KSE Protech und ObjectAutomation haben sich zu <a href=http://www.oa.com>OA International</a> zusammengeschlossen, um OAs Industrieautomatisierungs- und verteilte Prozesssteuerungstechnologie mit KSEs Position im Bereich globaler Automatisierungssoft- und hardwarelösungen zu verbinden. Fusioniert: KSE und ObjectAutomation formen OA<% image name="Industriearbeiter" %><p>
Das Hauptprodukt von OA ermöglicht grafische PC-basierte bzw. eingebettete Steuerung, HMI und Prozessvisualisierung, Warn- und Ereignismeldungen, historische und Verlaufsdaten sowie webbasierte Visualisierung. Es verfügt über eine komponentenbasierte technische Architektur, die hochgradig verteilt, grafisch und skalierbar ist.
OA wird seine Anstrengungen auf 4 vertikale Branchen konzentrieren:
• In der Lebens- und Futtermittelbranche bietet OA Lösungen für die Produktionssteuerung, Stapelverarbeitung, Rezeptverwaltung, Nachführung und Rückverfolgung sowie spezielle Betriebslösungen für Wareneingang, Dosierung, Wägung, Vermengung, Pressen und Verladung.
• In der Energieversorgung setzen Kunden OA zur Steuerung und Überwachung von Pipelines, Bohrungen, Kompressorstationen, Stromnetze sowie Wasser- und Abwasseraufbereitungsanlagen ein.
• In der Industriefertigung wird OA zur Produktionsautomatisierung, Anlagensteuerung, Nachführung und Rückverfolgung sowie für die Qualitätskontrolle und Laborprüfung eingesetzt.
• Im Bereich technischer Dienstleistungen, schließlich bietet OA Lösungen für Flughäfen, die Materialtransport-Automatisierung und die Tanklagerhaltung.
Im Rahmen ihres Life Sciences-Schwerpunktes unterstützt das Land Tirol über die Tiroler Zukunftsstiftung den Bioinformatiklehrstuhl der Tiroler Health & Life Sciences Universität <a href=http://www.umit.at>UMIT</a> in Hall in den kommenden fünf Jahren mit 196.000 € jährlich.<% image name="Router" %><p>
Damit kann Armin Graber, der nach einer internationalen Ausschreibung zum Institutsvorstand berufen wurde, die Arbeit am ersten Bioinformatiklehrstuhl Westösterreichs aufnehmen.
Ein wichtiger Schwerpunkt liegt für ihn im Bereich der Lehre: "Schon heute ist die Nachfrage nach Bioinformatikern größer als das Angebot. Deshalb ist es mein Ziel, die Studierenden entsprechend den Anforderungsprofilen der Wirtschaft auszubilden."
Für Graber ist klinische Forschung heute ohne Bioinformatik undenkbar. Deshalb sei dieses Bioinformatikinstitut für den Gesundheits- und Wissenschaftsstandort Tirol von eminenter Bedeutung. Künftig will Graber mit der Medizinuni Innsbruck, der Leopold-Franzens Uni Innsbruck und den einschlägigen Unternehmen den Forschungsstandort Tirol durch eine international sichtbare und konkurrenzfähige Bioinformatik, die gut in den klinischen Bereich integriert ist, gleichzeitig aber auch den Grundlagenforschungsbereich abdeckt, stärken.Erster Bioinformatik-Lehrstuhl Westösterreichs
<a href=http://www.linde.com>Linde</a> konnte 2006 den Umsatz um 30,8 % auf 12,44 Mrd € steigern und das EBITDA auf 3,83 Mrd € mehr als verdoppeln. Heuer erwartet Linde erneut eine Steigerung von Umsatz und Ergebnis.<% image name="Linde_Reitzle" %><p>
<small> Linde-Boss Wolfgang Reitzle: "Gemeinsam mit BOC wollen wir 2010 ein operatives Konzernergebnis von mehr als 3 Mrd € erreichen." </small>
In der <b>Gas-Division</b> hat Linde die BOC-Aktivitäten und Linde Gas zusammengeführt und so den Umsatz um 39,3 % auf 6,2 Mrd € erhöht. Bereinigt um BOC betrug das Umsatzplus 8,2 %. Auf der Ertragsseite hat sich das Gasegeschäft ebenfalls deutlich verbessert: Das EBITDA stieg um 39,5 % auf 1,54 Mrd €, ohne BOC um 11 %. Dazu haben Erfolge in allen Regionen und Produktbereichen beigetragen.
Das <u>On-site</u>-Geschäft ist um 46,1 % auf 1,49 Mrd € gewachsen, ohne BOC ergibt sich ein Umsatzanstieg um 13,8 %. Der Umsatz im Bereich <u>Flüssiggase</u> legte um 47,2 % auf 1,79 Mrd € zu, ohne BOC um 9,3 %. Bei den <u>Flaschengasen</u> erhöhte sich der Umsatz um 36,7 % auf 2,25 Mrd € bzw. um 6,1 % (ohne BOC). Der Bereich <u>Healthcare</u> legte um 19,3 % auf 848 Mio € zu, ohne BOC um 6,9 %.
Linde erwartet in der weltweiten Gaseindustrie in den kommenden Jahren ein jährliches Marktwachstum von 7 %. Die Division Gases will mittelfristig stärker wachsen als der Markt und das Ergebnis überproportional verbessern.
<b>Im Engineering-Geschäft</b> hat Linde ihren ertragsstarken Wachstumskurs aus dem Rekordjahr 2005 fortgesetzt und den Umsatz um 14,8 % auf 1,86 Mrd € gesteigert. Beim EBITDA verzeichnete der Bereich ein überproportionales Plus von 30,8 % auf 153 Mio €. Gestützt von einer hohen Nachfrage in allen wichtigen Produktsegmenten - also bei Erdgas-, Ethylen-, Wasserstoff- und Luftzerlegungsanlagen - stieg der Auftragseingang von 2,91 auf 2,99 Mrd €. Der Auftragsbestand erreichte mit 4,52 Mrd € einen neuen Rekordwert.
Im internationalen Anlagenbau stehen die Zeichen weiter auf Wachstum. Linde erwartet in den wichtigsten Produktsegmenten einen Anstieg der Nachfrage um 6-8 %. Vor diesem Hintergrund rechnet Linde mit Blick auf den hohen Auftragsbestand und die zu erwartende Auftragsabwicklung für die Division Engineering in den nächsten Jahren mit einer deutlichen Steigerung von Umsatz und Ergebnis.
Linde hat zudem das Komponentengeschäft der übernommenen BOC Edwards für 685 Mio € an die internationale Private-Equity-Gesellschaft CCMP Capital veräußert. Der geschlossene Vertrag sieht vor, dass Linde bei einer erfolgreichen Weiterentwicklung des Geschäfts und einem Ausstieg von CCMP Capital zusätzlich bis zu 65 Mio € erhalten wird.
<small> Nach der BOC-Akquisition und der damit verbundenen Konzentration auf das internationale Industriegase- und Anlagenbaugeschäft hatte Linde das Komponenten-Geschäft (Vakuum-Pumpen und Komponenten für die Halbleiterindustrie) von BOC Edwards zum Verkauf gestellt. Das Geschäft mit Flüssiggasen und Elektronikgasen wird Linde hingegen unverändert weiterführen. Im Komponenten-Geschäft hat BOC Edwards 2006 mit über 4.000 Mitarbeitern einen Umsatz von etwa 860 Mio € erzielt. </small>2006: Linde geht gestärkt aus Konzernumbau hervor
Neue Maßstäbe in Sachen Flexibilität verspricht der neue Agilent 7890A Gas-Chromatograph. Seine Kapillargasflusstechnologie eröffnet zahlreiche nützliche Applikationen zur Steigerung der Produktivität, ohne dass bestehende Methoden geändert werden müssen.<% image name="Agilent_7890A" %>
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<small> Agilent 7890A: Ermöglicht dank neuer Kapillarflusstechnologie (unten) geringe Totvolumen, inerte Flusspfade sowie extrem schnelle thermische Antworten. </small>
<a href=http://www.agilent.com>Agilent</a> hat ein lange angestrebtes Ziel erreicht: Den Kapillargasfluss im GC-Ofen zu verbinden, zu schalten, zu teilen und umzuleiten, während das System trotz Ofentemperaturzyklen leckagefrei bleibt. Die Kanäle und Verbindungen besitzen dabei hochinerte Flusspfade.
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Die neue Kapillargasflusstechnologie ermöglicht zahlreiche neue Konfigurationen: So eliminiert die Funktion <u>Backflush</u> das Ausheizen nach dem Lauf, was die Zeit von Injektion zu Injektion drastisch reduziert und die Säulenlebensdauer erhöht. Dank <u>Split</u> können nun bis zu 3 Detektoren gleichzeitig laufen. Mit <u>Heart Cutting</u> lässt sich ein interessanter Peak auf eine zweite Säule leiten, was hilfreich bei der Spurendetektion in komplexen Matrizes ist. Mit <u>GC x GC</u> können alle Peaks auf eine zweite GC-Säule ohne teure Kryogenisierung umgeleitet werden. <u>QuickSwap</u> schließlich erlaubt das Wechseln der Säule in einem GC/MS, ohne den MS-Detektor zu belüften, was pro Vorgang zu einer Zeitersparnis von mehreren Stunden führt.
Der 7890A besitzt zudem eine neue Laborüberwachungs- und Diagnosesoftware, die es Technikern ermöglicht, die meisten Wartungs- und Reparaturvorgänge selbst durchzuführen. Zusätzlich zu den höheren Empfindlichkeitsspezifikationen mit Helium wurde das neue Gerät auch für eine sichere Routinearbeit mit Wasserstoff als Trägergas entwickelt, was dem steigenden Helium-Preis Rechnung trägt.Agilent bringt GC der nächsten Generation
Wissenschaftlern des deutschen Forschungszentrums für Umwelt und Gesundheit (<a href=http://www.gsf.de>GSF</a>) gelang es, eine Mauslinie zu erstellen, bei der das Gen für die Produktion der Histondeacetylase 2 (HDAC2) ausgeschaltet ist. Die Folgen dieses Defekts machen die Mäuse sowohl für die Krebs- als auch für die Herzforschung interessant. <% image name="Maus" %><p>
Gene sind im Zellkern meist gut verpackt: Die DNA-Abschnitte sind platzsparend um kleine Proteine - die Histone - gewickelt. Durch Histon-Acetyltransferasen (HAT) wird die Bindung der Histone an die DNA vermindert, sodass die Gene entpackt und aktiviert werden können. Ihre Gegenspieler sind Histondeacetylasen (HDACs), welche die Verpackung und Inaktivierung von Genen verstärken und so an vielen regulatorischen Prozessen beteiligt sind.
An Mäusen, die keine HDACs produzieren, lässt sich nun verstehen, welche Bedeutung HDACs für die Entstehung von Krankheiten haben und welcher Nutzen von HDAC-hemmenden Medikamenten zu erwarten ist. Dabei gilt: "Es gibt 11 klassische Deacetylasen. Die Kunst ist, herauszufinden, welche Deacetylasen welche Prozesse kontrollieren", erklärt Martin Göttlicher, der Leiter des GSF-Instituts für Toxikologie, der die Etablierung der Mauslinie anregte.
Von einigen Tumoren ist bereits bekannt, dass die durch Histondeacetylase verstärkte Verpackung offenbar Gene inaktivierte, die normalerweise die Zellen in die Apoptose treiben. HDAC-Inhibitoren könnten daher eventuell die Apoptose wieder aktivieren und so das Tumorwachstum stoppen.
HDAC2 ist aber auch bei der Entstehung einer krankhaften Vergrößerung des Herzens - der Herzhypertrophie - beteiligt. Wird das Herz überlastet, reagiert es durch Wachstum - es wird immer größer, dabei aber nicht effizienter. Letztlich kann das zur Herzinsuffizienz führen. An dieser tödlichen Spirale ist HDAC2 beteiligt, denn die HDAC2-defizienten Mäuse zeigten auch bei starker Belastung keine Vergrößerung des Herzens: HDAC2 greift in einen Signalweg ein, der notwendig ist, um das hypertrophe Wachstum auszulösen. "Wenn man daher einen Weg findet, HDAC2 spezifisch zu hemmen, kann man eventuell ein Medikament gegen diese Krankheit entwickeln", hofft Göttlicher.Mausmodell für gestörten Histonstoffwechsel etabliert
Mit einem trilateralen Treffen fixierten die Johannes Kepler Uni (JKU) Linz, die Montanuni Leoben und das Petroleum Institute aus Abu Dhabi ihr strategisches Bündnis in einem offiziellen Kooperationsvertrag. Die beiden österreichischen Unis beteiligen sich am Aufbau einer starken Uni-Landschaft in den Vereinigten Arabischen Emiraten.Besiegelt: Strategische Achse Österreich-VAE<% image name="JKU_Arabien_Vertragsunterzeichnung" %>
<small> Vertragsunterzeichnung: sitzend (v.l.): Montanuni-Rektor Wolfhard Wegscheider, PI-Rektor Michael Ohadi, ADNOC-Chef Yousef Omair Bin Yousef, und JKU-Rektor Rudolf Ardelt; stehend: Reinhold Lang (Montanuni), LH Josef Pühringer, Borealis-Aufsichtsratsvorsitzender Gerhard Roiss und JKU-Vizerektor Friedrich Schneider. </small>
Die Kooperationspartner wollen ein bedarfsgerechtes Polymerchemie-Programm am Petroleum Institute (<a href=http://www.pi.ac.ae>PI</a>) von Abu Dhabi entwickeln. Das 2000 gegründete PI wird von der Abu Dhabi National Oil Company (ADNOC) und ihren internationalen Partnern (Shell, BP, Total, Japan Oil Development Company) finanziert und betreut derzeit rund 800 männliche Studenten. Das PI ist auch ein wissenschaftlicher Partner von Borouge, einem Joint-venture zwischen Borealis und ADNOC.
Die jetzt fixierte Kooperationsform ist einzigartig in Österreich. Die JKU und die Montanuni realisieren erstmals gemeinsam als Partner eine mehrjährige und vor allem internationale Kooperation in Lehre und Forschung mit einer Universität aus dem arabischen Raum. Erste Schritte in der Bündelung der gemeinsamen Kräfte in der Kunststofftechnologie-Forschung erfolgten bereits ab Jänner 2006.
„Beim Aufbau der Universitätslandschaft in den Vereinigten Arabischen Emiraten wird die JKU in einem Atemzug mit renommierten US-Universitäten wie Colorado und Maryland genannt. „Kunststoff gilt als Wachstumsbranche mit Zukunft. Um sich international als Kunststoffstandort profilieren können, braucht Oberösterreich hoch qualifizierte Arbeitskräfte“, so JKU-Rektor Rudolf. Deshalb wird an der JKU die Polymerchemie durch 4 neue Institute unterstütz - bei 3 davon handelt es sich um eine Verstärkung und Neuorientierung bestehender Lehr- und Forschungsschwerpunkte, das Institut „Chemie der Polymere“ wird zur Gänze neu aufgebaut. Aktuell verzeichnet der Fachbereich Chemie mehr als 350 Studierende.
Oberösterreichs Landeshauptmann Josef Pühringer sieht in der Partnerschaft mit den Vereinigten Arabischen Emiraten eine Reihe von Vorteilen: "Es geht darum, unserem Bundesland international einen Namen zu machen. Österreich wird als Wirtschaftsraum noch zu sehr mit Wien und Salzburg in Verbindung gebracht."
Die EU-Staats- und Regierungschefs haben sich auf verbindliche Ziele zum Klimaschutz geeinigt. Der Anteil an CO<small>2</small>-Emissionen soll jetzt bis 2020 um 20 % gegenüber 1990 reduziert werden. Zudem soll der Anteil erneuerbarer Energien bis 2020 verpflichtend von 6,5 auf 20 % erhöht werden. <% image name="Euopaflaggen" %><p>
Schließlich hat der EU-Gipfel eine Einsparung des EU-Energieverbrauchs um ein Fünftel bis 2020 beschert - effizientere Technologien sollen dafür entwickelt werden. Ebenso fix: 10 % Biosprit.
In Sachen Erneuerbarer werde "die unterschiedliche Ausgangslage" in den 27 EU-Staaten berücksichtigt. Soll heißen: Atomkraft wird als "Beitrag zur Energieversorgungssicherheit und zur CO<small>2</small>-Reduktion" angesehen. Es wird erwartet, dass die EU-Kommission den Mitgliedsstaaten-Staaten noch heuer einen Vorschlag zur Verteilung der Ziele für Erneuerbaren vorlegt.
Für Finanzminister Wilhelm Molterer ist klar, dass Österreichs KMUs den "Auftrag des Gipfels zu Investitionen in neue umweltfreundliche Technologien aufgreifen und daraus ein Geschäft machen" werden. Vor "überambitionierten Zielen" warnte indessen VEÖ-Präsident Leo Windtner. Bei der Umsetzung der fixierten Pläne, solle jedenfalls "in jenen Ländern der Hebel angesetzt werden, wo dies wirklich effektiv ist, also ein gerechtes Burden-sharing vorgenommen werden". Zudem sei seiner Ansicht nach Die Lösung, "die Emissionen in erster Linie bei den im Emissionshandel umfassten Sektoren einzusparen, nicht länger fortsetzbar".EU formuliert bindende Klimaziele
EOP Biodiesel: Produktion in Brandenburg gestartet
<a href=http://www.eopbiodieselag.de>EOP Biodiesel</a> hat ihre neue Produktionsanlage auf dem Werksgelände in Pritzwalk-Falkenhagen offiziell in Betrieb genommen. Jährlich können dort nun rund 100.000 t Biodiesel verestert werden.EOP Biodiesel: Produktion in Brandenburg gestartet <% image name="EOP_Biodiesel1" %><p>
Mit der Ausweitung der Biodiesel-Produktion geht die Schaffung von 18 neuen Arbeitsplätzen in Brandenburg einher. Das Investitionsvolumen von rund 17,5 Mio € wurde nahezu ausschließlich an Unternehmen aus der Region vergeben. Mit der neuen Produktionsanlage verfügt EOP Biodiesel über eine Produktionskapazität von 132.500 t Biodiesel jährlich.