidose sind schwierig zu bekämpfen, da diese ein verändertes Lungensekret aufweisen. In diesem zähflüssigen Schleim können sich die Keime der körpereigenen Abwehr entziehen.
Der Ansatz der PAVC-Arbeitsgruppe beruht auf Prävention: „In Tierversuchen konnte in verschiedenen Modellen die Wirksamkeit unseres Impfstoffes gegen die wichtigsten Ausprägungen einer Pseudomonas-Infektion, nämlich Pneumonie und Sepsis, von uns gezeigt werden", führt von Specht aus. Eine intramuskuläre Impfung führte zu Antikörpern vom IgG-Typ, die für den Schutz gegen eine Sepsis erforderlich sind. Die Anwendung des Impfstoffes in der Nase der Versuchstiere führte wiederum zu Antikörpern von IgA-Typ, welche für den Schutz gegen Pneumonien erforderlich sind.
Zur Testung wird eine Reihe von Technologien eingesetzt. „Wichtigste Einrichtung ist dabei eine spezielle SPF-Tierhaltung mit Infektionsräumen nach L2-Standard“, so von Specht. Der Luftdruck in diesen Infektionsräumen ist so regelbar, dass keine Keime nach draußen gelangen können – über spezielle Abluftfilter wird die Luft von Bakterien gereinigt. Darüber hinaus werden Geräte zur Anzucht und Bestimmung von Bakterien sowie für die Antikörperbestimmung (ELISAreader) eingesetzt. Via Durchflusszytometrie werden schließlich die Eigenschaften der Zellen bestimmt.
Pelias und von Specht gehen davon aus, dass bereits 2007 mit der Phase II bei Verbrennungspatienten begonnen werden kann. Ziel ist die Zulassung des Impfstoffes Ende 2009.
Bedrohen ökonomische Zwänge den Fortschritt in Forschung und Therapie? Ein Symposium vom Forum der forschenden pharmazeutischen Industrie und dem Europäischen Forum Alpbach diskutierte darüber in Wien.
„Europa ist nicht mehr das Zentrum für pharmazeutische Innovation. 1990 bis 2004 stiegen die Investitionen in F&E in den USA doppelt so schnell wie in der EU. F&E verlagert sich zunehmend in die USA, neue Herausforderungen stellen sich mit aufstrebenden Ländern wie Indien und China.“ So beschreibt Christian Siebert, Leiter des Referats zur Wettbewerbsfähigkeit der pharmazeutischen Industrie und Biotechnologie der EU-Kommission nüchtern die aktuelle Situation.
Intercell-Gründer Alexander von Gabain schildert den Zustand aus Sicht der Biotech-Branche: „In den USA gibt es knapp 5 x mehr private Investition als in der EU, annähernd doppelt so viele Patente werden in den USA vergeben. Die finanziellen Mittel in Europa sind viel zu gering, um das durchaus vorhandene Potenzial hierzulande zu nutzen.“
Warum stehen die USA um so vieles besser da als Europa? Was beeinflusst oder behindert hierzulande die Einführung innovativer Arzneimittel? Franz B. Humer, Präsident der Europäischen Föderation der Verbände der pharmazeutischen Industrie, meint, Gründe für die nachteilige Situation in Europa zu kennen: „Gesundheits- und Industriepolitik sind nur noch in Großbritannien und der Schweiz im Gleichgewicht, ansonsten herrscht in Europa das Primat der Kostendämpfung – die Preise für Pharmaprodukte werden als erstes beschnitten, wenn es um Einsparungen im Gesundheitssystem geht.“ Der Nutzen neuer Arzneimittel werde nicht genügend betont, ihre Zulassung dauere zu lange, das bei Generika angewandte Preissystem sei innovationshemmend, meint Humer weiter. So ist 2006 in Europa die Einführung von 36 Arzneimitteln geplant, drei davon sind neu, bei allen anderen handelt es sich um Generika.
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<small> Franz B. Humer: „Preissystem bei Generika ist innovationshemmend.“ </small>
Warum ist die Pipeline der Pharmaunternehmen in Europa nicht voll? Innovation sei nicht planbar und geht in Wellen, meint Humer. „Produkte aus Gentechnik und der Genomforschung dauern länger als ursprünglich erwartet, denn das System der Forschung ist komplexer geworden: jede Frage wirft zehn neue Fragen auf und neue Technologien müssen in die Prozesse erst eingebaut werden.“ Dies brauche Zeit.
Doch sei derzeit etwa bei der Behandlung von Krebserkrankungen ein Quantensprung zu verzeichnen, bei anderen Erkrankungen gehe es Schritt für Schritt. Seinem Gefühl nach sei man in Entwicklung und Forschung „ganz knapp daran, völlig neue Wege zu gehen“, was sich beispielsweise in der engen Kooperation der Pharmaindustrie mit der Biotech-Branche zeige. Die prädiktive Pharmakologie und Toxikologie würde neue Möglichkeiten bringen. Perspektiven würden sich in weiterhin großen Fortschritten in der Onkologie, weiters bei Stoffwechselkrankheiten wie Diabetes, bei Entzündungen und bei Infektionskrankheiten abzeichnen.
Einig sind sich die Vertreter aus Pharmaindustrie, Sozialversicherung und Politik in folgenden Punkten: (1) Im Fokus muss der Patient stehen. (2) Fortschritt ist erstrebenswert. (3) Das in Europa ausgeprägte Solidarsystem muss beibehalten werden. Wie jedoch Innovationen angekurbelt werden sollten – darüber gibt es durchaus Meinungsverschiedenheiten.
Hildrun Sundseth, die als Leiterin der Europäischen Krebs-Patienten Koalition (EPPC) in Brüssel die Interessen von Krebspatienten in der europäischen Gesundheitspolitik vertritt, unterstreicht die Forderung, den Patienten in den Mittelpunkt aller Bestrebungen zu stellen: „Krebs-Patienten wollen sich in frühe klinische Studien einklinken – sie sind oft deren letzte Hoffnung. Wenn Forschungszentren aus der EU abwandern, gibt es keine Phase I und Phase II Studien und damit keine Teilnahmemöglichkeiten mehr.“ Sundseth fordert auch, dass Patienten bald möglichst über neue Medikamente informiert werden und ihnen frühzeitig Zugang verschafft wird.
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<small> Hildrun Sundseth: „Ohne Forschungszentren gibt es keine Phase I- und Phase II-Studien.“ </small>
Aus Sicht der Pharmaindustrie braucht es für Innovation und Fortschritt ein angemessenes Preissystem mit niedrigem Umsatzsteuersatz. Es seien weiters Überlegungen zu Selbstbehalten, Selbstzahlung und Distribution anzustellen. Und wichtig sei auch ein freier Markt bei den Generika. Schließlich sei das Problemfeld der Parallelimporte anzupacken. Humer ist der Ansicht, die Diskussion zwischen Industrie und Regierung müsse auf eine bessere Basis gestellt werden. Bei der Forschungsförderung sei eine langfristige Planung über einen Zeitraum von 15-20 Jahren notwendig.
Für Hauptverband-Vorsitzenden Erich Laminger stehen als Einkäufer naturgemäß Sicherheit, Qualität und Kostenminimierung im Vordergrund. Dies bedeutet für ihn, dass jeweils nur das Mittel zugelassen werden soll, das „den erforderlichen Nutzen mit dem geringsten Aufwand“ verspricht.
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<small> Erich Laminger: „Erforderlichen Nutzen mit geringstem Aufwand ermöglichen.“ </small>
Clemens Auer, Kabinettschef von Gesundheitsministerin Rauch-Kallat legt ein „volles politisches Bekenntnis zu innovativen Arzneimitteln“ ab. Diese seien wichtig für den medizinischen Fortschritt und den Forschungs- und Entwicklungsstand. Sie hätten – Stichwort Standortfaktor und Beschäftigung – eine große Bedeutung für die Volkswirtschaft, eine Tatsache, die in der öffentlichen Diskussion zugegebenermaßen unterbelichtet sei. „Trotzdem müssen neue Arzneimittel leistbar bleiben und der evidenz-basierte Einsatz ist notwendig,“ betont Auer.
Die Bedeutung der relativen Wirksamkeit von Arzneimitteln sieht auch die so genannte G-10-Arzneimittelgruppe der EU-Kommission, die im Rahmen der Ziele der öffentlichen Gesundheit an Empfehlungen zur Förderung von Innovation und Wettbewerbsfähigkeit arbeitet, als einen der kritischen Bereiche: Hier sei eine effiziente Zusammenarbeit mit dem Bereich Health Technology Assessment (HTA) wichtig, weil in jedem Land nur begrenzt finanzielle Mittel zur Verfügung stehen. Einen Schwerpunkt zur Beurteilung von neuen Arzneimitteln stellt somit die gebündelte, wissenschaftliche und kritische Bewertung mit Standardprozeduren dar. Genau daran entzündet sich ein Streit mit der Industrie.
Humer ist die Entwicklung im HTA-Bereich ein besonderer Dorn im Auge. HTA wird seiner Ansicht nach nur dazu verwendet, Medikamente nicht zuzulassen. Und er droht: „Wenn ein Europäisches Institut für HTA eingerichtet wird, wird es in Europa in 10 Jahren keine einzige Forschungszentrale mehr geben – Großunternehmen sind beweglicher als man glaubt.“
Die EU-Kommission hat zur Bearbeitung der kritischen Bereiche unter Einbeziehung aller 25 EU-Mitgliedsstaaten ein Pharmazeutisches Forum eingerichtet, das sich sowohl mit der Qualität von Informationen für Patienten, als auch mit der relativen Wirksamkeit von Arzneimitteln und dem Thema Preisbildung befasst. Erste Ergebnisse der Arbeitsgruppen sind im September 2006 zu erwarten. Der Top-Down-Ansatz ist sicher notwendig. Notwendig wären aber auch gebündelte nationale Initiativen – auch in Österreich.Hoffnungsträger moderne Medikamente
Der Ozonschicht zuliebe: <a href=http://www.3m.com/at>3M</a> ersetzt die zu Reinigungszwecken, Beschichtungen und dem Wärmetausch eingesetzten Fluorinert-Liquids zunehmend durch Hydrofluorether (HFE). Das fluorierte Keton „Novec 612“ wird zudem anstelle von Schwefelhexafluorid (SF<small>6</small>) als Schutzgas für Magnesiumbauteile eingesetzt.<% image name="3M_Chiptesting" %><p>
<small> Chips werden in den nicht leitenden Test-Fluids auf ihre hermetische Dichte überprüft. </small>
Seit rund 60 Jahren werden die so genannten Fluorinerts mittlerweile eingesetzt – äußerst stabile Mittel, die mit anderen Produkten nahezu keinerlei Reaktionen eingehen. Es sind Flüssigkeiten, die sich zu Testzwecken elektronischer Baugruppen bewährt haben. Die Schaltkreise werden dabei bei 125 ° C in eine Art „Aquarium“ eingetaucht – steigen keine Bläschen mehr auf, sind die Baugruppen garantiert luftdicht verschlossen.
Ihre wichtigste Anwendung fanden die Fluorinerts aber im Luftfahrt- und Militärbereich. Und zwar bei der Wärmeabfuhr großer Elektronik-Systeme. So zirkulieren etwa in der „Schnauze“ einer F16 einige Liter Fluorinert, um die dortigen Radargeräte zu kühlen. Nach demselben Prinzip werden die nicht leitenden Flüssigkeiten zivil im Bahnwesen eingesetzt: Die elektrischen Antriebe bei einem ICE oder TGV etwa werden – je Zug – mit rund 3.000 l Fluorinert gekühlt.
<b>Ozonkiller.</b> Neben diesen probaten Eigenschaften haben Fluorinerts jedoch einen wesentlichen Nachteil: Sie verharren extrem lange in der Atmosphäre und wirken dort als regelrechte „Killer“ der Ozonschicht. Ende der 1990er Jahre hat 3M daher mit den Hydrofluorether (HFE) reagiert. Diese Verbindungen sind in annähernd gleichem Maße inert, jedoch deutlich umweltschonender – sie verbleiben nicht mehr Ewigkeiten, sondern nur mehr bis maximal vier Jahre in der Atmosphäre.
HFE können nun nahezu alle Anwendungen der Fluorinerts übernehmen – bis 175 ° C bleiben sie ähnlich stabil. Das europaweite Austauschpotenzial schätzt Rudi Van San, bei 3M für den europäischen Chemievertrieb zuständig, auf rund 200 t. Seine größten Kunden in Österreich sind die ÖBB und Tyco.
HFE eröffnen darüber hinaus neue Möglichkeiten in Form des Präzisionsreinigens von Leiterplatten, Metallbau-Anwendungen sowie medizinischen Teilen in der Fertigung. In enger Zusammenarbeit mit Maschinenbauern entwickelt 3M dabei jeweils individuelle „Reinigungslösungen“, wobei meist ein Dritt-Lieferant ein „Ko-Solvent“ beisteuert.
<% image name="3M_Waermetausch" %><p>
<small> Wichtigster Einsatz der HFE: Der Wärmetausch bei elektronischen Bauteilen – etwa bei Antrieben in Loks. </small>
<b>Production Fluid.</b> Brandneu – im eigentlichen Wortsinn – ist im Chemie-Bauchladen der 3M das fluorierte Keton „Novec 612“. Das „Production Fluid“ ist als Ersatz für Schwefelhexafluorid (SF<small>6</small>) gedacht, dessen Einsatz in der EU nur mehr bis Ende 2007 erlaubt ist (1 kg SF<small>6</small> hat einen vergleichbaren Treibhauseffekt wie 22.000 kg CO<small>2</small>). Zum Einsatz kommt es als Schutzgas, das beim Brennen von Magnesiumbauteilen gemeinsam mit Stickstoff für vollständig feuerfeste Oberflächen sorgt. Der Autozulieferer Rauch aus Gmunden setzt es bereits im Tonnen-Maßstab ein, um damit Motorblöcke für BMW zu fertigen.
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<small> Hydrofluorether (HFE) reinigt auch feinmechanische Teile. </small>3M forciert HFE statt Fluorinert
Die burgenländische <a href=http://www.htp.at>HTP High Tech Plastics</a> hat das erste Quartal 2006 mit einem positiven EBIT von 205.000 nach minus 665.000 € im Vorjahresquartal abgeschlossen. Damit konnte das dritte Quartal in Folge operativ positiv abgeschlossen werden. <% image name="Kunststoff" %><p>
"Nachdem der Turnaround nun bestätigt ist, stehen auch wieder Expansionsschritte im Blickpunkt der HTP-Gruppe", so HTP. Unter Einhaltung strenger Rentabilitätskriterien verfolge der Kunststoffproduzent den gezielten Ausbau seiner Marktstellung bei deutlich positiven Margen.
Der Umsatz lag mit 18,26 Mio € um 2,4 % unter dem Vorjahreswert Bereinigt um den geschlossenen Formenbau ergab sich ein Plus von 9,6 %. Vorwiegend aufgrund der Reduktion des Personalstands von 767 auf 611 Mitarbeiter konnte das EBITDA um 70,5 % auf 2,05 Mio € gesteigert werden. Das EBIT drehte in Folge von minus 665.000 auf plus 205.000 €.
Im Juni wird sich HTP frisches Kapital holen: Eine Kapitalerhöhung soll 12 Mio € einspielen, wodurch sich das Grundkapital von 8,5 auf 11,5 Mio € erhöhen wird.HTP High Tech Plastics denkt wieder an Expansion
<a href=http://www.laureatepharma.com>Laureate</a> wird das bifunktionale Immunprotein hI-con1-Protein von <a href=http://www.iconictherapeutics.com>Iconic</a> mittels cGMP-Herstellung produzieren, sodass es bei der Behandlung von Makuladegeneration und Krebs eingesetzt werden kann.Laureate stellt Immunprotein von Iconic her<% image name="Laureate_Logo" %><p>
Bifunktional bedeutet, dass es zwei Funktionsregionen umfasst, die durch eine Hinge verbunden sind. Jede Region spielt dabei eine bestimmte Rolle im Wirkungsspektrum des Proteins.
Die eine Region des Proteins ist eine Homing-Sequenz, die auf pathologische Zellen abzielt, die andere ist die Effector-Sequenz, die Teil eines Antikörpers ist, das dem Immunsystem den Auftrag erteilt, diese Zellen zu zerstören.
Zusätzlich zur potenziellen therapeutischen Wirkung bei der Behandlung von nasser Makuladegeneration und zahlreichen Krebsarten, ist es möglich, dass hI-con1 bei der Behandlung von anderen Krankheiten ebenfalls nützlich sein kann.
<a href=http://www.aastrom.com>Aastrom Biosciences</a> hat eine humanpharmazeutische Herstellungslizenz in Deutschland für die unternehmenseigenen TRC-Produkte (TRC = Zelle zur Gewebereparatur) erhalten. <% image name="Aastrom_Logo" %><p>
Es ist dies die erste Herstellungslizenz für Aastrom in der EU - Aastrom kann hier nun seine menschlichen Zell- und Gewebeprodukte für klinische Zwecke herzustellen. Die Produktionsanlage wurde mit dem Fraunhofer-Institut für Grenzflächen- und Bioverfahrenstechnik in Stuttgart errichtet.
Aastrom ist zur Zeit in mehrere klinische Versuche involviert, bei denen auf TRC beruhende Produkte zur Gewebe-Erneuerung verwendet werden. Das TRC-Verfahren, das auch das patentierte AastromReplicell-System von Aastrom einschließt, wurde am deutschen Standort installiert und gemäß GMP validiert.
Die Anlage vereinigt die unternehmenseigenen Verfahrenstechniken für die automatisierte Verarbeitung von patientenspezifischen und zellbasierten Produkten. Herkömmliche Pharmazeutika werden üblicherweise in Schüben produziert und dann für viele Tausend Patienten verwendet - das kann bei autologen Zell/Gewebeprodukten nicht angewendet werden. Jedes autologe TRC-Produkt wird für einen bestimmten Patienten hergestellt. Die Produktion herkömmlicher Zellkulturen erfolgt manuell - Aalstrom hat den Prozess dagegen automatisiert.
<small> <b>Tissue Repair Cells</b> (TRCs) sind Aastroms proprietäre Mischung aus einer großen Anzahl adulter Bindegewebs-, Stamm- und Vorläuferzellen, die aus dem Knochenmark gewonnen werden. TRCs sind der entscheidende technologische Bestandteil der gewebeerneuernden Produkte von Aastrom, die mittels patentierter Single-Pass-Perfusionstechnologie hergestellt werden. Das Verfahren beginnt mit der ambulanten Entnahme einer kleinen Knochenmarksprobe aus der Hüfte des Patienten. Die TRCs werden dann binnen 12 Tagen im automatisierten AastromReplicell-System hergestellt. </small>Aastrom darf Stammzellenprodukte in EU herstellen
CTA002, ein neues Vitamin D-Analogon und Hemmer des CYP24-Enzyms von <a href=http://www.cytochroma.com>Cytochroma</a>, hat in Kombination mit einem zytotoxischen Standardwirkstoff starke antikarzinogene Aktivität bei einem Prostata-Heterotransplantatmodell gezeigt. Unter Verwendung des LNCaP-Prostatamodells konnte Cytochroma mit der Kombination aus CTA002 und Paclitaxel eine signifikante Tumorsuppressionswirkung beweisen. Nach einem Monat erzielte diese Kombination eine Tumorwachstumssuppression von 99 % im Vergleich zu 82 % bei einer Paclitaxel-Monotherapie.
Noch bedeutsamer war die anhaltende Tumorsuppressionswirkung, die 28 Tage nach Behandlungsende klar zu erkennen war. Die Tumorwachstumssuppression wurde bei einer Kombination aus CTA002 und Paclitaxel bei 89 % erhalten. Im Gegensatz dazu betrug sie bei einer Paclitaxel-Monotherapie lediglich 45 %. Ebenso viel versprechend war die Beobachtung, dass sich das Körpergewicht im Kombinationsbehandlungsarm weiterhin erhöhte und die Behandlung gut vertragen wurde. Keines der Tiere zeigte klinisch beobachtete toxische Nebenwirkungen.
"Wir glauben, dass CTA002 imstande sein wird, die Wirkung anderer Standard-Chemotherapien zu verstärken. Wir haben derzeit mehrere Heterotransplantationsstudien im Laufen, um diese Hypothese zu beweisen", so Martin Petkovich, CSO von Cytochroma.
<small> <b><u>CTA002</u></b> ist ein neues Vitamin D-Analogon mit zweifachem Wirkungsmechanismus. Es ist ein leistungsstarker Aktivator des Vitamin D-Signalweges und zugleich wirksamer Hemmer der CYP24-Aktivität (Enzym, das für den Vitamin D-Abbau verantwortlich ist; CYP24 ist zudem ein Kandidatengen für Krebs). </small>Vitamin D-Analogon hemmt Prostatakrebs
Werum liefert PAS-X an West Pharmaceutical Services
West Pharmaceutical Services (<a href=http://www.westpharma.com>WPS</a>) wird auf PAS-X basierende MES-Lösungen von <a href=http://www.werum.de>Werum Software & Systems</a> (Manufacturing Execution System) in seinen nordamerikanischen Fertigungsstätten einsetzen.<% image name="Werum" %><p>
<small> West liefert Verpackungskomponenten und -systeme für die parenterale Verabreichung von Medikamenten. </small>
WPS plant ein Rollout des PAS-X-Systems in insgesamt 5 Fabriken in den USA. Werum berät WPS dabei bezüglich der Definition der Funktionsanforderungen sowie der Realisierung, Validierung und langfristigen Wartung des MES.
Werum wird mit seinen Komponenten des PAS-X-Produktportfolios die folgenden Funktionen abdecken: Rezeptursteuerung, Electronic Batch Recording, Anlagensteuerung und -optimierung, Einwaage und Dosierung, Materialflusssteuerung, Lagerverwaltung, Abweichungsmanagement sowie Leistungskennzahl-Analysen auf Basis von Key Performance Indicators.
PAS-X MES ermöglicht die vollständige vertikale Integration vom übergeordneten ERP-System bis hinab zur eigentlichen Fertigungsebene. Die Produktionsanlagen werden über OPC-basierte SCADA- und SPS-Schnittstellen integriert.Werum liefert PAS-X an West Pharmaceutical Services
Borealis CE hat Arbeitssicherheit weiter verbessert
<a href=http://www.borealisgroup.com/schwechat>Borealis CE</a> konnte 2005 die Sicherheitsperformance in Schwechat, Burghausen und Linz erneut verbessern: Die Kennzahl TRI (die Unfälle pro Mio Arbeitsstunden) lag bei 0,7. Borealis CE hat Arbeitssicherheit weiter verbessert<% image name="OMV_Raffinerie" %><p>
Zum Vergleich: Der Ø in Österreich und Deutschland beträgt 30 Unfälle pro 1 Mio Arbeitsstunden. Besonders erfreulich ist dieses Ergebnis - das beste in der mehr als 40-jährigen Geschichte der Kunststoffproduktion in Schwechat - angesichts der Tatsache, dass sowohl die Fertigstellung und Inbetriebnahme des neuen Crackers als auch die Anlagenrevision in Schwechat ohne Probleme realisiert werden konnten. Damit waren neben den 850 Borealis-Mitarbeitern rund 800 Mitarbeiter von Partnerunternehmen beschäftigt.
Grundlage der kontinuierlichen Verbesserung der Arbeitssicherheit ist ein bei dem internationalen Kunststoffhersteller seit 2001 konsequent umgesetztes Programm, das einen Quantensprung in Sicherheitsfragen erbrachte und zu einer laufenden Reduktion der TRIs an allen Produktionsstandorten von 16,3 im Jahr 1996 auf 6,9 im Jahr 2001 und auf 1,7 in 2005 führte. Borealis wurde dafür 2005 der internationale DuPont Safety Award in der Kategorie "Business Impact" verliehen.
H<small>2</small>O<small>2</small> hält Einzug in die chemische Synthese
<a href=http://www.degussa.de>Degussa</a> und <a href=http://www.uhde.biz>Uhde</a> haben ein innovatives Verfahren zur Herstellung von Propylenoxid (PO) aus H<small>2</small>O<small>2</small> entwickelt - das HPPO-Verfahren. Dafür hat die koreanische SKC nun eine Lizenz erworben. <% image name="H2O2_Anlage" %><p>
<small> Wasserstoffperoxid-Anlage in Ulsan/Korea. </small>
SKC wird Anfang 2008 im koreanischen Ulsan eine HPPO-Anlage mit einer jährlichen Kapazität von 100.000 t in Betrieb nehmen und will damit die stark wachsende Nachfrage nach Propylenoxid (PO) in Asien bedienen. PO ist ein Rohstoff für Polyurethane, die etwa in Armaturen und Polstern von Autos Verwendung finden.
DegussaHeadwaters Korea – ein Joint-venture, an dem Degussa und die amerikanische Headwaters jeweils 50 % halten – wird die neue PO-Anlage in Ulsan exklusiv mit Wasserstoffperoxid beliefern. Hierzu erwirbt das Gemeinschaftsunternehmen eine Wasserstoffperoxid-Anlage in Ulsan von der finnischen <a href=http://www.kemira.com>Kemira</a>. DegussaHeadwaters Korea wird die Jahreskapazität dieser Anlage von aktuell 34.000 t mehr als verdoppeln.
Degussa-Chef Utz-Hellmuth Felcht dazu: „Künftig wird Wasserstoffperoxid nicht nur in der Papier- und Zellstoffbleiche, sondern auch in großen Mengen in der chemischen Synthese Anwendung finden.“ Die großen PO-Produzenten projektieren ihre Anlagen heute für eine jährliche Kapazität von mindestens 250.000 t PO. Dafür wären jeweils mehr als 180.000 Jahrestonnen H<small>2</small>O<small>2</small> erforderlich.
Beim Degussa-Uhde-HPPO-Verfahren reagieren H<small>2</small>O<small>2</small> und Propylen mit Hilfe eines speziellen Katalysators zu PO. Ein deutlich niedrigeres Investitionsvolumen macht diese Technologie wesentlich wirtschaftlicher als die zurzeit gängigen Produktionsverfahren für PO. Zudem ist sie äußerst umweltfreundlich, da außer Wasser keine Nebenprodukte in nennenswerter Menge entstehen.
Parallel dazu arbeitet Degussa mit Headwaters an der katalytischen Direktsynthese von H<small>2</small>O<small>2</small> (DSHP) - es wird ab 2007 zur kommerziellen Verfügung stehen. Die Kombination des HPPO-Verfahrens mit der Direktsynthese bietet gegenüber der klassischen Propylenoxid-Herstellung weitere Kostenvorteile.H<small>2</small>O<small>2</small> hält Einzug in die chemische Synthese