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March 16th, 2007

2006: Celesio steigert Umsatz auf 21,6 Mrd €

Der Pharmagroßhändler <a href=http://www.celesio.com>Celesio</a> hat 2006 zum 20. Mal in Folge Umsatz und Ergebnis vor Steuern gesteigert. Das Vorsteuerergebnis ist von 554,5 auf 590,1 Mio € gewachsen. Für 2007 ist Celesio optimistisch. 2006: Celesio steigert Umsatz auf 21,6 Mrd € <% image name="Celesio_Oesterle" %><p> Der Umsatz von Celesio wuchs um 5,3 % auf 21,6 Mrd €. Zur positiven Entwicklung trugen auch die erstmals konsolidierten dänischen Pharmagroßhändler und Logistikdienstleister K.V. Tjellesen und Max Jenne sowie der Ausbau des Apothekennetzes bei. Insgesamt legte der Jahresüberschuss um 10,3 % auf 425,6 Mio € zu. "Celesio ist gut im Markt positioniert", bekräftigte Vorstandsvorsitzender Fritz Oesterle. "Celesio wird die Herausforderungen und Chancen, die veränderte Pharmamärkte in Europa bieten, für weiteres Wachstum nutzen". Das Unternehmen wird vom voraussichtlichen Wachstum des europäischen Pharmamarkts - ohne staatliche Maßnahmen - in Höhe von rund 5 % im Jahr 2007 profitieren.

Degussa eröffnet Science-to-Business Center Bio

<a href=http://www.degussa.de>Degussa</a> hat sein neues Science-to-Business Center Bio in Marl, Nordrhein-Westfalen, in Betrieb genommen. In dem Zentrum für Weiße Biotechnologie entwickeln 60 Mitarbeiter zusammen mit Industrie- und Hochschulpartnern neue Biotech-Produkte und Prozesse auf Basis nachwachsender Rohstoffe. <% image name="Degussa_Marl_Center" %><p> <small> Alfred Oberholz, Stellvertretender Vorsitzender der Degussa-Geschäftsführung, erklärt: „Die Weiße Biotechnologie ist eine der Schlüsseltechnologien für die chemische Industrie. Mit ihrem Werkzeugkasten können wir nicht nur klassische petrochemische Verfahren ersetzen, sondern auch Produkte mit völlig neuen Eigenschaften entwickeln.“ </small> Degussa investiert innerhalb von fünf Jahren rund 50 Mio € in das Science-to-Business Center. Die hier zu entwickelnden Zukunftstechnologien werden mit 11,3 Mio € aus Mitteln des Landes NRW unterstützt, kofinanziert durch die EU. Darüber hinaus unterstützt die Bundesrepublik Deutschland das Center mit 7 Mio €. Degussa hat in den letzten Jahren umfangreiches Know-how im Bereich der Bioprozesse aufgebaut, unter anderem mit ihren Projekthäusern Biotechnologie und ProFerm. Auf dieser Grundlage werden im neuen Science-to-Business Center hocheffiziente Verfahren entwickelt, die nicht mehr auf fossilen, sondern auf nachwachsenden Rohstoffen basieren. Energiequellen und Rohstoffe der Zukunft stammen etwa aus Raps, Soja, Kartoffeln, Zuckerrohr, Mais oder Rüben. Die Schwerpunkte im Science-to-Business Center liegen unter anderem in der Forschung für Oberflächenbeschichtungen und Drug Delivery-Systeme. Zudem wird an Pharmawirkstoffen und schonenden Inhaltsstoffen für Cremes und Lotionen geforscht. Weit ist Degussa bereits beim Einsatz von Bioprozessen, um Pharma-Aminosäuren für Infusionslösungen, Aminosäuren für die Tierernährung oder auch spezielle Bausteine für Medikamente herzustellen. Degussa eröffnet Science-to-Business Center Bio

2006: Adler-Lacke in Deutschland am Vormarsch

Die deutsche Tochter der Tiroler Lackfabrik <a href=http://www.adler.at>Adler</a> ist 2006 um 29 % auf 7,6 Mio. € gewachsen. Heuer wollen die Tiroler mit der neuen "edition 21" punkten. <% image name="Adler_Lachmann" %><p> Eckhard Lachmann, der Chef der Adler-Lackvertrieb GmbH mit Sitz in Rosenheim, begründet die Umsatzsteigerung insbesondere mit einer „klaren Serviceorientierung“. Zum neuen Service-Stützpunkt in Essenbach bei Landshut soll demnächst ein weiterer Service-Stützpunkt in Dornstadt bei Ulm hinzu kommen. <% image name="Adler_Pinsel_in_Dose" %><p> Auch 2007 will Adler das Geschäft am deutschen Markt ausbauen. Dazu wird die Markteinführung der völlig neuen Farbkollektion „edition 21“ beitragen: Sie wurde den Vertriebspartnern bereits vorgestellt und wird nun in den nächsten Monaten am Markt eingeführt. 2006: Adler-Lacke in Deutschland am Vormarsch

Sprit aus Holz: Stora Enso und Neste Oil gehen's an

Der finnische Forstindustriekonzern <a href=http://www.storaenso.com>Stora Enso</a> hat sich mit <a href=http://www.nesteoil.com>Neste Oil</a> in einem Joint-venture zusammengetan, um gemeinsam Biokraftstoffe der zweiten Generation zu entwickeln. <% image name="Neste_Biodiesel" %><p> <small> Biodiesel aus Pflanzenöl und tierischen Fetten beherrscht Neste wie kein andrer. Jetzt versuchen sich die Finnen auch an der Holzverspritung. </small> In der ersten Phase wird in Stora Ensos finnischem Werk Varkaus für 14 Mio € eine Demoanlage gebaut. Die Anlage, an der die Vertragspartner mit jeweils 50 % beteiligt sind, wird voraussichtlich im Verlauf des Jahres 2008 in Betrieb genommen. Zur Implementierung der Entwicklungsphase und Kommerzialisierung der Biokraftstoffe auf Holzbasis wird die Kompetenz von Stora Enso, Neste Oil und vom Technischen Forschungszentrum von Finnland (VTT) genutzt. Nach der Entwicklungsphase wird das Joint-venture an einem von Stora Ensos Produktionsstandorten eine Anlage in industriellem Maßstab bauen. Innerhalb des Joint-ventures ist Stora Enso für die Anlieferung der Holzbiomasse zuständig und verwendet die erzeugte Wärme in ihrem Zellstoff- und Papierwerk. Neste Oil ist für die Raffinierung und Vermarktung der produzierten Biokraftstoffe verantwortlich. Sprit aus Holz: Stora Enso und Neste Oil gehen's an

March 15th

2006: Bayer auf Rekordhoch

<a href=http://www.bayer.de>Bayer</a> hat 2006 ein operatives Ergebnis auf Rekordniveau erzielt. Bayer-Boss Werner Wenning spricht vom "bedeutendsten Jahr der Unternehmensgeschichte". Dank der Schering-Übernahme kletterte der Umsatz um 17,2 % auf 28,96 Mrd €. Nach Sondereinflüssen steigerte Bayer das EBIT um 9,9 % auf 2,76 Mrd €. 2006: Bayer auf Rekordhoch <% image name="Bayer_Wenning" %><p> <small> Bayer-Chef Werner Wenning: "2007 wird sich unsere Ertragskraft weiter verbessern." </small> Das EBIT vor Sondereinflüssen erreichte mit 3,48 Mrd € ebenfalls ein Allzeithoch. Und das bedeutet, dass die Bayer-Lokomotive nunmehr das 16. Quartal hintereinander im jeweiligen Vorjahresvergleich zulegen konnte. Besonders erfolgreich: <u>Bayer HealthCare</u>, wo die Schering-Akquisition Flügel verlieh: Der Umsatz stieg hier um 46,6 % auf 11,72 Mrd €. „Unter Einbeziehung der Schering-Umsätze aus dem 1. Halbjahr ergibt sich für Bayer Schering Pharma 2006 ein Pro-forma-Umsatz von über 10 Mrd €“, so Wenning. Die wichtigsten Ergebnisträger: Das Kontrazeptivum Yasmin (+35,5 %), das Potenzmittel Levitra (+20,8 %), Kogenate zur Behandlung der Bluterkrankheit (+18,7 %) und Betaferon (+14,3 %). Das Krebsmedikament Nexavar hat bereits im Jahr der Markteinführung einen Umsatz von 130 Mio € erzielt. Der Umsatz von <u>Bayer CropScience</u> ging dagegen noch einmal um 3,3 % auf 5,7 Mrd € zurück. Hier galt weiterhin: Ungünstige Witterung und schwierige Marktverhältnisse insbesondere in Brasilien, Preisdruck durch Generika und ein verstärkter Trend zum Anbau genveränderter Pflanzen. Beim klassischen Pflanzenschutz sank der Umsatz um 4,7 % auf 4,64 Mrd €, das Umsatzziel von 1 Mrd € mit jungen Wirkstoffen, die ab 2000 eingeführt wurden, konnte dagegen erreicht werden. <u>Bayer MaterialScience</u> weitete die Erlöse um 7,6 % auf 10,16 Mrd € aus - dank höherer Absatzmengen bei insgesamt leicht gestiegenen Preisen. Mittlerweile ist Bayer der weltgrößte Hersteller von Polycarbonat geworden - diesen Kunststoff produzierte Bayer 2006 bei einer Kapazitätsauslastung von 90 %. Heuer steht ein weiterer Produktionsausbau in China bevor. Allerdings erwartet Wenning heuer Steigerungen bei den Energie- und Rohstoffkosten von 150 bis 200 Mio €. Zuletzt wurde das Ergebnis in Asien auch durch Anlauf- und Stillstandskosten sowie den Ausbau der Vertriebsorganisation belastet. Auch für 2007 stehen die Zeichen auf Wachstum: Für das Gesamtjahr erwartet Bayer eine weitere Verbesserung der Ertragskraft. Der Umsatz soll um mehr als 10 % zunehmen. „Wir planen, unsere EBITDA-Marge leicht zu verbessern“, so Wenning. Investieren will er 1,7 Mrd €, die F&E-Ausgaben sollen 2,8 Mrd € betragen. <b>Ziele für 2009.</b> Bayer hat auch eine längerfristigen Ausblick gewährt und spricht von "einer neuen Ergebnisdimension ab 2009": Dann soll der Konzern eine EBITDA-Marge von 22 % erwirtschaften - 2002 lag sie Marge noch bei 12 %. Dabei wird vor allem im HealthCare-Geschäft mit einer sehr positiven Entwicklung gerechnet. Für 2009 strebt Bayer hier eine bereinigte EBITDA-Marge von etwa 27 % an. Auch Bayer CropScience soll die Rendite bis 2009 steigern und – in einem normalen Marktumfeld – einen Wert in der Größenordnung von 25 % erreichen. Für Bayer MaterialScience wird in Jahren mit guten wirtschaftlichen Rahmenbedingungen eine bereinigte EBITDA-Marge von mehr als 18 % erwartet. <b>In Österreich</b> konnte Bayer 2006 den Umsatz um 22 % auf 239 Mio € erhöhen - vor allem dank der Schering-Integration. HealthCare legte in Österreich um 47 % auf 100 Mio €, CropScience blieb stabil bei 24,9 Mio € und MaterialScience wuchs um 11 % auf 111 Mio € Umsatz.

Steirische BioDiesel versechsfacht Umsatz

<a href=http://www.biodiesel-intl.com>BDI - BioDiesel International</a> hat im Geschäftsjahr 2006 ihren Umsatz um 500,3 % auf 87,81 Mio € gesteigert. Das EBIT hob von 0,41 auf 13,97 Mio € ab. <% image name="Diesel" %><p> Besonders bei den Multi-Feedstock-Anlagen, die auf Basis unterschiedlicher Rohstoffe, etwa Tierfett oder Altspeiseöl, Biodiesel erzeugen können, steigt die Nachfrage laut BDI-Chef Wilhelm Hammer weiterhin an. Diese Technologie ermögliche eine erhebliche Kostenreduzierung bei den Rohstoffen, dem wesentlichen Kostenfaktor bei der Erzeugung von Biodiesel. Der Auftragsbestand zum 31. Dezember 2006 hatte ein Volumen von 99,5 Mio €. Die veränderten Rahmenbedingungen für erneuerbare Energien würden für erhebliche zusätzliche Wachstumspotenziale für Biokraftstoffe sorgen. Bei den Multi-Feedstock-Anlagen versteht sich BDI, das derzeit mehr als 100 Mitarbeiter beschäftigt, als weltweiter Technologie- und Marktführer. Der neueste Auftrag kommt aus Irland: An der dortigen Ostküste (New Ross) wird BDI für 21 Mio € eine Biodiesel-Anlage mit einer Kapazität von 30.000 Jahrestonnen (34 Mio l) bauen. Das Werk des Auftraggebers Green Biofuels Ireland soll Mitte 2008 in Betrieb gehen. Steirische BioDiesel versechsfacht Umsatz

March 13th

Organon: Statt Börsegang Verkauf an Schering-Plough

<a href=http://www.akzonobel.com>Akzo Nobel</a> verkauft seine Pharmasparte Organon für 11 Mrd € an den US-Konzern <a href=http://www.schering-plough.com>Schering-Plough</a>. Der seit langem angekündigte Börsengang von Organon ist damit vom Tisch. Der Besitzwechsel soll in der zweiten Jahreshälfte abgeschlossen werden. <% image name="Akzo_Nobel" %><p> <small> Akzo Nobel will sich künftig auf seine Rolle als Chemie- und Farbenproduzent konzentrieren. </small> Schering-Plough-Boss Fred Hassan kommentiert: "Organon BioSciences passt ausgezeichnet zu Schering-Plough - strategisch, wissenschaftlich und finanziell. Es baut auf unserer wachsenden Stärke in der Primärversorgung auf und ermöglicht uns Zugang zu Produkten für das zentrale Nervensystem sowie Gesundheitsprodukten für Frauen." Organon füllt insbesondere die Lücke bei Projekten im fortgeschrittenen Entwicklungsstadium. Denn neben den derzeit auf dem Markt befindlichen Produkten hat Organon BioSciences derzeit 5 Präparate in Phase III, darunter: &#8226; Asenapin, ein neuartiges Psychopharmakon zur Behandlung von Patienten mit Schizophrenie oder akuter Manie bei bipolaren Störungen; &#8226; Sugammadex zu Auflösung neuromuskulärer Blockaden unter chirurgischen Eingriffen; &#8226; NOMAC/E2, ein orales Verhütungsmittel, das Nomegestrolacetat, ein neuartiges Progesteron, und Östriadiol, ein natürliches Östrogen, enthält; &#8226; ORG36286, ein langwirksames rekombinantes Hormon zur Follikelstimulation bei Unfruchtbarkeit; &#8226; Esmirtazapine zur Behandlung von Schlafstörungen und möglicherweise auch Hitzewallungen bei Frauen in der Menopause. Organon BioSciences bringt eine ständig wachsende Produkt- und Geschäftsbasis mit Spitzenumsätzen von fast 5 Mrd $ ein. Für 2006 weist Organon Umsätze von 3,4 Mrd $ aus, unter anderem mit dem Hormonpräparat Follistim/Puregon (zur Follikelstimulation bei Unfruchtbarkeit), dem Muskelrelaxans Esmeron/Zemuron sowie den Verhütungsmitteln NuvaRing und Implanon. Darüber hinaus ist Intervet mit einem Umsatz von etwa 1,5 Mrd $ eines der drei führenden Unternehmen im Bereich der Veterinärmedizin. Schering-Plough rechnet durch die Übernahme mit einem jährlichen Synergiepotenzial von 500 Mio $, das innerhalb von drei Jahren realisiert werden soll. Organon: Statt Börsegang Verkauf an Schering-Plough

Nuvera installiert Wasserstofferzeugung in den USA

<a href=http://www.nuvera.com>Nuvera Fuel Cells</a> hat mit der <a href=http://www.dekabatteries.com>East Penn Manufacturing Company</a> sein erstes PowerTap-Wasserstofferzeugungssystem installiert. Es wurde im Distribution Center von East Penn in Topton, Pennsylvania, in Betrieb genommen. Nuvera installiert Wasserstofferzeugung in den USA <% image name="Nuvera" %><p> Der erzeugte Wasserstoff betreibt eine Brennnstoffzellen-betriebene Gabelstaplerflotte. Das System wurde im Rahmen eines Praxistests der neuen Readypower-Einheit installiert. ReadyPower kombiniert Nuveras Brennstoffzellentechnologie mit der Bleiakkumulatorkonstruktion von East Penn. PowerTap besteht aus der Wasserstofferzeugungseinheit PTG-50 sowie PTH, dem Kaskadenspeicher-, Verdichtungs- und Innenraumtankmodul. Das System stellt Wasserstoff aus Erdgas mit einer Leistung von 2,4 kg/h her. Herzstück ist Nuveras Dampfreformer, der mit der PSA-Technologie (Pressure Swing Adsorbtion) Wasserstoff mit einer Mindestreinheit von 99,995 % liefert. Das Modul enthält ein System zur Fernüberwachung für Betriebs-, Wartungs-, Diagnose- und für Zuverlässigkeitsprüfungen. Das PTH Kaskadenspeicher-, Verdichtungs- und Tankanlagenmodul kann unabhängig von der Erzeugungseinheit betrieben werden. Der Verdichter ist ein hydraulischer Druckverstärker, der das dreistufige Kaskadenspeicher-/Vorratstanksystem mit einem maximalen Betriebsdruck von 455 bar versorgt. Das Kaskadenspeicher- und Vorratstanksystem liefert einen höheren und gleichmäßigeren Fülldruck bis zu 350 bar. Somit beträgt die &Oslash; Betankungszeit für einen Industriegabelstapler weniger als 5 min.

Battenfeld beschleunigt den Mikrospritzguss

<a href=http://www.battenfeld-imt.com>Battenfeld</a> hat bei seinem Microsystem 50 dank einer neuen elektronischen Kurvenscheibe die Dynamik des Einspritzaggregats durch die Entwicklung eines neuen Antriebs um den Faktor 3 erhöht und so das Abbrems- und Beschleunigungsverhalten optimiert. <% image name="Battenfeld_Micro28A_weiss" %><p> <small> Die Fertigung von Mikropräzisionsbauteilen ist für viele Entwicklungen in unterschiedlichsten Branchen zu einem wichtigen Fortschrittsmotor geworden. Mit dem Microsystem 50 können solche Bauteile effizient und zuverlässig gefertigt werden. Für dessen Einspritzeinheit hat Battenfeld ein neues Antriebssystem entwickelt. </small> Das Microsystem 50 nutzt die Kombination aus Schneckenvorplastifizierung und Kolbeneinspritzung, um niedrigste Bauteilgewichte mit hoher Präzision zu fertigen. Mit dieser speziell auf Mikrobauteile zugeschnittenen Anlage hat der Verarbeiter ein 4-5fach größeres Verarbeitungsfenster und konstantere Fertigungstoleranzen als mit konventioneller Technologie. Battenfeld beschleunigt den Mikrospritzguss

2006: Kupfernachfrage wächst auf 17,2 Mio t

Die weltweite Kupfernachfrage wuchs laut <a href=http://www.eurocopper.org>European Copper Institute</a> im Vorjahr um 3,3 % auf 17,2 Mio Jahrestonnen. Der enorme Bedarf beruht zum einen auf der wachsenden Industrialisierung Indiens und Chinas. Zudem eröffnen sich neue Anwendungen etwa in Antriebssystemen mit hohen Wirkungsgraden oder antibakteriellen Krankenhausbeschichtungen. 2006: Kupfernachfrage wächst auf 17,2 Mio t <table> <td><% image name="Kupfer" %></td> <td> Kupfer bestimmte von Anbeginn den Fortschritt der Menschheit. Dank seiner elektrischen Leitfähigkeit prägte es auch die zweite industrielle Revolution und ist heute unverzichtbar in der modernen IT. Die Bandbreite der Einsatzmöglichkeiten von Kupfer und Kupferlegierungen ist enorm. Nicht zuletzt deshalb wachsen die Gebrauchszahlen von Kupfer seit mehr als einem Jahrhundert unaufhörlich: Die weltweite Nachfrage ist von 0,5 Mio t im Jahre 1900 auf rund 17,2 Mio in 2006 gestiegen. </td> </table> Und der Trend hält an: Die International Copper Study Group prognostiziert für Ende 2007 ein weiteres Wachstum von 4,2 % auf 17,9 Mio t. Bereits 41 % des in Europa und mehr als 50 % des in Deutschland verwendeten Kupfers stammen dabei aus dem Recycling, der inzwischen weltweit größten "Kupfermine". <table> <td> <u>Speziell im Gesundheitsbereich</u> würde sich anbieten, die seit der Antike bekannten antibakteriellen Eigenschaften von Kupfer vermehrt auszunutzen: Eine von der Uni Southampton durchgeführte Studie hat ergeben, dass 10 Mio der methicilinresistenten Staphylokokken (MRSA), auf einer Kupferfläche aufgebracht, innerhalb von 1,5 h abstarben. Die gemeinhin an den Türklinken in Krankenhäusern beobachteten MRSA-Mengen liegen 10.000 Mal weniger als im Labortest und dürften somit in nur 30 min verschwunden sein. </td> <td><% image name="Kupfer_Fittings" %></td> </table> Wenn man die Türklinken, Wagen und andere Gegenstände, die häufig von Patienten und Krankenhauspersonal berührt werden, durch Kupfer oder Legierungen wie Messing ersetzen würde, könnten Kreuzinfektionen vermieden werden. Ein entsprechender Versuch wird im April im Krankenhaus von Birmingham als in situ-Experiment gestartet.

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