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March 2nd, 2007

GEA Group übernimmt Procomac

Die <a href=http://www.geagroup.com>GEA Group</a> stärkt ihr Segment Process Engineering mit der Übernahme von <a href=http://www.procomac.it>Procomac</a>, einem Unternehmen, das weltweit Abfüllanlagen für die Getränke- und Lebensmittelproduktion entwickelt und herstellt. GEA Group übernimmt Procomac <% image name="Plastikflasche" %><p> Procomac beschäftigt 540 Angestellte und generierte 2006 einen Umsatz von 115 Mio €. Der Sitz des Unternehmens befindet sich in Sala Baganza, in der Nähe von Parma. Darüber hinaus hat das Unternehmen verschiedene Niederlassungen. Procomac ist führend auf dem Gebiet der aseptischen Abfüllung von PET-Flaschen - von Procomac wurde 1993 erstmals eine rotierende, antiseptische Hochgeschwindigkeits-Abfüllanlage entwickelt und installiert. Zur Produktpalette gehören zudem traditionelle Abfüllanlagen, Verpackungsmaschinen und Anlagen für die Prozesstechnik, die für schlüsselfertige Installationen in der Lebensmittel- und Milchindustrie verwendet werden. Bei den Kunden des Unternehmens handelt es sich hauptsächlich um Hersteller von Säften, Tees und isotonischen Getränken, kohlensäurehaltigen und stillen Soft Drinks, Wasser in Flaschen, Milchprodukten sowie von Wein und Spirituosen. GEA-Boss Peter Schenk sieht in der Kombination von Procomacs Abfüll- und Verpackungstechnologien mit den Kapazitäten der GEA Group im Segment Process Engineering die Möglichkeit, "noch attraktivere maßgeschneiderte Lösungen für die Getränkeindustrie anzubieten".

TU Graz und Mondi überprüfen Festigkeit von Papier

Steirische Forscher unter der Federführung des Instituts für Festkörperphysik der TU Graz haben das CD-Labor für "Oberflächenphysikalische und chemische Grundlagen der Papierfestigkeit" gegründet. Gemeinsam mit <a href=http://www.mondipackaging.com>Mondi Packaging</a> nehmen sie die Fasern aus der Sicht verschiedener Disziplinen unter die Lupe. TU Graz und Mondi überprüfen Festigkeit von Papier <% image name="Papierfaser" %><p> <small> Papierfaser "unter der Lupe". </small> Der perfekte Papiersack ist möglichst dünn und hält dennoch, was er halten muss: Unsere täglichen Einkäufe, Baustoffe wie Zement oder auch Tierfutter. "Papier ist ein unglaublich vielfältig einsetzbarer Werkstoff", weiß Robert Schennach, der das neue CD-Labor zur Papierfestigkeit leitet. Die Wissenschafter untersuchen in erster Linie Sackpapiere. "Jedes Papier besteht aus einem dichten Netzwerk pflanzlicher Fasern. Über die Bindungsmechanismen zwischen diesen Zellulosefasern wissen wir aber nur wenig", erläutert der in der Festkörperphysik tätige Chemiker. Diesen Teilaspekt der Festigkeit von Papier besser zu verstehen, ist Ziel der Forschergruppe. "Wir wollen Wege aufzeigen, wie die Qualität verschiedener Sackpapierprodukte erhöht werden kann." Dazu betrachten sie das Material aus unterschiedlichen Blickwinkeln: Am Institut für Physik der Montanuni Leoben untersuchen Forscher einzelne Papierfasern unter dem Rasterkraftmikroskop, das Oberflächen im Nanometerbereich abtastet. Forscher der TU Graz nutzen eine selbst entwickelte Methode, mit der sie ein 3D-Modell von Fasernetzwerken erstellen können: Sie gießen die Fasern in Harz ein, das sie in hauchdünne Scheiben schneiden und unter dem Mikroskop digital fotografieren. Aus den Bildern dieser Serienschnitte berechnen und analysieren sie mittels Bildverarbeitung die 3D-Struktur der Faserverbindung. Schennach nimmt diese Struktur sodann via Infrarotspektroskopie "unter die Lupe": Dieses Verfahren liefert mit Hilfe von Infrarotlicht Information über die Oberflächenchemie eines Stoffs.

EU-Zulassung für Levemir + orale Antidiabetika

<a href=http://www.novonordisk.com>Novo Nordisk</a> hat von der EU-Kommission die Zulassung des Insulins Levemir für den 1 x täglichen Gebrauch in Kombination mit oralen Antidiabetika erhalten (OADs). EU-Zulassung für Levemir + orale Antidiabetika <% image name="Novonordisk_Flexpen" %><p> Levemir verbesserte in den maßgeblichen Studien nicht nur die glykämische Kontrolle, sondern führte darüber hinaus - zum Unterschied zu anderen Insulinarten - auch zu einem Gewichtsverlust. Und das ist für die meist fettleibigen Typ-2-Diabetiker ein nicht unwesentlicher Faktor. Der "Gewichtsvorteil" von Levemir wurde sowohl in klinischen Studien als auch in der klinischen Praxis belegt. Levemir senkt zudem das Risiko einer Hypoglykämie (zu geringer Blutzucker) um 53 % gegenüber NPH-Insulin - für Diabetiker einer der größten Gefahren. <% image name="Levemir" %><p> <small> <b>Levemir</b> ist ein lang-wirkendes Insulin-Analogon, das graduell abgegeben wird und daher weniger Schwankungen bei den Blutzuckerwerten verursacht als traditionelle Insulin-Arten. Levemir wirkt bis zu 24 Stunden und wird mit Hilfe von vorgefüllten Insulin-Stiften appliziert. </small>

February 28th

BASF bringt neue Insektizide in Asien auf den Markt

<a href=http://www.agro.basf.com>BASF</a> will noch heuer in Indien und China das neueste BASF-Insektizid Metaflumizon auf den Markt bringen. Obwohl Japan auch künftig der wichtigste Markt für den BASF-Pflanzenschutz in Asien sein wird, hat BASF für Indien und China eine eigene Strategie entwickelt. <% image name="Pflanzenzucht" %><p> Nachdem Boscalid 2006 in Japan und Korea erfolgreich in den Markt eingeführt wurde, hat BASF im Dezember in China die Zulassung für dieses Hochleistungsfungizid erhalten. Das Produkt, das sich besonders für das Obst- und Gemüsesegment eignet, soll dort als Kai Tse vermarktet werden. Darüber hinaus sollen in den nächsten Monaten Produkte mit dem Fungizid F 500 in Indien eingeführt werden - sowohl in Form von Einzelprodukten als auch mit anderen Wirkstoffen. Bei Landwirten in China ist Cabrio Top, eine Mischung aus F 500 und Metiram, schon auf gute Resonanz gestoßen. Es schützt nicht nur vor Pflanzenkrankheiten, sondern führt auch zusätzliche Ertrags- und Qualitätssteigerungen herbei. Mit dem zunehmenden Wirtschaftswachstum in China und Indien steigt auch die Nachfrage nach hochwertigem Obst und Gemüse. „Die gestiegenen Anforderungen seitens der Verbraucher und verbesserte rechtliche Rahmenbedingungen haben dazu geführt, dass wir unsere modernsten Produkten verstärkt unseren Kunden in Indien anbieten“, so Nevin McDougall, Leiter des Asiengeschäfts des BASF-Unternehmensbereichs Pflanzenschutz. Zurzeit entwickelt die BASF 5 neue Produkte für den indischen Markt, die sie in den nächsten 5 Jahren einführen will. <small> Mit einem Volumen von etwa 1,7 Mrd $ im Jahr 2005 ist China der weltweit fünftgrößte Markt für Pflanzenschutzprodukte. Analysten gehen von einem jährlichen Wachstum von 3-5 % aus. Eine ähnliche Wachstumsdynamik weist nur Indien auf. </small> BASF bringt neue Insektizide in Asien auf den Markt

February 27th

2006: Osteuropa bleibt der Henkel-Wachstumsmotor

<a href=http://www.henkel.at>Henkel CEE</a> feiert 100 Jahre Persil, feiert ein organisches Wachstum von 18 % und legt insgesamt um knapp 40 % auf 1,88 Mrd € zu. In Wien fordert Henkel einen deutlich rascheren Infrastruktur-Ausbau - ansonsten drohe der Investitionsstopp. 2006: Osteuropa bleibt der Henkel-Wachstumsmotor <% image name="Henkel_Thumser_sitzend" %><p> <small> Henkel-CEE-Chef Günther Thumser: "Mir kommt das nackte Grauen, wenn ich höre, dass die geplante Wiener Nordautobahn erst 2015 fertig gestellt werden soll." </small> Henkel-CEE-Chef Günther Thumser blickt auf das beste Jahr in der Unternehmensgeschichte zurück. Ein Rekordwachstum, das neben der 2006 zusätzlich übernommenen Verantwortung für das Waschmittel-Geschäft in der Türkei insbesondere auf einen exzellenten Geschäftsverlauf in der Ukraine (+ 56,3 % Umsatzwachstum), in Bulgarien (+ 40,1 %), in Rumänien (+ 34,1 %) und in Russland (+ 30,3 %) zurückzuführen ist. Selbst im bereits hochgradig saturierten Heimmarkt Österreich konnte Henkel um 7,4 % zulegen. Mittlerweile hat Henkel CEE bereits die Steuerungshoheit über 30 Länder mit einem potenziellen Absatzmarkt von 500 Mio Einwohnern und betreibt 26 Produktionsstätten in dieser Region. Bei den <b>Wasch- und Reinigungsmitteln</b> legte Henkel im Vorjahr um 38,1 % auf 832 Mio € zu. Profitiert hat Henkel 2006 aber vor allem von der "enormen Dynamik" im osteuropäischen <b>Bauchemiegeschäft.</b> Mit 427,7 Mio € wurde der Absatz in diesem Segment glatt verdoppelt. Hier hat Henkel auch einen österreichischen Zukauf zu vermelden - der oberösterreichische Hersteller von Fliesenklebern CIMSEC ist nun ein Teil der Klebstoffsparte. <b>Henkel Technologies</b> glänzten mit einem Plus von 61 % auf 355,3 Mio €, die <b>Kosmetik</b>-Division wuchs um 11 % auf 254,6 Mio €. Die umsatzstärksten Länder in der CEE-Region sind für Henkel Russland (16,9 % Anteil am Gesamtumsatz), die Türkei (14,4 %), Polen (14,1 %), Österreich (10 %) und Ungarn (8 %). Insgesamt sieht Thumser bereits wieder "Rückenwind für starke Marken", der Anteil der Private Labels sinke seit drei Jahren kontinuierlich. Derzeit machen die Ausgaben für Waschmittel in Osteuropa erst rund ein Drittel von jenen in Westeuropa aus - Wachstumsphantasie ist also noch ausreichend gegeben. <% image name="Henkel_Silan" %><p> <small> Mehr waschaktive Substanzen auf engerem Raum: Im Zuge der AISE4-Initiative hat Henkel in 12 osteuropäischen Ländern alle Waschmittel um ein Drittel kompakter gemacht. </small> <b>Investitionsoffensive.</b> Insgesamt wird Henkel CEE heuer rund 160 Mio € investieren, ein Zehntel davon in Österreich. In Russland, in der Ukraine, in Rumänien, in Bulgarien, in Serbien und in Kasachstan wird jeweils eine Bautechnik-Fabrik entstehen, ein neues Bürogebäude soll in Moskau gebaut werden, zudem wird in die Fabrik im polnischen Ratibor investiert. Henkels hohe Investitionsquote drückt sich auch in Abschreibungen von 40 Mio € für 2007 aus. Im Wiener Waschmittelwerk wurde die Energieversorgung erneuert, eine neue Flüssiglinie sowie eine Plattieranlage installiert. Die Produktion wuchs in Wien Erdberg 2006 trotz der nunmehr um ein Drittel kompakteren Waschmittel um 2,4 % auf 172.000 t Waschpulver und Flüssigprodukte - heuer werden deutlich über 200.000 t angestrebt. Das Zentrallager in Wien-Meidling hat im Vorjahr 260.000 Paletten an Kunden in Österreich, Slowenien, Tschechien und die Slowakei ausgeliefert. Probleme macht Thumser die seiner Ansicht nach "zu rigide bemessene Kontingentierung" für ausländische Betriebsentsandte: "Die Mitarbeiterausbildung wird ab dem zweiten Halbjahr bereits schwer für uns." Und dass die Fertigstellung der Nordautobahn Richtung Tschechien womöglich erst 2015 fertiggestellt werden soll, quittiert er mit der Drohung eines Investitionsstopps: "Wenn die logistischen Kapazitäten rund um Wien ausgeschöpft sind, müssen wir ausweichen." Nachsatz: "Die Semmering-Bahn hat man in zwei Jahren gebaut - dass wir im 21. Jahrhundert vier Mal so lange für einen Tunnel durch die Lobau brauchen sollen, ist schlichtweg unverständlich."

Ersatz für Glykoldehydration und Amingaswäsche

Eine neue Dehydrationstechnologie von Erdgas wird Dank einer Partnerschaft zwischen <a href=http://www.vaperma.com>Vaperma</a>, <a href=http://www.encana.com>EnCana</a> und Sustainable Development Technology Canada (<a href=http://www.sdtc.ca>SDTC</a>) in einer Präsentationsanlage in Quebec getestet. Sie habe das Potenzial, Emissionen und Energieverbrauch signifikant zu reduzieren. Ersatz für Glykoldehydration und Amingaswäsche <% image name="OMV_Fackel" %><p> Das "Vaperma - EnCana - SDTC Advanced Natural Gas Dehydration Project" wird 3 Jahre lang mit 5 Mio kanadischen Dollar unter Führung von Vaperma gefördert und erhält zusätzliche Unterstützung durch Mittel von EnCanas Environmental Innovation Fund sowie von SDTC. Rohes Erdgas bedarf der Dehydration, um die Bildung von Hydraten zu verhindern, Korrosion zu reduzieren und die Verkaufsspezifikationen zu erreichen. Bis heute wurde dazu Glykol eingesetzt. Vapermas neue Technologie ersetzt Glykol durch eine auf einer Membran basierende Technologie namens Siftek - die Dehydration wird dabei mit einem Lösungsmittel und einem temperaturbeständigen Membran ermöglicht. Siftek wird in Vapermas neuem Research and Technology Centre in Quebec City getestet. Dort werden verschiedene Membrankonfigurationen bei unterschiedlichen Druck- und Temperaturverhältnissen von Erdgas erforscht. Die Follow-up Phase des Projektes wird Vapermas Membransysteme in einer vor-kommerziellen Größe, anhand der Erdgaszufuhr aus einem Bohrloch im Eigentum von EnCana in Alberta zeigen. "Vapermas Membrantechnologie ist eine einfache, effiziente und umweltfreundliche Plattform zur Verwendung in der Branche für Erdgas- und Biotreibstoffverarbeitung", sagt Vicky J. Sharpe, CEO von SDTC. "Wir sind überzeugt, dass Kanada damit eine weltweite Führungsposition auf diesem Gebiet einnehmen kann".

Bohrbeginn am CO<small>2</small>-Speicher Ketzin

Das GeoForschungsZentrum Potsdam (GFZ) hat mit den Bohrarbeiten für den unterirdischen CO<small>2</small>-Testspeicher in Ketzin begonnen. Im Rahmen des <a href=http://www.co2sink.org>CO2SINK</a>-Projekts sollen hier in den nächsten 2 Jahren 60.000 t CO<small>2</small> in über 700 m Tiefe gespeichert werden. Bohrbeginn am CO<small>2</small>-Speicher Ketzin <table> <td><% image name="Bohrbeginn_Ketzin" %></td> <td align="right"> 18 Partner aus 9 Ländern untersuchen erstmals, wie CO<small>2</small> in tief gelegenen - mit Salzwasser gefüllten - porösen Gesteinsschichten eingebracht und gespeichert werden kann. Um die Speicherung zu überwachen, werden 2 zusätzliche Bohrungen in 800 m mit Sensorik bestückt. Rolf Emmermann vom GFZ Potsdam erklärt: "Die Menge CO<small>2</small>, die wir dort jährlich speichern wollen, entspricht dabei jener, welche die Potsdamer Bevölkerung pro Jahr ausatmet. Das wird ausreichen, Erkenntnisse über die Injektion, die Sicherheit des Speichers und über mögliche Langfristrisiken und -kosten zu gewinnen." </td> </table><p> <small> Die erste Bohrung soll der Einspeisung von CO<small>2</small> in den Speicherhorizont dienen. Verwendet wird CO<small>2</small> mit einem Reinheitsgrad von 99,9 %, welches normalerweise in Getränken wie Mineralwässern und Bier eingesetzt wird. </small> Die ausgesuchte Gesteinsformation stellt ein natürliches Labor dar, das sich wegen seiner Geologie gut für das geplante Vorhaben eignet. Bereits in 400 m Tiefe über einem ehemaligen Erdgasspeicher befindet sich eine undurchlässige Deckschicht. Der vorgesehene CO<small>2</small>-Testspeicher wiederum liegt fast doppelt so tief und weist eine weitere dichte Deckschicht über sich auf. Die Bohrungen finden an einer Stelle statt, an der sich nach aktuellem Kenntnisstand kein Erdgas im Untergrund befindet. Bei der Bohrung werden Bohrkerne gezogen, aus denen man weitere detaillierte Informationen über die Qualität des Speicherhorizontes und der Abdeckschichten gewinnt. Während des Experiments findet eine kontinuierliche Überwachung des Areals von der Oberfläche bis in die Tiefe statt. Es werden Mess-Sonden in die Bohrlöcher eingefahren, um die Eigenschaften der Gesteine in den unterschiedlichen Tiefenlagen mit 3D-Seismik (ähnlich der Ultraschalldiagnostik in der Medizin) zu quantifizieren. Es kommen geoelektrische und thermische Verfahren zum Einsatz, und es werden die Reaktionen des CO<small>2</small> mit dem Nebengestein in-situ untersucht.

February 26th

Neues Polypropylen verbessert Verpackungseimer

<a href=http://www.borealisgroup.com>Borealis</a> hat mit dem Polypropylen BH374MO ein neues Material speziell für Hersteller von Eimern für Verpackungszwecke entwickelt. Es sorgt für hohe Steifigkeit, geringes Stückgewicht und hervorragende Antistatik aus - all das bietet Vorteile bei Transport, Lagerung und Vermarktung. Neues Polypropylen verbessert Verpackungseimer <% image name="Borealis_Eimer" %><p> <small> Das neue Polypropylen BH374MO optimiert die Prozesseffizienz und liefert Eimer mit ausgezeichneten Stapeleigenschaften und ansprechender Erscheinung. </small> Dank einer niedrigeren Viskosität kann BH374MO leichter und schneller in Spritzgießformen mit einer oder mit mehreren Kavitäten verarbeitet werden, was kürzere Produktionszyklen, höheren Ausstoß sowie geringeren Energieverbrauch zur Folge hat. Die hohe Steifigkeit von BH374MO ermöglicht dünnere Wandstärken und damit ein geringeres Gewicht. Zudem lassen sich so neue Verbindungssysteme für die Henkel realisieren, die das Stapeln der leeren Eimer optimieren. Die überragende Festigkeit reduziert dabei die Gefahr eines Bruchs des Eimerbodens, der beim Stapeln der mit Flüssigkeit gefüllten Eimer besonderen Belastungen ausgesetzt ist. Ein antistatisches Additiv sorgt für eine staubfreie Verpackung, die ihr attraktives Erscheinungsbild lange Zeit behält. Dies ist besonders wichtig, da etwa 80 % aller für Verpackungszwecke genutzten Eimer weiß eingefärbt sind. Das Monomaterial BH374MO ist zudem zu 100 % rezyklierbar.

Borealis errichtet Meltblown-Anlage in Linz

<a href=http://www.borealisgroup.com>Borealis</a> errichtet in Linz eine Polyolefin-Meltblown-Anlage zur Förderung von Non-woven-Innovationen. Die Investitionen umfassen die Installation einer eigenen Pilotanlage sowie andere Laborausrüstungen. Es ist dies das erste Mal, dass ein Polyolefin-Lieferant eine eigene Meltblown-Pilotanlage installiert. Borealis errichtet Meltblown-Anlage in Linz <% image name="Borealis_Meltblow" %><p> Die neue Pilotanlage unterstützt kosteneffektive Tests von Meltblown-Verfahren, die mit Kunden durchgeführt werden und beschleunigt so die Einführung neuer Produkte. Polyolefine für die Meltblown-Industrie werden vorwiegend in Hygieneprodukten wie Babywindeln, Damenhygieneartikeln, Medizin- und Schutzbekleidung, Gesichtsmasken und andere Produkte für Wasser- und Luftfiltration genutzt. Nina Ackermans, Marketing Manager bei Borealis, erläutert: „Die Meltblown-Materialien benötigen neue Leistungsmerkmale und Verarbeitungseigenschaften, um das Potenzial von Non-woven zu erweitern. Unsere neuen Testmöglichkeiten bieten die erforderliche Flexibilität, neue Polymerkonzepte für die Märkte der Zukunft zu entwickeln.“

2006: Schwarz Pharma erreicht Umsatzmilliarde

<a href=http://www.schwarzpharma.com>Schwarz Pharma</a> hat 2006 den Umsatz um 1 % auf 1 Mrd € erhöhen können. Das EBIT verbessert sich von minus 17 auf plus 49,5 Mio €. Der Jahresüberschuss erreicht 12,4 Mio € nach einem Verlust von 54,1 Mio € im Vorjahr. 2007 erwartet Schwarz Pharma einen Umsatz von 800-850 Mio € und ein positives Jahresergebnis. 2006: Schwarz Pharma erreicht Umsatzmilliarde <% image name="Schwarz_Pharma_Logo" %><p><p> &#8226; In den <b>USA</b> stieg der Umsatz des Omeprazol-Generikums 2006 um 3,9 % auf 191,4 Mio €. Bereinigt um die Generikaprodukte (insgesamt 253,2 Mio €) legte das US-Geschäft um 5,7 % auf 197 Mio € zu. &#8226; Der <b>Europa</b>-Umsatz war dagegen mit -1,9 % auf 512,6 Mio € rückläufig. Ursache waren weitere staatlich verordnete Preissenkungen - das Magen-Darm-Medikament <u>Rifun</u> (Pantoprazol) brach um knapp ein Viertel auf 39,9 Mio € und das Herz-Kreislauf-Präparat <u>Isoket</u> (Isosorbiddinitrat) um ein Fünftel auf 9,1 Mio € ein. &#8226; Im März hat Schwarz Pharma das Wirkstoffpflaster <b>Neupro</b> (Rotigotin transdermales System) zur Parkinson-Behandlung in Deutschland eingeführt und spielte damit bereits 7,2 Mio € Umsatz ein. &#8226; Die <u>F&E-Kosten</u> gingen um 16,9 % auf 215,1 Mio € zurück, da sich im Vorjahr geleistete Aufwendungen (63,3 Mio €) für den Erwerb der verbliebenen Rotigotin-Lizenzzahlungen nicht wiederholten. &#8226; 2006 erreichten die <u>sonstigen Erträge</u> 136,5 Mio € gegenüber 8,2 Mio € in 2005. Dieser Anstieg resultiert aus den Meilenstein- und Abschlagszahlungen von Pfizer für Fesoterodin-Lizenzrechte (94,2 Mio €) sowie dem Erhalt der Gratifikation der Familie Schwarz (42 Mio €). &#8226; Mit 54,1 Mio € erfolgte der überwiegende Teil der <u>Investitionen</u> in Sachanlagen, vor allem in die begonnene Erweiterung der Feinchemieproduktion im irischen Shannon. Schwarz Pharma hat 2006 den Personalstand um 3,8 % auf weltweit 4.327 Mitarbeiter erhöht - Einstellungen erfolgten vor allem im Außendienst und in der Forschung. &#8226; <b>2007</b> werden innovative Medikamente Umsatzrückgänge vor allem infolge des rückläufigen Geschäfts in den USA nicht ausgleichen können: Erwartet wird ein Umsatz von 800 bis 850 Mio €, unterm Strich soll aber wieder ein positives Jahresergebnis stehen. Hierzu sieht die Planung auch Produktverkäufe oder Partnerschaften vor.

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