Wissenschaftler um Wolf-Georg Forssmann von der
Medizinischen Hochschule Hannover (MHH) haben mit Ulmer Forschern einen Eiweißstoff entdeckt, der HI-Viren bei ihrer Vermehrung hemmt. Die Forscher wollen daraus ein Medikament entwickeln, das die Gesamtkonstitution von Aids-Patienten verbessert.Virip-576: Neues Peptid im Kampf gegen Aids<table>
<td><% image name="Virip" %></td>
<td align="right"> Die Forscher haben zudem herausgefunden, dass gezielte Änderungen an dem Virip genannten Stoff die HI-Viren noch effektiver hemmen. Dazu wurden mehr als 600 verschiedene Analoge des Moleküls Virip synthetisiert und auf ihre Wirksamkeit getestet. <b>Virip-576</b> erwies sich als das geeignetste für eine klinische Entwicklung - zumindest im Laborversuch sind die Viren nicht dagegen resistent geworden.
Die hannoverschen und Ulmer Wissenschaftler hatten in ihren Studien mehr als 1,2 Mio Peptide aus dem Blutfiltrat von Nierenpatienten daraufhin untersucht, ob sie HI-Viren beeinflussen. Sie fanden heraus, dass ein Teilbereich eines bereits bekannten Blutproteins (alpha-1-Antitrypsin) die Vermehrung der Viren hemmt. Dieses Virus-inhibitorische Peptid (Virip) blockiert eine bestimmte Funktion des Hüllproteins gp41 des HIV-1-Erregers. Ohne dieses Protein können die Viren nicht in menschliche Zellen eindringen. </td>
</table>
Mit dem künstlich erzeugten Abkömmling Virip-576 wollen die Wissenschaftler noch heuer klinische Tests beginnen. Sollte sich der Wirkstoff bewähren, könnte er Aids-Patienten helfen, die gegen andere Medikamente bereits resistent geworden sind. Aids heilen wird aber auch Virip nicht können.
Die Arbeitsweise der Peroxisomen - die Multifunktionswerkzeuge der Zellen - folgt nicht den Regeln anderer Organellen. Forscher um Ralf Erdmann an der Ruhr-Uni Bochum konnten einen Reaktionsschritt nachweisen, der sich als zentrales Ereignis für den Ablauf des Proteintransports herausstellte: Die Modifikation des Importrezeptors Pex5p.Geklärt: Der Mechanismus des Rezeptor-Recyclings <% image name="Proteinimport-Maschinerie" %><p>
<small>Modell der peroxisomalen Proteinimport-Maschinerie: Neu synthetisierte Proteine mit einer peroxisomalen Signalsequenz Typ1 (PTS1) werden im Cytosol von dem Importrezeptor Pex5p erkannt und an die peroxisomale Membran dirigiert. Nach Translokation und Freisetzung der PTS1-Proteine werden die mono- oder polyubiquitinylierten Rezeptoren von AAA-Motorproteinen Pex1p und Pex6p von der Membran abgelöst und je nach Markierung wieder verwendet oder über Proteasomen abgebaut. </small>
Die Peroxisomen wurden als letzte der zentralen Zellorganellen erst relativ spät entdeckt. Wie die anderen Organellen sind sie definierte, membran-umschlossene Reaktionsräume innerhalb der Zelle - sie zeichnen sich jedoch durch eine ungewöhnlich hohe Dynamik in Anzahl, Struktur und Funktion aus, die spezifisch für den jeweiligen Organismus oder das entsprechende Gewebe sein kann.
<small> So wurden in den Peroxisomen nicht weniger als 50 Enzymaktivitäten nachgewiesen, die je nach Bedarf der Zelle an- oder abgeschaltet werden können. Eine zentrale Funktion ist der Abbau von Fettsäuren und die damit verbundene Entgiftung des Wasserstoffperoxids. Durch diese Aufgabe kommt den Peroxisomen auch eine Rolle beim molekularen Prozess des Alterns zu. Weitere prominente Funktionen in anderen Organismen stellen die Beteiligung an der Lichtatmung bei Pflanzen oder der Penicillin-Biosynthese in einigen Pilzen dar. Bei Menschen sorgen Peroxisomen zudem für die Bildung von Plasmalogenen, welche bis zu 80 % der Weißen Substanz im Gehirn ausmachen. </small>
Die funktionelle Vielfalt der Peroxisomen ist durch den Transport ihrer Enzyme aus dem Cytosol (Zellflüssigkeit) durch die peroxisomale Membran ins Innere der Organellen bedingt, welcher durch eine dynamisch arbeitende Importmaschinerie ermöglicht wird. Die Enzyme werden von Import-Rezeptoren nach dem Schlüssel-Schloss-Prinzip erkannt. Der wichtigste Rezeptor ist dabei <b>Pex5p</b>. Nach der Freisetzung des Enzyms wird der Rezeptor unter Aufwendung von Energie in Form von ATP vom peroxisomalen AAA-Komplex aus der Membran gelöst und in das Cytosol entlassen. Die Peroxine dieses AAA-Komplexes fungieren somit als ein Energie-verbrauchender Motor der peroxisomalen Maschinerie, die über eine ATP-abhängige Veränderung ihrer Struktur das Pex5p aus der Membran herausziehen.
Unklar war bisher, wie die AAA-Peroxine zwischen dem gerade angebundenen, noch beladenen Pex5p und der zu exportierenden Pex5p-Form unterscheiden können. Mit molekularbiologischen und zellbiochemischen Methoden konnten die Forscher nun nachweisen, dass die Pex5p-Form, die zum Recycling bestimmt ist, durch das Signalmolekül <b>Ubiquitin</b> modifiziert wird. Ubiquitin ist ein kleines Protein, das kovalent an seine Zielproteine gebunden wird und dadurch deren Zielsteuerung innerhalb der Zelle verändert. Das peroxisomale Ubiquitin-bindende Enzym Pex4p (Ubc10p) wurde als das für diese Modifikation verantwortliche Enzym identifiziert.
Pex5p, das mit nur einem einzigen Molekül Ubiquitin versehen ist (Monoubiquitinylierung), wird dabei von den AAA-Peroxinen aus der Membran wieder in die Zellflüssigkeit gezogen und recycelt. Pex5p, das mit einer ganzen Kette von Ubiquitin-Molekülen versehen ist (Polyubiquitinylierung), wird hingegen abgebaut: Es wird zum 26S Proteasom, einer Art "intrazellularer Schrottpresse", dirigiert um dort entsorgt zu werden. Dieser Mechanismus ist Teil eines Systems zur Qualitätskontrolle. "Die verschiedenen Formen der Ubiquitinylierung fungieren als eine Art "molekularer Gangschaltung" für die Motorproteine des Exports, den AAA-Peroxinen, da die unterschiedlichen Modifikationen Pex5p zu verschiedenen Zielen in das Cytosol entlassen", so Erdmann.
May 1st
Alcan und Ma'aden planen Alu-Abbau in Saudi-Arabien
<a href=http://www.alcan.com>Alcan</a> hat mit der saudi-arabischen Bergbaugesellschaft Ma'aden einen Vorvertrag im Wert von 7 Mrd $ unterzeichnet. Angestrebt wird eine vollständig integrierte Alu-Produktion - vom Abbau in der Mine bis zum fertigen Metall, einschließlich Bauxitabbau, Aluminiumoxidhütte, Stromerzeugung mit Kraftwerk und Aluminiumschmelzofen. Alcan und Ma'aden planen Alu-Abbau in Saudi-Arabien<% image name="Persischer_Golf" %><p>
<small> Saudi-Arabien macht den Bergbau zum drittwichtigsten Industriezweig des Landes. Am neuen Alu-Joint-venture würde Alcan 49 % halten. </small>
"Dieses Projekt der Spitzenklasse verfügt über eine ideale Kombination aus konkurrenzfähigen Energiequellen, lokalem Bauxit, gut entwickelter Infrastruktur und günstiger Logistik", ist Alcan-Boss Dick Evans überzeugt. "Es steht ganz im Sinne von Alcans Hüttenmetallstrategie und verfügt über das Potenzial zum Erreichen der industrieweit niedrigsten Betriebskosten und zur Entwicklung zu einer der größten Hütten der Welt."
Das Projekt ist eines der weltgrößten seiner Art mit vertikaler Integration, bei der die Produktionsanlagen zu Beginn über ein Kraftwerk mit einer Versorgung mit 1.400 MW, einen Bauxitvorrat mit 90 Mio t im Gebiet Az Zabirah im Norden von Saudi-Arabien mit einem Potenzial für 30 Jahre Bergbau, eine Aluminiumoxidhütte mit einer Kapazität von 1.600 kt, einen Aluminiumschmelzofen mit einer Kapazität von 720 kt jährlich verfügen sowie Saudi-Arabiens Hafenanlagen und Infrastruktur ausnutzen.
Das Aluminiumoxidwerk, der Aluminiumschmelzofen und die Energieerzeugungsanlagen sollen in der neuen Industriestadt für Bodenschätze in Ras Az Zawr an der saudi-arabischen Ostküste entstehen. Das erste Metall wird 2011, das erste Aluminiumoxid ein Jahr später erwartet.
<small> <b>Ma'aden</b> wurde 1997 als eine saudi-arabische Aktiengesellschaft gegründet und ist im Besitz der saudi-arabischen Regierung. Ihr Zweck ist die Entwicklung von Saudi-Arabiens Bodenschätzen, die kein Erdöl sind, sowie die Diversifizierung der Wirtschaft des Königreichs weg von der petrochemischen Industrie. </small>
Sciele vermarktet neue Fenofibrat-Rezeptur von LCP
Die dänische <a href=http://www.lcpharma.com>LifeCycle Pharma</a> (LCP) hat für LCP-FenoChol mit <a href=http://www.sciele.com>Sciele Pharma</a> eine exklusive Verkaufsvereinbarung für Nordamerika getroffen. Sciele vermarktet neue Fenofibrat-Rezeptur von LCP <% image name="Triglycerid" %><p>
<small> Fenofibrat wird zur Behandlung von Hyperlipidämie und Triglyceriderhöhung im Blut eingesetzt. </small>
Der Vertrag sieht vor, dass LCP eine Vorauszahlung von 5 Mio $, Einzelzahlungen von bis zu 12 Mio $ beim Erreichen gewisser Verkaufsziele sowie abgestufte Lizenzgebühren in den mittleren bis hohen Zehnern bei Produktverkäufen erhält.
LCP stellte bei der FDA im Oktober 2006 einen NDA-Antrag für diese neue Arzneimittelrezeptur von Fenofibrat (LCP-FenoChol). Es wird erwartet, dass bei erfolgter Zulassung diese neuen 120 mg- und 40 mg-Rezepturen <u>die niedrigsten</u> für Patienten <u>erhältlichen Dosierungseinheiten von Fenofibrat</u> darstellen werden.
Sciele ist ebenfalls eine Technologiezusammenarbeit mit LCP eingegangen und verwendet die MeltDose-Technologie von LifeCycle für sein Produktlebenszyklusmanagement. Gemäß den Bedingungen dieser Vereinbarung wird sich LCP für die Produktentwicklung verantwortlich zeigen und im Gegenzug berechtigt sein, eine Erstattung der F&E-Kosten, Meilensteine und Lizenzgebühren bei möglichen Verkäufen zu erhalten.
Patrick Fourteau, CEO von Sciele, sagte: "Diese Vereinbarung, gekoppelt an unser derzeitiges Triglide-Produktangebot und unsere Pravastatin/Fenofibrat-Kombination in Studien der Phase III, wird uns dabei helfen, eine starke Position am schnell wachsenden, 1,3 Mrd $ starken Fenofibrat-Markt in den USA aufzubauen."
<small> <b>LifeCycle Pharma</b> hat Produkte in einem späten Entwicklungsstadium für die Cholesterin-Kontrolle, Hypertonie und Organtransplantation. Die Produktkandidaten sind für die Qualitätssteigerung bei existierenden Medikamenten konzipiert, um die Freisetzung und Resorption von Medikamenten im menschlichen Körper zu verbessern. </small>
Lanxess eröffnete im Rahmen seiner 2006 beschlossenen <a href=http://www.lanxess-goes-asia.de>Asien-Offensive</a> ein neues Werk in Shanghai - es ist die zweite Produktionsstätte von Lanxess zur Herstellung anorganischer Pigmente in China.Lanxess eröffnet neues Werk in Shanghai<% image name="Lanxess_Pigmentfabrik" %><p>
Das Werk mit einer Kapazität von jährlich rund 20.000 t dient der Rohstoffversorgung der seit 1996 bestehenden Produktion anorganischer Pigmente in Shanghai. Zuvor hatte Lanxess diese Rohpigmente von Zulieferern bezogen.
Aufgrund des anhaltenden Baubooms in China steigt die Nachfrage nach Produkten der Business Unit Inorganic Pigments stark an. In den vergangenen 5 Jahren konnte der Geschäftsbereich eine jährliche Umsatzsteigerung von Ø 15 % in China ausweisen.
Die Eisenoxide von Lanxess kommen etwa zur Einfärbung von Dach- oder Pflastersteinen sowie Betonfertigteilen zum Einsatz. Sie sind farbstark, lichtstabil und umweltfreundlich. Prominentestes Beispiel für die Verwendung von Lanxess-Eisenoxiden ist die Farbgebung des neuen Bahnhofes in Lhasa.
<small> Mit einer Produktionskapazität von über 300.000 t/Jahr ist Lanxess einer der führenden Hersteller auf dem Gebiet der anorganischen Pigmente. Wachstumstreiber sind die Märkte in China und Indien. </small>
In der von <a href=http://www.lanxess.de>Lanxess</a> in Südafrika betriebenen Chromerz-Mine sind zusätzliche Erzreserven von 80 Mio t entdeckt worden. „Damit sichern wir für mehrere Jahrzehnte das Wachstum dieses profitablen Geschäfts“, ist Lanxess-Chef Axel C. Heitmann überzeugt. <% image name="Lanxess_Mine" %><p>
<small> Die Mine beliefert vor allem Unternehmensstandorte in Südafrika und Argentinien. Diese verarbeiten den Rohstoff zu Produkten für die Lederherstellung. </small>
Lanxess zählt bereits heute zu den weltgrößten Produzenten von Chromerz für chemische Anwendungen. Derzeit erarbeitet Lanxess ein Konzept zum Abbau der neu entdeckten Vorkommen - 5 Mio € wurden bereits in Maßnahmen zur Erhöhung der Effizienz und Sicherheit der Mine investiert, die knapp 200 Mitarbeiter beschäftigt.
Im Februar hatte Lanxess die Übernahme des Hälfte-Anteils von <a href=http://www.dow.com>Dow</a> an der Chrome International South Africa (CISA) in Newcastle abgeschlossen. Die nun komplett konsolidierte Tochter firmiert nun als Lanxess CISA (Pty) Ltd. Damit verfüg Lanxess nun als einziges Unternehmen über eine vollständige Wertschöpfungskette vom Chromerz bis zu Ledergerbstoffen: Das Erz aus Rustenburg wird in Newcastle zu Natriumdichromat und Chromsäure verarbeitet, in Merebank erfolgt die Aufbereitung zu Chromgerbsalzen für die Gerbereibranche.Lanxess am Weg zum größten Chromerzproduzenten
April 29th
Neue Therapie: Alzheimer-Mäuse erinnern sich wieder
Forscher vom European Neurosciences Institute Göttingen (ENI-G) und dem MIT Boston haben bereits stark vergesslichen Alzheimer-Mäusen mit "Hirnjogging" und HDAC-Inhibitoren zu neuer Lernfähigkeit und Erinnerung an bereits Vergessenes verholfen. Die Ergebnisse sollen Ausgangspunkt für klinische Studien am Menschen sein.Neue Therapie: Alzheimer-Mäuse erinnern sich wieder<% image name="Maeuse_Spielzeug" %><p>
Lassen sich Lernfähigkeit und Erinnerungsvermögen bei demenzkranken Mäusen wieder herstellen? Um dieser Frage nachzugehen, nutzte André Fischer vom ENI-G jetzt ein in den USA entwickeltes Mausmodell. Mit einer Substanz im Futter der kleinen Nager konnte er das nervenschädigende Protein <b>p25</b> beliebig in ihrem Gehirn an- oder abschalten. Wenn es mehr als 4 Wochen lang angeschaltet wird, werden die Mäuse ziemlich lernschwach, nach 6 Wochen erinnern sie sich kaum noch an Dinge, die sie vor langer Zeit gelernt haben. Im Gehirn stellen sich der Abbau von Nervenzellen und typische Eiweiß-Ablagerungen ein.
Nach dieser 6wöchigen p25-Behandlung und messbarem Hirnschwund wurden die Mäuse für 4 Wochen in eine bereichernde Umwelt mit viel "Mäuse-Spielzeug" und verstecktem Futter ausgesetzt. Bei gleich bleibend geringer Hirnmasse verbesserte sich hier das Orientierungsvermögen und die Fähigkeit, "geistige Verknüpfungen" herzustellen deutlich im Vergleich zu den Artgenossen in "langweiliger" Standard-Unterbringung. Die Nager in abwechslungsreicher Umgebung begannen sogar, sich an Dinge zu erinnern, die sie längst vergessen hatten.
Biochemische Untersuchungen zeigten, dass im Gehirn der "intellektuell geförderten" Mäuse mehr Dendriten und Synapsen in den betroffenen Hirnregionen vorhanden waren. Es gab Anzeichen dafür, dass dieser Effekt auf der Aktivierung von Nerven- und Synapsen-typischen Genen beruhte.
Ob eine Behandlung der Mäuse mit <b>Inhibitoren der Histon-Deacetylasen</b> (HDACs) genauso Lern- und Erinnerungs-fördernd wirkt wie der "Mäuse-Spielplatz", wurde in Folge untersucht. 1 x täglich erhielten gesunde und bereits erkrankte Mäuse entsprechende Substanzen. Alle behandelten Versuchsgruppen steigerten ihr Lernverhalten deutlich gegenüber unbehandelten Tieren. Und: Auch durch die HDAC-Inhibitoren konnten die Alzheimer-Mäuse längst vergessenes Wissen reaktivieren. Auf molekularer Ebene bestätigten die Erfolge mit den HDAC-Inhibitoren ebenfalls die "Hirnjogging-Ergebnisse" mit den Spiel-Mäusen.
Daher: Sowohl geistige Stimulation als auch HDAC-Inhibitoren könnten die Gedächtnisleistung von Alzheimer-Patienten verbessern. Die Untersuchungen zeigen, dass die verbliebenen Nervenzellen die Aufgaben der bereits abgestorbenen zumindest teilweise übernehmen können, wenn sie gefordert oder mit Medikamenten behandelt werden. "Ob wir den weiteren Verlauf der Erkrankung mit den HDAC-Inhibitoren ganz aufhalten können, wissen wir auch für Mäuse noch nicht. Unsere Forschungen deuten jedoch darauf hin", so Fischer.
BioStorage Technologies (<a href=http://www.biostorage.com >BST</a>), spezialisiert auf die Kurz- und Langzeitlagerung von Biomaterialien, Probenverwaltung und Kühlkettenlogistik, will 250.000 $ für die für den 1. Juli anvisierte Eröffnung eines neuen Full-Service-Biolagers in Frankfurt investieren.<% image name="Biocorp_Lyoseal" %><p>
BST wird die nächsten Monate mit dem Ausbau der hochmodernen Einrichtung, der Validierung, dem Personaltraining und der Geräteaufstellung verbringen. Das Frankfurter Biolager von BST wird sich durch dieselben Probenverwaltungsdienste, Anlagen und Standardarbeitsanweisungen auszeichnen, wie sie vom Hauptsitz in Indianapolis angeboten werden.
BST wählte Frankfurt als Standort, um die Zunahme im Bereich Pharma-Forschung und -Entwicklung außerhalb der USA zu unterstützen. Die Expansion von BST dient als Eintrittspunkt in andere globale Märkte und soll weitere Partnerschaften mit Biotech- und Pharma-Unternehmen initiieren. Das neue Biolager wendet sich gezielt an in Europa ansässige Pharma- und Biotechunternehmen, Organ-/Gewebe-Spendeorganisationen und -banken sowie an Forschungseinrichtungen.
<small> <b>BST</b> bietet temperaturkontrollierte Lagerung unter Raumtemperatur-, Kühl-, Ultraniedrig-/Ultrakalt- und Dampfphase-Stickstoff-Bedingungen (von +20 bis -190 °C); Echtzeit-Tracking von gelagerten biologischen Proben und das Abrufen von Biomaterialien rund um die Uhr. </small>BioStorage errichtet Probenlager in Frankfurt
Hypertonie: Valsartan überzeugt bei der Vorbeugung
Die an der Jikei University School of Medicine seit 2001 durchgeführte JIKEI HEART-Studie - eine der größten kardiovaskulären klinischen Studien mit mehr als 3.000 japanischen Patienten - bestätigte den Angiotensinrezeptor-Blocker (ARB) Valsartan in Japan. Er konnte eine deutliche Senkung des Blutdrucks und den Schutz der Organe bestätigen. Hypertonie: Valsartan überzeugt bei der Vorbeugung<% image name="Blutdruck_messen" %><p>
<small> Während der Studie konnte der niedrigste Blutdruckwert, der jemals in einer Studie zu Mortalität/Morbidität verzeichnet wurde, erreicht werden. </small>
Während der Studie erhielten die Patienten zusätzlich zu ihrer gegenwärtigen Therapie Valsartan zur Blutdruckregulation und zum Schutz vor kardiovaskulären Ereignissen und Schlaganfall. Die Ergebnisse zeigten deutliche Vorteile für die Valsartan-Gruppe: Im Vergleich zur nicht mit ARB therapierten Gruppe <u>wurde das Risiko für kardiovaskuläre Ereignisse um 39 % und für Schlaganfall um 40 % gesenkt</u>.
Die JIKEI HEART-Studie wurde an Patienten, die zu Studienbeginn einen Blutdruck von 139/81 mmHg aufwiesen, durchgeführt. Dieser Wert liegt bereits unter dem nationalen Richtwert für Hypertonie ohne Komorbidität. Der Blutdruckzielwert wurde auf 130/80 mmHg festgelegt. Die Valsartan-Gruppe erreichte im Laufe der Studie einen Wert von 131/77 mmHg, während die Vergleichsgruppe auf 132/78 mmHg kam.
Die Valsartan-Gruppe wies auch einen beträchtlichen Rückgang verschiedener kardiovaskulärer Ereignisse auf: Ein Vergleich der beiden Gruppen in Bezug auf primären Endpunkte bedingt durch kardiovaskuläre Ereignisse, ergab in der Valsartan-Gruppe einen Rückgang von Angina Pectoris um 65 %, von Herzversagen um 46 % und von Aortendissektion um 81 %. Diese Vorteile können nicht gänzlich mit unterschiedlicher Blutdruckregulation erklärt werden.
<a href=http: //www.sartorius.com>Sartorius</a> hat die beiden Vakuum-Absaugkammern Vivawell Vac8 und Vivawell Vac96 zusammen mit der Vivawell Vac 8-strip-Platte eingeführt. Diese Kulturplatten im 8-Streifen-Format für die Membranadsorber-Chromatographie sorgen für schnelles und reproduzierbares Aufreinigen und Screenen von Proteinen.<% image name="Sartorius_Vivawell" %><p>
<small> Vivawell Vac8 und Vivawell Vac96 (unten). </small>
Dabei handelt es sich um modulare Kulturplatten mit einem 96-Loch-Rahmen, in den 12 einzelne 8-Streifen-Einheiten eingesetzt werden können. Eine Silikondichtung macht die Einheiten vakuumtauglich.
Einzelne 8-Streifen-Einheiten können mit der Vakuumkammer Vivawell Vac8 und die ganze 96-Loch-Platte mit der Vivawell Vac96 betrieben werden. Dies garantiert nicht nur eine optimale Geschwindigkeit und leichte Handhabbarkeit, sondern gewährleistet bei Arbeiten mit mittleren und hohen Probendurchsätzen auch ein Höchstmaß an Flexibilität.
<% image name="Sartorius_Vivawell2" %><p>
Die Vivawell-Vac-8-Streifen sind mit stark basischen (quaternäres Ammoniumsalz) und stark sauren (Sulphonsäure) Ionenaustauschereigenschaften lieferbar. Die Kulturplatten zeichnen sich dabei durch eine hohe Bindungskapazität von 1 mg pro Loch sowie durch das gebrauchsfertige Format aus. Die poröse Membranadsorber-Matrix gewährleistet die hohe dynamische Bindungskapazitäten, ohne dass die Proben in der Platte inkubiert werden müssen.Sartorius perfektioniert Vakuum-Probenvorbereitung