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March 21st, 2007

2006: GEA am Weg der Genesung

<a href=http://www.geagroup.com>GEA</a> hat 2006 den Umsatz um 28,2 % auf 4,35 Mrd € steigern können. Unterm Strich blieb zwar noch ein kräftiger Verlust übrig, jedoch: Im Kerngeschäft konnte das EBIT um 32,3 % auf 298,2 Mio € verbessert werden. Den Auftragseingang konnte GEA um deutlich mehr als 1 Mrd € oder 35,1 % auf 4,98 Mrd € steigern. <% image name="GEA_Oleas" %><p> <small> "Nach dem Verkauf des Großanlagenbaus wird GEA ein gesunder und äußerst profitabler Konzern sein. Aufgrund der sehr gut gefüllten Auftragsbücher sowie der weiterhin ungebrochenen Konjunktur sind die Aussichten für das Geschäftsjahr 2007 sehr positiv," so GEA-Chef Jürg Oleas. </small> <b>Konzernverlust.</b> Das Ergebnis nach Steuern der fortgeführten Geschäftsbereiche beträgt 187,4 Mio €. Das Ergebnis der nicht fortgeführten Geschäftsbereiche einschließlich der voraussichtlichen Verluste und Vorsorgeaufwendungen aus dem Verkauf der Lentjes, aber ohne den positiven in 2007 anfallenden Ertrag aus dem Verkauf der Lurgi, beträgt minus 475,6 Mio €. Das Konzernjahresergebnis beläuft sich danach auf minus 288,2 Mio €. Nach dem Verkauf des Großanlagenbaus wird sich der Konzern auf den Ausbau seiner Kernkompetenz Verfahrenstechnik konzentrieren. Organisches Wachstum und Akquisitionen werden dabei gleichermaßen Auftragseingänge und Umsätze fördern. Für 2007 und 2008 erwartet der Vorstand auf der Basis des sehr hohen Auftragseingangs 2006 in Höhe von 5 Mrd € einen Anstieg des Geschäftsvolumens. GEA geht von einem Umsatzanstieg von jeweils 5-10 % in den kommenden beiden Geschäftsjahren aus. Das operative Ergebnis wird überproportional wachsen. Unter der Voraussetzung, dass die Konjunktur sich weiterhin positiv entwickelt, erwartet der Vorstand für den Konzern eine Verbesserung der EBIT-Marge von heute 6,9 % auf über 8 % in den nächsten 3 Jahren. Aus heutiger Sicht wird für 2007 die Zahlung einer Dividende wieder aufgenommen. 2006: GEA am Weg der Genesung

Monsanto & BASF: 1,2 Mrd € für gemeinsame F&E

<a href=http://www.basf.de>BASF</a> und <a href=http://www.monsanto.com>Monsanto</a> haben die Forschung und Vermarktung der Pflanzenbiotechnologie gebündelt. Mit einem Budget von 1,2 Mrd € wollen sie in eine gemeinsame Pipeline landwirtschaftlich nutzbarer Pflanzeneigenschaften investieren. Monsanto & BASF: 1,2 Mrd € für gemeinsame F&E <% image name="BASF_Monsanto" %><p> <small>Ziel der Zusammenarbeit ist die Entwicklung von Nutzpflanzen mit höherem Ertrag sowie verbesserter Widerstandsfähigkeit gegenüber ungünstigen Umwelteinflüssen wie Trockenheit. </small> Die Vereinbarung betrifft die weltweit wichtigsten Nutzpflanzen: Mais, Soja, Baumwolle und Raps. Die gemeinsame Pipeline umfasst alle bestehenden und geplanten Programme beider Unternehmen für höheren Ertrag und Stresstoleranz. Sie besteht aus Projekten, die in den jeweiligen Pflanzenbiotechnologie-Forschungen der beiden Unternehmen entwickelt wurden. Die Zusammenarbeit sieht so aus, dass beide Unternehmen mögliche Gene benennen, von denen die vielversprechendsten beschleunigt gemeinsam weiterentwickelt und von Monsanto vermarktet werden sollen. Die ersten Produkte aus dieser Zusammenarbeit sollen in der ersten Hälfte des nächsten Jahrzehnts am Markt eingeführt werden. Jedes Unternehmen arbeitet darüber hinaus unabhängig voneinander weiterhin an der Entdeckung weiterer Pflanzeneigenschaften. Zusätzlich wollen die beiden Unternehmen gemeinsam Möglichkeiten erforschen, um Zysten-Nematoden bei Sojabohnen zu bekämpfen. Nematoden sind parasitische Würmer, die den Ertrag reduzieren oder vernichten können.

Gasmarkt: "Marktdruck von außen erhöhen"

Österreichs Energie-Regulierungsbehörde <a href=http://www.e-control.at>E-Control</a> setzt sich für den freien Zugang zu den europaweiten Gas-Infrastrukturen ein. Ein transparenter Sekundärmarkt - nicht zuletzt mit flexiblen LNG-Volumina - soll den Wettbewerb erhöhen. In Österreich selbst sind milliardenschwere Pipeline-Projekte geplant oder in Umsetzung. <% image name="LNG2" %><p> <small> Für einen transparenteren Gasmarkt sorgen: Die E-Control kann sich durchaus vorstellen, das österreichische Modell der AGGM für ganz Europa zu verwenden. </small> Österreichs Energiewirtschaft steht kurz vor dem letzten großen Infrastruktur-Ausbau: Die Offensive in den nächsten 5 Jahren wird sowohl im Strom- als auch im Gasbereich mehrere Milliarden Euro schwer sein und die Lücken in den internationalen Transitrouten schließen. Die erweiterten Netzkapazitäten sollen Gaskraftwerke in der Größenordnung von mindestens 4.000 MW einbinden, Österreichs Gas-Bezug diversifizieren helfen und den Stromhandel als solchen auf eine physikalisch sichere Basis stellen. Im Strombereich wird nun der Verbund den Lückenschluss des 380-kV-Netzes - nach jahrelanger Planung - nun endlich realisieren: Die Inbetriebnahme der rund 97 km langen Leitung vom Südburgenland ins steirische Kainachtal wird im ersten Halbjahr 2009 erwartet. Zudem steht die 125 km lange Salzburg-Leitung zwischen St. Peter und Kaprun an. Für den ersten Abschnitt bis Salzburg hofft der Verbund auf eine Inbetriebnahme 2009, für den des zweiten inneralpinen Abschnitts 2011 oder 2012. Insgesamt wird die Verbund alleine in den Netzbereich bis 2012 mehr als 800 Mio € investieren. <b>Neue Gaskraftwerke.</b> Der Netzausbau geht Hand in Hand mit der Planung und Errichtung neuer Kraftwerke - vorrangig Gaskraftwerke. Bis 2010 sind welche in Klagenfurt (Verbund, 400 MW), Mellach (Verbund, 800 MW), Timelkam (Energie AG, 400 MW) sowie Wien (Wien Energie, 150 MW) geplant; bis 2015 könnte jene in Peisching (EVN, 800 MW), Wien (Wien Energie, 650 MW), Ennshofen (Energie AG, 400 MW) und Riedersbach (Energie AG, 400 MW) folgen. Und das würde den Gasverbrauch um bis zu 5 Mrd m3 pro Jahr ansteigen lassen. <% image name="LNG3" %><p> <small> Pipeline-Bedarf: Alleine in Österreich werden derzeit Gaskraftwerke für 4.000 MW geplant, zudem herrscht an der TAG ein fünffacher Nachfrageüberhang. </small> Dieser Verbrauchszuwachs um fast ein Drittel ist schließlich mit einem dringend notwendigen Ausbau der Fernleitungs-Pipelines verbunden. Da nach dem Einbau von zwei Kompressoren ein weiterer Ausbau der Trans Austria Gasleitung (TAG) derzeit von der italienischen ENI - sie hält 90 % an der Röhre - nicht erwogen wird, müssen andere Varianten angegangen werden. <b>Neue Röhren. </b>Die <a href=http://www.aggm.at>AGGM</a> (Austrian Gas Grid Management) prüft derzeit mehrere Varianten - Varianten, die allesamt rund 600-700 Mio € kosten würden: Am wahrscheinlichsten ist eine weitere "Südleitung", die vom Hub Baumgarten über den Semmering in die Südwest- bzw. die Obersteiermark führen würde und von OMV, EVN, Steirische Gas-Wärme und Kelag errichtet werden würde. Variante 2 wäre die von OÖ Ferngas und Steirische Gas-Wärme zu bauende "Phyrnleitung", welche die beiden energiehungrigen Bundesländer in Österreich - Oberösterreich und die Steiermark - verknüpfen würde. Variante 3 meint die "Tauerngasleitung", die von der Salzburg AG und der E.ON-Tochter Ruhrgas errichtet werden würde. Diese Option hätte besonderen Charme: Sie würde einerseits den derzeit von Wingas, Gazexport und RAG ausgebauten Gasspeicher Haidach in Oberösterreich anbinden (dessen drei Betreiber verhandeln derzeit übrigens mit der E-Control über einen "nicht diskriminierenden Zugang" für Drittanbieter), einen Abzweiger in das bisher vom innerösterreichischen Gasnetz getrennten Tirol erlauben (wo die Tigas nach einer Beteiligung an der Südtiroler SEL GAS eine Pipeline über den Brenner legt) und zudem in direkter Linie zum von der OMV geplanten LNG-Terminal Krk in Kroatien führen. All diese Ausbaupläne - entschieden soll im Sommer von der E-Control-Kommission darüber werden - bekommen schließlich mit der von der OMV vorangetriebenen "Nabucco"-Röhre Richtung Türkei weitere Dimensionen: Denn dafür müsste bis 2012 auch die West Austria Gasleitung (WAG) noch einmal adaptiert werden, um die zusätzlichen 17-20 Mrd m³ aus dem Kaukasus, Persien und Ägypten auch nach Deutschland und Frankreich liefern zu können. <% image name="LNG4" %><p> <small> LNG-Regasifizierungs-Terminal im norditalienischen La Spezia: 96 Tanker haben 2006 hier 4,94 Mio m³ LNG abgeladen, was - aufgewärmt - eine Ausbeute von 2,9 Mrd m³ Erdgas bedeutete. Das ist etwa ein Drittel dessen, was derzeit jährlich in Österreich an Erdgas verbraucht wird. </small> <b>Neue Regulierung. </b> Begleitet werden diese gewaltigen Vorhaben von ambitionierten Plänen, eine europaweit deutlich transparentere Strom- und Gasregulierung zu erreichen. Speziell im Gasbereich existieren derzeit außer in Österreich und UK keine funktionierenden Märkte in Europa. Michael Schmöltzer, für den Gasbereich bei der E-Control zuständig, erklärt die aktuellen Regulierungsbestrebungen: "Derzeit sind in eine Reihe großer Südosteuropa-Pipelines wie etwa Nabucco oder eine Röhre von Italien Richtung Griechenland und die Türkei in Planung. Wir stellen derzeit im Rahmen so genannter Open Season-Verfahren sicher, dass bei diesen Projekten auch tatsächlich die gesamte nachgefragte Kapazität ausgebaut wird und nicht nur die jeweiligen Shareholderinteressen befriedigt werden." Vertragsblockaden und die "Unsitte der Ausnahmen" sollen also künftig vermieden werden. <b>Flexible Handelsströme.</b> Neben dieser netzübergreifenden Kapazitätsbeurteilung gilt es darüber hinaus, auch alternative Gasquellen koordiniert anzubinden. Und das meint insbesondere die "flexiblen Handelsströme via LNG". Denn: Rund ein Drittel des zusätzlichen Gasbedarfs könnte in den nächsten 10 Jahren damit bedient werden. Und gleichzeitig die exorbitant hohen Umsatzrenditen von 20 % und höher etwas eingegrenzt werden. Während Erdöl zwischen 12-15 x den Besitzer wechselt, bis es letztlich verbraucht wird, ist eine solche Handelsaktivität beim Gas noch weit entfernt. LNG könnte das ändern: Erhofft wird von den Regulatoren insbesondere die Etablierung so genannter Swap-Geschäfte, bei denen beispielsweise eine LNG-Lieferung an die Franzosen mit einer Gaslieferung über die TAG gegengerechnet wird. Dagegen wären die russischen Lieferanten machtlos. In Österreich selbst ist es seit der Marktliberalisierung gelungen, die gesamten Netzkosten von 550 auf 460 Mio € zu senken. Ab 2008 könnte die Einführung der Anreizregulierung die Netzkosten noch einmal kräftig nach unten drücken - darüber wird ebenso im Sommer entschieden. Interessantes Detail am Rande: Durch die Anbindung der geplanten Gaskraftwerke in Österreich würden die Netzkosten für den einzelnen Verbraucher weiter sinken - mehr Verbrauch je Röhre verbilligt den Transit. Mittlerweile werden die Pipelines übrigens auch einheitlich auf 40 Jahre abgeschrieben. <small> Beim <b>Liquefied Natural Gas</b> (LNG) gilt generell: Nach 3.000 km wird es billiger als der Pipeline-Import. Die Regasifizierungsterminals haben Kapazitäten zwischen 4-12 Mrd m³/Jahr, wobei derzeit die Wiedervergasung am LNG-Schiff etabliert wird - statt einem Terminal braucht es künftig also nur mehr ein Rohr und eine Mole. Aktuell beziehen in Europa vor allem Spanien (67,5 %), Portugal (52,7 %), Frankreich (28,5 %), Griechenland (18,4 %) und Belgien (17,7 %) größere Mengen ihres Erdgasbedarfs via LNG. EU-weit sind 25 Regasifizierungsterminals in Planung. LNG hat nur mehr 1/612 des Volumens von Erdgas und wird nach der Liquifizierung (das Erdgas muss davor insbesondere von Wasser und Unreinheiten wie Quecksilber und Schwefel befreit werden) via LNG-Tanker transportiert. Eine Upstream-Einheit kostet bei einer Kapazität von 10 Mio t/Jahre rund 4,5 Mrd $, ein LNG-Tanker 200-300 Mio $ und eine Regasifizierungseinheit ab 400 Mio $. Gegenwärtig sind 215 LNG-Tanker weltweit in Umlauf, weitere 120 bestellt. Für deren Dienste fallen rund 80.000 $ an - pro Tag. Die größten LNG-Exporteure sind heute Sonatrach, Petronas, Qatar Petroleum, Pertamina, Shell und BP. 2015 soll dieses Ranking von Qatar Petroleum vor Shell, NNPC, Pertamina, ExxonMobil und Sonatrach angeführt werden. Unter den Herkunftsländern führt Indonesien vor Malaysia, Qatar, Algerien, Australien, Trinidad, Nigeria, Oman, Brunei und Ägypten. </small> Gasmarkt: "Marktdruck von außen erhöhen"

RIM-Technologie im Spritzguss integriert

Spritzgussteile mit dekorativen Häuten, Lackschichten oder funktionalen Polyurethan-Beschichtungen könnten in der Herstellung durch ein neues Verfahren, das die Reaction Injection Molding (RIM)-Technologie integriert, wesentlich verbilligt werden. RIM-Technologie im Spritzguss integriert <% image name="Bayer_Dekorblende" %><p> <small> Die fein genarbte PUR-Oberfläche der Cupholder-Dekorblende zeigt keine Fehler wie etwa Schlieren, Blasen oder Farbseparationen. </small> Das Beschichten des Bauteils mit Polyurethan erfolgt dabei direkt im geschlossenen Spritzgießwerkzeug. Kürzlich haben <a href=http://www.bayerbms.de>Bayer MaterialScience</a> und <a href=http://www.krauss-maffei.de>Krauss-Maffei Kunststofftechnik</a> mit <a href=http://www.fischer-automotive-systems.de>fischer automotive systems</a> die Praxistauglichkeit des neuen Verfahrens mit Hilfe eines Prototypen geprüft. Gefertigt wurde eine mit 1,5 mm Polyurethan beschichtete Cupholder-Dekorblende, die fischer automotive systems sonst mit einem konventionellen Lackierverfahren für ein Oberklassefahrzeug in Serie herstellt. Das Verfahren basiert auf dem 2K-Spritzguss, allerdings kommt als zweite Komponente statt eines Thermoplasten ein reaktives PUR-System zum Einsatz, das über einen PUR-Mischkopf direkt in die Werkzeugkavität eingebracht wird. Das neue Verfahren ist in puncto Schichtdicke, Haptik und optischer Oberflächengestaltung sehr variabel. Mit ihm können sowohl dünne PUR-Lackschichten (&#8804; 1 mm) als auch dekorative PUR-Häute mit Dicken von etwa ein bis mehreren Millimetern kompakt oder geschäumt aufgebracht werden. Bei der Herstellung von PUR-Hautoberflächen hat das neue Verfahren im Vergleich zu bisher eingesetzten Fertigungsmethoden vor allem den Vorteil, dass das Bauteil in nur einem einzigen Werkzeug produziert werden kann. Die Investitionskosten, der logistische Aufwand und der Platzbedarf sind wesentlich geringer als bei einer separaten Lackierstraße. Da die Lackschicht direkt im Spritzgießwerkzeug aufgebracht wird, besteht keine Gefahr, dass die zu lackierenden Teile vor der Lackierung verschmutzt oder beschädigt werden. Zudem entsteht kein Overspray wie beim separaten Lackieren. Angewendet könnte die neue Technologie bei beschichteten Bauteilen für den Autoinnenraum (Armlehnen, Zierblenden, Türgriffen, Säulenverkleidungen, Handschuhfachdeckeln, Mittelkonsolen oder rutschfesten Ablagen für die Mittelkonsole). Auch die Fertigung großer Bauteile wie Türverkleidungen und Instrumententafeln, ist denkbar.

Systec & Services liefert Leitstand für Salutas

Die Sandoz-Tochter <a href=http://www.salutas.de>Salutas Pharma</a> hat das Karlsruher Systemhaus <a href=http://www.systec-services.com>Systec & Services</a> als GMP-Hardware-Lieferant für eine neue Verpackungslinie am Hauptstandort Magdeburg gewählt. Systec & Services liefert Leitstand für Salutas <% image name="Hexal_Kapselproduktion" %><p> In der Tablettenkonfektionierung des Generikaherstellers wurde eine alte Verpackungslinie durch eine neue abgelöst. Systec & Services hat dafür den Linienleitstand geliefert und die BDE-Anbindung durchgeführt. Letztere erfolgt über einen Embedded-PC, auf dem die Soft-SPS installiert ist. Hier werden die Betriebsdaten von der Linie via Profibus erfasst, verknüpft und an den Linienleitrechner weitergeleitet. Das System wird mit einem ERSD (Electronic Room Status Display) abgerundet, an dem linienweit relevante Produktionsdaten angezeigt werden. Als Peripheriegeräte sind noch je ein Etikettendrucker, ein mobiler Funkscanner sowie ein mobiler Handheld-Scanner eingebunden. <small> Salutas Pharma gehört zu den modernsten Pharmaproduktionszentren Europas. Das Leistungsspektrum umfasst die Bereiche Produktion, Konfektionierung, Analytik und Qualitätskontrolle, galenische Entwicklung sowie Lagerung und Versand. Rund 300 Wirkstoffen bilden die Basis für rund 10.000 Endprodukte. </small>

March 16th

2006: Quehenberger navigiert erfolgreich im Osten

Der Salzburger Logistikprofi <a href=http://www.quehenberger.com>Quehenberger</a> hat 2006 den Umsatz um 11 % auf 495 Mio € erhöhen können - insbesondere dank der Ostexpansion und dem Wachstum im Seefracht- und Containergeschäft. Einige Neukunden lieferten zudem spürbare Umsatzbeiträge. 2006: Quehenberger navigiert erfolgreich im Osten <% image name="Quehenberger_Hrazdira" %><p> <small> Klaus Hrazdira: „Etwas getrübt wird das gute Umsatz-Ergebnis durch dramatisch gestiegene Frachtkosten. Aus Wettbewerbsgründen konnten die Kostensteigerungen nicht ausreichend weitergegeben werden - das hatte entsprechende Auswirkungen auf die operativen Margen.“ </small> 2006 tätigte Quehenberger massive Investitionen in den Ausbau des heimischen Niederlassungsnetzes. Nach der Eröffnung des neuen Logistikcenters in Ludesch mit 8.400 m2 Lager- und Produktionsfläche wurde im Dezember das neue Speditionsterminal in Enns bezogen. Es lässt mit 8.700 m2 Umschlagsfläche die Be- und Entladung von 65 LKWs gleichzeitig zu und dient nun als Knotenpunkt für Transporte von und nach Westeuropa. Im Oktober erfolgte zudem am Cargo Center Graz der Spatenstich für eine neue Tankreinigungsanlage. Die neue Anlage, die im Mai 2007 eröffnet wird, verfügt über eine Reinigungsbox für die Innenreinigung von Tankcontainern, sowie eine Außenreinigungsanlage für LKW ab 3,5 t und Silotanker. <b>Überdurchschnittliche Ost-Entwicklung.</b> Mit der Eröffnung der Niederlassung Stip ging im Juni der erste Quehenberger-Standort in Mazedonien in Betrieb. Damit ist Quehenberger nun in 14 südost- und osteuropäischen Ländern mit eigenen Niederlassungen aktiv. Mit der Niederlassung in Pulawy wurde das polnische Netzwerk auf zehn Standorte ausgeweitet. In Russland ist nun mit den 3 neuen Standorten Samara, Saratov und Wolgograd auch der Süden Russland abgedeckt. Ein weiterer Standort in Wladiwostok befindet sich in Vorbereitung. Das Lager am Standort Velikji Novgorod wurde erheblich erweitert. „Im Osten können wir ein überdurchschnittliches Umsatzplus verzeichnen“, ist Hrazdira zufrieden. So liegt das Wachstum in Russland, Weißrussland und der Ukraine zwischen 30 und 60 %. Augrund der positiven Konjunkturprognosen und dem EU-Beitritt Rumäniens und Bulgariens erwartet er auch heuer eine ungebremste Nachfrage nach Logistikdienstleistungen in den südost- und osteuropäischen Märkten und setzt weiter auf Investitionen in diesen Ländern: „Neue Lager in Bukarest und Zagreb, der Ausbau der eigenen LKW-Flotte in Russland oder auch die Erschließung des bosnischen Marktes sind nur einige der geplanten Schritte“. <b> Neu: Kompletträder-Montage & Biodiesel-Logistik.</b> Mit neuen Geschäftfeldern wie der Kompletträder-Montage, im Reifen-Logistikcenter Traiskirchen, und der Biodiesel-Logistik, reagierte Quehenberger auf Marktanforderungen und Kundenbedürfnisse und entwickelte so sein Leistungsportfolio weiter. So werden in Traiskirchen seit Sommer auf 4 Montagelinien täglich rund 2.000 Räder für die Komplettradlieferung an Autohäuser montiert. Mit dem Geschäftsfeld Biodiesel-Logistik zählt Quehenberger zu den ersten Logistikern, die umfassende Lösungen für sämtliche logistische Anforderungen des Zukunftsmarktes Biodiesel anbieten. Neben der Transportorganisation übernimmt Quehenberger für BioDiesel Vienna seit Oktober auch die Transportdokumentation und Verzollung der Ware. „Beide Geschäftsfelder verzeichneten in den ersten Monaten eine ausgezeichnete Dynamik“, so Hrazdira. Im Sicherstellen von Laderaum sieht Hrazdira auch heuer eine große Herausforderung. „Auch wir müssen regelmäßig Transportkapazitäten zukaufen. Die höheren Kosten müssen wir in Folge an die Kunden weitergeben. So sind die Kosten im Nahverkehr 6 bis 8 % und im Komplettladungs-Bereich sogar um bis zu 30 % gestiegen. Hier hat 2006 eine Entwicklung begonnen, deren Ausmaß noch nicht absehbar ist.“ Abgesehen davon war für Quehenberger der Start ins neue Geschäftsjahr positiv. So konnte Ende Februar der holländische Chemie-Produzent DSM als Großkunde gewonnen werden. Hrazdira rechnet 2007 insgesamt mit moderatem Wachstum.

Gedruckte Elektronik: Nanoident startet in Linz

<a href=http://www.nanoident.com>Nanoident</a> hat in Linz die weltweit erste Fertigungsstätte für organische Halbleiter eröffnet. Das Unternehmen hat sich darauf spezialisiert, Computerchips auf verschiedene Trägermaterialien wie Glas, Keramik oder Plastik zu drucken. <% image name="Nanoident_Cleanroom" %><p> <small> Organische Halbleiter ermöglichen Chips auf flexiblem Trägermaterial. </small> Die Technologie verspricht ein großes Kostensenkungspotenzial und eröffnet neue Anwendungsgebiete. "Wir sehen unglaubliche Chancen für unsere Technologie. Immer mehr Marktführer erkennen die Fähigkeiten von gedruckten Elektronikbauteilen", sagt CEO Klaus Schröter. In der 800 m² großen Fabrik, die 400 m² Reinraum umfasst, will Nanoident jährlich 40.000 m² Halbleiterfläche herstellen - gleich viel wie eine konventionelle Chipfabrik modernster Bauart. Die Chips werden dabei nicht aus Silizium gefertigt, sondern in einem Druckprozess auf das Material aufgebracht, der dem Inkjet-Druckverfahren ähnelt. Die erforderlichen Druckmaschinen sind zwar industriegängige Maschinen, aber nicht mit dem Büro-Tintenstrahler vergleichbar. Grundlage der neuen Technologie ist die Nanoident-Semiconductor-2.0-Plattform. Sie ermöglicht die Entwicklung und Massenproduktion von auf gedruckten Halbleitern basierenden funktionellen Bauteilen wie Lichtsensoren, LEDs, Transistoren, Solarzellen, Widerständen, Kondensatoren und Verbindungselementen. In Zukunft wird die Plattform auch gedruckte OLED-Displays, Transistoren und integrierte Schaltkreise oder eine Kombination dieser Funktionen in einem einzelnen Gerät möglich machen. Die gedruckten Halbleitergeräte können biegfähig, leicht, ultra-dünn, zur einmaligen Verwendung oder sehr großflächig ausgelegt sein, was Anwendungsmöglichkeiten erschließt, die mit silikonbasierten Technologien nicht realisierbar sind. Mit dem neuen Produktionsverfahren ist es zudem möglich, Geräte innerhalb von Stunden anstatt Wochen herzustellen. <small> Analysten rechnen damit, dass der Markt für gedruckte Halbleiter bis 2025 auf mehr als 300 Mrd $ anwachsen wird. Einer der ersten Kunden von Nanoident ist ihre US-Tochter Bioident, die den Prototypen eines Allergie-Testgerätes präsentierte. Das Gerät ermöglicht 147 Allergietests mit einem einzigen Tropfen Blut. Weitere Anwendungsmöglichkeiten reichen von der Erkennung von Infektionskrankheiten bis hin zur Überwachung von Lebensmitteln. </small> Gedruckte Elektronik: Nanoident startet in Linz

Intercell-Adjuvans bei neuem TB-Impfstoff erfolgreich

Das dänische Statens Serum Institut (<a href=http://www.ssi.dk>SSI</a>) und <a href=http://www.intercell.com>Intercell</a> haben die Phase I-Studie des gemeinsamen Tuberkulose Impfstoffs abgeschlossen. Der neuartige Impfstoff wurde gesunden Erwachsenen verabreicht und erwies sich als sicher und sehr immunogen. <% image name="Injektionsspritzen" %><p> <small> Mit dem von der EU unterstützten Projekt soll der erhältliche TB-Impfstoff "BCG"/"Calmette" ersetzt oder seine Wirksamkeit in Erwachsenen verstärkt werden. </small> Die erfolgreichen Ergebnisse ermöglichen die rasche Weiterentwicklung des Impfstoffs - noch heuer soll eine klinische Studie in latent infizierten TB-Patienten und mit BCG-geimpften Probanden gestartet werden. Der neue H1-Impfstoff ist ein rekombinanter Subunit-Impfstoff, der 2 wichtige TB-Antigene (Ag85B und ESAT6), die aus der Forschungspipeline von SSI stammen, mit Intercells Adjuvans IC31 kombiniert. Diese Vakzine ist so aufgebaut, dass sie sowohl eigenständig als auch in Kombination mit BCG-Impfungen bzw. mit vorangegangenen Mykobaterien-Infektionen funktioniert. "IC31 zeigte ein hervorragendes Profil bei der Stimulation einer starken T-Zell-Antwort im Menschen, ähnlich wie es bereits in einer Reihe von Tiermodellen gezeigt werden konnte. Diese Ergebnisse bestätigen das Konzept unseres Adjuvans und unterstützen den breiten und vor allem kommerziellen Einsatz von IC31 in vielen verschiedenen prophylaktischen und therapeutischen Impfstoffen", kommentiert Intercells wissenschaftlicher Leiter Alexander von Gabain. <small> Jährlich sterben 2-3 Mio Menschen an <b>Tuberkulose</b>. Es wird erwartet, dass sich zwischen 2002 und 2020 rund 1 Mrd Menschen neu damit infizieren, weitere 150 Mio werden daran erkranken. Der existierende Impfstoff - BCG - gegen Tuberkulose ist einer der ältesten, die gegenwärtig verwendet werden, und verfügt nur über eine begrenzte Wirkungsweise. Bei der Verabreichung an Neugeborene schützt er 10-15 Jahre vor Tuberkulose Infektionen. Wenn der Impfschutz nachlässt, ist eine Auffrischung der Impfung aber nicht ausreichend. </small> Intercell-Adjuvans bei neuem TB-Impfstoff erfolgreich

2006: Nach Rekordjahr für SBO wird ausgebaut

Schoeller-Bleckmann Oilfield Equipment AG (<a href=http://www.sbo.co.at>SBO</a>) bestätigt die im Jänner bekannt gegebenen vorläufigen Zahlen für 2006. Demnach legte der Umsatz mit 239,5 Mio € um 39 % zu. Das EGT verdoppelte sich auf 46,8 Mio €. Das Konzernergebnis erhöhte sich um 99 % auf 34,4 Mio €. 2006: Nach Rekordjahr für SBO wird ausgebaut <table> <td><% image name="SBO_Grohmann" %></td> <td align="right"> Zudem kündigte SBO die Errichtung eines neuen Produktionswerkes am Standort Ternitz an. SBO konnte erstmals in der Oilfield Service-Industrie mehrjährige Kundenverträge für dieses Werk abschließen und damit als absolutes Novum für die Branche die Kunden-Lieferanten-Beziehung von der bisher üblichen Quartal-zu-Quartal-Bestellweise auf eine langfristige und damit besser planbare und abgesicherte Basis stellen. SBO-Chef Gerald Grohmann kommentiert: "Damit wären wir auch gegen einen etwaigen Zyklusabschwung optimal gerüstet, wenngleich wir derzeit ein Abklingen der Branchenkonjunktur nicht erkennen können." </td> </table> Mit dem Bau des neuen Werkes steigen die kumulierten Investitionen in Ternitz 2006 und 2007 auf 60 Mio €. Die Mitarbeiterzahl in Ternitz wird bis Ende 2007 auf rund 380 erhöht, was fast einer Verdoppelung in den letzten drei Jahren entspricht. Der Produktionsstart des neuen Werks ist im Frühjahr 2008 geplant. "Trotz der Großinvestitionen hat SBO aufgrund der niedrigen Nettoverschuldung von 15,7 Mio € bei einer Eigenkapitalquote von 60 % immer noch die Möglichkeit, bei günstiger Gelegenheit Akquisitionen zu realisieren", so Grohmann. Nach IEA-Schätzungen stieg der Welt-Ölverbrauch Ende 2006 von 83,6 auf 84,5 Mio Barrel pro Tag. Diese Entwicklung schlug sich auch im "Rig Count" (Anzahl der weltweit eingesetzten Bohranlagen) nieder. Dieser stieg von 2.993 Einheiten per Jahresende 2005 auf 3.125 Einheiten per Ende 2006. In den vergangenen 15 Jahren stieg der weltweite Rig Count um rund 71 % an. Zudem trugen das zunehmende Ausmaß der Abförderung der Lagerstätten sowie sinkende Fündigkeitsraten zum Anstieg des Rig Counts bei. Die intensivierten Bohrtätigkeiten spiegelten sich in einem anhaltend hohen Auftragsstand der SBO wider. Ende 2006 erreichte er ein All-Time High von 241 Mio €, was einer Steigerung von 80 % im Vergleich zum Vorjahr entspricht. Der Auftragseingang verbesserte sich um 30 % auf den neuen Rekordwert von 349 Mio €, wobei die Reichwerte der Aufträge bereits weit ins Jahr 2008 reicht. Ein Nachlassen des Aufwärtszyklus in der Oilfield Service-Industrie sei bei anhaltend stabiler Weltkonjunktur 2007 nicht in Sicht.

Messer baut neue Luftzerlegungsanlage in Spanien

Der Industriegasehersteller <a href=http://www.messergroup.com>Messer</a> investiert in der Provinz Tarragona 40 Mio € in eine der größten Luftzerlegunganlagen Spaniens. Über eine eigene Pipeline wird Messer damit die Versorgung der chemischen und petrochemischen Großbetriebe im Industriepark Tarragona ausbauen. <% image name="Messer_Tarragona2" %><p> <small> Die Erdarbeiten am neuen Standort El Morell wurden bereits im Februar begonnen. Die Bauzeit der Anlage wird lediglich 17 Monate betragen: Die Inbetriebnahme ist für Juli 2008 vorgesehen. </small> Messer hat sich nach intensiver Bewertung der verschiedenen Standortangebote für den Bau der neuen Luftzerlegungsanlage in El Morell entschieden. Kernstück der neuen Produktionsanlage, die auf einem Areal von 25.000 m2 errichtet wird, ist die 60 m hohe Luftzerlegungskolonne. Über ein eigenes Pipeline-Netz von 90 km Länge versorgt Messer weiterhin die wichtigsten chemischen und petrochemischen Unternehmen des Industriekomplexes Tarragona mit Stickstoff, der als Schutzgas unabkömmlich ist, und mit Sauerstoff. <% image name="Messer_Tarragona" %><p> Der Luftzerleger wird die gegenwärtig produzierende Anlage in Vilaseca ersetzen. Ihre Kapazität wird nicht ausreichen, wenn die durch den Chemiesektor angekündigten Großprojekte im Industriekomplex ausgeführt werden. Die neue Luftzerlegungsanlage wird eine bedeutende Energieeinsparung von 10 % aufweisen. Messer baut neue Luftzerlegungsanlage in Spanien

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