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January 11th

Saudi Aramco und Lanxess dürfen kooperieren

Die Aramco Overseas Company B.V. of the Netherlands (AOC) und der deutsche Spezialchemikalienkonzern Lanxess dürfen ihr geplantes Gemeinschaftsunternehmen einrichten. Das teilte die EU-Kommission heute mit. Ein vereinfachtes Genehmigungsverfahren habe keine wettbewerbsrechtlichen Bedenken ergeben.

 

Die AOC, eine 100-Prozent-Tochter des staatlichen saudiarabischen Erdöl- und Erdgaskonzerns Saudi Aramco, und Lanxess hatten die Gründung des Joint Ventures Ende September 2015 bekannt gegeben und diese am 4. Dezember bei der Kommission angemeldet. Sie halten jeweils 50 Prozent an dem neuen Unternehmen, das mit rund 2,75 Milliarden Euro bewertet wird. Es erzeugt synthetischen Kautschuk sowie Elastomerprodukte, vor allem für die Automobil- und Reifenindustrie und darüber hinaus für die Bauwirtschaft sowie die Öl- und Gasindustrie.

 

Im Zuge der Transaktion bekommt Lanxess von der AOC für sein Kautschukgeschäft mit 20 Werken und 3.700 Mitarbeitern rund 1,2 Milliarden Euro in bar. Davon sollen 400 Millionen in den Schuldenabbau und 200 Millionen in ein Aktienrückkaufprogramm fließen. Weitere 400 Millionen Euro will Lanxess für „zukünftige Wachstumsinvestitionen in den gut positionierten und weniger zyklischen Segmenten Advanced Intermediates und Performance Chemicals“ ausgeben.

 

 

 

 

CEFIC: Mensink folgt Mandery

Der Niederländer Marco Mensink wird per 1. Mai neuer Generaldirektor der CEFIC, des europäischen Branchenverbandes der Chemieindustrie. Er folgt Hubert Mandery, der die CEFIC seit 2009 leitet und am 30. April in Pension geht. Laut einer Aussendung von CEFIC ist Mensink Agrar- und Betriebswirt. Seine Karriere begann er beim Beratungsunternehmen Ernst & Young, wo er für Umweltmanagement und Unternehmensbewertungen zuständig war. Von dort wechselte er zum niederländischen Papierindustrieverband, den er bei der EU in Brüssel vertrat. Seit 2006 ist Mensink für die Confederation of European Pulp and Paper Industries (CEPI) tätig. Am 1. Juni 2014 wurde er zu deren Generaldirektor berufen. Der Aussendung zufolge wird er bereits ab 15. März für die CEFIC arbeiten, damit ein „reibungsloser Übergang“ gewährleistet ist.

 

CEFIC-Präsident Jean-Pierre Clamadieu dankte dem scheidenden Generaldirektor Mandery für dessen Engagement. Dieser habe die CEFIC zur „zentralen Drehscheibe“ der europäischen Chemieindustrieverbände gemacht. Clamadieu gab sich überzeugt, „dass Marco Mensink auf diesen Erfolgen aufbauen wird.“

 

 

 

January 7th

Biomarker-Symposium zu Themen der frühen Diagnostik

Das Austrian Institute of Technology (AIT) richtet am 10. und 11. März am Wiener Tech Gate das „Dritte Österreichische Biomarker-Symposium“ aus. Im Mittelpunkt steht die Früherkennung von  Krankheiten im Rahmen einer Personalisierten Medizin.

 

Referenten aus dem In- und Ausland werden dabei eine Vielzahl an Technologien und medizinischen Fachgebieten behandeln. Eigene Vortragsstränge sind zu neuen Sensortechnologien für die „Point-of-Care-Diagnostik“, zu Biomarkern des Blutkreislaufs sowie zum Umgang mit großen, durch systembiologische Ansätze erzeugten Datenmengen geplant. Als Keynote-Referenten werden Parag Mallick von der Stanford University und Ulf Landegren von der Universität Uppsala erwartet.

Das Team des Geschäftsfelds „Molekulare Diagnostik“ am AIT beschäftigt sich mit diagnostischen Tests für lebensbedrohliche Erkrankungen. Langzeitziel ist, ein führender Player auf dem Gebiet der Saliva-Diagnostik, also des Auffindens von Biomarkern im menschlichen Speichel, zu werden.

 

 

 

January 5th

Brain AG geht an die Börse

Die in Zwingenberg, Hessen, angesiedelte <a href=https://www.brain-biotech.de target=“_blank“>Brain AG</a>, ein Pionierunternehmen auf dem Gebiet der industriellen Biotechnologie, bereitet einen Börsengang im Prime Standard der Frankfurter Wertpapierbörse vor.

 

Das geplante Angebot besteht einer Aussendung des Unternehmens zufolge primär aus der Ausgabe neuer Aktien aus einer Kapitalerhöhung. Darüber hinaus plant ein Altaktionär, Aktien aus seinem Bestand im Zusammenhang mit einer möglichen Mehrzuteilung zur Verfügung zu stellen.

Brain (der Name steht für „Biotechnology Research And Information Network“) wurde 1993 von Holger Zinke gegründet und hat sich darauf spezialisiert, in Mikroorganismen und ihren Lebensgemeinschaften (Biozönosen) Enzyme und Naturstoffe für industrielle Anwendungen aufzufinden. Dafür bedient man sich Methoden der Genom- und Metagenom-Analyse, sowie Screening- und Optimierungs-Technologien, zu denen man zahlreiche Patent hält.

Das Geschäftsmodell des Unternehmens fußt einerseits auf Industriekooperationen, in denen Auftragsforschung zur Verbesserung von Produkten und Prozessen betrieben wird. Die Auftraggeber kommen dabei aus der Chemie-, Kosmetik-, Nahrungs- und Futtermittelindustrue. Andererseits werden eigene Produkte entwickelt, etwa Enzyme oder biologische Ersatzstoffe für chemische Ingredienzien, die auslizenziert oder selbst vermarktet werden.

 

Bisherige Eigentumsverhältnisse

Im Jahr 2000 wurde Brain in eine Aktiengesellschaft umgewandelt – Zinke, der sich in der Vereinigung deutscher Biotechnologie-Unternehmen und im Bioökonomierat der Deutschen Bundesregierung engagiert, fungierte bis zum Juli vergangenen Jahres als Vorstandsvorsitzender des Unternehmens. Der bisherige Wachstumskurs  wurde vom den Anteilseignern MP Beteiligungs-GmbH (51 Prozent), MIG-Fonds (rund 20 Prozent) und sowie den Gründern und leitenden Managern (ca. 29 Prozent) getragen. Die bestehenden Aktionäre wollen auch nach dem Börsengang signifikant am Unternehmen beteiligt bleiben. Zwischen den Geschäftsjahren 2012/13 und 2015/15 hat sich die aus Umsätzen und Bestandsveränderungen zusammengesetzt Gesamtleistung des Unternehmens von 10,2 auf 25,7 Millionen Euro erhöht.

Dezember 23rd, 2015

Boehringer Ingelheim baut Produktionsstandort Wien aus

<a href=http://www.boehringer-ingelheim.at target=“_blank“>Boehringer Ingelheim</a> hat entschieden, den Wiener Produktionsstandort für Biopharmaka stark auszubauen. Rund 500 Millionen Euro sollen in eine neue Produktionsanlage investiert und damit rund 400 Arbeitsplätze geschaffen werden.

 

Der Entscheidung war eine Prüfung mehrerer im internationalen Umfeld bestehender Standortoptionen vorausgegangen, wie das Unternehmen in einer Aussendung bekannt gab. Für die Erweiterung der Wiener Produktion habe gesprochen, dass man hier durch einen „weiteren unabhängigen Standort“ die Marktversorgung absichern und so das bestehende Risiko ausbalancieren könne. Auch das Forschungsumfeld sei ein Kriterium gewesen. Hintergrund der Investition seien vielversprechende biopharmazeutische Eigenentwicklungen sowie die starke Nachfrage nach Auftragsproduktion, die Boehringer Ingelheim im biopharmazeutischen Bereich anbietet.

Mit dem Ausbau der Produktionsstätte soll auch das technologische Repertoire erweitert werden: Wurde bisher am Standort unter Einsatz von Mikroorganismen produziert, sollen Wirkstoffe künftig auch auf Basis von Zellkulturen hergestellt werden. Größter europäischer Zellkultur- und globaler Launch-Standort von Boehringer Ingelheim bleibt aber Biberach an der Riß in Baden-Württemberg.

 

 

 

 

Dezember 22nd

Hans Sünkel zum Aufsichtsratsvorsitzenden des FWF gewählt

Der Aufsichtsrat des Wissenschaftsfonds <a href=https://www.fwf.ac.at target=“_blank“>FWF</a> hat sich neu konstituiert. Dem Gremium gehören zehn Mitglieder an, der ehemalige Rektor der TU Graz, Hans Sünkel, wurde zum Vorsitzenden gewählt.

 

Der FWF stellt das wichtigste österreichische Instrument zur Förderung der Grundlagenforschung dar, er folgt dabei dem Leitbild der unabhängigen Steuerung durch die Wissenschaftler selbst. Dem Aufsichtsrat kommt die Aufgabe zu, Beschlüsse über Rechnungsabschluss,  Jahresvoranschlag und Arbeitsprogramme zu fassen, die Bestellung der Geschäftsführung durch das Präsidium zu sanktionieren und aus einem Dreiervorschlag der Delegiertenversammlung Personen ins Amt des Präsidenten und Vizepräsidenten zu wählen.

 

Die Zusammensetzung des neuen Aufsichtsrats

In die konstituierende Sitzung vom 18. Dezember wurden vier Mitglieder von der Delegiertenversammlung entsandt, in der die österreichischen Universitäten und außeruniversitären Forschungseinrichtungen vertreten sind. Drei Mitglieder wurden vom Wissenschaftsministerium und eines vom BMVIT entsandt. Diese acht Mitglieder wählten ein neuntes Mitglied hinzu, ein zehntes wurde vom Betriebsrat des FWF gestellt.

Zum Vorsitzenden wurde im Zuge des Sitzung Hans Sünkel, ehemaliger Rektor der TU Graz und Vorsitzender Universitätenkonferenz, gewählt. Stellvertretende Vorsitzende  wurde Iris Rauskala, Sektionschefin im Wissenschaftsministerium.

 

 

 

Dezember 17th

Astra Zeneca auf Einkaufstour

Der Pharmakonzern Astra Zeneca hat eine Reihe von Investitionen bekannt gegeben: Vom japanischen Anbieter Takeda soll das Geschäft mit Arzneimitteln gegen Atemwegserkrankungen übernommen werden, zudem wird ein Mehrheitsanteil am Biopharma-Unternehmen Acerta erworben.

 

Mit dem Takeda-Deal ist die Akquisition der globalen Verwertungsrechte für den Wirkstoff Roflumilast verbunden, das schon bisher von Astra Zeneca in den USA vermarktet wurde. Roflumilast, das unter den Markennamen „Dalireps“ und „Daxas“ vermarktet wird, ist der bislang einzige Vertreter der entzündungshemmenden Phosphodiesterase-4-Hemmer, der zur Behandlung der chronisch-obstruktiven Lungenerkrankung (COPD) zugelassen ist. Die Übernahme des gesamten Takeda-Geschäfts mit Atemwegs-Präparaten ist Astra Zeneca 575 Millionen US-Dollar wert.

Kern der Akquisition des Unternehmens Acerta Pharma, das in den Niederlanden und den USA ansässig ist, ist das Interesse an Acalabrutinib, einem Inhibitor der Bruton-Tyrosinkinase, der derzeit in Phase III gegen B-Zellen-assoziierte Leukämien und in Phase I/II gegen solide Tumoren getestet wird. Laut einer Aussendung des Unternehmens erwartet man sich bei Astra Zeneca von dem Arzneimittelkandidaten eine Ergänzung des immuntherapeutischen Ansatzes gegen maligne hämatologische Erkrankungen, der in Kooperation mit Celgene verfolgt wird.

 

 

 

Dezember 16th

CEFIC: Wachstum 2016 weiter schwach

Die Produktion der europäischen Chemieindustrie wird im kommenden Jahr voraussichtlich um rund ein Prozent wachsen, verlautet der Branchenverband CEFIC. Langfristig bleibt die Lage ihm zufolge jedoch weiterhin „herausfordernd“. Als Gründe nennt die CEFIC den tendenziell sinkenden Bedarf in Schlüsselindustrien, den schärferen Wettbewerb aus Drittstaaten sowie ein schwächeres Wirtschaftswachstum in bedeutenden Exportmärkten. Schon heuer habe sich die Nachfrage in China abgeschwächt, in Brasilien und der Russländischen Föderation schrumpfte die Wirtschaft sogar stark. Diese Effekte konnten durch die niedrigeren Ölpreise und die damit gesunkenen Produktionskosten sowie den im Vergleich zum US-Dollar schwächeren Euro, der Exporte erleichterte, nicht ausgeglichen werden. Heuer dürfte sich daraus insgesamt ein Wachstum der Produktion der Chemieindustrie um rund 0,5 Prozent ergeben.

 

Für 2016 rechnet die CEFIC mit einem „stabilen“ Wachstum des BIP in der EU, wobei sich regionale Unterschiede ergeben können. Die Nachfrage für Produkte der Chemiebranche aus der Autozulieferindustrie dürfte etwas schwächer ausfallen als heuer. Sie könnte aber durch den stärkeren Bedarf in anderen Sektoren wie der Nahrungsmittel- und Getränkeindustrie, aber auch der Baubranche, weitgehend ausgeglichen werden. Im Exportgeschäft wiederum könnte Europa vom weiterhin schwachen Euro, der steigenden Nachfrage aus der produzierenden Industrie sowie seitens der Endkunden profitieren.

 

CEFIC-Generaldirektor Hubert Mandery warnte indessen: Das ohnehin schwache Wachstum im heurigen Jahr sei durch externe Effekte wie den niedrigen Ölpreis und den schwachen Euro unterstützt worden. Doch sei nicht zu erwarten, „dass diese Bedingungen von unbegrenzter Dauer sein werden.“ Folglich müsse die Politik die Wettbewerbsfähigkeit und Innovationskraft der Branche unterstützen.

 

 

Pariser Klimaabkommen „mit Augenmaß umsetzen“

Augenmaß bei der Umsetzung“ des Pariser Abkommens zur Klimapolitik („Paris Agenda“) vom vergangenen Samstag fordert der Fachverband der Chemischen Industrie Österreichs (FCIO). Der Verband weist darauf hin, dass weiterhin ausschließlich für die Europäische Union und ihre Mitglieder rechtlich verbindliche Ziele zur CO2-Reduktion gelten. Die Staats- und Regierungsschefs der EU einigten sich schon im Oktober 2014 darauf, die CO2-Emissionen der Gemeinschaft bis 2030 um 40 Prozent unter das Niveau von 1990 zu senken. Was das für die einzelnen Mitgliedsstaaten bedeutet, steht zwar noch nicht fest. Aber die jeweiligen nationalen Zielwerte sind europarechtlich verbindlich. Ihr Verfehlen kann empfindliche Sanktionen zur Folge haben.

 

Für alle anderen Staaten, deren Vertreter der „Paris Agenda“ zustimmten, gilt dies dagegen nicht. Ihre Ziele sind, wenn überhaupt, nur auf nationalstaatlicher Ebene rechtsverbindlich. Für das Verfehlen sind keinerlei Sanktionen vorgesehen. Die Folgerung des FCIO: „Das Abkommen erfüllt nicht die Forderung nach einem globalen Level-Playing Field.“ Aus diesem Grund fordert der Verband „umso dringender den Schutz der Industrie vor Carbon Leakage, also der Abwanderung aus Europa auf Grund von Wettbewerbsverzerrungen durch einseitige CO2-Kosten.“ Dieser Schutz müsse bei der Überarbeitung des EU-internen Handels mit CO2-Zertifikaten (EU-ETS) sichergestellt werden. Nach Ansicht des FCIO können die Ergebnisse des Pariser Klimagipfels (COP 21) „keinesfalls die Grundlage für eine weitere Verschärfung der Ziele seitens der EU sein. Auch hierzulande müssen die nächsten Schritte mit Augenmaß vorgenommen werden.“

 

Allerdings könnten sich laut FCIO durch die auf der COP 21 beschlossene „Paris Agenda“ für die europäische und österreichische Chemieindustrie „auch wichtige Chancen“ ergeben. Deren moderne sowie innovative Verfahren und Produkte „leisten wertvolle Beiträge zum Klimaschutz und verhelfen der Branche insgesamt zu einer deutlich positiven Klimabilanz.“ Laut einer aktuellen Berechnung des International Council of Chemical Associations (ICCA) sank die CO2-Intensität der Chemieindustrie in den Jahren 2000 bis 2013 weltweit um etwa die Hälfte. Konkret heißt das: Wurden im Jahr 2000 pro Tonne Produkt noch 1,17 Tonnen CO2 emittiert, so waren es im Jahr 2013 nur noch rund 540 Kilogramm.

 

 

Dezember 15th

Vollständige Regeneration eines Baby-Herzens beobachtet

Bei neugeborenen Mäusen kann Herzgewebe, das durch einen Infarkt geschädigt wurde, wieder vollständig regeneriert werden. Forscher des <a href=http://www.imba.oeaw.ac.at>IMBA</a> und der Medizinischen Universität Innsbruck konnten dies nun auch an einem menschlichen Neugeborenen beobachten.

 

Bei einem Patienten, der einen Herzinfarkt erleidet, sterben Herzmuskelzellen ab, die für gewöhnlich vom Organismus nicht regeneriert werden können. Die Funktion des Herzens bleibt eingeschränkt, Folgeerkrankungen sind häufig. Im Gegensatz dazu konnte bei Fischen beobachtet werden, dass das Herz zu einer lebenslangen Regeneration fähig ist. Vor kurzem beschrieb ein Forscherteam um Josef Penninger vom Institut für Molekulare Biotechnologie (IMBA) in Wien eine vollständige Wiederherstellung der Herzfunktion nach einem Infarkt auch bei neugeborenen Mäusen.

Nun ist dies auch für ein menschliches Neugeborenes gelungen. Der Säugling erlitt aufgrund eines verschlossenen Herzkranzgefäßes einen schweren Herzinfarkt innerhalb seiner ersten Lebensstunde und wurde von Kinderkardiologen der Medizinischen Universität Innsbruck behandelt. Die Schädigung des Herzens zeigte sich durch das Auftreten von Serum-Markern für den Herzmuskellzelltod ebenso wie im EKG, in der Echokardiographie und in der Herzangiographie.

 

Regenerations-Mechanismen bei Tier und Mensch

Doch innerhalb von nur eineinhalb Monaten wurde das Baby wieder völlig gesund und zeigte vollständig ausgebildete Herzfunktionen. Penninger und sein Mitarbeiter Bernhard Haubner, der auch als Kardiologe tätig ist, vermuten daher, dass die Regeneration bei Mensch und Maus nach demselben Mechanismus erfolgt. Nun ist die Aufklärung der detaillierten Abläufe geplant, die als Fernziel die Grundlage für die gezielte Regeneration von Herzmuskelzellen schaffen könnte.

 

 

 

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